So meine Erinnerung an diesen Satz. Eventuell war es etwas mehr oder genauer. Spielt hier jedoch auch keine Rolle. Ich ging also wieder zurück zu dem Grundstück und suchte einen Baum. Tatsächlich stand einige beachtliche Meter weiter ein großer Baum. Ich ging hin und fand zu meiner eigenen Überraschung meinen kleinen Helden. Ich tat es damit ab, dass Tarzan alles kann und somit sich selbst aus dem Wasser befreit hat und die vielen Meter zu dem Baum gegangen ist.
Auch blieb mir im Gedächtnis, dass ich eines Tages in der Grundschule ein Diktat schreiben musste. Kurz bevor die Lehrerin anfing einen Text zu diktieren, vernahm ich etwas, was sich neben mir setzte und ich wusste, dass ich die Augen schließen sollte. Ich tat es und in dem Moment lies die Lehrerin den Text. Ich schrieb blind den vernommenen Text. Nach einigen Tagen wurde ich zur Lehrerin zitiert, sie gab mir meine Arbeit mit dem Hinweis wieder: „Kein Fehler!“ Ich jubelte innerlich und lächelte, doch das „Lachen“ sollte mir im Hals stecken bleiben, da sie anschließend mich fragte, wie ich es angestellt hätte? Ich verstand nicht was diese Frau von mir wollte, denn so übel war ich auch nicht in der Schule, dass es ein Ding des Unmöglichen war, dass ich keinen Fehler hatte. Somit sah ich sie mit großen Augen an.
Sie zeigte auf den Inhalt meiner Arbeit und sagte: “Kein Fehler, jedoch der ganze Text ist in Spiegelschrift und so flüssig wie gedruckt!“ Natürlich mussten meine Eltern kommen, denn in einem Vorort ist so etwas eine Sensation. Eben Menschen – Tiere – Sensationen! Nun gut, keiner und somit auch ich nicht, konnten sich das erklären. Schon damals wäre ich also ein „Star“ geworden, wenn die Zeit doch nur reif schon dafür gewesen wäre. War sie jedoch nicht, daher wurde über diese Spiegelschrift lieber der Mantel des Schweigens gehüllt.
„Der Moment hält inne, die Zeit steht still.
Da sitzt Du in dieser Sanduhr und bemerkst,
es rieselt kein Sand mehr durch die Öffnung.
Abgelaufen! Die Zeit ist abgelaufen! Ende!
Die Sanduhr wird umgedreht …
und Dein Leben fängt von Neuem an!“
-Finley Jayden Dao-
„Der Besuch oder der Beginn einer großen Freundschaft“
Einige Jahre vergingen ins Land, vieles veränderte sich. Jedoch das Interesse an Philosophie, Astrologie, Jenseits, Spiritualität, fremde Welten, Poesie und künstlerischen Tätigkeiten blieb. Wie es so oft im Leben ist, wurde die Begeisterung für diese Themen vom grau durchtränkten Alltag geschluckt. Man nahm eine nette Arbeitsstelle an und die Wochenenden wurden, mit der in der Zwischenzeit vorhandenen eigenen Familie oder meinen Freunden verbracht, so dass meine Themen nur noch in privaten Diskussionen eine Ausdrucksform fanden.
Einmal konnte ich in der Nacht nicht einschlafen und wälzte mich so richtig planlos umher. Das kennst du sicher auch. Manchmal drückt einem das viele Essen, oder es drücken die Sorgen, oder man hat tagsüber schon zu viel vorgeschlummert oder was weiß ich. Bei mir gab es keinen bewussten Grund. So blieb mir nichts anders übrig, als das ich beschloss meine Äuglein wieder zu öffnen, so dass meine blauen Pupillen wie Sensoren die Wände in dieser Dunkelheit absuchen konnten.
Nach einer Zeit kannte ich jeden Millimeter meiner Wände, also beschloss ich nun den Fokus auf mein Fußende meines Bettes zu legen. Gerade hatte ich meine Pupillen auf das Ende fokussiert, als mein Gehirn innerlich schrie: “Halt! Da sitzt doch ein dir unbekannter Mann an deinem Bett-und Fußende.“ Dieser Mann, Dieb, Eindringling oder wie er sich schimpfte starrte mich einfach an.
