Carlton McCarthy - Maismehl & Wasser

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"Die Allgemeinheit ist vertraut mit den Namen und Taten der 'Generale', vom Oberbefehlshaber an der Spitze bis hinab zu den nahezu unzähligen Brigadekommandeuren, während die Eigenschaften und Gewohnheiten jener einfachen Männer, die in den Reihen der 'mächtigen Heere' in den Jahren von 1861 bis 1865 kämpften, dem Vergessen anheimzufallen drohen. Mit dem Fortschreiten der Jahre sprechen die Historiker in ihrer Angewohnheit, das Komplexe auf das Einfache zu reduzieren, von den Männern nur noch in Form von 'Brigaden', 'Divisionen' und 'Corps'. Wir wollen hier jedoch das Individuum aus der Masse der riesigen Heere herauspicken und Leben und Dienst des Einzelnen beleuchten."
In den Jahrzehnten nach dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861 – 1865) findet das Bemühen der Nation, die vergangene Tragödie zu begreifen, vermehrt Niederschlag in der Literatur. Die Historiker betreiben Ursachenforschung anhand der bedeutenden Persönlichkeiten und großen Geschehnisse, während die Veteranen sicherstellen wollen, dass ihre eigene, individuelle Rolle nicht in Vergessenheit gerät. Diese beiden Vorgehensweisen sind wichtig und richtig, doch zwischen dem kleinsten und dem größten Maßstab der Geschichtsschreibung existiert eine Fülle von Fakten und Informationen, welche dem Historiker zu unbedeutend und dem alten Soldaten aufgrund großer Vertrautheit zu banal erscheinen, um in ihren Schriften nennenswerten Platz auf sie zu verwenden und welche somit Gefahr laufen, mit dem Tode des letzten Kriegsteilnehmers in Vergessenheit zu geraten.
Carlton McCarthy, selbst ein Veteran der konföderierten Army of Northern Virginia, ist einer der ersten, die diese Gefahr erkennen.

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Zusätzlich zum Gepäck jedes einzelnen Soldaten besaß eine jede Messe (die aus fünf bis zehn einander zugetanen Männern bestand) ihre eigenen Habseligkeiten, die in einer großen Lagerkiste aufbewahrt wurden: ein Topf, eine Pfanne, eine Kaffeekanne, ein Schmalztiegel, eine Kaffeedose, eine Salzdose, eine Zuckerdose, eine Mehldose, eine Schrotdose, Messer, Gabeln, Löffel, Teller, Becher und dergleichen mehr. Diese Kisten waren dermaßen sperrig, dass nicht mehr als acht oder zehn von ihnen in einen Planwagen passten und dermaßen schwer, dass sich zwei kräftige Männer verausgaben mussten, um eine einzige von ihnen auf den Wagen zu wuchten. Zusätzlich zu dieser Kiste besaß jede Messe eine Axt, einen Wassereimer und einen Brotkorb. Hierzu gesellten sich die Zelte einer jeden Kompanie, kleine metallene Öfen mit je einem Ofenrohr und die Kisten und Koffer der Offiziere. All dies ergab einen enormen Haufen an mitgeführter Ausrüstung, sodass jede Kompanie über ihre eigene kleine Kolonne von Planwagen verfügte.

Ein jeder frischer Rekrut hielt Geld für absolut unverzichtbar und für einige Zeit wurden die ausgegebenen Rationen verschmäht, während man sich mit dem Besten versorgte, das die Barmittel der Messe kaufen konnten. Viele nahmen einen "Diener" mit ins Feld, der für sie kochte und die Wäsche wusch. Man stelle sich nur vor! Ein einfacher konföderierter Soldat mit seinem eigenen Bediensteten, der ihm einen Schluck Wasser brachte, seine Stiefel putzte, seine Kleidung ausbürstete, sein Maisbrot und seinen Speck briet und sein Feuer mit Holz nährte. Diese Neger trugen die aufrichtigste Bewunderung für ihre Herren zur Schau. Sie priesen eifrig die Tapferkeit und das prächtige Aussehen von "Massa Tom" und prophezeiten ihm große Dinge für die Zukunft. So manches Amüsement und Gelächter verdankten wir den drolligen Bemerkungen, strahlenden Gesichtern und glänzenden Zähnen dieser Charaktere, die nun auf ewig der Vergangenheit angehören.

Es ist belustigend, an die Torheiten des ersten Kriegsjahres zurückzudenken, für die die Ausrüstung der Kriegsfreiwilligen ein sehr anschauliches Beispiel ist. Die frischgebackenen Soldaten trugen so viele Kleidungsstücke am Leibe und so viel unnötigen Ballast mit sich herum, dass ein jeder Marsch die reinste Qual war und die Wagenkolonnen im Verhältnis zu der Anzahl an Soldaten auf ein Ausmaß anschwollen, welches im Feindesland unmöglich zu beschützen gewesen wäre. Selbst die niedersten Offiziersränge waren überzeugt, ein Anrecht auf Beförderungsmittel für ihre Koffer, Matratzen und Klappbetten zu haben und die diesbezüglichen Erwartungen der einfachen Soldaten waren ebenso lächerlich.

So viel hinsichtlich eines Überblickes über die Ausgangslage. Der Wandel geschah rasch und schon bald war die Verwandlung eine Vollständige. Dabei war die Metamorphose nicht alleine den Befehlen der Generale geschuldet. Den Männern wurden die Nachteile und Gefahren ihres exzessiven Gepäckes bald bewusst und mit zunehmender Erfahrung begannen sie, miteinander hinsichtlich der Leichtigkeit ihres Marschgepäckes zu wetteifern.

