Maryam Munk - Das Kamjuna

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Orks kämpfen gegen Menschen. Ein Südork, ein Sumpfgnom und ein Abenteurer werden in dem Geschehen zu unfreiwilligen Gefährten, die dazu berufen sind, eine Zauberin zu retten. Gemeinsam mit einem Troll, drei Zwergen und unerwartetem Beistand gelingt es ihnen, ihre Aufgabe zu erfüllen und den Krieg zu entscheiden.

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"Los!"

Die Beile hackten gleichzeitig nieder. Die Klingen durchschnitten die Seile. Augenblicklich hob der Wind die Flugmaschinen an. Die Zwerge sprangen vor den wie Peitschen schlagenden Stricken beiseite.

Joog zog die Hebel, die die Klappen in den unteren Bespannungen der Flügel öffneten, sodass die Windströmung gegen die oberen Flügelplanen gelenkt wurde. Schon nach wenigen Sekunden brach Joog der Schweiß aus. Die Lederplanen knatterten. Der Wind schüttelte die Maschine durch. Doch sie stieg und wurde nordwärts getragen. Joog wagte einen Blick auf das Plateau. Soldaten und Zwerge starrten den Flugmaschinen nach. Joog schaute nach rechts. Er sah Browag Hebel ziehen. Der massige Körper des Trolls schien zu groß für die Flugmaschine zu sein. Joog fragte sich, wie Browag es fertigbrachte, trotzdem darin zu sitzen.

Das Gewicht des Trolls machte es dem Wind schwierig, dessen Maschine in der Höhe zu halten. Browag erinnerte sich genau, mit welchen Hebeln er welche Klappen betätigen konnte und welche Klappen er an welchem Flügel öffnen oder schließen musste, um die Maschine in eine bestimmte Richtung zu lenken. Nachdem sie mehrmals abgedriftet war, hielt sie den Kurs nach Norden. Anders, als Joog, geriet Browag nicht ins Schwitzen. Der Troll war nicht aufgeregt. Er tat, was getan werden musste, ohne dass seine Gefühle Saltos schlugen. Sein Blutdruck erhöhte sich nicht. Sein Puls schlug weiter einen ruhigen Rhythmus. Statt in einer Maschine, die durch die Luft flog, hätte Browag in einem Wirtshaus bei einem Humpen Bier sitzen können. Für ihn machte es keinen Unterschied.

Die Flugmaschinen stiegen weiter auf. Der Wind trug sie rasch zur Kampffront. Das Blut rauschte Joog in den Ohren. Das Rauschen verband sich mit dem Knattern der Flügelleder und dem pfeifenden Wind zu einem Missklang stürmischer Geräusche. Es erforderte Geschicklichkeit, die Maschine zwischen den Bergen zu lenken. Joog blickte nach rechts. Die Maschine des Trolls befand sich im Abstand von etwa siebzig Fuß fast auf gleicher Höhe.

"Browag!", schrie Joog in den Blechtrichter. "Wir greifen die Drachen von zwei Seiten an. Ich komme von links, du von rechts. Versuch ihre Flügel zu treffen. Kannst du ins Maul, in die Kehle oder ins Auge treffen, umso besser. Aber gib Acht! Sie können Feuer spucken. Hast du verstanden?"

Ein gewaltiges Brüllen beantwortete die Frage, und Browag hatte nicht mal den Blechtrichter benutzt.

Die Drachen nahmen gigantische Formen an. Es waren drei schwarz geschuppte Echsen, mit riesigen Flügeln aus Haut. Sie kreisten über der Kampffront, beugten die Köpfe und stießen fauchend Flammen aus, die fast so lang wie ihre Körper waren. Sie töteten nicht nur Menschen. Mit jedem Feuerstoß verbrannten sie auch Orks. Tausend Fuß mochten die Flugmaschinen noch von den Drachen entfernt sein. Joog hatte das Gefühl, auf einer Libelle gegen Adler zu fliegen. Auf jeden Feuerstoß folgte vielstimmiges Geschrei. Der Wind trug es Joog leise zu, als wollte er ihn warnen.

"Browag! Du von rechts, ich von links. Verstanden?"

Ein Brüllen dröhnte wie ein Donnerknall. Diemal hatte der Troll den Blechtrichter benutzt.

In weitem Bogen zogen die Flugmaschinen auseinander. Der Abstand zu den Drachen verringerte sich rasch. Pfeile zischten zu den Echsen empor. Sie blieben in den Schuppen stecken. Die Drachen schienen sie nicht zu spüren. Nach jedem Flammenstoß, der hinunter leckte, wurden weniger Pfeile in die Höhe geschossen. Joog lenkte seine Maschine geradewegs auf die Drachen zu. Welches der Ungeheuer er angriff, würden der Wind, seine Geschicklichkeit und noch mehr der Zufall entscheiden.

