Carlton McCarthy - Maismehl & Wasser

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"Die Allgemeinheit ist vertraut mit den Namen und Taten der 'Generale', vom Oberbefehlshaber an der Spitze bis hinab zu den nahezu unzähligen Brigadekommandeuren, während die Eigenschaften und Gewohnheiten jener einfachen Männer, die in den Reihen der 'mächtigen Heere' in den Jahren von 1861 bis 1865 kämpften, dem Vergessen anheimzufallen drohen. Mit dem Fortschreiten der Jahre sprechen die Historiker in ihrer Angewohnheit, das Komplexe auf das Einfache zu reduzieren, von den Männern nur noch in Form von 'Brigaden', 'Divisionen' und 'Corps'. Wir wollen hier jedoch das Individuum aus der Masse der riesigen Heere herauspicken und Leben und Dienst des Einzelnen beleuchten."
In den Jahrzehnten nach dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861 – 1865) findet das Bemühen der Nation, die vergangene Tragödie zu begreifen, vermehrt Niederschlag in der Literatur. Die Historiker betreiben Ursachenforschung anhand der bedeutenden Persönlichkeiten und großen Geschehnisse, während die Veteranen sicherstellen wollen, dass ihre eigene, individuelle Rolle nicht in Vergessenheit gerät. Diese beiden Vorgehensweisen sind wichtig und richtig, doch zwischen dem kleinsten und dem größten Maßstab der Geschichtsschreibung existiert eine Fülle von Fakten und Informationen, welche dem Historiker zu unbedeutend und dem alten Soldaten aufgrund großer Vertrautheit zu banal erscheinen, um in ihren Schriften nennenswerten Platz auf sie zu verwenden und welche somit Gefahr laufen, mit dem Tode des letzten Kriegsteilnehmers in Vergessenheit zu geraten.
Carlton McCarthy, selbst ein Veteran der konföderierten Army of Northern Virginia, ist einer der ersten, die diese Gefahr erkennen.

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5.) Sollte es dir bestimmt sein, dem Feinde im Gefecht gegenüberzutreten, so stähle dein Herz mit stillen Stoßgebeten an den allgegenwärtigen, gnädigen Herrn, dass er dich vor einem gewaltsamen Tode bewahren möge oder, so du denn fallen solltest, deine aufsteigende Seele, gereinigt in dem Blute Jesu, in sein himmlisches Königreich aufnehmen möge. Es ist besser, dem himmlischen Herrn zu vertrauen als irdischen Fürsten. Überantworte also dein ewigliches Wohlergehen dem allmächtigen Erlöser. Niemals, auch nicht in der Stunde tödlichen Ringens, solltest du persönlichen Hass wider deinen Feind empfinden, ebenso wenig wie der Hüter des Gesetzes das Opfer des Gesetzes hassen sollte. Wie häufig kümmert sich eine siegreiche Armee liebevoll um die Toten und Verwundeten des geschlagenen Gegners. Der Krieg ist eine furchtbare Plage, mit welcher die Vorsehung gelegentlich hochmütige und lasterhafte Nationen Demut lehrt. Beide Seiten müssen leiden, wenn auch eine von ihnen letztlich obsiegen mag. Es gibt keinen Grund, das immanente Übel des Krieges durch die abscheuliche Sünde des persönlichen Hasses noch zu vergrößern. In den Reihen des Feindes stehen tausende einfacher Männer, welche die Prinzipien, für die wir streiten, nicht begreifen können. Sie werden von geschickten Aufwieglern zum Hass gegen jene verführt, die sie lieben würden, wenn sie nur die Wahrheit wüssten. Solchen Männern musst du möglicherweise gegenübertreten und es verstößt nicht gegen die Gesetze des Krieges, wenn du Mitleid mit ihnen empfindest, selbst während du sie vernichtest. Es ist umso wichtiger, dass wir in diesem unglückseligen Ringen nicht unsere Selbstbeherrschung verlieren, da viele bekennende Christen und Prediger der Heiligen Schrift im Norden mit jedem ihrer Gebete und in jedem ihrer Gottesdienste mordlüsterne Drohungen wider uns ausstoßen. Oh, wie schmerzt mich der bloße Gedanke, dass ein in Ehren ergrauter Geistlicher öffentlich verkündet: 'Ich würde sie ebenso bereitwillig aufhängen wie ich einen tollwütigen Hund erschieße!'

6.) Die Vorsehung hat dich in die Mitte von gedankenlosen und unerleuchteten Männern gestellt. Wie wunderbar wäre es, wenn du einige von ihnen für den Erlöser gewinnen könntest. Magst du es nicht versuchen? Du wirst zahlreiche Gelegenheiten haben, ein christliches Wort zu sprechen. Du kannst die Kranken trösten, die Zweifelnden bestärken, die Abgefallenen zurückgewinnen, die Erschöpften und Beladenen an Jesus für Seelenfrieden verweisen. Es ist von einem jungen Manne nicht vermessen, seinen Soldatenbrüdern gütig und bescheiden den christlichen Glauben näherzubringen. Selbst die Verschlossensten von ihnen werden ein freundliches, im Stillen vorgetragenes Ansinnen nicht zurückweisen. Viele weitere werden zweifellos glücklich sein, von der frohen Kunde zu erfahren. Sie wollen von Jesus lernen, aber sie scheuen sich, seinen Anhängern Fragen zu stellen. Ungewöhnlich viele gläubige Männer sind dem Heere beigetreten und ich bin mir sicher, dass sie das Wesen des Soldatenlebens verändern werden. Mögen sie sich gegenseitig finden und eine Bruderschaft der Gläubigen gründen. Religiöse Ansichten und brüderliche Ratschläge auszutauschen, wird für alle Beteiligten erbaulich sein. 'Wer reichlich tränkt, der wird auch getränkt werden.'

