Frank Riemann - Das Lied des Steines

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Das Lied des Steines: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Welt in den 1990ern: Global nimmt die Anzahl scheinbar sinnloser Gewaltverbrechen immer mehr zu. Die Nachrichten sind voll von Bombenattentaten, Amokläufen und grausamen Morden.
Sieben Polizisten verschiedener Nationalitäten werden mit unterschiedlichen Gewaltverbrechen konfrontiert. Sie scheinen unmöglich aufzuklären zu sein.
Doch nach und nach ergeben die Puzzleteile ein Bild. Den Sieben wird in ihren Träumen ihre Vergangenheit und ihre wahre Bestimmung offenbart.Sie müssen zusammenarbeiten, um gegen einen uralten finsteren Widersacher bestehen zu können.

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Klingeln. Gemurmel.

Sie hatten etwas zusammen getrunken, über belangloses Zeug gesprochen und waren schließlich zu ihm gegangen. Beide waren sie Jäger gewesen und beide die Beute. Er hatte sie benutzt, schnell und kraftvoll und ohne ein tieferes Gefühl zu investieren.

Klingeln.

Sie stand auf und ging ins Bad, nackt wie sie war. Er hatte keinen Blick für sie übrig. Vielleicht wüsste er ihren Namen noch, wenn er etwas weniger getrunken hätte. »Ach, was soll`s?«, bockte sein umnebelter Geist. »Wen interessiert`s?«

Klingeln.

Juri wälzte sich herum, behäbig und verärgert. Er hoffte, der Anrufer würde die Geduld verlieren.

Klingeln.

Verdammt. Er hob ab, legte nicht wieder auf, und meldete sich mit einem gemurmelten: »Was ist los?«

»Hören Sie zu!« Er erkannte die Stimme seines Vorgesetzten sofort. »Legen Sie nicht wieder auf, Tawarischtsch Kuznov.«

Juri brummte missmutig.

»Ich weiß, es ist Ihr erster Urlaubstag seit über einem Jahr, aber ich dachte mir, wenn Sie schon nicht an das Schwarze Meer fahren, wie üblich, kann ich Sie auch anrufen, falls ein Notfall eintritt und Sie verschieben Ihren Urlaub auf ein andermal. Ich weiß, Sie sind nicht der einzige Polizeihauptmann hier, aber erstens haben Sie schon einmal einen ähnlichen Fall bearbeitet, und zweitens möchten Sie vielleicht gerne ein paar Punkte zu Ihrer Beförderung zum Major sammeln. Wenn Sie schon einer unserer jüngsten Hauptmänner sind, wozu Zeit vergeuden?«

Juri Ivanowitsch Kuznov verzog das Gesicht. Er hatte so gut wie gar nichts verstanden.

»Sind Sie noch dran?«, fragte sein Vorgesetzter. »Hallo, Kapitan Kuznov?«

Das Einzige, das in Juris schwerfälliges Bewusstsein vordrang, war: Sein Urlaub war wohl bereits wieder beendet.

»Ja, ich bin noch dran, Tawarischtsch Oberst. Zum Amt?«

»Ja, zum Amt.«

»Bosche moi! Ich komme«, kratzte Juris Stimme. Er fummelte den Hörer auf den Apparat, hörte aus dem Bad die Frau ununterbrochen schimpfen, ohne genau zu verstehen, was sie sagte und fluchte.

Nachdem er sie rausgeworfen hatte, diesmal fluchte sie und er hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, nach ihrem Namen oder einer Telefonnummer zu fragen, und sich etwas angezogen hatte, fuhr er eine gute halbe Stunde zum Amt. Sein Vorgesetzter Oberst Burlakow wies ihn bei wässrigem Kaffee auf die Schnelle ein, dann fuhr er zum Tatort.

Unterwegs zum Hochhauskomplex in der Straße Turgenewa ging ihm Alles noch einmal durch den Kopf. Pawel und Igor waren einem anderen Fall zugeteilt. Janzew lag noch im Krankenhaus, und er selbst ging in den Urlaub. So war gleich das gesamte Team aus dem Rennen. Die anderen Beamten seiner Abteilung waren mit anderen Aufgaben beschäftigt. Burlakow hätte es ihm auch befehlen können, aber im Hinblick auf seine Karriere hoffte er, Kuznov würde freiwillig zusagen. Ohne Partner musste er den Fall nicht unbedingt sofort lösen, und er sollte schon gar nicht alleine den Helden spielen und sich in Gefahr begeben, sondern erst einmal nur Informationen sammeln.

Juri bog ab und hielt seinen kleinen Maskwitsch vor dem Haus, in dem vor knapp drei Stunden Pjotr Michailowitsch Ivanov ums Leben gekommen war. Die Todesursache schien klar, was fehlte, war das Motiv und natürlich der Täter. Zeugen gab es anscheinend keine. Als er das marode Treppenhaus betrat, fielen ihm gleich die Flecken an den Wänden auf. Die Mauern selbst stachen schon schmutzig grau hervor, aber die roten Flecken sprangen ihm sofort ins Auge. Jemand hatte den Kopf des Opfers solange an die Wand geschlagen, bis von ihm nicht mehr viel übrig war. Man hatte zwar die Leiche fortgeschafft, aber bis die Spritzer an den Wänden verschwunden sein würden, konnte es noch etwas dauern, da sich vermutlich niemand ernstlich darum kümmerte.

