Katja Darssen - High Energy

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Manchmal sind alle auf der Suche, hoffen und agieren, stampfen mit dem Fuß auf oder begeben sich in abwegige Situationen. Im Midlife-Alter Festgefahren? Aber worin? Professor Viktor Schlegel will seinen Wasserstoff-Akku in die Welt hinaustragen. Im Biotop der Unterstützer ist Entschlossenheit genauso an der Tagesordnung wie vorsichtiges Herantasten. Ungewissheiten wabern durch das Neuland, das Viktor und seine Frau Isabel betreten. Eine alte Freundin öffnet Türen, professionelle Mitstreiter ebnen Wege. Isabel war verzagt, gewinnt neuen Schwung bis hin in ein neues Verliebtsein. Dennoch bleibt vieles fragwürdig. Auf Mallorca soll sich alles finden? Zugehörigkeit, Erfolg, Bestätigung. Doch so einfach ist es nicht. Um die neue Akku-Welt züngeln kriminelle Energien. Oder waren sie schon vorher da? Kriminalhauptkommissar Axel Hoppe will sich darum aber nicht kümmern. Schließlich hat er genug mit sich selbst, seinem Umzug nach Frankfurt und diesem alten Mallorca-Fall zu tun.

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Es war wie in der Schule gewesen. Er ließ das Hemd vor das Bett fallen und ging in die Dusche.

„Wenn er dann noch die Speicherkapazität seines Wasserstoff-Batterie-Dingens hochsetzen könnte, wäre alles perfekt.“ Das hatte dieses Strategieäffchen zu sagen gewagt.

„Die benötigten Ressourcen wird sich Viktor schon beschaffen und dann wird er es mit unserem Wasserstoff-Akkumulator schon hinkriegen“, hatte Hofmacher entgegnet. Das Budget war mit Jan Mauerkamp bereits besprochen. Mauerkamp hatte beteuert, dass das Budget nicht in Frage gestellt werde, damit Nachfrage und Angebot schnellstmöglich korrespondieren könnten.

Hätte ich einhaken sollen, fragte sich Viktor hier oben in seinem Zimmer. Muss ich mich rechtfertigen? Er fragte sich, welchen Platz er denn nun einnahm? Warum hatten sie über ihn statt mit ihm geredet? Er war doch mit ihnen in einem Raum gewesen. Gehöre ich nun dazu oder nicht? Und wozu gehöre ich dann eigentlich? Er kam aus dem Bad, zog sich frisch an.

Stephan Brückner würde helfen, die dezentralen Versorgungsansätze seiner Kunden auf uns zu lenken, hatte Hofmacher gesagt. Wenn Viktor ehrlich war, wusste er, dass das der Auslöser seiner schlechten Laune war. Vor Wochen hatte er den Brückner zum Mittag getroffen, weil es Hofmacher gewollt hatte. Er hatte mit dem Oberputzmann über Sicherheitsvorkehrungen und Schulungen für seine Leute gesprochen. „So ein Forschungszentrum ist eben kein simples Büro“, hatte Brückner gesäuselt. Bald hatte er sich wie ein Verwandter Hofmachers aufgeführt, der ein neues Familienmitglied kennenlernte. „Josef hat mir schon alles über Sie erzählt. Wer weiß, vielleicht ergeben sich ungeahnte Gemeinsamkeiten.“

Damals habe ich es nicht glauben wollen und nun steht der Typ tatsächlich auf der Matte. Aber jeder wird die Akkus haben wollen. Auch ohne Brückner! Viktor schüttelte den Kopf. Und jetzt schmeißen wir sogar unsere Klausur für ihn um. Wahrscheinlich ist er schon da. Was soll das werden? Eine konspirative Sitzung zu nächtlicher Stunde?

Im Kaminzimmer bedankte sich Stephan Brückner dafür, dass man auf seine Termine Rücksicht genommen hatte. Selbstverständlich kam er auch spät am Abend gerne zur Klausur des Vorstandes und hatte sich im Vorfeld bereits Gedanken gemacht. Viktor hielt sich an einer Cola fest, während der späte Gast von ‚konkreten Interessenten für die innovativen Lösungen der EnVer‘ redete. Brückner führte seine belastbaren Beziehungen zur Staatskanzlei, der Gemäldegalerie, der Uni, Bereichen des Flughafens bis hin zum hiesigen Fußballstadion ins Feld. Schließlich war er ihr Facilitymanager. „Selbstverständlich werde ich, wie immer gerne, mit der EnVer kooperieren, damit Zukunftsgedanken auch Realität werden.“

Was bildet der sich ein? Viktor fühlte sich in seiner Abneigung bestätigt.

„Freunde“, Brückner sagte tatsächlich Freunde, „es wird mir ein Vergnügen sein, euch zu unterstützen.“

„Jeder unserer Schritte sollte miteinander harmonisieren“, sagte der Marketingvorstand Moritz.

