Gerhard Ebert - Katastrophen im Gartenteich

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Katastrophen im Gartenteich: краткое содержание, описание и аннотация

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Unterhaltsam beschrieben wird, wie sich eine Familie einen Gartenteich zulegte, ohne auch nur ein Quentchen Ahnung zu haben. So widerfährt ihr denn von Jahr zu Jahr eine Überraschung nach der anderen.

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Plötzlich tauchte doch tatsächlich der Kopf eines Frosches am Ufer auf. Weil wir uns vor Begeisterung bewegten, huschte das Tier aber sofort wieder in die Tiefe. Der Frosch hielt uns wahrscheinlich für hungrige Katzen. Nun musste wieder gewartet werden. Wir überließen das den Kindern und wandten uns dem Garten zu.

Nach geraumer Zeit hörten wir, wie die beiden entzückt miteinander flüsterten und uns unmerklich zunickten. Wir schlichen hinzu. Jetzt kroch doch tatsächlich ein kapitaler grüner Frosch gemütlich ans Ufer, machte kehrt und platzierte sich in einer Nische zwischen Grasbüscheln. Wir standen und starrten, und er regte sich nicht. Sensation! Ein Teichfrosch hatte Sohnemanns Angebot angenommen und sich offenbar sozusagen häuslich eingerichtet. Unser Sohn nannte ihn spontan Paulchen. Wir fanden das lustig und stimmten zu. Andächtig und durchaus ein wenig stolz betrachteten wir unseren Gast.

Urplötzlich schreckte er uns auf. In hohem Bogen war Paulchen nach einer Wespe gesprungen, die auf einer Pflanze Platz genommen hatte. Das geschah so blitzschnell, dass es schon bewunderungswürdig war. Alsbald saß Paulchen wieder an seinem Platz und tat so, als sei nichts geschehen. Langsam zogen wir uns zurück. Aber die Kinder konnten sich nicht trennen.

Als wir am Abend das Grundstück verließen, war der Frosch verschwunden. Am liebsten wäre der Sohn geblieben, um Gewissheit zu haben. Auch um Katzen fern zu halten. Aber das war nicht möglich. Wir trösteten die Kinder damit, dass der Frosch nächstes Wochenende gewiss wieder zu sehen sein würde.

Und in der Tat: Als wir uns ein Woche später langsam und leise an die Pfütze heranschlichen, saß da unser grüner Freund und sonnte sich. Unser Sohn begrüßte ihn stolz, wobei er sich unachtsam zu brüsk bewegte. Hops war der Frosch abgetaucht. Aber er blieb uns treu. So lange es Sommer und warm war.

Als die kalte Jahreszeit anbrach, war Paulchen verschwunden. Wir suchten ihn vergeblich. Auf dem Grund des Wassers war er nicht zu entdecken, da half auch keine Taschenlampe. Wir trösteten unseren Sohn damit, dass – wie in klugen Büchern steht – die Teichfrösche sich für den Winter irgendwo einbuddeln. Es blieb nichts anderes übrig, als sich bis zum kommenden Frühjahr zu gedulden.

Nachdem endlich der März gekommen und der Schnee weggetaut war, besichtigte unser Sohn seinen Pool. Das Wasser war wunderbar klar und vor allem, es war noch vorhanden. Also hatte die dünne Plastfolie dem Frost widerstanden. Unseren Sohn störte allerdings, dass im Herbst so viele Blätter in das Wasser gefallen waren. Er entschloss sich, die Pfütze zu säubern.

Der Schlamm, den er herausholte, roch nicht eben angenehm. Der Geruch bestätigte, wie nützlich die Säuberung sein würde. Allzu viel Modder war es freilich nicht. Als der Sohn aus Neugier das klein Häufchen verrotteter Blätter auseinander zog, hielt er entsetzt inne. Was da halb verwest vor ihm lag, war eindeutig die Leiche eines Frosches! War es Paulchen? Woher sollten wir das wissen?

Welch Katastrophe! Der kleine Kerl hatte offenbar im Wasser überwintern wollen und war jämmerlich erfroren. Sohn und Tochter machten sich schlimme Vorwürfe. Waren sie etwa schuld am Tode des Frosches? Wir trösteten sie. Schließlich war Paulchen oder welch Frosch auch immer für seine Entscheidung selber zuständig.

Ärgerlich war natürlich, dass solch ein Frosch wegen der Folie nicht weiter hinabkrabbeln konnte, wenn's ihm am Hintern kalt wurde. Also, entschied unser Sohn, muss der Frosch-Pool tiefer angelegt werden.

