Swami Desastah - Erleuchtet ...und nix dazugelernt!

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Andy ist Student der Geowissenschaften und hat keinen rechten Plan vom wahren Leben, und erst recht nicht von «dem, was Frauen wollen». Er studiert konzeptlos vor sich hin und stolpert seiner frisch geschiedenen Mitbewohnerin über die Füße, die in subtil zum Esoteriker umbauen will.
Sie verschleppt ihn nach Übersee, allerdings bekommt es Andy auch da nicht gebacken und kehrt allein in die alte Welt zurück. Mit einem mittelmäßigen Job, ambitionierten, aber eindrucksvoll vergeblichen Versuchen zur Schriftstellerei und dem immer innewohnenden Wunsch, doch noch so etwas wie ein Held zu werden, hangelt er sich von Lebensjahr zu –Jahr in unerschütterlicher Mittelmäßigkeit und begegnet irgendwann der Frau, die sogar den notorischen Versager liebt.
Aber auch sie schafft es nicht, den Loser auf die Straße zum Erfolg zu führen. Nach einem von vielen weiteren Tiefpunkten seines Lebens möchte Andy mal mit sich alleine sein und wird dabei erleuchtet. Und in der Tat, ab diesem Zeitpunkt ändert sich einiges:
Denn zuvor hat sich Andy stets um den Erfolg bemüht, danach ist es ihm egal, ob er erfolgreich ist oder nicht: «die Welt ist perfekt, so wie sie ist». In einem lichten Moment erkennen seine Frau und er die Nutzlosigkeit von Erleuchtung und Andy beschließt, «die Welt vor Erleuchtung zu warnen». Er nennt sich forthin «Swami Desastah».
Eine irrwitzig lustige und politisch nicht immer ganz korrekte Satire über den «netten Loser von nebenan», der mehr zufällig als beabsichtigt erleuchtet wird.

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„Was…?“

„Halt den Schnabel und warte, bis Esmeralda fertig ist.“

Ich war ja schon still…

Es war recht eindrucksvoll. Die Paranoia schrieb vier Seiten voll, was von der reinen Textmenge immerhin einer halben Din-A-4-Seite eines Erstklässlers entsprach. Musste nur irgendwer diesen Textwirrwar vorlesen. Irgendwann saßen Pupillen und Iriden wieder richtig in der Fassung und die ebensolche gewann Señora Esmeralda de la Paranoya dann auch langsam wieder.

„Ich sehe…ich sehe…“

„Also ich würde es lesen!“

„Solche Texte muss man interpretieren, das braucht viel Feingefühl.“

„Aha.“

„Ich sehe hier mitnichten Karma, sondern es geht für den jungen Mann darum, das Weltliche, Gewöhnliche loszulassen und in eine sehr, sehr große Aufgabe hinein zu wachsen. Es geht…um die Rettung der Welt !“

Was war das denn für ein Anspruch an einen 24-jährigen jungen Mann, der noch nicht einmal eine mittelgroße Tasse Wasser kochen konnte, ohne vorher einen Blick in ein Kochbuch zu tun?

„Das klingt ja spannend!“ wagte sich Fabienne vor, „…kriegen wir da eventuell noch ein paar Details?“

Wenigstens packte Señora Esmeralda de la Paranoya jetzt die Karten aus, statt noch eine weitere Viertelstunde mit dem handschriftlichen Verfassen eines Textes von insgesamt 27 Worten zuzubringen. Ein echter Fortschritt, vor allen Dingen in Punkto Effizienz! Was dann allerdings folgte, war noch deutlich abenteuerlicher.

„Ihr werdet euch beide zusammentun und in die neue Welt aufbrechen, um dort in der Nähe eines hohen Berges eine Aufgabe zu bekommen. Es ist ein Berg in der Gegend, in der auch Erdbeben entstehen.“

Mit Fabienne zusammen, äh, tun klang ja schon mal nicht verkehrt. Und da Geo mein Hauptstudienfach war, schloss ich aus Señoras Esmeraldas des las Paranoyas Ansage messerscharf, dass es sich bei der Region um Nordkalifornien handeln musste, und damit um eine sonnensichere Region mit Badeseen und vor allen Dingen Automobilen mit ganz viel Hubraum. Das ganze Paket erfüllte damit jeden Punkt auf der Checkliste für meine persönlichen feuchter-Traum-Kriterien.

Und war genau deswegen so überhaupt nicht glaubwürdig…

Sicher passte ich ins wirkliche Leben wie eine Ballettänzerin ins Bergwerk. Aber deswegen war ich nicht vollkommen verblödet! Zumal mir die Paranoya ja auch nichts über meine Vergangenheit erzählt hatte. Wäre sowieso nicht aufbauend gewesen.

Nicht ganz zehn Minuten später…

„Jetzt warte doch mal! Sei doch nicht gleich eingeschnappt! Hey, zufällig ist das mein Wagen…und ohne mich fährt der nirgendwo hin!“

„Dann fährst Du zwar, aber bitteschön mich zurück auf meine Bude.“

Ich war nämlich schon unterwegs zum Truck, Fabienne hinterher. Ich lehnte mich gegen die Beifahrertür. Fabienne war so freundlich und öffnete nicht, wobei es just in diesem Augenblick leicht zu regnen anfing. Aber Fabienne gab nach ein paar Minuten Schmollen meinerseits tatsächlich klein bei. Das erste Mal seit der unheilvollen Seánce (bei ihr, nicht bei Señora Esmeralda de la Paranoya) war ich resoluter als sie gewesen. Die Atmosphäre zwischen uns während der Heimfahrt war recht schweigsam und frostig, obwohl es trotz des Regens an sich recht mild war.

