Katja Darssen - High Energy

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Manchmal sind alle auf der Suche, hoffen und agieren, stampfen mit dem Fuß auf oder begeben sich in abwegige Situationen. Im Midlife-Alter Festgefahren? Aber worin? Professor Viktor Schlegel will seinen Wasserstoff-Akku in die Welt hinaustragen. Im Biotop der Unterstützer ist Entschlossenheit genauso an der Tagesordnung wie vorsichtiges Herantasten. Ungewissheiten wabern durch das Neuland, das Viktor und seine Frau Isabel betreten. Eine alte Freundin öffnet Türen, professionelle Mitstreiter ebnen Wege. Isabel war verzagt, gewinnt neuen Schwung bis hin in ein neues Verliebtsein. Dennoch bleibt vieles fragwürdig. Auf Mallorca soll sich alles finden? Zugehörigkeit, Erfolg, Bestätigung. Doch so einfach ist es nicht. Um die neue Akku-Welt züngeln kriminelle Energien. Oder waren sie schon vorher da? Kriminalhauptkommissar Axel Hoppe will sich darum aber nicht kümmern. Schließlich hat er genug mit sich selbst, seinem Umzug nach Frankfurt und diesem alten Mallorca-Fall zu tun.

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Sarah sah sie zufrieden an. „Ich muss dir etwas erzählen.“

Noch so ein mädchenhafter Satz. Gehört das dazu, wenn man sich jung fühlen will? Soll ich da mitmachen? Wird es lustig werden?

„Ich kenne so eine Art Geschäftspartner von Viktor“, fuhr Sarah fort.

„Was soll das?“ Eben wollte ich mich etwas fallen lassen und nun doch so ein Zeug.

„Es ist Zufall“, sagte Sarah.

Isabel bestellte sich ein weiteres Glas Riesling. Wenn das mit Sarah so weitergeht, muss ich es mir mit dem guten Ersten Gewächs gemütlich machen.

„Es gibt Situationen, die einen manchmal überfordern oder die man fließen lässt.“

Habe ich darauf Lust? Was weiß denn Sarah davon? Zum Glück sind die Kellner hier fix. Sie nippte an dem Wein. „Das kennt doch jeder.“

„Vielleicht ist es auch brisant oder peinlich oder belastet sogar unsere Freundschaft.“

„Dass du von einer Art Geschäftspartner von Viktor erzählst, statt mir endlich deinen Rüdiger vorzustellen? Prost!“ Spielverderberin, dachte sie. Könnte ruhig etwas mittrinken bei solchen Geständnissen.

„Nein, nein. So ist es nicht.“ Sarahs Ton war flehentlich.

Isabel rollte innerlich mit den Augen und nahm einen kräftigen Schluck. Sarah hingegen berichtete gar nicht gelassen von der Freundschaft zwischen ihrem Rüdiger und einem Stephan Brückner.

Der Stephan Brückner der BrueCklean AG, dem Facilitymanagement-Unternehmen?, fragte sich Isabel. Sarah erzählte, dass in ihrem Haus keine drei Tage ohne Stephan Brückner vergingen, dass ihr Mann Rüdiger und Stephan Brückner unzertrennlich seien. Sie teilten Gemeinsamkeiten, Unternehmen, Häuser und Jachten auf Mallorca. Privates und Geschäftliches beider Familien waren eng miteinander verwoben. „Als ich den Namen Viktor Schlegel hörte, konnte ich nicht an mich halten. Ich meine, ich dachte sofort an dich.“

„Wie? Du konntest nicht an dich halten?“

„Ich habe eben gesagt, dass ich Viktor Schlegel kenne.“

„Und?“

„Stephan, also Brückner, wollte wissen woher? Als ich ihm von unserer gemeinsamem Studentenwohnung erzählte, meinte er, dass es doch toll wäre, einen Anlass zu haben, alte Freundschaften aufleben zu lassen.“

„Du meinst, du bist nicht von selbst darauf gekommen, mich anzurufen?“, fragte Isabel.

„Es war dennoch gut. Du hast dich auch nie gemeldet“

Verlegen nahm Isabel die Gabel und stach ein paar Male auf den Salat ein, bis nichts mehr auf die Gabel passte. „Du meinst, dieser Stephan Brückner hat dich auf mich gebracht, weil Viktor mit ihm zu tun haben würde? Und das wusste der schon im vorigen Jahr?“

„So könnte man es zusammenfassen.“

Habe ich zu schnell getrunken, zu wenig gegessen? Sie legte das Besteck auf den Teller zurück.

„Und dieser Stephan Brückner geht bei euch ein und aus?“ Sie erschrak über ihre kindliche Neugier.

„Isa, ich bin froh, dass ich seinem Ratschlag gefolgt bin. Ich verspreche dir, dass ich euch in nichts hineinziehen werde.“

„Wie meinst du das?“

Wieder erzählte Sarah. Diesmal von Sommerfesten auf der eigens gesperrten Flößerbrücke, von Pferdeschlittenrallyes um die Burg Königstein, von Olivenernten und Partys auf Mallorca. Isabel hörte und trank und blieb häufig beim „hm“. Sarahs Tonfall war wie der einer Märchenerzählerin mystisch, melodramatisch, manchmal ein wenig verächtlich.

Insgesamt war es beeindruckend aber unverständlich. „Viktor hat mit der BrueCklean doch gar nichts zu tun.“

„Ich glaube auch“, sagte Sarah.

„Na also. Der Zufall wollte es, dass wir uns wiedergetroffen haben. Und du Anstifterin hilfst mir, meinen Golfkurs zu Ende zu bringen.“ Ein bisschen Golfspielen konnte nicht schaden. Sie hob ihr Glas und dachte, dass es schmeichelhaft war, dass sich dieser Mann nach Viktor erkundigt hatte.