Die Erfahrung zeigte auch bald, dass Stiefel auf einem langen Marsche nicht erstrebenswert waren. Sie waren schwer und steif und wenn sich die Sohlen auch nur geringfügig einseitig abnutzten, so konnte jede Unebenheit in der Straße einem schier den Knöchel aus dem Gelenk drehen. Waren die Stiefel durchnässt, so war es ein schwieriges Unterfangen, sie abzustreifen und gar noch schwieriger, sie rechtzeitig vor dem morgendlichen Anwesenheitsappell wieder anzuziehen. So kam es, dass gute, feste Lederschuhe (die sogenannten "brogues" oder "brogans") mit breiten Sohlen und flachen Absätzen die Stiefel bald verdrängten, da sie bequemer und marschtauglicher waren, leichter an- und auszuziehen waren und insgesamt das vernünftigste Schuhwerk darstellten.

Eine kurze, einreihige Jacke trat an die Stelle des langschößigen Mantels und war bald allgegenwärtig. Dem Feinde blieb diese Eigenheit nicht verborgen und so nannte er die Konföderierten "Graujacken", welchen Namen wir sogleich an jene lebhaften Krabbeltierchen weitergaben, welche die ständigen Freunde und untrennbaren Begleiter der Jungs in Grau und Blau waren.

Den Mützen war ein längeres Leben vergönnt als den anderen unbequemen Kleidungsstücken, doch schließlich mussten auch sie dem Komfort und dem gesunden Menschenverstande weichen und an ihrer statt wurde ein guter, weicher Filzhut getragen. Ein Mann, der niemals Soldat gewesen ist, weiß ja gar nicht (und kann auch nicht wissen), wie bequem ein guter, weicher Hut im Lageralltag ist und wie vollkommen nutzlos eine sogenannte "Soldatenmütze". Warum die Preußen, bei all ihrer militärischen Erfahrung, ihre schweren, steifen Helme tragen und die Franzosen ihre winzigen Mützen, ist ein Rätsel für einen Konföderierten, der den Komfort eines alten Schlapphutes kennt.

Der unerfahrene Mann würde Übermäntel in den Unbilden eines Winters im nördlichen Virginia für eine unabdingbare Notwendigkeit halten, aber auch diese Mäntel wurden stetig weniger, da sie für zu sperrig befunden wurden. Die Männer gelangten zu dem Schlusse, dass die Mühe, diese Mäntel in der Hitze mitzuschleppen, weitaus schwerer wog als der Komfort, den sie an kalten Tagen boten. Zudem stellte sich heraus, dass das Leben an der frischen Luft die Männer dermaßen abhärtete, dass sie gegen Temperaturschwankungen unempfindlich wurden. Einige schleppten ihre Übermäntel bis zuletzt mit sich herum, aber die meisten wurden des Ballastes überdrüssig und verzichteten entweder völlig auf Mäntel oder vertrauten darauf, sich im Bedarfsfalle ein Exemplar requirieren zu können. In den späteren Kriegsjahren war nahezu jeder Mantel im Heer ursprünglich einmal Eigentum von Onkel Sam gewesen und einem seiner Jungs abgenommen worden.

Auch der Tornister verschwand bereits früh im Kriege. Der regelmäßige Wechsel der Unterwäsche galt als zu umständlich und die Neigung breitete sich aus, den Wechsel zu unterlassen. Der Tornister wirkte unangenehm auf Rücken und Schultern und erschöpfte einen Mann, bevor der Marsch auch nur halb vorüber war. Es war besser, die gesamte Kleidung am Leibe zu tragen und mit ihr auszukommen, bis der Tornister eines Feindes oder die Leute in der Heimat eine frische Garnitur bereitstellten. Es lohnte sich einfach nicht, saubere Kleidung mit sich herumzutragen, bis man sie irgendwann einmal brauchen mochte.

Wäsche wurde nur sehr selten gewaschen. Wenn Kleidung nicht mehr tragbar war, wurde sie weggeworfen. Hierfür gab es triftige Gründe: Kaltes Wasser konnte sie weder reinigen noch das Ungeziefer abtöten und heißes Wasser stand nicht immer zur Verfügung. Eine Decke pro Mann galt als maximal zumutbare Last und auch für strengstes Wetter ausreichend. Diese Decke trug man zumeist, indem man sie der Länge nach aufrollte, mit der gummierten Seite nach außen, die Enden dieser Rolle zusammenband und den hierdurch entstandenen Reif über die linke Schulter warf, wobei die zusammengebundenen Enden unter dem rechten Arm hingen.

Der Brotbeutel wurde bis Kriegsende mitgeführt und er war praktisch und notwendig. Nur selten beinhaltete er jedoch Proviant sondern stattdessen all die Dinge, die ansonsten den Tornister gefüllt hätten. Natürlich waren unsere Habseligkeiten spärlich. Auf irgendeine Weise schafften es viele Männer sogar, ohne Brotbeutel auszukommen, indem sie nur ihre Kleidung und den Inhalt ihrer Hosentaschen mit sich trugen.

Die Infanteristen warfen ihre schweren Zündhütchentaschen und Patronentaschen fort und trugen ihre Zündhütchen und Munition in ihren Hosentaschen. Feldflaschen waren zuweilen ausgesprochen nützlich, wurden in der Regel jedoch ebenfalls weggeworfen. Sie wurden nur selten zum Transport von Wasser genutzt, galten jedoch als außerordentlich praktisch, wenn es galt, Nahrungsmittel zu requirieren, da man in ihnen Buttermilch, Cider, Melasse und dergleichen ins Lager schaffen konnte. Eine gute, solide Blechtasse galt allgemein als besser als eine Feldflasche, da sie an einem Brunnen oder einer Quelle leichter zu füllen war und zudem als Kanne zum Kochen von Kaffee dienen konnte, wenn die Marschkolonne für die Nacht Halt machte.

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