Gerhard Ebert - Katastrophen im Gartenteich

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Katastrophen im Gartenteich: краткое содержание, описание и аннотация

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Unterhaltsam beschrieben wird, wie sich eine Familie einen Gartenteich zulegte, ohne auch nur ein Quentchen Ahnung zu haben. So widerfährt ihr denn von Jahr zu Jahr eine Überraschung nach der anderen.

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Eine Woche später war die große Frage, ob von dem Nachwuchs etwas übrig geblieben sein würde. Tatsächlich, so ein gutes Dutzend unmerklich gewachsener Mini-Lieschen hatte sich behauptet. Sie schwammen in Gruppe und machten um ihre Eltern meist einen gehörigen Bogen. Aber in dem kleinen Teich war das gar nicht so leicht. Allerdings, schien uns, hatten sich die drei Erwachsenen mit der Anwesenheit von Neulingen abgefunden. Jedenfalls sah es nicht so aus, als würden sie nach ihnen schnappen.

Dafür gab es eine andere Überraschung. Weil wir hatten wissen wollen, wie es den jungen Fischen ergangen war, hatten wir gar nicht auf das Ufer unseres Teiches geschaut und so übersehen, dass sich dort inzwischen ein kapitaler Teichfrosch angesiedelt hatte. Und der sprang plötzlich ins Wasser. Wir schreckten regelrecht auf. Uns schien, er sei zielgerichtet in den kleinen Fischschwarm gesprungen, um sich zu bedienen. Aber genau hatten wir es nicht gesehen. Nun machte er kehrt und kraxelte ans Ufer zurück. Dort hockte er sich geruhsam wieder hin, als sei nichts geschehen.

Teichfrösche, wenn sie eine ansehnliche Beute gemacht haben, verdrehen meist die Augen genüsslich und mampfen irgendwie mit dem Maul. Manchmal sieht man deutlich, wie der ganze Leib mit der Verarbeitung der Nahrung befasst ist. Aber diese Erfahrung hatten wir damals noch nicht. Also konnten wir nicht klären, ob der Frosch sich einen Fisch geschnappt hatte. Später fanden wir heraus, dass Frösche durchaus und sehr gezielt nach dem springen, was sich auf der Wasseroberfläche bewegt. Sobald sich aber eine mögliche Beute ein wenig tiefer befindet, springen Frösche in der Regel nicht.

Bis in den Herbst hatten wir unsere Freude an den Moderlieschen. Gelegentlich brachten wir ihnen eine Portion lebende Wasserflöhe mit, und sie bedankten sich mit regem Zuspruch. Ansonsten mussten sie selber sehen, wie sie über die Runden kamen. Freilich hatten wir zunehmend Sorge wegen des bevorstehenden Winters. Was sollten wir tun? Unsere Pfütze war nicht tief genug, wenn es sehr kalt werden würde. Andererseits, hatte man uns gesagt, seien die Moderlieschen recht widerstandsfähig. Sie könnten unter Umständen mit einem kleinen Rest Wasser unterm Eis wohlerhalten über den Winter kommen. Darauf setzten wir schließlich unsere Hoffnung.

Aber Winter fallen eben unterschiedlich streng aus. Schon Ende November gab es Frost, und der hielt an. Die stetig zunehmende Eisdecke versuchte ich mehrmals irgendwie zu durchbohren, um wenigstens ein Luftloch zu machen. Anfangs gelang das, und stets quoll das Wasser in kleiner Fontäne heraus, ein Zeichen dafür, dass im Teich ein ziemlich hoher Druck sein musste. Aber dann reichte einfach meine primitive Technik nicht mehr aus. Ich kam nicht mehr durch das Eis. Außerdem lagen zu allem Überfluss gut zwanzig Zentimeter Schnee darauf.

Als endlich Tauwetter aufkam, nutzten wir die erste Gelegenheit, nach unseren Fischen zu sehen. Der Schnee war geschmolzen, aber das Eis noch fest. Doch wir sahen schon das Unheil. Unterm glasigen Eis schimmerten gut ein Dutzend silbrige Fischleins. Querliegend. Tot. Noch hofften wir, dass wenigstens ein paar erwachsene Moderlieschen den Winter überlebt hatten.

Nachdem alles Eis geschmolzen war, standen wir bekümmert vor dem Debakel. Wir trösteten uns mit der Ausrede, dass es nur kleine, unbedeutende Fische gewesen waren. Als wir schließlich doch noch etwa ein halbes Dutzend Moderlieschen lebend ausfindig machten, war das nur ein schwacher Trost. Es ließ sich einfach nicht leugnen, dass wir schuldig waren am Tod der Mehrzahl der Fische. Abzuhelfen war solcher Katastrophe nur durch einen tieferen Teich! Doch vorerst gab es dafür keine müde Mark; denn alles Geld, das wir besaßen, investierten wir in ein Häuschen.