Einer der Drachen reckte Joog den aufgerissenen Rachen entgegen. Der Abenteurer blickte in den dunklen Schlund, woraus er einen Flammenstoß erwartete. Er sah, wie das Feuer in der Tiefe des Rachens entstand. Als gelblich weiße Kugel rollte es den Schlund entlang. Mit aufgerissenen Augen starrte Joog dem Feuerball entgegen. Sein Herz raste in der Brust. Gleich geschieht es!, dachte er entsetzt. Gleich werde ich zu Asche verbrannt! Mit den Gedanken an seinen Tod, schoss er die erste Lanze ab. Sie löste sich mit einer Gewalt, die die Flugmaschine beben ließ. Es war Joog nicht möglich gewesen, genau zu zielen, deshalb drang die Lanze nicht, wie er es beabsichtigt hatte, in das Maul des Untiers, sondern stieß eine Elle tiefer in die schwarze Unterlippe. Der Drache riss den Kopf empor. Der Feuerstoß fauchte über Joog hinweg. Das Untier schwang den Kopf hin und her, versuchte, die Lanze aus der Lippe zu schütteln. Das Zucken durchzog den gigantischen Körper bis in die Spitze des Schwanzes, der wild umher peitschte. Etwas fiel vom Nacken des Drachen. Ein kleines Wesen stürzte zappelnd in die Tiefe.

Der Schwanz des Drachen schlug gegen Joogs Flugmaschine, zertrümmerte das Heck, warf die Maschine in den Wind, der sie über das Land trug, ohne dass Joog sie noch lenken konnte. Der Abenteurer hielt sich an den Brettern fest, um nicht aus der umherwirbelnden Maschine zu fallen. Er sah nicht, wie die Pfeile der noch lebenden Bogenschützen, dem Beispiel seiner Lanze folgend, ihre Ziele im weichen Maulbereich der Drachen suchten. Er sah nicht, wie die Formation der Untiere sich auflöste, die Drachen auseinander flogen und einer sich, mit einer Lanze in der Kehle, in der Höhe herum warf und in seinem Todesflug Joogs Maschine folgte.

Indiga Joog sah das Grün der Erde und das Blau des Himmels in rascher Folge wechseln. Er hing nun zwischen einem Flügel und dem zertrümmerten Heck und klammerte sich an die Flugmaschine. Vom Rotieren der Maschine und dem wechselnden Anblick von Himmel und Erde schwindelte es ihm. Die Maschine hätte längst abstürzen müssen, doch sie hielt sich in der Höhe, flog sogar gegen den Wind, den der Abenteurer mal im Rücken, mal vorne spürte. Das geht nicht mit rechten Dingen zu!, dachte Joog. Da hat jemand eine magische Hand im Spiel! Joog war kein Mann, dem Zauberei imponierte. Er hatte Geschichten von heller und dunkler Magie gehört, deren Wahrheit er aber bezweifelte. Und was gewisse Leute auf Jahrmärkten darboten, erkannte sein wacher Verstand als Blendwerk. Aber das Phänomen seines unnatürlichen Flugs, konnte er sich nicht erklären, es sei denn, es gab tatsächlich Menschen, die Magie beherrschten und die ein persönliches Interesse an seinem Schicksal hatten. Kaum war der Gedankengang beendet, endete auch der wirbelnde Flug. Die Maschine segelte der Erde entgegen.

"Du magisches Wesen", flehte Joog, "treibe deinen Spaß mit mir, aber lass mich heil unten ankommen!"

Die Flugmaschine berührte das Gras und glitt dreißig Fuß weit, bis ein Flügel an einem Baum zersplitterte. Der Aufprall riss die Maschine seitwärts und beförderte Joog, auf einem letzten Flug, zehn Fuß weit von den Trümmern fort. Einen Moment lag der Abenteurer benommen im Gras, dann stellte er fest, dass die Schmerzen zu ertragen waren und richtete sich auf. Abgesehen von einigen Schürfwunden hatte er keine Verletzungen. Das Seil um seinen Rumpf hatte sich gelöst. Während Joog es wieder festzurrte, bemerkte er einen Riss im Hemd. Er schrie und fluchte, als hätte er den Verstand verloren.

Aus dem Geäst eines Baumes heraus, beobachtete ihn eine weiß gefiederte Gestalt, die sein Verhalten sehr merkwürdig fand.

Browag zog den Hebel, der eine Lanze aus der Spannung löste. Gleichmütig registrierte er, wie die Waffe dem Drachen vor ihm bis zur Mitte des Schafts in die Kehle drang. Aus dem Augenwinkel bemerkte er, wie Joogs Maschine sich um sich wirbelnd entfernte. Augenblicklich interessierte Browag sich nicht mehr für die Drachen. Er betätigte weitere Hebel und ließ die Maschine der des Freundes folgen. Eine halbe Meile hielt er den Kurs, dann wechselte der Wind und trug ihn in südöstliche Richtung, während Indiga Joog südwestlich verschwand. Der Troll knurrte zornig und versuchte beizudrehen, was nicht gelang. Der Wind alleine bestimmte die Richtung. War es nicht möglich, die Flugmaschine zu lenken, musste Browag sie auf die Erde bringen, denn je länger der ungewollte Flug dauerte, desto weiter entfernte er sich von Joog. Doch der Wind ließ keine Landung zu. Wieder und wieder betätigte Browag die Hebel, um die Maschine zu senken. Stets hob der Wind sie wieder an.

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