Jetzt stand ich vorm Spiegel und betrachte mich von allen Seiten. Meine dunklen Locken fielen aufrührerisch auf den weichen Stoff des engelhaften Kleids. Ja, ich gefiel mir darin.
Noel hatte mich lächelnd beobachtet, wie ich das Kleid anzog, mich vor dem Spiegel drehte und erstaunt über meine Verwandlung keinen Blick mehr von mir wenden können. Schließlich trat er hinter mich und sah mich durch den Spiegel an.
„Du bist wunderschön, Nina!“
Ich drehte mich zu ihm und legte meine Arme um seinen Hals, um ihn zu küssen, und zum ersten Mal ließ er es geschehen. Wann immer ich es zuvor versucht hatte, hatte er meine Hände festgehalten und mich abgewiesen.
„Danke!“, hauchte ich überglücklich über das Kleid und vielmehr noch dafür, dass er die Berührung zuließ.
„Lass uns jetzt gehen, bevor ich mich vergesse und es dir wieder ausziehe. Ich hab schon wieder einen Ständer.“
***
Den restlichen Tag verbrachten wir in einem Ausflugslokal mitten im Wald. Es war in der Nähe eines kleinen Waldschlosses gelegen. Von dort konnte man den ganzen See überblicken. Auch mein Kleid gab im Sonnenlicht weitreichende Blicke frei. Außer einem winzigen Tanga trug ich darunter nichts. Noel beobachtete sehr genau die Blicke der Männer, denen das nicht verborgen blieb, als wir an ihnen vorbeigingen.
Wir hatten eine Decke mitgenommen. Auf einer kleinen Lichtung im Wald breitete Noel die Decke aus und ließ sich darauf fallen.
„Komm her zu mir!“, befahl er mir und ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, wie er das meinte.
„Noel, nicht hier, es könnte uns jemand sehen!“
„Aber das macht doch gerade den Reiz aus, Nina“, murmelte er und streichelte meine Schenkel. „Zieh jetzt dein Höschen aus!“ Er steckte es in seine Hosentasche.
„Jetzt knie dich neben mich und spreize dabei deine Schenkel.“ Er berührte mich mit den Fingern, öffnete dann seinen Reißverschluss und schob mich auf sich.
„Schließe die Augen, Nina, dann kannst du besser alles um dich herum vergessen“, sagte er noch und drang in mich ein.
Tatsächlich dachte ich nicht mehr daran, wo wir waren. Noel hob meine Brüste aus dem Ausschnitt und gab dann mit seinen Händen an meinen Hüften den Rhythmus vor.
Als wir später Hand in Hand zurück zum Schloss gingen, trug ich meine Schuhe in der Hand und hatte außer dem Kleid nichts an. Wie eine verstrubbelte Nymphe sah ich aus. Noel genoss die Blicke der Männer, die durch den halb durchsichtigen Stoff zwischen meine Schenkel zielten.
Noel kaufte Eis und ich setze mich auf seinen Schoß. Seine freie Hand streichelte meine Schenkel und den Po. „So, wie du an deinem Eis rumschleckst, könnte ich dich gleich wieder vernaschen!“
Ich lächelte ihn an und schob mir das Eis tief in den Mund und zog es wieder heraus. Dabei sah ich ihn mit laszivem Blick an und rutschte auf seinem Knie herum. „Ist das erotisch genug?“, fragte ich und ließ keinen Blick von seinen Augen.
Noels Blick hatte etwas Merkwürdiges, als er mich jetzt ansah. „Kennst du den Film Lolita?“, fragte er.
„Nein“, antwortete ich.
„Nun, dann kannst du auch nicht wissen, was in den alten Säcken da rings um uns herum gerade vorgeht. Von jedem einen Fuffi für seine schmutzigen Gedanken und wir könnten beide in den Urlaub fliegen!“
Ich lutschte weiter genüsslich an meinem Eis, während er mich auf seinem Knie wippte und den Saum meines Kleides weiter nach oben schob. Was Noel sagte, hatte ich zwar gehört, doch verstanden hatte ich es nicht.
Auf dem Nachhauseweg durch den Wald zog er mich wieder ins Gebüsch. Als ich zwischen seinen Beinen kniete, zog er mir das Kleid aus. Dann fuhr er durch mein Haar und drückte meinen Kopf zwischen seine Schenkel.
