Bernat Fabre - Semana Santa

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Eigentlich …
war der Journalist Jan Castro an die Costa Brava gekommen, um seinen Frieden zu finden. Doch das ändert sich drastisch, als er der ebenso schönen wie geheimnisvollen ETA-Aussteigerin Montse begegnet und sie vor ihren Verfolgern in Sicherheit bringt. Danach überstürzen sich die Ereignis-se: zunächst kommen Jan und Montse einer mysteriösen Reihe von Todesfällen auf die Spur, die sich scheinbar stets zur Osterzeit ereignen. Die Spuren führen weit zurück bis zum Vorabend des 2. Weltkriegs und scheinen verstrickt zu sein mit einer alten Fehde zwischen zwei wohlhabenden katalonischen Familien. Bald stellen die beiden fest, dass auch heute noch Kräfte am Werk sind, die keine Mittel scheu-en, um die Vergangenheit ruhen zu lassen und sie müssen alles daran set-zen, das Rätsel zu lösen, um dem gnadenlosen Killer, der ihnen auf den Fersen ist, das Handwerk zu legen.

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Doch ganz so einfach sollte es nun doch nicht werden. Kaum hatten wir die Schleuse in den Bereich des Etablissements hinter uns gelassen, der den horizontalen Freuden vorbehalten war, war abermals Maut zu entrichten. Diesmal in Form eines Mütterchens aus dem fernen Russland, welches in Zellophan eingeschweißte Bettlaken und Handtücher anzubieten hatte. Olga übersetzte aus irgendeinem Transuraldialekt:

„7 Euros“

„He, ich dachte, das sei jetzt all-inclusive“ versuchte ich aufzubegehren.

„Das war vor der Globalisierung, Schätzchen. Heute hat die Geschäftsleitung den Wäscheservice outgesourced. Subunternehmer, verstehst Du? Gib ihr zehn Euros, sie muss davon leben.“

Widerstrebend wechselte erneut ein Schein seinen Besitzer. Mit einem weiteren hinreißendem Hüftschwung stöckelte meine Belle de Nuit den resopalgepflasterten Flur entlang und steuerte auf unser Liebesnest zu, das den verheißungsvollen Titel „Arte de Seducción“ trug, was wohl so viel wie Kunst der Verführung bedeuten sollte. Tatsächlich machte die Kemenate nicht einmal den erwarteten plüschig-muffigen Eindruck: stabiles Wasserbett, ein kleiner Jacuzzi in der Ecke, wenngleich die stattliche Kollektion von Dildos, Peitschen und Handschellen neben einem Andreaskreuz an der Wand vermuten ließ, dass das Türschild auf der Rückseite vermutlich noch die Aufschrift „Folterkammer“ aufwies und ein weiteres Arbeitsgebiet des Unternehmens abdeckte. Olga verriegelte die Tür und ich wollte mich sogleich an die Entriegelung ihres kleinen Schwarzen machen, da mein Vizepräsident schon zu voller Bedeutung angewachsen war, als sie sich abrupt umwandte und meine Hände ergriff. Jegliches Interesse, alle Verführung war aus ihrem Blick gewichen, stattdessen schauten mich zwei außerordentlich ernste schwarze Augen an. Mir schwante: das läuft anders als erwartet.

„Ich brauche Deine Hilfe“

„Oh, Schätzchen, ich bin sehr gerne hilfsbereit, wenn es darum geht, die Bedürfnisse einer schönen Frau zu befriedigen. Vielleicht fangen wir damit an, dass ich Dich aus Deinen Kleidern befreie …“

Kläglicher Versuch, den Zug wieder auf das richtige Gleis zu setzen. Vor allem vollends vergebens und nicht mal komisch. Mit dem Blick den ich erntete hätte man eine Kompanie Zinnsoldaten schock­gefrieren können.

„B urro ! Könnt ihr Kerle mal mit etwas anderem als Eurem Schwanz denken? Ich meine es verdammt ernst. Ich stecke in der Scheiße – problemas enormes, comprendes ? Du siehst ehrlicher aus als der Rest der Typen, die hier sonst abhängen und deshalb brauche ich Dich.“

„He, das ist gut und schön, aber ich habe die 200 Piepen nicht für eine Samariternummer bezahlt.“ Witziges Wortspiel, wie geht denn diese Stellung?

„Dein Geld bekommst du wieder, aber jetzt geht es um Leben und Tod und Du als echter caballero wirst doch eine hilflose Frau nicht schutzlos ihrem Schicksal überlassen? Du nicht, das sehe ich Dir an …“

Schmollmund. Augenaufschlag, leichtes Vorbeugen, um den mehr als ansehnlichen Balkon ins rechte Licht zu rücken – großes Kino, Applaus für die Hauptdarstellerin. Hat diese Masche eigentlich in den letzten tausend Jahren einmal nicht funktioniert? Scheiße, keine Nummer. Geld futsch und dafür darf Jan Castro jetzt den Beschützer der Dirnen und Waisen geben. Na großartig.

