Thomas Müller - Der Vorleser der Alten Dame
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Die beiden sahen sich an, als wären Außerirdische gelandet und der Hundeführer sagte: „Aber doch nicht zu Fuß!“ Die beiden sahen sich nochmals an und schütteln verständnislos den Kopf.
„Ich hab aber kein Auto, ich bewerbe mich hier auf eine Zeitungsannonce als Vorleser“
„Als was!“, kam es ungläubig zurück.
„Als Vorleser“, sagte ich schnell. „Darf ich aufstehen? Meine Knie!“
„Was ist das denn für ein Beruf?“, fragte er belustigt. „Ich funke mal Karl an“, teilte er seinem Kollegen mit, der immer noch die Hand an der Waffe hatte.
Der sagte zu mir: „Sie können aufstehen, halten Sie aber bitte ihre Hände weit vom Körper und lassen Sie die Tasche liegen.“ Ich gehorchte und merkte schmerzhaft, meine Knie waren bereits eingerastet.
„Karl, melde dich, hier ist die Wache am Haupteingang!“
Nach etwa zehn Sekunden hörte ich eine zerknirschte Stimme sagen: „Was wollt Ihr denn?“
„Wir haben hier Besuch für euch, einen Vorleser wie er behauptet.“
„Einen was?“
„Einen Vorleser.“
„Was ist das denn?“
„Ein Beruf!“
„Ach was?“, kam es verständnislos zurück. „Ich ruf oben mal an. Ihr könnt Ihn schon mal filzen. Ich melde mich wieder.“
„Mitkommen!“, sagte der Hundeführer mit einer Stimme, die mir klarmachte, ich hatte keine Wahl.
Ich wollte gerade die Tasche aufheben, da sagte der andere: „Liegen lassen! Die nehme ich.“
Der Hundeführer ging vor, ich folgte ihm wie John Wayne, der Schritt war enger, dafür die Armhaltung breiter. Als ich mich dem anderen näherte, wich er aus, ohne die Hand von der Waffe zu nehmen. Ich ging an ihm vorbei, immer dem Hundeführer folgend, bis zu einem Aufsichtsraum, der ganz in Glas gehalten war. Er öffnete die Tür, hielt sie mir auf und sagte: „Gehen Sie bitte bis zum Ende des Raums, dort bleiben Sie ruhig stehen.“
Ich gehorchte, was sollte ich auch schon anderes tun. Die Hündin wurde bis auf etwa drei Meter vor mir geführt, und sein Herrchen sagte „Sitz Kara!“. Der Hündin gehorchte genauso gut, wie ich es tat. Die Tasche wurde dem Hundeführer übergeben, der diese auf einen Tisch ausschüttete und anfing den Inhalt zu prüfen. Der Andere stellte sich mit direkter Sicht zu mir, und er hatte noch immer die Hand an der Automatik. Nach einer Weile kam aus dem Funkgerät: „Hallo, Hauptwache!“
„Hallo, Karl!“, sagte der Hundeführer.
„Wie heißt denn euer Vorleser?“, kam es verächtlich.
Er nahm meinen Personalausweis, den er vorhin aus meinen Portemonnaie genommen hatte und sagte: „Thomas Müller.“
„Ja, der wird erwartet“, wurde mit einer Seelenruhe geantwortet.
Die Wachmänner wurden sichtlich entspannter, und ich wurde noch entspannter, als ich sah, wie die Hand die Waffe los ließ.
Leicht genervt fragte der Hundeführer: „Müssen wir den noch weiter filzen?“
„Ja, bitte, dann brauch ich das nicht mehr zu machen“, kam sanftmütig zurück.
„Kara, in deine Ecke!“, befahl der Wachmann, und der Hund verschwand. Gleichzeitig nahm er einen Handmetalldetektor aus einer Schublade und fragte seinen Kollegen: „Funktioniert der noch?“
„Keine Ahnung, ich musste den noch nie benutzen.“
Er schaltete das Ding ein und führte es über die Waffe des Kollegen, worauf es mächtig piepste.
„Ziehen Sie bitte die Jacke und den Gürtel aus und machen sie einen Adler, Sie kennen das ja vom Flughafen. Wir sind dann auch gleich fertig“, wurde er freundlich.
Wenn ich jetzt gesagt hätte: „Ich bin aber noch nie geflogen“, das wäre bestimmt verdächtig gewesen, daher sagte ich brav: „Okay!“
Er führte den Metalldetektor an meinem Körper vorbei, und an meinen Füssen fing es an zu piepsen. „Was haben wir denn hier?“
Schlagartig fiel mir wieder mein Mittelknochenbruch des rechten Fußes ein. „Da sind noch zwei Schrauben drin.“
„Im Schuh?“, fragt er ungläubig.
