Swami Desastah - Erleuchtet ...und nix dazugelernt!

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Andy ist Student der Geowissenschaften und hat keinen rechten Plan vom wahren Leben, und erst recht nicht von «dem, was Frauen wollen». Er studiert konzeptlos vor sich hin und stolpert seiner frisch geschiedenen Mitbewohnerin über die Füße, die in subtil zum Esoteriker umbauen will.
Sie verschleppt ihn nach Übersee, allerdings bekommt es Andy auch da nicht gebacken und kehrt allein in die alte Welt zurück. Mit einem mittelmäßigen Job, ambitionierten, aber eindrucksvoll vergeblichen Versuchen zur Schriftstellerei und dem immer innewohnenden Wunsch, doch noch so etwas wie ein Held zu werden, hangelt er sich von Lebensjahr zu –Jahr in unerschütterlicher Mittelmäßigkeit und begegnet irgendwann der Frau, die sogar den notorischen Versager liebt.
Aber auch sie schafft es nicht, den Loser auf die Straße zum Erfolg zu führen. Nach einem von vielen weiteren Tiefpunkten seines Lebens möchte Andy mal mit sich alleine sein und wird dabei erleuchtet. Und in der Tat, ab diesem Zeitpunkt ändert sich einiges:
Denn zuvor hat sich Andy stets um den Erfolg bemüht, danach ist es ihm egal, ob er erfolgreich ist oder nicht: «die Welt ist perfekt, so wie sie ist». In einem lichten Moment erkennen seine Frau und er die Nutzlosigkeit von Erleuchtung und Andy beschließt, «die Welt vor Erleuchtung zu warnen». Er nennt sich forthin «Swami Desastah».
Eine irrwitzig lustige und politisch nicht immer ganz korrekte Satire über den «netten Loser von nebenan», der mehr zufällig als beabsichtigt erleuchtet wird.

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Ich ließ den Tag bei Käsebrot und stillem Mineralwasser stimmungsvoll ausklingen und zog mich um 21:43h in mein Bett zurück, um Schafe zu zählen, oder wie man die Tätigkeit nannte, zu der man nur eine Hand brauchte.

Ich war gerade so eben fertig mit Schafe zählen, da klopfte es. Oh Shit !!! Ich wischte in aller Eile die entschlüpften Schafe ab und stolperte zur Tür. Draußen eine etwas betretend drein blickende Fabienne. Ich sagte nichts.

„Ich bezahle auch! Wirklich !“ sagte sie.

„Der Scheiß aus meinen vergangenen Leben, falls vorhanden, interessiert mich nicht! Ich habe mein Leben jetzt und muss sehen, dass ich das auf die Reihe bekomme!“ meckerte ich. War zwar so gut wie aussichtslos, aber wenn man es nicht versuchte…

„Ich…sorry. Ich meine, vielleicht wird ja wirklich noch was Großes aus Dir?“

„Ach, lass gut sein. Das mit dem Karma und so ist nichts für mich.“

„Wie gesagt: ich zahle, und wir lassen Señora Esmeralda de la Paranoya Dir was über Deine Vergangenheit erzählen, damit Du Dich davon überzeugen kannst, dass sie es kann.“

„Du brauchst nicht immer ihren vollständigen Namen zu nennen, da bekommt ma ja Schwielen auf die Stimmbänder! Sag einfach: die Paranoya ! Also gut, ich komme mit!“

„Prima! Morgen Abend?“

Es wäre zwar ein Freitagabend und damit zwei Tage ins wohlverdiente Wochenende, aber was tat man nicht alles für eine Frau, die einen nicht standesgemäß ignorierte.

„Na gut…“ seufzte ich skeptisch.

„Dann gute Nacht und bis dann.“ Sie drehte sich um. „Ach ja, Claudia von meinen Freundinnen hat gefragt, wer der hübsche Mann ist, der uns neulich gestört hat bei der Seance.“

Na, da konnte sie aber froh sein, dass sie schon ausreichend Sicherheitsabstand zu mir hatte, als das Wort „hübsch“ fiel. Und das aus dem Mund einer Frau ? Wenn man Mama mal ausdrücklich ausklammerte…. Es war allerdings weniger die eitle Hoffnung, dass aus mir doch noch etwas Großes werden könnte, das mich dazu verleitete, das Wochenende an meinem Studienort zuzubringen. Denn wenn ich schon Frauen anzog wie ein Magnet (der Nordpol den Nordpol, meine ich jetzt), konnte so ein bisschen Karmasprechstunde ja auch andere wohltuende Effekte haben. Paranoya hin oder her…

Freitag dann…

Dank fundamentaler Ignoranz der Regelstudienzeit hätte ich mich ja normalerweise schon am Donnerstagnachmittag an meinen Heimatort abseilen können. Dass ich dann doch wie es aussah das Wochenende dazu verdonnert war, in meiner tristen Studentenbude abzuhängen, ließ mich erst einmal meinen Reiswaffelvorrat aufstocken und auf der lokalen geographischen Karte nach Badeseen forsten – als temporäre Ausweichmöglichkeit vor Karma gedacht, verstand es sich. Fischtag in der Mensa und sich endlos hinziehende Stunden vor weitgehend unerledigten Studienaufgaben, bis es schließlich 17:00h war. Das war die Zeit, die Fabienne für die Abfahrt in Aussicht gestellt hatte.

Diese Abfahrt in ihrem praktisch denkenden Pickup, der im Gegensatz zu meinem Starlet keine Liegesitzfunktion hatte. Ganz schön misstrauisch gegenüber einem, aus dem mal was Großes werden könnte, dachte ich während der schweigsamen Fahrt, immerhin 30 km eine Strecke.

