L.R. Bäuml - Die zwei Welten

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Ein Mädchen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wird in einen Todesfall verwickelt; doch niemand hätte ahnen können, dass dies an den Rand des Verständnisses über diese Welt und darüber hinaus führen würde.
Eine Reise beginnt, die von dunklen Wolken begleitet wird, denn Krieg steht bevor. Ein Krieg, der beide Welten bedrohen könnte und den es deshalb mit vereinten Kräften zu verhindern gilt.

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Die Klingel an seiner Wohnungstür riss ihn sofort aus seinem Traum. Er brauchte ein wenig, um zu begreifen, dass jemand tatsächlich an seiner Tür stand und ungeduldig wartete, bis er die Tür aufmachte. Neles Angesicht schwebte noch vor seinen Augen, doch als es allmählich verblasste, schüttelte er seinen Kopf, um vollkommen wach zu werden. Er griff nach einer Hose, die auf dem Boden neben seinem Bett lag, und einem T-Shirt, das daneben war, und zog sich stolpernd auf dem Weg zur Tür an.

Kaum hatte er diese geöffnet, trat auch schon sein Kollege Thomas ein:

„Wird aber auch mal Zeit, dass du aufmachst!“

Nach kurzem Betrachten seines Kollegen fügte er hinzu:

„Wie siehst du denn aus? Hast du etwa noch geschlafen? Es ist zehn Uhr und wir haben seit zwei Stunden Rufdienst!“

„Was? Wie?“, brachte Michael nur heraus, während er von Thomas in Richtung Badezimmer geschoben wurde.

Er schloss die Tür hinter sich und hörte, während er versuchte, seine verstrubbelten Haare zu bändigen, wie sein Kollege ihm berichtete, dass sie zu einem Tatort gerufen worden waren. Ein junger Mann war, nicht weit von einer Diskothek entfernt, mit Schädelverletzungen tot aufgefunden worden.

Seit einem halben Jahr arbeiteten sie nun als Kollegen zusammen. Das Verhältnis zwischen ihnen war immer gut gewesen, doch nach Neles Verhaftung waren sie gute Freunde geworden. Der Fall hatte sie zusammengeschweißt und seitdem vertrauten sie einander alles an, was in ihren Köpfen vor sich ging. Von daher war es auch nicht verwunderlich, dass sich Thomas nach seinen Albträumen erkundigte, als er schließlich aus dem Bad kam.

„Seit zwei Monaten hast du sie jede Nacht. Sie rauben dir den Schlaf und die Kraft. Das ist doch nicht mehr normal! Es ist ja nicht so, dass mir das Ganze nicht auch keine Ruhe mehr lässt. Bei jedem neuen Fall suche ich nach Anzeichen, die auf, nun ja, sagen wir außergewöhnliche Umstände hinweisen, aber das, das macht dich doch noch irgendwann kaputt!“, sagte Thomas besorgt.

„Was kann ich denn tun? Es ist ja nicht so, als könne man sich seine Träume aussuchen!“, konterte Michael.

„Vielleicht würde ja eine Therapie helfen? Die Polizei hat doch zum Beispiel, jemanden, der uns psychologisch betreut. Willst du nicht dort einmal vorbeischauen?“, schlug Thomas vor.

Michael lies ein sarkastisches Lachen verlauten:

„Und der dann erzählen, dass ich ein Mädchen kennengelernt habe, die Gedanken lesen und die Zukunft deuten kann und ich ihr auch noch glaube? Ach ja und das war ja auch noch nicht alles! Es gibt auch noch andere Wesen auf dieser Welt, die unschuldige kleine Schulmädchen töten, aber was genau sie sind, das weiß ich leider auch nicht so genau. Wenn ich das erzähle, dann schicken die mich doch sofort in die Klapse!“

Michael wusste, dass es Thomas mit seinen Ratschlägen nur gut meinte und ihm weiterhelfen wollte. Doch hierbei würde ihm keiner weiterhelfen können.

Betretenes Schweigen machte sich breit, während sie im Streifenwagen zum Tatort fuhren. Irgendetwas war geschehen an dem Tag, an dem er mit Nele gesprochen hatte. Es war, als seien sie miteinander verbunden und er spürte, dass etwas mit ihr passiert war, das sie weiter von ihm entfernt erscheinen ließ. Thomas fuhr auf den Parkplatz der Diskothek.

Er legte, als er den Motor abstellte, sanft eine Hand auf Michaels Arm und sagte:

„Und wenn wir versuchen sie zu finden?“

Michael sah ihn mit großen Augen an. War es das, was er wollte? Sie wiedersehen?