„Nein im Fuß!“
„Ach so!“, antwortete er mit großem Verständnis und Anerkennung: „Kampfsport?“
„Nein, Tanzschule mit meinen Töchtern“
Die beiden lachten sich schlapp. Als der Hundeführer wieder reden konnte, fragte er den Kollegen: „Müssen wir den Fuß noch überprüfen?“
„Lass mal gut sein, er ist doch angemeldet, und Karl ist auch noch da“, kam es gelassen.
„Und Rex“, sagte der Hundeführer.
„Und Rex“, wurde der andere geheimnisvoll. „Bitte, packen Sie Ihr Zeug zusammen, dann bringe ich Sie rüber, sonst verlaufen Sie sich und werden doch noch irrtümlich erschossen.“
Dafür war ich dankbar.
Auf dem Weg erzählte mir der Pistolero, der jetzt sehr freundlich wirkte, wie leichtsinnig ich doch gewesen war. Im letzten Jahr, hätte eine Frau, einen medienbekannten Anwalt mit der Waffe bedroht. Es wäre aber weiter nichts passiert, ein gezielter Fangschuss hätte die Dame niedergestreckt. Die Frau müsste jetzt mit einer Gehhilfe laufen, aber was könne er schon dafür, wenn Ehepaare ihre Streitigkeiten in die Tiefgarage verlegten.“
Wir blieben vor einer Stahltür stehen, über der eine Kamera hing.
„Karl, mach auf, wir sind es!“
„Ich sehe es“, kam es zurück.
Die schwere Stahltür, die mindesten 20cm stark war, öffnete sich langsam und vor mir stand die Erwachsenausführung von Dolph Lundgren.
„Danke“, sagte Karl zu dem Pistolero
„Gern geschehen.“
„Kommen Sie rein!“, bat Karl mich „Leiden Sie unter Klaustrophobie? Bevor die nächste Tür sich öffnet, müssen wir diese schließen“
„Nein“, sagte ich verwirrt, „ich denke nicht.“
Er steckte einen Schlüssel in ein Schloss und die Tür ging zu. „Wir haben nur sehr selten Besuch“, bemerkte er sachlich, „der zu Fuß kommt, die aller meisten kommen mit dem Auto und die müssen durch die Autoschleuse“
„Natürlich“, sagte ich abgeklärt, obwohl mir überhaupt nichts klar war. Die Sicherheitsvorkehrungen schienen mir grenzenlos überzogen oder würde ich vielleicht einer inkognito lebenden Königin vorlesen. Noch bevor ich meine Gedanken vertiefen konnte, öffnete sich die gegenüberliegende Tür, aus der, der Riese mit den Worten hinausging: „Wir müssen jetzt noch ein Stück gehen, da der Aufzug in der Nähe der Autoschleuse liegt.“
„Natürlich“, sagte ich wieder abgeklärt, obwohl noch immer überhaupt nichts klar war. Ich folge ihm wie ein Hund seinem Herrchen. Überall wo ich hinschaute standen Autos die zugedeckt waren. Meine Neugier konnte ich nicht zurückhalten. „Warum sind die Autos zugedeckt?“, fragte ich mutig.
„Damit sie nicht schmutzig werden“, retournierte er schlagfertig.
>Blöde Frage, blöde Antwort<, dachte ich.
„Wir sind da.“ sagte Karl und steckte einen Schlüssel wiederum in ein Schloss und eine Aufzugtür öffnete sich. „Bitte, der Aufzug fährt Sie automatisch bis nach oben, Sie müssen nichts tun.“
Ich trat ein, und die Tür schloss sich einen Augenblick später. Unmittelbar danach setzte sich der Aufzug auch schon in Bewegung. Oben angekommen passierte etwas Ungewöhnliches, von oben wurde für mindestens dreißig Sekunden stark Luft eingeblasen, was mich beunruhigte. Bevor sich meine Sorgen verselbständigten, beruhigte mich eine Stimme aus dem Lautsprecher, die der am Telefon ähnlich klang. „Ich komme Sie abholen.“
Nach weiteren zwei Minuten, meine Sorgen bekamen wieder neue Nahrung, öffnete sich die Tür und eine von diesen amerikanischen Hollywoodfilmsekretärinnen, unter tausenden gecastet, sah mir direkt in die Augen. Ihr Hosenanzug in dunkelgrauer Melange-Optik, war genau so perfekt wie ihre Bluse, ihr Schmuck, ihre schulterlang, kastanienbraunem Haare und ihre High Heels, ihr Make-up, wobei man auf die Idee kommen könnte sie würde keins tragen. Sie sah aus als hätte ein mehrköpfiges Stylistenteam sie hergerichtet und ich trage ein kariertes Hemd, verwaschene Jeans, eine in die Jahre gekommene Lederjacke und ausgetretene braune Schnürschuhe.
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