Swami Desastah - Erleuchtet ...und nix dazugelernt!

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Andy ist Student der Geowissenschaften und hat keinen rechten Plan vom wahren Leben, und erst recht nicht von «dem, was Frauen wollen». Er studiert konzeptlos vor sich hin und stolpert seiner frisch geschiedenen Mitbewohnerin über die Füße, die in subtil zum Esoteriker umbauen will.
Sie verschleppt ihn nach Übersee, allerdings bekommt es Andy auch da nicht gebacken und kehrt allein in die alte Welt zurück. Mit einem mittelmäßigen Job, ambitionierten, aber eindrucksvoll vergeblichen Versuchen zur Schriftstellerei und dem immer innewohnenden Wunsch, doch noch so etwas wie ein Held zu werden, hangelt er sich von Lebensjahr zu –Jahr in unerschütterlicher Mittelmäßigkeit und begegnet irgendwann der Frau, die sogar den notorischen Versager liebt.
Aber auch sie schafft es nicht, den Loser auf die Straße zum Erfolg zu führen. Nach einem von vielen weiteren Tiefpunkten seines Lebens möchte Andy mal mit sich alleine sein und wird dabei erleuchtet. Und in der Tat, ab diesem Zeitpunkt ändert sich einiges:
Denn zuvor hat sich Andy stets um den Erfolg bemüht, danach ist es ihm egal, ob er erfolgreich ist oder nicht: «die Welt ist perfekt, so wie sie ist». In einem lichten Moment erkennen seine Frau und er die Nutzlosigkeit von Erleuchtung und Andy beschließt, «die Welt vor Erleuchtung zu warnen». Er nennt sich forthin «Swami Desastah».
Eine irrwitzig lustige und politisch nicht immer ganz korrekte Satire über den «netten Loser von nebenan», der mehr zufällig als beabsichtigt erleuchtet wird.

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Bar jeglicher Esoterik, Zwergen, Pferden, Gargoyle-Statuen, Tarotkarten und Frauengruppen sah es mal eine Weile so aus, als würde ich die Kurve bekommen und nicht als „Freak“ oder „Alien“ in die Geschichte der Menschheit eingehen. Diese netten Spitznamen hatte ich nämlich neben meinem Ehrentitel „Master of Disaster“ in der Schule bekommen.

Erstes Septemberwochenende…

Wir hatten die Bücher zugeschlagen. Ich war mit Nadine in der Zwischenzeit um einiges weiter gekommen: Mathematik hatte sie drauf, Geowissenschaften enorm zugelegt. Was noch etwas zu wünschen übrig ließ, war die Biologie-Praxis. Zumindest bei mir. Wir lümmelten uns auf ihrer Couch und futterten Erdnüsse.

„Machst Du noch was bis Oktober?“

„Ich fahre noch mal ein paar Tage nach Sizilien.“

„COOL! Hast Du Kohle?“

„Ja, war jetzt den ganzen Sommer als Kurierfahrer unterwegs.“

„Mit meinem Ex war ich mal in Kalabrien.“

„Da fahre ich durch, ich fahre mit dem Zug. Ist billiger als fliegen.“

Aber wir waren ja gerade beim Thema Ex…

„Seit ihr nicht mehr zusammen?“

„Nee, schon seit Ostern nicht mehr. Der Typ ist total arschig geworden und hat dann auch noch mit einer Anderen rumgemacht! Und bei Dir, alles im Lot in der Not?“

„Weiß nicht. Hab’s vergessen, wie es sich anfühlt.“

„Zu poppen ?“

„Nee, überhaupt mit Freundin und so. Die letzte liegt zweieinhalb Jahre in der dunklen Vergangenheit und wir hatten zum Schluss nur noch Zoff!“

„Verstehe ich nicht! Eigentlich bist Du doch…ganz nett?“

Mit einem Vierteljahrhundert Abstand habe ich den Langenscheidt „Frau-Deutsch, Deutsch-Frau“ in der Zwischenzeit natürlich gelesen und kenne daher die Bedeutung der Worte eigentlich ganz nett: geeignet als Sklave für jugendfreie Gefälligkeiten, mit sehr viel Glück Aufstieg zum kurzfristigen Pausenclown möglich.

Nur seinerzeit wusste ich das noch nicht. Und diese Ahnungslosigkeit vom Leben im Allgemeinen sowie von (jungen) Frauen im Speziellen führte mich nach einer Weile doch wieder in den Abgrund von Sagen, Mythen, Zwergen, Kelten, Legenden und vergeblichen Weltrettungsversuchen.

Jedenfalls, es blieb an diesem Abend nicht bei den Erdnüssen, sondern wir gingen nach einer Weile zu den Cashewkernen über. Ein klarer Fortschritt, vor allen Dingen geschmacklich. Irgendwann stellte Nadine dann die Frage aller Fragen:

„Auch ´ne Apfelsaftschorle?“

Auch an diesem Abend, einem Samstag, fand kein Praxislehrgang in Biologie statt. Ich „durfte“ nach Erledigung von Physik I dann vorzeitig nach Hause auf meine Studentenbude. Irgendwas stank da ganz gewaltig. Also reinigte ich noch den Siphon des Waschbeckens auf meinem Zimmer und saugte sogar noch mal. So gut oder vielmehr schlecht ich dies eben beherrschte…

Fabienne war nicht da, die war in Irland und Wales. Sie hatte es irgendwann kurz vor dem kleinen Fauxpas mit der spanischen Wahrsagerin angekündigt und ich fragte mich noch vor dem allabendlichen einhändigen in-den-Schlaf-Wiegen, wie man nur in ein Land fahren konnte, wo das Wetter im Sommer schlecht war. Zumal dieser Sommer Mitte der 90er klimatisch betrachtet in Mitteleuropa durchaus in einem positiven Sinne aus der Masse der deutschen Sommer heraus ragte. Auf der anderen Seite waren 26, 28°C und Sonne offensichtlich doch noch nicht genug, um Nadine ordentlich heiß zu machen, wenn ich das schon nicht zustande brachte.