Komischerweise hatte ich weder Herzrasen noch ein Gefühl von Angst, trotzdem verhielt ich mich wie ein Kind, welches nicht gesehen werden will. Ich stülpte meine Decke über meinen Kopf und dachte mir nach einigen Sekunden, wie blöde ich doch sei. Ich sollte den männlichen Besucher langsam mal fragen, wer er ist, was er möchte und ob er ein Problem hat. Wenn nicht, dann hätte er jetzt eins. Daher Decke wieder vom Kopf und siehe da …. Ich bekam eine Erleuchtung, denn … Kinder machen es immer richtig. Denn es hat funktioniert, der Unbekannte war weg.
Auch heute noch finde ich es bemerkenswert, dass ich damals weder Herzrasen noch irgendetwas anders spürte und sogar nach ein paar Minuten seelenruhig eingeschlafen bin. Damit hat mir der Unbekannte ja einen Gefallen getan, da ich vorher eine Einschlafstörung hatte, und nun wie ein Baby seelenruhig dahin schlummerte.
So seelenruhig war es dann doch nicht, da ich nun anfing in einem Traum aufzuwachen oder träumte ich nur, dass ich in einem Traum aufwachte? Nun gut, wir wissen es nicht. Im Traum rief mich jemand und ich folgte der Stimme. Plötzlich sah ich in dieser Welt den Mann von meinem Fußende. Wie konnte der Eindringlich erst in meinem Schlafzimmer – und nun auch noch in meinem Traum sein. Der „schlauen“ Wissis (Wissenschaftler) rufen jetzt: „Verarbeitung!“ Nein .. da irrt der Wissi … denn es war jetzt anders, denn es fühlte sich an, als ob ich diesen Mann schon immer kannte. Er war mir plötzlich nicht mehr fremd. Konnte ihn jedoch auch nicht so richtig zuordnen, was mich aber auch nicht weiter beschäftigen sollte.
Wir gingen in ein unendlich großes Gebäude, deren Decken ich gar nicht erkennen konnte. Die Weite der Räume war gigantisch und es fehlten einem die Worte, dieses Gebäude gerecht zu werden und zu beschreiben. Um eine Vorstellung zu haben, könnte man sich eine Vermählung von einem riesigen goldenen Ballsaal und einer unendlichen Bibliothek vorstellen.
Merkwürdigerweise war ich auch hier nicht sonderlich erstaunt, sondern das alles kam mir eher vertraut vor ohne es benennen zu können. Mein Begleiter zog ein sehr altes Buch aus seinem Mantel und reichte es mir. Das Buch war sehr dick und der Einband war in leuchten-braunen Leder gehalten. Als ich die Frontseite anschaute, schwebten eine Art leuchteten Kristalle über den Einband und formten meinen Namen.
Ich schlug das Buch auf, sah mein Leben und hörte den Satz: „Vergesse nicht dein Leben – vergesse nicht deinen Pfad, den du gehen wolltest “. Es gab nichts zu lesen, sondern man wusste einfach, welche Geschichten die Blätter zierten.
Leider weckte mich dann ein ungeduldiger Wecker und beraubte mich meiner weiteren Erinnerung an dieser Zusammenkunft. Doch bis zum heutigen Tag fühle ich diese Energie, rieche ich den Geruch und schmecke den „Moment“.
Was mich so sicher macht, dass es eben kein „Verarbeitungstraum“ war? Ich konnte was lesen, was in einer nahen Zukunft passieren würde. Es traf tatsächlich einige Wochen später etwas ein, was in diesen „Traum“ Zeilen stand. NEIN – es war vorher nicht absehbar, noch niemals denkbar ….. man konnte es vorher noch niemals ahnen.
Nicht nur das ….. es entwickelte sich später eine wundervolle Freundschaft mit dem bis dahin „namenlosen“ Fremden. Dazu jedoch später mehr.
„Ich träumte einmal,
alles wäre farbenfroh
kunterbunt und so.
Ich träumte einmal,
Kinder würden lachen
toben und schönes Zeugs machen.
Angst, Schweiß, Kälte,
der Morgenwecker holte mich aus dem Schlaf
alles wieder grau in grau, Jubel, das war so brav.
Alles war beim „Alten“,
doch dieser Traum im himmlischen Nachtzelt
veränderte meine ganze Welt!“
-Finley Jayden Dao-
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