Da dem Soldaten nur wenige Mußestunden vergönnt sind, werde ich deine Zeit nun nicht länger beanspruchen. Sei versichert, dass wir dich jeden Morgen und jeden Abend am Familienaltar unserem himmlischen Vater empfehlen. Wir beten für einen 'raschen, gerechten und ehrenhaften Frieden' sowie die sichere Heimkehr aller Kriegsfreiwilligen zu ihren Lieben. All die Kinder sprechen häufig vom 'Bruder' und lauschen gebannt, wenn ich deine Briefe vorlese. Möge Gott, der Allmächtige dein Schild und dein Lohn nach dem irdischen Leben sein, dies ist das unablässige Gebet deines dich liebenden Vaters."

[Anm. d. Übers.: Der virginische Geistliche Robert Ryland schrieb diesen Brief am 17.06.1861 an seinen 18jährigen Sohn Norvell Ryland, Soldat in der Milizkompanie "Greene Rough and Readies" (später Kompanie D, 4th Virginia Heavy Artillery). Norvell war nicht, wie McCarthy irrigerweise schreibt, Robert Rylands einziger Sohn. William Semple Ryland diente ab 1863 als Feldgeistlicher in der 13th Virginia Infantry. Beide Söhne überlebten den Krieg.]

Kapitel 02: Unnötiger Ballast

Mit dem Tode der letzten Männer, die in der Army of Northern Virginia dienten, wird zugleich auch die Erinnerung an all jene kleinen Dinge aussterben, die so charakteristisch für das Wesen des konföderierten Soldaten waren.

Der Historiker, der von den "bedeutsamen Ereignissen" schreibt, wird sich kaum mit Schilderungen aufhalten, wie der hungrige Soldat seinen Speck briet, seine Brötchen buk und seine Pfeife rauchte; wie ihn die Zwänge seiner Situation zu einem stets neuen Menschen formten, bis der Gentleman, der Student, der Kaufmann, der Handwerker und der Farmer gleichermaßen belastbare, unermüdliche und unüberwindliche Soldaten waren. All diese kleinen Details, die sämtlichen Soldaten so gut vertraut sind und es aufgrund dieser Vertrautheit kaum wert erscheinen mögen, mit anderen Soldaten ausgetauscht zu werden (obgleich die Veteranen gerne an sie zurückdenken und sie in ihre "Kriegsgeschichten" einbetten), auf Papier zu bewahren, ist die Aufgabe dieses Buches.

Der Kriegsfreiwillige des Jahres 1861 bereitete sich sorgfältig auf das Leben im Felde vor. Stiefel hielt er für eine absolute Notwendigkeit, je dicker die Sohle und je länger der Schaft desto besser. Seine Hosenbeine stopfte er natürlich in die Stiefel. Ein gepolsterter, zweireihiger Mantel mit großen Messingknöpfen und langen Schößen erschien ihm durchaus geeignet. Eine kleine, steife Mütze mit einem schmalen Schirm ersetzte den im Zivilleben getragenen, bequemen Filzhut oder aufragenden Seidenzylinder.

Die Ausrüstung im Jahre 1861 Über all seiner Kleidung trug der Freiwillige noch - фото 3

Die Ausrüstung im Jahre 1861

Über all seiner Kleidung trug der Freiwillige noch einen langen und schweren Übermantel mit einem Umhang, der ihm beinahe an die Hüfte reichte. Auf seinen Rücken schnallte er sich einen Tornister, vollgepackt mit einem Satz Unterwäsche, Seife, Handtüchern, einem Kamm, einer Bürste, einem Spiegel, einer Zahnbürste, Briefpapier und Umschlägen, Schreibutensilien, Tinte, Schuhwichse, Photographien, Pfeifen- und Kautabak, Pfeifen, Garn und Baumwollstreifen für Wunden und andere Notfälle, Nadel und Faden, Knöpfen, Messer, Gabel und Löffel sowie allerlei weiteren Dingen, welche der Einzelne für essenziell erachten mochte. An der Außenseite des Tornisters waren, sorgfältig gefaltet, zwei große Decken und eine gummierte Decke befestigt. Ein derartig bepackter Tornister und die sonstige Ausrüstung konnten zwischen 15 und 25 Pfund wiegen und manchmal sogar noch mehr. Ein jeder schien zu denken, es sei unmöglich, zu viele oder zu schwere Kleidungsstücke zu tragen oder zu viele Annehmlichkeiten mitzuschleppen. Auch schien die Überzeugung vorzuherrschen, ein guter Soldat müsse auf jede kleine Eventualität vorbereitet sein.

Zusätzlich zu seinem Tornister besaß jeder Mann einen Brotbeutel von mehr oder minder kostbarer Fertigung, die von einfachem Stoff bis zu edlem Saffianleder reichte. Dieser Brotbeutel wurde mit Proviant vollgestopft, als erwarte sein Träger jeden Moment seinen Marschbefehl durch die Wüste Sahara und müsse sich auf dem gesamten Wege selbst versorgen. Eine Feldflasche galt als unentbehrlich und zu Kriegsbeginn war es üblich, sie randvoll mit Wasser zu füllen. Viele angehende Krieger erwarteten grandiose Nahkämpfe von Angesicht zu Angesicht und so versahen sie sich mit Revolvern und sogar Bowie-Messern. Hemden aus Merinowolle oder Flanellstoff waren als vermeintlich ideale Kleidungsstücke begehrt, aber praktische Erfahrung sollte schon bald ihre beträchtlichen Nachteile entlarven. Auch Handschuhe galten als besonders im Winter unverzichtbare Gegenstände, wobei Exemplare aus Wildleder mit langen Stulpen am begehrtesten waren.

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