„Ich könnte nur eines bereuen“, meinte er. „Hier gewesen und dich nicht genommen zu haben.“
„Ich bin nicht zu nehmen“, antwortete sie scharf.
„Willst du, dass ich dich überrumpele?“, fragte er ironisch. „Es soll ja Mädchen geben, die das lieben und ihre Verehrer so lange provozieren, bis es passiert.“
„Du bist ein Vollidiot!“
Er lachte. „Jetzt redest du in einer Sprache, die ich verstehe.“
„Seltsam“, meinte Anna und schaute ihn an. „Du hast eine attraktive Ausstrahlung, wirkst männlich, intelligent und sympathisch. Du bist ein Frauentyp, nicht wahr? Ich wüsste gern, weshalb du dich ausgerechnet auf mich versteifst. Wenn du schon meinst, Laura betrügen zu müssen, kannst du das doch jederzeit tun... mit irgendeinem Flittchen, das sich von deinem anziehenden Äußeren bestechen lässt!“
„Soll das heißen, dass ich nur Flittchen erobern kann?“, fragte er.
„So war es nicht gemeint.“
„Aber so hast du es formuliert. Wie ich eure verdammte, arrogante Ravensberg-Masche hasse!“
„Du bist überempfindlich.“
Er riss sie an sich. Anna fühlte sich von seinen Armen wie in einem Schraubstock gefangen.
„Lass mich los“, sagte sie.
„Wir haben uns geküsst“, erinnerte er sie. „Du hast meine Küsse erwidert. Es gibt kein Zurück mehr!“
Er küsste sie erneut. Anna versuchte diesmal, ihre Lippen geschlossen zu halten, aber er drückte sie mit der Zunge auf und schaffte es, ihren Widerstand zu brechen. Er spürte, wie ihr verkrampft wirkender Körper wieder weich und anschmiegsam wurde und dem fordernden Druck seiner Erektion nicht länger auszuweichen versuchte.
Sie küssten sich lange und mit wachsender Wildheit. Dann löste Leon seine Lippen von ihrem Mund. Er legte seine Hand um ihre volle Brust und presste die elastisch nachgebende Halbkugel zusammen.
„Komm“, flüsterte er.
Anna hielt die Augen geschlossen. Sie hatte den Kopf zurückgeworfen und atmete ziemlich schnell. Sie antwortete nicht. Der Mann hob sie hoch, schaute sich um und bettete das Mädchen dann auf die breite Couch. Er streifte seine Schuhe ab und legte sich neben sie.
„Nein“, flüsterte Anna. „Nein, bitte...“
Sie zitterte am ganzen Körper, unternahm aber nichts, um dem verbalen Protest Nachdruck zu verleihen. Der Mann drängte sich gegen sie und küsste sie erneut. Annas Mund öffnete sich. Ihre verspielte Zunge kam ihm entgegen. Leons Erektion hatte einen Grad erreicht, der keine Steigerung zuließ. Er zerrte Annas Rock hoch, fuhr mit der Hand darunter und erschauerte, als er mit seinen Fingern über das knisternde Material von ihren Strümpfen glitt.
„Nein“, flüsterte Anna. Sie drehte sich auf den Rücken und presste ihre Schenkel fest zusammen.
Leons Hand strich höher und stoppte jäh, als er ihre Strumpfränder und die darüber liegende, seidenweiche Haut berührte. Er hatte damit gerechnet, dass Anna Strumpfhosen trug und war ebenso begeistert wie erregt, dass sie zu den Frauen gehörte, die nicht auf die erotisierende Wirkung von Strumpfhaltern mit Strapsen zu verzichten wünschte.
Leon seufzte lustvoll, als seine Fingerspitzen über die glatte Haut ihrer Oberschenkel wanderten und dann das hauchdünne Material ihres Höschens erfassten. Er strich über die erregende Kurve ihres Venushügels und bekam erneut einen trockenen Mund, als er registrierte, wie sich der Zwickel des knappsitzenden Slips mit der Feuchtigkeit von ihrem Schoß vollgesogen hatte.
Seine Hand strich jetzt zärtlich über ihre Scham hinweg. Die Seide über ihrer Liebespforte intensivierte noch die elektrisierende Wirkung seiner Liebkosungen. Anna öffnete ihm langsam die Schenkel. Seine Hand drang tief in das Tal zwischen ihren Beinen ein, die Finger massierten stärker, drängender und ungeduldiger.