„Also gut. Wo ist das Problem?“

„Ich muss hier raus.“

„Definitiv kein Problem. Da ist die Tür, den Gang bis zum Ende, dann den Schildern „Exit“ folgern.“

„Definitiv sehr wohl ein Problem, denn ich bin weder freiwillig hier, noch kann ich hier einfach heraus spazieren. Und ich muss hier weg!“

„Hm, also einfach dieses gastliche Etablissements zu verlassen kommt bei der Geschäftsleitung eher schlecht an?“

„So kann man es auch sagen. Vor allem die beiden Gorillas am Eingang könnten schlagkräftige Gegenargumente haben.“

Ich dachte kurz nach: Die Kameraden mögen sich zwar eine Gehirnzelle teilen müssen, die Fäuste hatten jedoch das Format von Vorschlaghämmern und spontan kam mir der Gedanke, dass ich doch nur die Tür aufmachen, bona nit sagen und mit meinem Hummer verschwinden könnte. Allein, aber heil, wohlgemerkt. Stattdessen musste meine vernunftbegabte linke Gehirnhälfte entgeistert mit ansehen, wie ihre Kollegin von der anderen Seite begann, alternative Fluchtpläne zu entwickeln.

„Ich könnte Dich in einen Teppich einwickeln und heraustragen.“ Sehr unauffällig, außerdem hätte man in der Badematte nicht mal eine Liliputanerin verstecken können. „Nein, besser – Du täuschst einen Herzanfall vor oder wir legen Feuer …“

Aus dem Umstand, dass Olga die Augen spektakulär zur Decke verdrehte und dabei vermutlich bei einer himmlischen Macht nachfragte, warum sie ihr geraden einen angetrunkenen Vollidioten als weißen Ritter geschickt hatte, gelangte ich zu dem Schluss, dass meine Fluchtplanvariationen wohl eher auf wenig Gegenliebe stießen.

„Nein, wir nehmen einfach den Hinterausgang.“

Klar, natürlich, das wäre auch eine Möglichkeit. Nun wagte ich aber einen Einwand.

„Mit Verlaub, Prinzessin, da ist doch bestimmt ein Haken dabei. Wer bewacht denn diesen Ausweg? King Kong, Godzilla, gibt es Fallgruben, wilde Tiere … gibt es vielleicht etwas, das ich wissen sollte?“

„Nein, es ist einfach das Klo. Aber es gibt ein Fenster auf halber Höhe und das führt in den Hof. Kein Problem.“

„Schön zu hören, aber wenn die Nummer so einfach ist, warum bist dann immer noch hier.“

„Zwei Gründe: wohin und womit.“

Das Problem wurde größer. Jan Castro befreit nicht nur versklavte Zwangsprostituierte, sondern steuert auch noch das Fluchtfahrzeug. Wahrscheinlich würde ich die Dame auch noch außer Landes bringen, mit einer neuen Identität ausstatten und mit einer hinreichenden Menge kleiner Dollarscheine versorgen müssen, damit sie ein neues Leben in Buenos Aires anfangen kann. Na ja, sage noch einer ich hätte an diesem Abend nichts zu erleben gehabt … Mein Name ist Bond, Jan Bond.

„Komm, wir müssen uns beeilen, Deine Zeit läuft bald ab.“

Wie wahr, wie wahr. Auf dem Flur herrschte rote Notstrombeleuchtung. Die Rummsmusik aus der Bar drang nur gedämpft hinüber. Auch unsere Subunternehmerin hatte sich zurückgezogen – ich hoffte nur, dass sie nicht gerade eine Zigarettenpause auf dem Klo einlegte. Aber die Luft war rein (na ja) und so hatte ich nach langer Zeit wieder einmal das Vergnügen, eine Damentoilette in weiblicher Begleitung aufzusuchen. Das Ergebnis war ähnlich akrobatisch wie in früheren Tagen, denn bumsen auf dem Klodeckel hat eigentlich nichts Romantisches. Meine Kletteraktion war eher nicht bühnenreif – es sei denn man schwärmt für Slapstick: mit Kopf und Händen voran und gekrönt durch einen Hundehaufen, in dem ich zielsicher meine Landung machte. Junge, dir klebt die Scheiße an den Fingern – wie wahr, wie wahr …

Entweder hatte Olga die Nummer schon ein paar Mal geübt, wahrscheinlicher war jedoch, dass ihr graziler Körperbau die Pluspunkte ausmachte, jedenfalls landete sie geschmeidig in den erwartungsvollen Armen ihres Ritters. Zu meiner großen Freude durfte ich dabei feststellen, dass das Manöver auch bei ihr Spuren hinterlassen hatte. Ein Träger ihres Kleides war abgerissen und gewährte nun Einblicke auf Dinge, von denen ich vor wenigen Minuten noch gehofft hatte, sie mehr als nur in Augenschein nehmen zu dürfen.

Während ich noch drüber nachdachte, wie man wohl die Redewendung „machen wir uns vom Acker, aber pronto“ in passendes Englisch übersetzen kann, hatte Olga schon resolut meine Hand ergriffen (gottlob die saubere) und zog uns aus dem Lichtkegel der altersschwachen Funzel, die den Hof des Sündenpfuhls mäßig erhellte.

„Wo steht Deine Karre?“

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