„Was war denn an Esmeraldas Ansage jetzt so verkehrt?“ stieß Fabienne schließlich heraus.

„Du hältst mich wohl für vollkommen bescheuert. Die Welt retten!“

„Du weißt doch aus Deinem Studium: kleine Ursache, große Wirkung. Wer weiß was uns alles blüht und wer uns begegnet?“

Ich senkte den Blick.

„Sorry, aber das ganze Zeug, diese Seáncen, Kartenlegen, die Zwerge…“

„Das sind Wichtel.“

„Das ist mir egal, ob die wichtig sind. Ich hätte einiges in meinem Leben besser machen können und will eben dieses auf die Reihe bekommen. Dieser spirituelle Nonsens hilft mir dabei so sehr wie eine Taucherausrüstung über ein Hochgebirge.“

„Ist das Dein letztes Wort?“ fragte sie erschreckend tonlos, die Frau mit den schönen Augen.

„Das war mein letzter Satz zu dem Thema.“

„O.k. …es sei!“ knurrte Fabienne einigermaßen aufgebracht. „Klugscheißer konnte ich eh noch nie leiden!“

Das Ergebnis des Abends war, dass sie in ihrer kleinen Wohnung saß, ich auf meinem Zimmer, Hausaufgaben machte und sogar versuchte es gründlich zu machen. Immerhin hatte mir eine Frau mit einem endlos langen spanischen Namen, aus deren Kommunikation mit ihrer verstorbenen Mama Großbuchstaben in Bildzeitungs-Überschriften-Format hervorgingen, in gewisser Weise zu einem Motivationsschub verholfen. Wenn auch nur aus Trotz.

Ich verbrachte so das Wochenende nicht mit Fabienne, aber mit Mathematik, und es geschah ein Wunder: ich rettete zwar nicht die Welt, aber ich verstand unendliche Reihen, Logarithmen, Epsilontik und sogar einfache Differentialgleichungen!

Und das hatte Folgen. Verheerende…

Tag vier nach der Durchsage aus der geistigen Welt…

Wir hatten die Abschlussklausur in Mathematik. Ich kam, ich sah, ich siegte: souverän. Ich gab sogar vier Minuten vor der Zeit ab und hatte es geschafft, meine chronische Mathematik-Malaise in einen Mathematik-Matchball zu verwandeln. Denn der Professor war beim Korrigieren auf der Überholspur unterwegs und gab uns unsere Ergüsse schon am kommenden Tag zurück. Erneut ein Donnerstag, und diesmal tatsächlich ein denkwürdiger!

Die Brünette mit der Stupsnase sprach das erste Mal nach fünf Semestern nebeneinander her Studierens mit mir.

Da hast Du ´ne Eins ?“

„Oh, äh, hi…“

„Nadine, sorry. Ich glaube wir kannten uns noch nicht.“

Das glaubte ich auch.

„Andy…“

„Ich setze mich mal neben Dich.“

Ein guter Anfang. Hoffentlich der Auftakt für ein späteres ich setze mich mal auf Dich .

Tatsächlich stammelte und stotterte ich nicht, um ihr das zu erzählen, was ich wusste (über Mathematik), und das war offensichtlich mehr als zu meiner Schulzeit. Denn da stand ich in Mathe grundsätzlich immer zwischen Drei minus und Vier.

Ehrlich gesagt, ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass sie mich ansprach. Ich hatte wirklich in jugendlichem Trotz gegen die Esoterik-Anfälle meiner Wohnungsnachbarin damit begonnen, mich Determinanten und Variablen bedingungslos hinzugeben. Aber es geschah fast ein kleines Wunder: wir quatschten noch, Nadine und ich, da war unser Thema schon gar nicht mehr Mathematik. Wir quatschten sogar noch auf dem Weg in die Mensa und in meiner jugendlichen Ahnungslosigkeit ließ ich mich dazu hinreißen, ihr den Hülsenfrucht-Cocktail aus dem zu dieser Zeit immerhin schon optionalen vegetarischen Menü zu spendieren. Ich rechnete mir aus, dass Nadine mich am ersten Tag nicht gleich mit auf ihre Bude nehmen würde.

Tat sie auch nicht.

Aber immerhin verabredeten wir uns zum gemeinschaftlichen Mathematik-Lernen und das war für jemanden wie mich schon was. Nadine alias die Brünette mit der Stupsnase war optisch sicherlich mit eine der vier oder fünf schönsten Naturwissenschaftlerinnen der Uni und in dieser Eigenschaft sicherlich Fabienne noch überlegen. Fabienne war für sich betrachtet sicherlich recht attraktiv. Dazu kam, dass Nadine immerhin in meiner Altersklasse war.

Es stellte sich in der Folgezeit ein seltsames Phänomen ein: ich war während des Semesterendes ganzwöchig an der Uni und während der beginnenden Semesterferien zu den Wochenenden . Ich hatte das Gefühl, dass es mit Nadine neben der naturwissenschaftlichen Theorie auch zu einigen Praxisstunden in Biologie kommen könnte: unter der Woche arbeitete ich und machte meinen Kram, bis etwa Anfang September lernte ich mit Nadine.

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