In diesem Moment geschah es. Anna ächzte leis und griff ihn im nächsten Augenblick an die Hose. Ihre schlanken Finger suchten und fanden die von seinem erigierten Penis erzeugte Ausbeulung, pressten sein Glied zusammen und bemühten sich auf eine ungeschickte, für den Mann aber sehr aufputschende Art darum, ihn durch die Hose hindurch mit masturbierenden Bewegungen zu beglücken.
„Ja“, keuchte er. „Ja... mach weiter...“
Er wollte sie auffordern, seine Hose zu öffnen, aber Worte waren ihm plötzlich zu viel. Er wollte Annas Hand sofort und ohne Umschweife auf seiner nackten Haut spüren und riss den Verschluss seiner Hose auf. Er griff hinein und zerrte mit einiger Mühe seinen steifen Penis ins Freie. Seine Männlichkeit ragte steil in die Höhe. Die violett schimmernde Eichel machte den Eindruck, als stünde sie unter einem gewaltigen Überdruck.
Anna hob die Lider und starrte beinahe entsetzt seinen harten Schaft an. Es schien, als sähe sie ein Instrument dieser Größe zum ersten Mal. Oder war es überhaupt das erste männliche Glied, das sie zu Gesicht bekam? Nein, das hielt Leon für ausgeschlossen. Die Mädchen von heute sammelten, angeregt durch die Vielfältigkeit des Internets, bereits sehr früh sexuelle Erfahrungen. Im Übrigen bewiesen ihre Küsse, dass sie durchaus leidenschaftlich und raffiniert zu reagieren verstand.
„Oh... mein Gott...“, murmelte sie und spreizte ihre Schenkel noch weiter als vorher. Leon drängte seinen Finger unter den Rand des eng anliegenden Slips hindurch und bebte vor Erregung, als er fühlte, wie sich Annas weiche, feuchte Schamlippen unter seinem suchenden Druck öffneten.
Die junge Frau griff nach seinem steinharten Penis. Sie legte ihre schlanke, warme Hand um seine Eichel, zog die Vorhaut weit zurück und begann dann langsam, aber rasch schneller werdend, sein Glied zu massieren.
Das Tempo, das sie dabei vorlegte, stand im Zusammenhang mit Leons Eindringen in ihre Vagina und seinem nachfolgenden Erforschen ihrer Klitoris. Er rieb über die kleine, elastische Antenne ihrer Lustempfindungen hinweg und löste damit ein heftiges, lustvolles Zittern des jetzt völlig willenlosen Mädchenkörpers aus.
Willenlos? Nein, das war nicht der richtige Ausdruck. Anna war aus der passiven Rolle geschlüpft und nahm jetzt mit ihren masturbierenden Bewegungen an seinem Glied eine aggressive und sehr aktive Haltung ein.
„Langsam“, keuchte Leon. „Wenn du so weitermachst, geht mir gleich einer ab.“
„Sei bitte so lieb und komme“, flüsterte die junge Frau. „Ich will, dass du mir in die Hand spritzt...“
„Davon hast du doch nichts“, gab er mit belegt klingender Stimme zurück. „Ich weiß da einige bessere Orte für mein Sperma...“
Anna antwortete nicht, aber die wachsende Heftigkeit, mit der sie seinen Penis bearbeitete, ließ keinen Zweifel daran zu, dass sie ihn zu einem raschen Orgasmus zwingen wollte.
Leon machte sich mit einem Ruck frei und schwang sich von der Couch. Anna zog rasch ihren Rock bis über die Knie herunter und starrte ihn an. Sie wollte fragen, was ihn zu seinem überraschenden Aufspringen veranlasst hatte, aber die Frage wurde überflüssig, als sie sah, wie Leon sein Jackett abwarf und im nächsten Moment den Gürtel an seiner Hose löste.
Anna lächelte. Es sah schrecklich komisch aus, Leon dabei zuzusehen und sich gleichzeitig an seinem wippenden, eichenharten Penis zu erfreuen. Er streifte die Hose von den Beinen, zog Hemd, Unterwäsche und Socken aus und präsentierte sich ihr kurz darauf mit seiner athletischen, imponierenden Nacktheit.
Er streckte die Hand aus. „Komm“, sagte er und zog sie von der Couch hoch. „Jetzt bist du dran.“
„Ich will aber nicht.“
„Du musst aber!“, erwidert er, drehte sie herum und öffnete den Verschluss ihrer Bluse. Anna erlaubte es ihm, dass er das Oberteil über ihren Kopf zog und beiseite warf. Er packte Anna an den Schultern und drehte sie herum. Sie zeigte sich ihm jetzt mit dem durchsichtigen BH, über dessen Halbkörbchen sich die pralle Fülle ihrer jungen, weißen Brust wölbte.
Читать дальше