Calea Menow - Magische Spurensuche

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"Magie ist der Ursprung des Lebens, ich freue mich, sie wieder neu für mich zu entdecken" das wird der Leitspruch von Calea, als ihr das Schicksal die Chance bietet, ihre spirituellen Wurzeln aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Auf dem Weg zur Großen Göttin erlebt sie magische Momente und setzt sich mit dem Thema «Hexen und Naturreligion» auseinander. Dieser Weg hilft ihr, sich von Unsicherheiten und Lebensängsten weitgehend zu befreien. Durch die Verbindung zur Großen Göttin offenbaren sich für Calea neue Möglichkeiten, die zu einem selbstbestimmtem, glücklicheren Leben führen.

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Hochmotiviert wollte ich so schnell wie möglich mit der Hausarbeit beginnen und bestellte deshalb sofort online die beiden benötigten Bücher. Als Erstes stürzte ich mich auf Sandras Werk, las und las – bis zum Ende der 152 Seiten. Wahnsinn!

Das Thema interessierte mich so, dass ich weiter im Internet recherchierte: Wo gibt es denn weitere Hexen und wer beschäftigt sich mit diesem Wissensgebiet?

Zwischendurch las ich das Buch von Gisela Graichen, das viele sachliche und wissenschaftlich geprägte Informationen zum Thema ‚Neue Hexen‘enthält. Jedenfalls verstärkte es meine Bindung zur Naturreligion und langsam entwickelte sich eine Eigendynamik:

Meine Hausarbeit vergesse ich völlig, bin absolut fasziniert vom Thema und setze die Prioritäten jetzt anders. Ich will mehr über die neuen Hexen wissen, wo sind sie? Wie leben sie? Was ist geschehen?

Wurde ich etwa von Sandra durch das Lesen des Buches verhext? Nein, das ist es nicht. Ich bin auf der Suche nach meiner ureigenen Spiritualität, die Hexen haben es mir angetan. Dabei spüre ich eine geheimnisvolle Mystik, die ich liebe und die mich verzaubert, und die Suche beginnt!

Hexen, Wicca oder was?

Zu dem besagten Zeitpunkt erreichte mich die E-Mail einer Frau, die sich selbst als Hexe sah und mich fragte, ob wir uns austauschen wollen; mein Hauptgebiet waren damals die Kräuter. Ich freute mich über die Möglichkeit, einen freundschaftlichen Kontakt zu Scilla aufbauen zu können.

Wir verstanden uns gut und schickten oft E-Mails hin und her. Scilla ist der botanische Name für das Blausternchen, und ich denke mal, er passte gut zu meiner neuen E-Mail-Freundin. Wie passend, dass ich mich kurz vor dem Studium entschlossen hatte, mir einen PC zuzulegen, weil ich das Internet erkunden wollte. Scilla war bekennende Christin, fühlte sich aber trotzdem als Hexe. Schnell entwickelte sie eine eigene Homepage, ein Portal, wo sich die Besucher ausgiebig über Hexenrituale, Kräuter, Rezepte etc. informieren konnten. Ich war begeistert, mir gefielen ihre Seiten.

Meine Blausternchenhexe plante ein neues Projekt, das sie Hexennetz nannte, und fragte mich, ob ich da mitmachen wolle. Ich hatte Bedenken, dass meine Web- und PC-Kenntnisse nicht ausreichen würden, um eine Seite im HTML-Format zu erstellen. „Kein Problem”, meinte Scilla, „erstelle die Seite in einem normalen Textformat, ich wandle sie dann in HTML um und füge die Grafiken ein.“

Wow, das hatte etwas – ich als Kräuterhexe Calea in einem Hexennetz! War ich jetzt etwa eine selbst ernannte Hexe? Ich musste schon grinsen, aber das war es doch, was ich wollte. Das Projekt lief an und Scilla stellte mir eine wunderbare Seite mit meinem Vorstellungstext zur Verfügung.

Wir waren insgesamt fünf Hexen, die sich auf der Hexennetz-Homepage vorstellten. Nun wurde unsere Idee realisiert, ich wusste nur nicht, wie, denn Scilla hatte es versäumt, allen mitzuteilen, wie es formal ablaufen sollte. Innerhalb der Hexennetz-Seiten gab es ein Forum, in dem Fragen interessierter Leser beantwortet werden sollten. Ich hatte aber keine Ahnung, inwieweit ich mich dort einbringen konnte. Die technische Seite des Ganzen blieb mir auch noch ein wenig verborgen, und ich hatte Angst, etwas falsch zu machen. Den anderen ging es wohl ähnlich, und die Hexenteamarbeit endete in einem Chaos.

Blausternchen beklagte sich öffentlich im Forum, dass sie die ganze Arbeit alleine machen müsse und die anderen Hexchen Faulpelze seien. Das saß, und nach einigem Hin und Her ohne Einigung flogen die Besen. Miranda, eine andere Hexe des Netzwerkes, benutzte dann auch das Forum, um an Scilla einen Text mit Beschuldigungen zu schicken, der es in sich hatte. Sie wurde darin unter anderem auch wegen ihres christlichen Glaubens angegriffen, eine richtige Hexe sei eben Heidin.

