M.P. Anderfeldt - Das Messias Casting

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Eine rätselhafte Serie von Selbstmorden erschüttert die Welt. Plötzlich und anscheinend ohne Grund bringen junge Menschen sich einfach um.
Fieberhaft sucht die rasch gegründete, internationale Taskforce nach einer Lösung für das Problem. Da kommt ein Lösungsvorschlag aus einer ganz unwahrscheinlichen Ecke: Wir brauchen wieder einen Messias – es muss ja kein echter sein.
Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten führt die Gruppe um die ganze Welt. Sie bemerken nicht, dass sie längst selbst zu Gejagten geworden sind. Denn mit ihrer Idee haben sie sich mächtige Feinde gemacht …

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Dort fuhr immer noch der alte Ford Tempo, jetzt im Schritttempo. Elijah fragte sich, wo er hinwollte. Suchte er einen Parkplatz? Es war doch alles frei. Oder hatten sie die ganze Innenstadt zu einer Parkverbotszone erklärt? Das wäre natürlich möglich.

Er konnte erkennen, dass der Mann am Steuer schwitzte, obwohl es nicht besonders warm war. Angestrengt kurbelte er am Lenkrad, die Servolenkung war doch nicht etwa auch hinüber? Er wollte wieder zu dem Mädchen sehen, aber als er nach unten blickte, war es weg.

Ich sollte heute wohl mal früher ins Bett, dachte er und strich sich durch die kurzen Haare.

Mit einem Mal wusste er, woher ihm das Mädchen bekannt vorgekommen war. »Madison«, murmelte er. Matthew blickte sich zu ihm um, unsicher, ob sein Bruder etwas zu ihm gesagt hatte. Mit diesem fragenden Blick sah er jung aus, viel jünger als jemand, der schon bald von der Highschool abgehen würde.

Madison! Er setzte sich in Bewegung. Was wollte sie von ihm? Es musste etwas mit dem Tempo zu tun haben. Wie in Trance ging er auf den Wagen zu. Der dicke Polizist sah ihm kurz nach, entschied dann aber wohl, dass von Elijah keine Gefahr ausging, und wandte sich wieder dem Rennen zu.

»Madison«, flüsterte Elijah eindringlich, als könne er sie dadurch beschwören. Was wollte sie ihm sagen? Verdammt, was hatte Madison ihm nur zeigen wollen? Der Tempo stand jetzt mit laufendem Motor da. Der Fahrer hatte die Augen geschlossen und bewegte die Lippen, als betete er.

Das konnte nicht Madison gewesen sein, natürlich nicht. So viel war klar. Das war überhaupt niemand gewesen, er hatte es sich nur eingebildet. Er beschloss, wieder an seinen Platz zurückzukehren. Das Rennen war bald zu Ende, gewiss würden bald viele nach Hause gehen und er sollte lieber sehen, dass er Matt in dem Gedränge nicht verlor.

Während ihm diese Gedanken durch den Kopf gingen, sah er das Mädchen wieder. Sie stand direkt neben dem Wagen und machte eine seltsame Handbewegung. Sie bückte sich, streckte ihre rechte Hand nach vorn, ballte sie zur Faust und zog sie dann schnell zurück. Was sollte diese Pantomime? Tat sie, als zöge sie an einem Hebel? Fragend sah er sie an. Madison lächelte und plötzlich sah sie seiner Mutter so ähnlich, dass ihm beinahe das Herz stehen blieb. Das Mädchen vollführte nochmals die Handbewegung und richtete sich wieder auf. Sie machte beide Hände zur Faust und drückte sie gegeneinander. Darauf riss sie sie plötzlich auseinander und spreizte die Finger. Boom , formte ihr Mund. Dann war sie weg, verschwunden von einem Augenblick auf den anderen, aber Elijah war inzwischen ohnehin klar, dass sie nicht wirklich da gewesen war.

Er wusste, was er zu tun hatte. Mit schnellen Schritten ging er zum Ford und zog mit Schwung am Türgriff. Abgeschlossen. Erschrocken blickte ihn der Fahrer an. Elijah sah sich nach einem harten Gegenstand um. Irgendetwas – ein Pflasterstein, ein Stock, … nichts. Der Wind schob träge eine leere, braune Papiertüte über den Asphalt. Im Rinnstein lag ein plattgefahrener Pappbecher von Starbucks. Fuck. Hektisch legte der Fahrer einen Gang ein. Sein Gesicht war von Panik gezeichnet.

Der dicke Polizist hatte sich umgewandt und sah zu Elijah hin. Auch Matthew sah ihn an. »Elijah, was ist denn los?«

Der Fahrer des Wagens wollte wegfahren, aber er hatte zu viel Gas gegeben und den Wagen abgewürgt. Er drehte den Zündschlüssel und die Zündung stotterte. Elijah griff in die Tasche seiner Baggy Pants und fand endlich, was er suchte. Ein kleiner Schraubenschlüssel. Warum war er da nicht gleich darauf gekommen? Er nahm ihn in die Faust, holte aus und schlug mit aller Kraft gegen die Scheibe. Das Sicherheitsglas des Fensters zersprang in unzählige kleine Teile, die Elijah ins Wageninnere drückte. Der Fahrer schrie um Hilfe.