4. Liebling Edwina

Im Frühjahr des Hausbaus hatten wir für die Tierwelt wenig Sinn. Dennoch registrierten wir, dass sich im Frosch-Pool schließlich vier mittelgroße Teichfrösche eingefunden hatten. Sie quakten tags wie nachts nach Herzenslust und schienen friedfertig, jedenfalls ließen sie die paar Moderlieschen ungestört. Nach zwei, drei Tagen fast ununterbrochenem Regen, also nach Wanderwetter für Frösche, hatte sich ein großer Dicker dazugesellt. Er residierte am Wasserrand und bewegte sich kaum. Die vier Alteingesessenen hockten in gebührender Entfernung eng nebeneinander, wie in stiller Abwehr des Fremdlings.

Der Neuankömmling hatte zu unserer Überraschung eine Rückenzeichnung, wie wir sie vor einem Jahr so markant schon einmal gesehen hatten. Bei ihm war die hellgrüne Linie, die Teichfrösche auf dem Rücken zu zieren pflegt, deutlich unterbrochen. Daher erkannten wir ihn wieder, obwohl er uns jetzt wenigstens zwei Zentimeter größer schien als im vorigen Jahr. Wir hatten ihn Edwin genannt. Dass er wieder eingetroffen war, empfanden wir als echte Sensation.

Der dicke Edwin liebte seine Ruhe jedenfalls bewegte er sich kaum Meist döste - фото 8

Der dicke Edwin liebte seine Ruhe, jedenfalls bewegte er sich kaum. Meist döste er auf seinem Sonnenplatz. Als einmal einer der Kleinen am Ufer auf ihn zu kam, schwamm er plötzlich in die Mitte des Teiches, kehrte abrupt um und schnappte dabei mehrmals ins Wasser. Was machte er? Es war nicht eindeutig zu erkennen, doch es gab kaum eine andere Erklärung: Er schien Appetit zu haben auf Moderlieschen! Nach seiner Aktion hockte er sich wieder hin und tat so, als sei nichts geschehen. Jetzt kam der Kleine erneut auf ihn zu und knurrte, leise zwar, aber immerhin. Wollte er liebeshungrig auf sich aufmerksam machen? Nichts geschah. Da die Sonne noch immer nur sehr zurückhaltend schien, war ansonsten nicht viel los am Frosch-Pool. Kaum eine Fliege, noch keine Wespen.

Wenn es den Fröschen an Futter fehlt, helfen wir meist ein bisschen nach. Jede Fliege, die wir fangen können, spendieren wir ihnen. Und es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Frösche reagieren. Manchmal scheinen sie zu dösen oder keinen Hunger zu haben, manchmal springen sie sofort.

Das ist schon bemerkenswert. In der Regel brauchen Frösche als Impuls fürs Beutemachen, um überhaupt loszuspringen, dass sich das potentielle Opfer bewegt. Dann wird es fixiert, auch gibt's manchmal ein kurzes Anschleichen, und urplötzlich wird gesprungen. Oft recht hoch, auch weit. Beim Füttern, im Falle, dass sich ein Frosch ewig nicht entschließen kann, pflegt meine Frau mit einem dünnen Stock nachzuhelfen. Was dazu führt, dass der eine oder andere Frosch schließlich geradezu auf den Stock abonniert ist. Sie braucht das Holz nur ins Wasser zu halten, schon kommt ein Frosch neugierig herbei.

Eines Tages hatte ich die Idee den Fröschen einen Moschuskäfer ins Wasser zu - фото 9

Eines Tages hatte ich die Idee, den Fröschen einen Moschuskäfer ins Wasser zu werfen. Eh sich Edwin überhaupt regte, stürzte sich ein kleiner Grüner über das zappelnde Opfer her. Der erste Zugriff ging ihm daneben, doch er schnappte nach und erwischte die Beute. Aber solch ein großes Vieh hatte er offenbar nicht erwartet. Er schoss mit wilden, zuckenden Bewegungen an den Teichrand, schluckte immer wieder und heftig und gebärdete sich wie irre. Dann kurvte er in die Tiefe, wo er ein Weilchen verharrte, kam aber wieder hoch, bog sich krumm, hob den Kopf nach hinten und schluckte und würgte. Dann saß er still, verkroch sich unter einer Pflanze, schaute schließlich wieder hervor und machte ab und zu das Maul weit auf. Offenbar rumorte der Käfer fürchterlich bei ihm im Bauch herum. Aber er ließ ihn nicht wieder heraus.

Ein paar Tage später war Edwin hinüber in den Teich unseres Sohnes gewechselt, der, seitdem er neu gestaltet war, bei Teichfröschen in so hoher Gunst stand, dass es dort Nachwuchs gegeben hatte. Wir vermuteten, Edwin habe wegen der kühlen Witterung nicht genug Futter gefunden und sich für die Kaulquappen interessiert, die den Winter überlebt hatten. Nach Edwins kurzem Ausflug war in der Tat keine Kaulquappe mehr zu sehen. Deren Verschwinden konnte aber auch andere Gründe haben. Zufällig hatten wir nämlich beobachtet, wie eine Katze unmittelbar am Teichrand saß und mit der Pfote ins Wasser schlug. Als wir am Tatort eintrafen, war die Katze selbstverständlich verschwunden. Ob mit oder ohne Beute, ließ sich nicht mehr feststellen.

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