Springen alle auf diesen Quatsch an, weil es schon nach 23 Uhr ist? Schon wieder fühlte sich Viktor draußen. Die Neuausrichtung der EnVer AG mit Hilfe dieses Mannes? Aber dann wäre dieser Brückner zu allererst und vor allem mein Partner. Das geht nicht. Das ist unsinnig. Viktor nahm sein Glas und trank. Sicher habe ich es falsch verstanden. Der Wasserstoff-Akku würde nach ein paar Wochen Forschungsarbeit die Kapazität von mindestens 100 MWh haben. Jetzt musste noch an der Schnelligkeit gearbeitet werden, damit Strom via Brennstoffzelle praktisch ohne Unterbrechung zum Verbraucher gelangen würde. Wenn Sonnen- oder Windenergie einmal nicht zur Verfügung standen, durfte nicht erst das Licht ausgehen, bevor der Akku einsetzte. Viktor ratterte alles herunter. Aber äußern musste er sich hier nicht. Alle Anwesenden wussten, warum er zum Vorstand für Forschung und Entwicklung gemacht wurde. Das Thema des Wasserstoff-Akkus war zu zukunftsträchtig, um es nicht auf diese Ebene zu heben. Hofmacher hatte Viktors Team bis zu einem Jahr ungestörtes Forschen zugesichert. Spätestens dann würden sie so weit sein, einen Durchbruch in Größe, Kapazität und Reaktionsgeschwindigkeit zu erzielen. Und danach wird Brückner fehl am Platze sein. Die innovativsten Stromversorgungslösungen, die die Welt je gesehen haben wird, mussten nicht über das Hintertürchen eines Facilitymanagers platziert werden.

4 Freundinnen

Die gelben Frühblüher am Straßenrand und vor den Hauseingängen waren nun keine Besonderheit mehr. Überall spross frisches Grün. Aufbruchsstimmung machte sich breit. In Isabel regte sich auch etwas, das sie allerdings noch nicht greifen konnte. Sie nippte an ihrem zweiten Glas Vollrads-Riesling und lächelte ihre alte neue Freundin Sarah an. Am Nachbartisch ließ eine ältere Dame kleine Kuchenkrümel von einem Pâtisseriestück zu ihrem Hündchen unter den Tisch gleiten. Doch die meisten Leute im Siesmayer waren Mittagsgäste, die hier gegrillte Tigergarnelen auf Glasnudelsalat oder ihre Schnitzel mit Grüner Soße gegessen hatten und nun beim Kaffee angelangt waren. Hinter den großen Fenstern der Brasserie erstreckte sich der weit ausladende Garten mit seinen 150 Jahre alten Bäumen der ehemals herzöglichen Pflanzensammlung. „Sollen wir schnell essen und noch eine Runde drehen?“, fragte Sarah, die Isabels Blick aus den Fenstern gefolgt war.

„Diese alten Gewächshäuser passen nicht in diese Welt.“

„Mag schon sein.“

„Diese längst vergangene Pracht mit ihrem kläglichen Versuch Exotik hierherzuholen“, sagte Isabel vor sich hin ohne eine Erwiderung zu erwarten oder auf Sarahs Frage einzugehen. Stattdessen wandte sie den Blick zur anderen Seite des Restaurants hinaus. Auch dort waren die Bäume alt, die Vorgärten dezent, die Haustüren der herrschaftlichen Gründerzeithäuser in den Straßen des Westends schwer. Das alles war kein kläglicher Versuch. Es war das Zelebrieren der Pracht, die als Kulisse für die mittägliche Geschäftigkeit mit ihrem unverkennbaren Stimmgewirr in diesem Restaurant diente.

„Isa, ist es nicht schön, wieder wie damals gemeinsam unterwegs zu sein?“

„Wie damals?“ Isabel blies hörbar die Luft aus. Mit ihrem Glas in der Hand deutete sie nur für Sarah wahrnehmbar auf ein paar Gäste. „Im Moment weiß ich nicht, ob ich mich wie diese Herren oder wie diese alte Frau fühlen soll“, sagte sie.

„Was ist los?“

„Wir sind längst keine Studenten mehr und was ist in der Zwischenzeit passiert? Du hast deine Kinder. Hast sie großgezogen. Hinterlässt der Welt gute Menschen und damit deine Spuren.“

„Hm“, machte Sarah.

„Und ich? Ich habe noch nicht einmal zehn Artikel im Volkswirt platzieren können.“ Sie nahm einen kräftigen Schluck von ihrem Weißwein. „Nach mir kräht kein Hahn.“

„Viktor liebt dich“, sagte Sarah.

„Ich weiß.“ Sie stellte ihr Glas ab. Wie sollte sie erklären, dass sie seit längerer Zeit fast angstvoll an ihre Zukunft dachte. Der urbane Chic, die teuren Speisen, die guten Weine … all das liebte sie. Sie nahm ihr Glas wieder in die Hand. Doch heute konnte das alles nicht darüber hinwegtäuschen: Sie war stecken geblieben. „Es passiert nichts“, sagte sie.

„Was soll passieren? Mit jemandem wie Viktor muss doch gar nichts Neues mehr kommen.“ Sarah rührte in ihrem Kaffee herum.

„Wir können ja tauschen.“

Sarah schmunzelte kurz und rührte weiter. „Isa, wir kennen uns schon so lange.“ Sie griff nach ihrer Tasse. „Auch wenn es diese Pause gab“, sie zögerte und legte den Kaffeelöffel ab. „Du bist für mich die beste Freundin.“

Bin ich das wirklich? Ganz schöne Herausforderung. Nach wie vielen Jahren fällt uns das wieder ein? Wir haben uns verändert! Isabels Gedanken überschlugen sich, denn sie war auf so eine Äußerung nicht gefasst. Gehörte die nicht sowieso in einen anderen Lebensabschnitt? „Ich finde es auch toll, mit dir hier zu sitzen“, stammelte sie.

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