Über den oder die Täter hatte Juri einige Vermutungen. Nun galt es, zu sortieren und immer mehr zu streichen, bis die richtige Lösung übrig blieb. Der Täter musste groß und kräftig sein, um so etwas zu tun, oder er war rasend vor Wut, das Opfer war nämlich nicht unbedingt klein zu nennen. Oder es waren mehrere. In diesem Fall durfte man die immer stärker werdende organisierte Kriminalität nicht außer Acht lassen. Oder ein eifersüchtiger Ehemann oder Nebenbuhler, oder ein Geldverleiher. Er musste das Opfer kennenlernen, in sein Leben eintauchen, um die Hintergründe herauszufinden, die zu der Tat führten.

Abgesehen von seinen ersten Ahnungen konnte natürlich auch Alles ganz anders sein, so dass er sich anderen Möglichkeiten gegenüber auch nicht ganz verschließen durfte. Er wollte sich erst im Haus von oben nach unten durcharbeiten, danach im Ministerium weitermachen, denn dass Ivanov dort gearbeitet hatte, hatte der Computer zumindest schon einmal ausgespuckt, dann zurück zum Amt fahren und eine Persönlichkeitsstruktur erstellen, mit allen privaten und beruflichen Verbindungen. Juri musste das große Gesamtbild betrachten und durfte Nichts übersehen.

Was er im Moment noch nicht wusste: Er würde immer noch nicht den kleinsten Hinweis auf Täter oder Motiv haben, wenn er damit fertig war.

Mito / Japan, Montag 26. April, 09:12 Uhr

Satoshi Katana befand sich auf dem Heimweg. Er hatte die ganze Nacht über gearbeitet, seinen Bericht auf dem Revier abgeliefert und wollte jetzt nur noch ins Bett.

Die Ergebnisse waren noch nicht einmal so schwer zu bekommen gewesen. Es lag eher an der Vielzahl der Opfer, wodurch die Spurensicherung so viel Zeit in Anspruch genommen hatte. Zwölf Tote und noch fünf Personen in Lebensgefahr.

Das Drama hatte sich in einem Restaurant etwas außerhalb der Innenstadt abgespielt. Zuerst vermutete er, dass der Fisch, speziell der Kugelfisch, für den das Lokal bekannt war, falsch zubereitet worden war, was allerdings niemals vorkam. Deshalb bewahrheitete sich diese Annahme auch nicht. Es hatten auch nicht alle Opfer die gleichen Speisen bestellt. Die Rückmeldung aus dem Labor hatte ergeben, dass sich in allen Gerichten unterschiedliche Konzentrationen eines hochgradig gefährlichen Giftes befanden. Um zu erreichen, dass alle Gäste des Restaurants nahezu zeitgleich vergiftet wurden, bräuchte es eines Genies auf chemischem und toxikologischem Gebiet. Drei Jugendliche hatten es noch bis auf die Straße geschafft, waren aber vor dem Lokal zusammengebrochen. Welch grausames Schauspiel musste sich hier ereignet haben?

Den Täter hatte man schnell gefasst. Obwohl er schon alle Gäste versorgt hatte, stand der Koch noch in der Küche, bereitete eine weitere Mahlzeit zu, neben sich ein Fläschchen mit einer hellbraunen Flüssigkeit. Mit der gleichen Substanz fand sich noch ein wuchtiger Kanister in einem der Schränke. Nachdem man Proben vom Inhalt und von den Speiseresten zur Überprüfung weggeschickt hatte, kam das Labor zu folgendem Ergebnis: Dem Koch war es irgendwie gelungen, die tödlichen Eigenschaften von Brom und Blausäure zu kombinieren. Das Gemisch war also auf zwei Wegen in den Körper gelangt. Zum einen flüssig in Suppen, Soßen und Getränken, wodurch es in den Magen-Darm-Trakt gelangte. Die Opfer hatten allerdings zu wenig Zeit, um sich über Kopfschmerzen, Husten oder Durchfall zu sorgen. Zum anderen war das Gemisch langsam verdampft, was angesichts der heißen Speisen niemandem aufgefallen war, und so gelangte das Gift zusätzlich über die Atemwege in den Körperkreislauf. Der Blausäureanteil des Gemisches sorgte dafür, dass die Körperzellen keinen Sauerstoff mehr aufnahmen, und so waren die Betroffenen in wenigen Sekunden tot gewesen. Sie erstickten praktisch auf der Stelle. Auch für die fünf Personen, die man ins Krankenhaus gebracht hatte, bestand wenig Hoffnung.

Man kannte die Todesursache, man hatte den mutmaßlichen Täter, nur eines wusste man noch nicht: Warum hatte er das getan? Und noch etwas war unklar. Für wen war die letzte übrig gebliebene Mahlzeit?

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