„Wieso sagst Du nichts?“

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Frauen vor allen Dingen an Freitagabenden nicht zu viel über sich erzählen sollte. Das wirkte bisher immer abschreckend.“

„Du kommst sowieso nicht drum herum, wenn Señora Esmeralda de la Paranoya erst einmal Deine Vergangenheit liest.“ Ich gähnte. „Wieso gähnst Du?“

„Der Name ist so lang. Da werde ich müde, während Du ihn aussprichst.“

„Ha, ha. Die wird Dir Deine Schlaf- und Beischlafbereitschaft schon austreiben.“

Ich zuckte mit den Achseln, und wir waren anscheinend da. Anders ließ sich Fabiennes Stopp ohne entsprechende Verkehrszeichen nicht erklären.

„Bitte aussteigen.“

Wir gingen zu einem ganz normalen kleinen Einfamilienhaus in einem ganz normalen Dorfwohnviertel. Schmucklos und knapp über schwach repräsentativ. Für 50 Mark konnten wir den ganzen Abend quatschen und das völlig frei von so störenden Einflüssen wie beispielsweise Abendessen oder so was. Als wir klingelten, kam von drin schon ein befremdetes Miauen und eine Stimme mit einem nur angedeutet spanischen Akzent.

„Kommt rein, ich habe euch schon erwartet!“

Mein erster Eindruck nach dem guten Abend: so licht waren die Vorzüge der über 50-Jährigen Dame mit dem recht kurzen, dunklen Haar und dem leicht aufgedunsenen Gesicht nicht, dass das weiße, halbtransparente Engelsgewand es irgendwie rausgerissen hätte.

Aber sei’s drum, dachte ich. Ich würde was über miese Taten aus meinen Vorleben erfahren, es würde mich nichts kosten und ich hätte am nächsten Tag rund 200 g weniger auf den Rippen, dank Freiheit von Mahlzeiten nach 15h. Danach musste ich nur noch ein Wochenende an meinem Studienort herumkriegen und Normalität würde wieder in mein Leben einkehren. Keine tolle Normalität, aber immerhin meine Normalität. Die Angst vor Untergewicht sollte sich im weiteren Verlauf der Geschichte allerdings als berechtigt erweisen.

„Das ist er, das ist Andy von dem Zimmer über mir!“

„Ach ja. Buenas Tardes, Señor. Fabienne hat mir schon was über Dich erzählt…heute geht es hauptsächlich um Dich?“

Etwas eingeschüchtert sah ich mich um.

„Ich fürchte ja.“

„Wieso ist das so schlimm?“

„Er hat aufgrund seines bisherigen Lebensverlaufs nicht gerade das Selbstbewusstsein einer taktischen Nuklearwaffe.“ Mischte sich Fabienne freundlich ein.

„Das Schicksal hat manchmal seltsame Anwandlungen, Fabienne…wenn das Leben nicht so gut verläuft, bedeutet das nicht immer schlechtes Karma. Es kann auch heißen, dass das Leben einen irgendwo hin führen will. Nimm Platz, junger Freund.“

Ich zuckte mit den Schultern und setzte mich ihr gegenüber, Fabienne gleich neben mich. Sie klärte mich außerdem auf, dass Frau Sowieso Dingsda de la Paranoia (den letzten Teil hatte ich mir gemerkt) „channelte“. Da ich nicht gerade als König der Fremdsprachen in die Geschichte eingehen würde und mein Spanisch bis auf die Phrasen „Si“, „No“ und „¡Yo quiero una botella de vino tinto!“ erhebliche Lücken aufwies, setzte ich einen extra dummen Blick auf. Die Paranoia erklärte sich.

„Man nennt es auch automatisches Schreiben . Ein Geist führt die Hand und man erfährt Dinge aus dem Jenseits, aus der Akasha-Chronik.“

„Mein Spanisch ist nicht so toll, was ist Akasha ?“ Fabienne kicherte.

„Die Chronik Deiner Vergangenheit und Zukunft. Und es ist kein Spanisch!“

„Was ist das für ein Geist?“

„Meine verstorbene Mutter.“

Heute weiß ich, dass der Rat von Mama nicht unbedingt immer Weisheit aus höchster Quelle ist, auch wenn Mama in vielen Dingen Recht hatte. Aber damals war ich mächtig beeindruckt. Ich hielt von diesem Moment die Klappe und harrte der Dinge die da kommen sollten, während Fabienne mich mit „das ist alles noch neu für ihn“ entschuldigte.

Wahrscheinlich hatte ich schon, ohne es zu ahnen, ein spanisches Fettnäpfchen volley genommen.

An mir führt Dein Weg vorbei!

Es dauerte kurzweilige 10 Minuten, da verdrehte die Paranoia ihre Augen leicht in den Höhlen und das Weiße darin gewann definitiv mehr Raum. Ich wollte zu einer weiteren Frage ansetzen doch Fabienne griff mit einem beherzten „PST!“ ein. Die weißgewandete Spanierin kritzelte ihre ersten Buchstaben, in einer sehr groben, unsauberen Schrift und mit mindestens Schriftgröße 36, auf den bis dahin leeren A4-Bogen. Fasziniert starrte ich auf die werdenden Worte, doch es dauerte einige Zeit, bis daraus ein sinnvoller Text entstand. Der zudem noch aus meinem Blickwinkel auf dem Kopf stand. Und im Überkopflesen hatte ich schon auf der Schule keine Eins. Also im Prinzip wie in allen anderen Fächern auch…

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