5 Modern

Viktor ging gerne sehr früh ins Büro. Manchmal nur, um sich dort in Ruhe der Zeitungslektüre zuzuwenden. Wie heute Morgen. ‚Campus für Lehrlinge und Studenten setzt neue Maßstäbe.‘ An dieser Überschrift blieb er hängen. ‚Gestern öffnete das Wohn- und Ausbildungszentrum für 2300 Jugendliche seine Pforten am Osthafen. „Ich bin begeistert vom Studentenleben mit modernem Wohnraum, Manufakturen und Kulturstätten“, sagte der Bildungsminister. Die Stadt Frankfurt dankte innerhalb der feierlichen Eröffnungszeremonie einem ihrer engagiertesten Unternehmer, Stephan Brückner, Gründer und Vorsitzender der BrueCklean AG, für die außerordentliche Unterstützung dieses Vorhabens. Der Minister sprach von Zukunftsorientierung und Selbstlosigkeit. Namhafte Wirtschaftsvertreter sind an diesem Projekt mit Investitionen und unternehmerischer Praxis beteiligt. Wirtschaftsminister Schulz überzeugte sich vor Ort von ihren innovativen Leistungen. Ausbildungsstandorte in Manufakturen für Bioholzmöbel und faires Modedesign sowie einer veganen Bäckerei beleben den Campus. Die Konzepte der Wirtschaftsvertreter werden vor Ort erprobt und gemeinsam mit den Studenten weiterentwickelt. So setzt das junge Unternehmen BetaLion auf die Zusammenarbeit mit der Jugend und erprobt ihre Kühlschränke mit Produktscannern in der Hauptmensa, wo der Verbrauch der Zutaten bereits bei der Entnahme automatisch erfasst wird. „Anhand dieses Anwendungsbeispiels werden wir unsere Produkte aus der Reihe Fridgescan weiterentwickeln und fit machen für den Einsatz in Krankenhäusern, Altenheimen und Kinderbetreuungseinrichtungen“, sagte der Chef der BetaLion AG. Auch Campus-Förderer BrueCklean wird neben der allgemeinen Hausverwaltung neue Verfahren zur Raumpflege erproben. Weiterhin sei geplant, so der geschäftsführende Inhaber der AG Stephan Brückner, im Verlauf des nächsten Jahres die Stromversorgung einiger Campusareale dezentral auf ökologischer Grundlage sicher zu stellen. „Vielen jungen Menschen wird auch diese Erfahrung neue berufliche Perspektiven eröffnen“, pflichtete Josef Hofmacher, Vorstandsvorsitzender des regionalen Energieversorgers EnVer AG bei. Hofmacher bestätigte außerdem, dass sich sein Unternehmen in Tradition einer erfolgreichen Kooperation mit BrueCklean gemeinsam auf Wege von strategischer Tragweite begeben wird. „Anspruchsvolles Facilitymanagement und progressive Stromversorgung gehören von nun an zusammen. Ich habe vollstes Vertrauen in das neue Vorstandsmitglied für Forschung und Entwicklung bei der EnVer AG, Professor Doktor Viktor Schlegel“, so Brückner.‘

An dieser Stelle legte Viktor die Zeitung empört nieder. Was bildet sich dieser Brückner ein? Der hat vollstes Vertrauen in mich? Da ist ja die Höhe! Er schlug mit der Zeitung auf die Tischplatte und stand auf. Wutschnaubend schritt er im Büro auf und ab. Es half nichts. Hofmacher hatte ihm Hochdruckforschung zugesichert, ohne Störungen, imagegetriebene Miniprojekte oder verfrühte Verlautbarungen. Die Überlegungen bezüglich der Kooperation für die spätere Platzierung der technischen Lösungen waren doch bis gestern Interna gewesen. Hat Hofmacher diesen Brückner nicht besser im Griff? Bloß gut, dass der nicht auch noch den Wasserstoff-Akku erwähnt hatte. Dann wären wir gleichgezogen mit den veganen Brötchen. Angefüllt mit Missbilligungen machte sich Viktor auf den Weg zu Hofmachers Büro. Solche Bekundungen, gleichgültig wo sie abgedruckt waren, störten! Die falschen Rahmenbedingungen und ungenaue Ausdrucksweisen. Zu kleine Projekte und unangemessene Vertrauensbekundungen. Hofmacher, wir wollen doch den Strommarkt, die gesamte Welt der Energieversorgung revolutionieren! Wir müssen uns nicht anschleichen. Aber er selbst schlich auf einmal. Im Flur zu Hofmachers Bürotrakt wurden seine Schritte vom weichen dunkelgrünen Teppichboden abgebremst. Ganz unmerklich war er langsamer geworden und seine Emotionen glätteten sich ein wenig. Auf den in mattem Hellbraun gestrichenen Wänden hingen Aquarelle mit Landschaftsmotiven, die von winzigen Lampen ausgeleuchtet waren. Unsere Fortschritte beim Wasserstoff-Akku und seine Eingliederung in Versorgungsanlagen mit erneuerbaren Energien dürfen auf keinen Fall in die Bastlerecke geraten. Brückner als Fürsprecher und zaghafte Studentenprojekte begründen doch keine Revolution! Warum darf dieser Brückner öffentlich über Themen reden, von denen er keine Ahnung hat? Und was bildet der sich ein, sein vollstes Vertrauen in mich zu bekunden? Viktor fuhr sich durch die Haare, strich über das Sakko und richtete die Krawatte. Wie viele Bilder hängen hier eigentlich?

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