2. Rotfeder im Eimer

Vier, fünf Jahre mochten vergangen sein. Unser Sohn hatte zwar lauthals verkündet, den "Pool" tiefer anzulegen, aber ans Werk war er nicht gegangen. Als er in einem Frühjahr sogar einen toten Igel aus seinem Pool zu Tage gefördert hatte, war ihm erst einmal alle Lust vergangen. Irgendwann hatte er dann in Erfahrung gebracht, dass es spezielle Teichfolie zu kaufen gibt. Da wir Eltern damals andere und weit dringendere Probleme im Kopf hatten, waren wir bislang nicht aufmerksam geworden. Nun ließen wir uns überreden, solche Folie herbeizuschaffen.

Eines schönen Tages also fuhren wir los, um in einem Garten-Center einzukaufen. Noch unterwegs hatten wir nichts anderes im Sinn als Folie für einen Frosch-Pool. Angesichts der zahlreichen kleinen und großen Plastik-Becken aber, die in dem Garten-Center verlockend angeboten wurden, änderten wir unser Programm. Plötzlich bewegte uns der Einfall, uns einen kleinen Fischteich zuzulegen. Irgendwie stand das einfach auf der Tagesordnung.

Unser Sohn weigerte sich nämlich kategorisch, in seiner Pfütze irgendwelche Fische anzusiedeln. Bei ihm sollte Natur pur zu beobachten sein. Er hatte die Hoffnung, ein größeres Wasserloch würde auch Molche anlocken und vor allem Frösche dazu verführen, Hochzeit zu feiern. Fische, erklärte er standhaft, würden da nur stören!

Während der Verkäufer die entsprechende Menge Folie für den Sohn zurechtschnitt, es sollten vier Meter Länge bei drei Meter Breite werden, beschaute ich mir die stabilen Plast-Teiche. Die Dinger waren nicht unbedingt billig. Der Kauf selbst eines kleinen Beckens für ein passables Fisch-Loch würde im Moment ein sogenanntes Haushalts-Loch verursachen. Aber wie das meist so geht. Wenn man erst einmal Feuer gefangen hat, kratzt man den letzten Groschen zusammen. Meine Frau war nicht abgeneigt. Auch sie reizte der Einfall. Also fiel die Entscheidung noch vor Ort. Wir kauften ein achtzig Zentimeter tiefes, etwa 250 Liter Wasser fassendes ovales Becken.

Bis zur Anlieferung musste nun schnell der passende Platz vorbereitet werden. Wir entschlossen uns, den Mini-Teich in unmittelbarer Nähe unserer Sitzecke anzulegen. Unseren Fischen wollten wir beim gemütlichen Kaffeetrinken zuschauen können. Mit einiger Mühe zwar, aber alsbald war ein gemäßes Loch ausgehoben.

Der künftige „Frosch-Pool“

Soeben wurde das Becken eingepasst Die Ruhepause ist verdient Aber noch - фото 3

Soeben wurde das Becken eingepasst. Die Ruhepause ist verdient. Aber noch fließt kein Wasser. Welch Vorgang eine Überraschung bringen wird...

Im Hintergrund ist ein Spalier zu sehen, an dem Heckenrosen gewachsen waren. Wir opferten es, als wir später weitere Teiche bauten...

Als das Becken angeliefert wurde, musste es nur noch eingepasst werden. Das war allerdings nicht ganz so einfach, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir wollten die Hohlräume, die unter dem Becken unvermeidlich entstanden, mit Erde zuschwemmen. Aber das klappte nicht. Das Wasser versickerte nämlich nicht so schnell, wie es nötig gewesen wäre. Im Gegenteil, es hob das Becken immer wieder hoch und aus der geplanten Position. Also gaben wir die Absicht auf. Sollten die Mäuse oder wer auch immer da unten angenehme Hohlräume finden. Und wenn sie gar auf die Idee kämen, das Plastbecken anzuknabbern, hätten wir uns damit abfinden müssen. Was sie übrigens nie getan haben. Nur einmal im Verlaufe der Zeit sah ich, dass sich ein Mäuschen da unten irgendwie häuslich niedergelassen hatte. Aber es machte uns keinen Ärger.

Jetzt beim Bau konzentrierten wir uns darauf, das Becken waagerecht zu platzieren. Obwohl wir x-mal mit der Wasserwaage hantierten, stellte sich, als wir schließlich Wasser einließen, heraus, dass wir doch nicht präzis genug gewesen waren. So eilig man es hat, solch kleines Werk zu vollenden – von jeder Hast ist abzuraten.

Noch bevor es "Wasser Marsch!" heißen konnte, musste eine Schicht Teichgrund eingebracht werden. Nackt und bloß sollte unser Teich nicht sein. Und da es die passende Teicherde in ansehnlichen Säcken zu kaufen gibt, sorgten wir denn für die unseres Erachtens gemäße Menge, fügten auch noch ein bisschen Sand aus unserem Grundstück hinzu. Sand brauchen die Fische zum Gründeln. Und bei uns sollten sie auf nichts verzichten.

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