Wie in Zeitlupe nahm Elijah wahr, dass der Polizist etwas in sein Funkgerät sagte – seinen Namen, den Standort und einen Zahlencode. Sicher etwas wie »Violent Assault – Request Backup«. Sein Vater hatte ihnen einige der Codes beigebracht, aber Elijah erinnerte sich nur noch an den für »Essenspause« – den wichtigsten, wie Dad immer gescherzt hatte.

»Scheiße, Mann, was ist denn los?« Matt kam angelaufen, blieb aber ein paar Schritte vor Elijah stehen. Sein Gesicht spiegelte Verwirrung. So hatte er seinen großen Bruder noch nie erlebt. Elijah griff ins Wageninnere und stürzte sich auf den Mann. Er wollte ihn durch das Fenster aus dem Wagen ziehen, aber das war schwieriger, als er erwartet hatte. Elijah war viel kräftiger, aber der Mann setzte sich mit der Kraft der Verzweiflung zur Wehr. Er schrie um Hilfe und biss seinen Angreifer in die Hand. Elijah spürte, wie Blut seine Hand herablief, dachte aber keine Sekunde daran loszulassen. Er konnte die Geste nicht vergessen, die Madison gemacht hatte. Der Griff nach unten, ein Zug am Hebel, Boom .

»Okay, Sir, treten Sie weg von dem Wagen.« Das war der Polizist. Scheiße. Elijah musste sich nicht umdrehen, um zu wissen, dass er breitbeinig da stand und mit einem Taser auf ihn zielte. Vielleicht auch mit einer Pistole.

»Ich kann nicht!«, schrie er.

»Treten Sie weg! Ich will Ihre Hände sehen!«

»Ich kann nicht!«

»Das war meine letzte Warnung.« Elijah kämpfte mit dem Mann im Auto, versuchte ihn irgendwie nach draußen zu ziehen. Er durfte auf keinen Fall an dem Hebel ziehen, denn dann wäre alles vorbei. Alles. Der Polizist, das Rennen, Schneewittchen auf der Zuschauertribüne. Und er selbst und Matt. Es war eine einfache Rechnung. Wenn er den Mann losließ, würden alle sterben. Wenn er ihn herauszog, würden sie überleben, auch wenn er selbst vielleicht dabei draufging. Elijah war ganz ruhig, alles schien wie in Zeitlupe abzulaufen. Es gab nichts zu überlegen.

Ein Schuss. Elijah spürte nichts, der Polizist hatte in die Luft geschossen. Der nächste Schuss würde kein Warnschuss mehr sein. Der Polizist rief etwas, Matthew schrie, aber Elijah nahm es nur wie durch Watte hindurch wahr. Er registrierte hektische Bewegungen am Rand seines Gesichtsfelds, doch das war unwichtig. Für den Moment bestand das Universum nur aus ihm und diesem Mann. Der Fahrer riss den Mund auf, bei seinem linken Schneidezahn war eine Ecke abgebrochen. Sein Kinn, wo er Elijah gebissen hatte, war blutverschmiert. Er strampelte mit den Füßen, um sich zu befreien und versuchte, nach unten zu greifen. Irgendwo da musste der Schalter sein. Elijah konnte ihn nicht sehen, aber er erinnerte sich an Madisons Geste. Da der Mann nur noch versuchte, den Knopf zu erreichen und sich nicht mehr wehrte oder festhielt, war es einfacher, ihn herauszuziehen. Mit einem Ruck gelang es Elijah, den Oberkörper des Mannes durch das offen stehende Fenster zu ziehen. Er sah Elijah in die Augen und sein Blick war so voller blinder Wut und Verzweiflung, dass Elijah wusste, dass er gewonnen hatte. Beinahe hätte er gelächelt.

Dann traf ihn ein Stromschlag von 50.000 Volt. Ein Kollege des Polizisten hatte ihn getasert. Elijahs Muskeln verkrampften sich und er stürzte hart auf den Boden. Für einen Sekundenbruchteil sah er den Himmel, dann knallte er mit dem Hinterkopf auf den Asphalt und verlor das Bewusstsein.

Island

An dem Morgen, an dem ich nach Chicago fliegen sollte, rief mich meine Nichte an. Das arme Mädchen hat das Pech, die Tochter meines Bruders zu sein, schon allein dafür gebührt ihr mein ganzes Mitgefühl.

»Onkel Stefan?«

»Mia! Schön, dass du anrufst. Wie geht’s dir denn?«

»Ich hab dir doch von dem Jungen aus der Neunten erzählt …«

Angestrengt dachte ich nach. Verdammt, wie hieß der noch … »Sebastian, oder?«

»Bastian.« Sie machte eine Pause. Vor meinem inneren Auge sah ich, wie sie eine ihrer Locken mit dem Finger verdrehte. Das tat sie immer, wenn sie nachdachte oder verlegen war. »Jedenfalls … du hast doch gesagt, ich soll einfach mal auf ihn zugehen.«

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