Aber eventuell brachte der Sonntag ja was Feines? Man wusste ja nie…

Sonntag. Ich frühstückte zu einer zumindest für Studenten absoluten Unzeit (so gegen Viertel nach 10) und dachte mir, ich konnte den Vormittag am Badesee herumkriegen, da gab es einen kleinen Anruf. Nadine.

„Hey, Andy, kannst Du mal vorbei kommen?“

„Bist Du das, Nadine?“

„Ja…“ wirkte sie etwas quengelig. Bis zu den nächsten Prüfungen war noch etwas Zeit, es war wolkenlos, also musste ihr noch etwas anderes die Laune verhageln.

„Probleme?“

„Ja, allerdings…bitte komm schnell!“

Das duftete eher nicht nach Badesee, aber wenigstens nach einem zwischenmenschlichen Problem. Also den Starlet gesattelt und ab dafür. Eine gute Viertelstunde später Ankunft bei Nadine im Altstadtviertel. Die war zwar nicht draußen, als ich eintrudelte, aber dafür ziemlich aufgelöst. Ich stellte die Frage aller Fragen:

„Was ist denn los?“

„Markus, der Vollhorst war wieder da. Wollte erst nur reden …“ während der Worte nur reden führte Nadine eine Grimasse auf, die sogar sie hässlich machte, und das wollte viel heißen, „…und dann stürzt der Arsch sich auf mich und will mich da befummeln wie ein Bekloppter!“

„Wo ist er?“ knurrte ich.

„Ach, das ist gegessen…ich habe ihm eine geschossen und er ist über alle Berge.“

Na, immerhin: musste ich das nicht machen.

Ich ließ Nadine sich ausheulen und nahm sie dabei sehr zurückhaltend in den Arm. Sie war schließlich für den Tag traumatisiert genug mit Kerlen (wenn auch nur einem) und wer brauchte schon mehr von so was? Die Sonne stieg, es wurde wärmer, und wir machten das einzig sinnvolle wie logische:

Wir gingen rein, zu ihr auf die Bude.

„Ich will einfach nicht mehr so einen Arsch haben!“ flennte sie mir vor. Ich für mein Hinterteil hatte kein Problem mit ihrem Allerwertesten, weder vom Umfang noch von der Form her. Aber in diesem Augenblick stand nun mal das an, wonach es schon die ganze Zeit irgendwie geduftet hatte, aber offensichtlich nicht intensiv genug:

Mein Aufstieg zum Short-Term-Pausenclown für eine gelangweilte Studentin war besiegelt. Irgendwann streichelte sie mich. Also streichelte ich sie zurück. Wir würden ein prima Gespann abgeben fuhr es mir durch den Kopf, sie attraktiv und ich ihr stets zu Diensten.

Jedenfalls, diesen Sonntag verbrachte ich mit was Interessanterem als dem Badesee. Obwohl ja schon September war und damit das Saisonende anstand, war mir das, was ich da tat, lieber als in der Sonne zu brutzeln und im klaren Wasser zu plantschen.

Na, sicher: selbst in den normalerweise kurzlebigen deutschen Sommern hatte ich nämlich Brutzeln und Plantschen wesentlich öfter und länger als Kuscheln und Schmusen. Daher genoss ich es. Allerdings kam mir eine gewisse Aussicht, mit dem ich mir eigentlich das Ende der vorlesungsfreien Zeit versüßen wollte, auf einmal vor wie ein Damoklesschwert: denn die Fahrt nach Sizilien war besiegelt. Ich kam nicht drum herum, eben jenen Sachverhalt mit Nadine zu bequatschen.

„Du wirkst so irritiert?“ raunte sie mir auf einmal zu, während wir noch ineinander verwurstelt waren.

„Ich habe zwei Wochen Sizilien terminiert.“

„Oh, ja…ach, was soll es? Zwei Wochen sind ja keine zwei Jahrzehnte. Wir werden das schon überleben, wir zwei. Magst Du heute Nacht hierbleiben?“

Ich mochte spontan und ich blieb spontan: zwar ließ sie mich noch nicht an ihr Allerheiligstes, aber das irritierte mich nicht: da hatte mich nämlich noch nie eine Frau spontan dran gelassen, sondern immer erst kurz, bevor sie mit mir Schluss gemacht hatte. Jedenfalls war es bis dahin so gelaufen. Klar, bisher hatte ich mich immer gewundert, warum bei meinen Exens der erste Austausch von Körperflüssigkeiten und der Abschiedsbrief (SMS gab es um diese Zeit noch nicht) zeitlich immer so nahe beieinander gelegen hatten. Aber da war es umso besser, dass sie mich nicht dran ließ. Und überhaupt bis zu meiner Abreise mit dem Zug nach Süden kein einziges Mal wirklich dran ließ. Das konnte der Beziehung nur gut tun, dachte ich, vor allen Dingen der Dauer. Erst recht meiner

In der Lebens- wie Biologiepraxis knutschten und fummelten wir nur ein bisschen, beließen es aber dabei. Sie erklärte mir genau wieso, wobei sie allerdings einige Fremdwörter benutzte, die ich nicht kannte. Es hatte irgendwas mit Gynäkologie zu tun. Ich war trotzdem einverstanden, wir schwörten uns ewige Treue zueinander bei meiner Abreise und voller Hoffnung setzte ich mich in einen großen Zug, um die letzte September- und erste Oktoberwoche bei angenehmen Sommertemperaturen in Südeuropa zu verleben.

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