Ich glaubte nicht, was sich da vor meinen Augen abspielte, und wollte vermitteln, machte den Vorschlag zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen mit Klärung der Sachlage. Vergebens! Der Kampf war schon zu weit fortgeschritten, und so flogen mit mir noch zwei andere Hexen aus dem Netz. Scilla ist mit der jüngsten Hexe zusammengeblieben. Freiflug! So hatte ich mir mein ‚Hexe-Sein‘ nicht vorgestellt!

So lustig das auch klingen mag – die Wirklichkeit sah anders aus. Innerlich war ich tief betroffen, entwurzelt vom Christentum, und sah für mich keine Chance, eine neue spirituelle Heimat zu finden. Es war mir sehr klar, dass ich gleich gesinnte Menschen um mich herum brauchte, um wieder Ordnung in mein seelisches Chaos zu bekommen.

Ich recherchierte wieder mal im Internet, gab die Begriffe ‚Wicca‘ und ‚Hexen‘ in die Suchmaschine ein, und mein Googeln wurde von Erfolg gekrönt. Eine interessante Homepage, die Shania und Darius ins Netz gestellt hatten, beeindruckte mich.

Als Hohepriester/in und Anhänger/in des Gardner Wicca, stellten sie Wicca als Religion vor und informierten über einen Arbeitskreis, den beide ins Leben gerufen hatten. Von solchen Glaubensgemeinschaften wusste ich, dass sie ihre Mitglieder spirituell fördern und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleiten. Und was absolut wichtig für mich war – es handelte sich nicht um eine Sekte.

Anfang der 90er wurde Wicca in den USA als eigenständige Religion anerkannt. War das eine Chance für einen Neuanfang für mich, spirituell gefördert und gut aufgehoben im Kreise Gleichgesinnter? Das war meine Vorstellung, wie ich das Heidentum (er)leben wollte: gemeinsam Jahreskreisfeste feiern, fröhlich sein und mich nicht alleine fühlen mit meiner neu entdeckten Religion. Ich hatte noch nie ein Hexenritual zelebriert und war sehr neugierig, wie das sein würde.

Alleine hätte ich mich das nicht getraut. Es gibt unendlich viele Bücher, die über Ritualpraktiken informieren, trotzdem hatte ich zu viele Fragen an die Praxis. Wie ist das mit dem Schutzkreis? Imaginär gezogen oder doch lieber real markiert? Nun, ich hoffte auf einen Neuanfang, wobei ich mehr über diese Dinge erfahren würde.

Und so schrieb ich Shania eine E-Mail und fragte sie, ob ich an ihrem Arbeitskreis teilnehmen könne. Die Antwort kam recht schnell, und es klang geheimnisvoll, was ich dort las. Sie müsse mich erst einmal besser kennenlernen, das könne anfangs durch Austausch in Form von Mailkontakt geschehen. Also schrieb ich, was das Zeug hielt. Warum diese Verzögerung? Ich wollte unbedingt mein erstes Ritual zelebrieren!

Endlich! Nach einigen Wochen wurde meine Geduld belohnt und Shania lud mich zu sich nach Hause ein. Ein erstes Treffen mit dem Arbeitskreis war angesagt, und zwar am 29. Oktober 2000. Aufgeregt machte ich mich auf den Weg zu ihnen, bewaffnet mit Block und Stift zum Schreiben und Räucherstäbchen als Geschenk für die Gastgeber.

Unterwegs kamen mir die abenteuerlichsten Gedanken: Vielleicht erlebe ich schon heute das erste Wicca-Ritual. Oder: Vielleicht ist alles nur gefaked und die Leute gibt es in Wirklichkeit gar nicht. In Zeiten des anonymen Internet ist schließlich alles möglich.

Immer noch nervös schaute ich auf die Anschrift und suchte das Haus, nachdem ich in einer ländlichen Gegend angekommen war. Es war ein ganz simples kleines Einfamilienhaus, umgeben von viel Grün und Stechapfelpflanzen im Garten, so etwas fällt einer Kräuterhexe natürlich auf. Ich nahm all meinen Mut zusammen und klingelte.

„Hallo Calea, ich bin Shania, wir freuen uns, dass du hier bist. Hattest du eine gute Fahrt?“, begrüßte mich die Gastgeberin. Ich sagte ihr nicht, wie nervös ich war. Dann zeigten sich auch die anderen Hexen aus der Arbeitsgruppe, zuerst Shanias Mann Darius, zehn bis fünfzehn Zentimeter kleiner als ich und koboldhaft wirkend, zudem war er ganz in Schwarz gekleidet.

Die Arbeitsgruppe bestand tatsächlich nur aus zwei Personen: Da war Lilith, eine junge Frau von zweiundzwanzig Jahren, und Jörg, dessen Alter ich auf Anfang dreißig schätzte. Sie waren kein Paar, aber das erfuhr ich erst später.

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