„Nimm ihn in den Mund!“, befahl er. „Mach genau das Gleiche, was du vorhin mit dem Eis gemacht hast, dann passt das schon!“
Es dauerte eine Weile, bis ich tat, was Noel verlangte. Es brauchte viel Überzeugungskraft und mehr oder weniger sanfte Gewalt. Noels Hand hatte sich in mein Haar gekrallt und drückte meinen Kopf nach unten. Peinlich, wenn uns so jemand sehen würde! Meine anzügliche Show mit dem Eis bereute ich zutiefst. Ich weinte vor Scham und Erniedrigung. So etwas hatte ich zuvor noch nie getan!
Noel nahm keine Rücksicht darauf. Kurz bevor er kam gelang es mir erst, mich in Sicherheit zu bringen. Ich hatte das Gefühl, als würde er mir alle Haare vom Kopf reißen. Erst dann lockerte er seinen Griff.
„Nina, Nina, das ist aber noch stark verbesserungswürdig!“, tadelte er. „Wenn mich deine Hilflosigkeit allgemein nicht ständig so anmachen würde, wäre ich vermutlich nie gekommen.“
Mein Mund tat mir weh und ich kämpfte noch mit der Panik zu ersticken und dem Brechreiz. Als Noel verlangte, dass ich ihn abwischen sollte, hätte ich mich fast übergeben. Das Zeug zog auch noch Fäden, und ich schwor mir, niemals so etwas Widerliches und Schleimiges über meine Lippen zu lassen! Ich ekelte mich fürchterlich und wünschte mir nichts sehnlicher, als meine Zahnbürste und eine Tube Zahnpasta.
Als Noel sah, wie sehr ich litt, zog er mich in seine Arme und küsste mich. Das verstand ich nun gar nicht mehr! Wie konnte er mich küssen? Ekelte er sich nicht?
„So schlimm?“, fragte er.
Ich hatte inzwischen mein Kleid wieder angezogen, und noch immer kullerten Tränen. Antworten konnte ich nicht. Was sollte ich denn auch sagen? Für ihn schien dieser Akt nichts Außergewöhnliches zu sein, für mich war es das Grauenvollste überhaupt.
Noel zog mich erneut an sich. „So wie du dich angestellt hast, hast du noch niemals einem Mann wirklich einen geblasen.“
Ich schüttelte den Kopf.
„Tja, das mit dem Eis war dann wohl etwas, was du mal im Fernsehen oder Kino von einer erwachsenen Frau gesehen hast. Und du fandst es ganz toll, das nachzumachen!“
Ich nickte beschämt.
„Was hab ich mir da nur für ein Kind geangelt?“ Noel hob mein Kinn an und sah mir in die Augen. „Wir werden gemeinsam herausfinden, was du sonst noch niemals getan hast!“ Er streichelte fürsorglich über mein Haar. „Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich behutsamer vorgegangen, Lämmchen. Doch wenn du für mich nicht langweilig werden willst, musst du auch das lernen.“ Er gab mir meinen Tanga. „Zieh dein Höschen an, Nina, wir gehen nach Hause. Es ist Zeit, ins Bett zu gehen.“
Auf dem Heimweg sprachen wir kein Wort miteinander. Noel sah mich nur immer wieder an, um sich zu vergewissern, dass ich nicht mehr weinte. Es war erst 21.00 Uhr, als wir nach Hause kamen, doch er schickte mich ins Bett wie ein ungezogenes Kind.
***
Mitten in der Nacht wachte ich davon auf, dass Noel mich berührte. Er streichelte sanft über meine Hüften, Po und Schenkel und berührte zärtlich meine Brüste. Nachdem er sich ausgiebig mit meinen Brustwarzen beschäftigt hatte, schob er seine Hand zwischen meine Beine. Seine Finger kannten ihr Ziel. Als sie sich in mir bewegten, stöhnte ich leise.
„Du warst schon klatschnass, bevor ich überhaupt meine Finger in dir drin hatte, Nina! Ich weiß, dass du es jetzt kaum noch erwarten kannst, dass ich dir meinen Schwanz bis zum Abschlag reinschiebe!“
Meine Lust erstarb augenblicklich. Noel legte sich zwischen meine Schenkel, ohne die Finger aus mir zu nehmen und den Rhythmus zu unterbrechen.
„Sieh mich an, Nina!“, befahl er. „Mach die Augen auf und sieh mich an, du Miststück!“
Ich war schockiert und riss die Augen auf.
„Na also, geht doch! So, und nun sag, dass du es gar nicht mehr erwarten kannst, dass ich meinen Schwanz in deine nasse Spalte rammen soll.“
Ich sah ihn verstört an und fühlte mich elend.
„Sag, dass ich dich ficken soll!“
„Ich … kann das nicht!“, stieß ich entsetzt hervor.
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