Der Verlauf des weiteren Tages war recht ereignislos. Die Befragung der Zeugen ergab, dass der junge Mann sich in der Disco mit ein paar zwielichtigen Gestalten gestritten hatte, die ihm gefolgt waren, nachdem er die Disco verlassen hatte. Am Morgen darauf war dann seine Leiche von einem Mann entdeckt worden, der mit seinem Hund Gassi gegangen war. Alles deutete darauf hin, dass es die vier Männer aus der Disco gewesen waren, die ihn ermordet hatten. Jetzt galt es nur noch herauszufinden, wie sie hießen und wo sie wohnten. DNS-Spuren würden ergeben, dass es einer von ihnen gewesen war, oder eben alle vier. Vielleicht würde auch einer, oder eben alle, die Tat gestehen und ein weiterer Fall würde geschlossen werden. Ein Fall ohne jegliche außergewöhnliche Vorkommnisse. In der Tat war der Tod des jungen Mädchens in der Mädchentoilette bis dahin der einzige Fall mit solchen außergewöhnlichen Vorkommnissen, der den beiden Polizisten begegnet war.

Als Michael am Abend nach Hause zurückkehrte, hoffte er insgeheim, dass er erneut zum Dienst gerufen werden würde, damit er sich keine Gedanken darüber machen musste, ob er nach Nele suchen sollte. Seine Gefühle für sie waren eindeutig, aber er wusste nicht, was er sich davon erhoffen konnte. Empfand sie das Gleiche für ihn, oder war er ihr egal? War es nicht besser keine Antwort auf diese Frage zu bekommen und wenigstens in seinen Träumen mit ihr zusammen sein zu können, als bitterlich enttäuscht zu werden, wenn er erfahren würde, dass sie ihn nicht liebte? Wäre eine Beziehung zwischen den beiden überhaupt möglich? Sie war ja schließlich nicht wirklich komplett ‚menschlich‘? Er erinnerte sich an etwas, das ihm seine Großmutter einmal gesagt hatte:

Das Bauchgefühl lässt einen niemals im Stich.

Kapitel 6

Seit fast zwei Monaten waren sie nun unterwegs. Jeden Tag liefen sie mehrere Kilometer, nur um am Abend ein Lager irgendwo im Nirgendwo aufzuschlagen und um dann am nächsten Tag wieder weiter zu laufen. Was auch immer sie sich erhofft hatte, als sie in das Portal gestiegen war, dies war es wohl nicht gewesen. Die Landschaft war die gleiche wie die, die sie zurückgelassen hatte, doch zumindest regnete es nicht. Grüne Wiesen und goldene Felder erstreckten sich im Tal vor ihnen bis zum Horizont. Auf die Frage, wohin sie eigentlich gingen, erhielt sie keine Antwort.

Der Mann, der sie führte, wurde ihr von Tag zu Tag unheimlicher. Trotz des Sonnenscheins und des wolkenlosen Himmels sah sie niemals sein Gesicht. Um ihn herum schien das Licht generell seine Wirkung zu verlieren, und eingehüllt in seinem schwarzen Mantel sah er aus wie ein Mönch, der einer geheimnisvollen dunklen Sekte angehörte. Seine Kräfte schienen nie zu schwinden. Sie war sich sicher, dass sie nachts nur Pausen einlegten, damit sie wieder zu Kräften kam und schlafen konnte. Ob er jemals schlief war ihr ein Rätsel, sie hatte ihn zumindest noch nie schlafen gesehen.

Ohne die Möglichkeit zu haben sich umzuziehen, oder großartig zu waschen, war sie nach der langen Zeit schon ganz schön am Miefen. Als sie an einem kleinen See vorbei liefen, traute sie sich jedoch nicht, sich vor dem mysteriösen Mann auszuziehen, um ein Bad zu nehmen. In der Welt aus der sie kam, war sie den meisten Kreaturen wohl überlegen, doch hier schien sie die Schwächste zu sein. Jeden Tag war es ihr, als würde er das Tempo erhöhen. Wollte er sie auf die Probe stellen oder sie trainieren? Sie achtete - zumindest nachdem sie als Kind den berühmten Satz ‚Mensa sana in corpore sano‘ – ‚Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper‘ gelesen hatte, schon immer darauf, dass sie fit blieb. Schließlich hatten die Römer zwar bei weitem nicht mit allem, aber mit vielem Recht, und das klang irgendwie logisch. Dennoch wurde sie hier so sehr an die Grenzen ihres Körpers getrieben, dass sie sich fragte, wie lange sie das noch durchhalten würde, bis sie letztendlich vor Erschöpfung zusammen brechen würde. Auf die Frage, was das Ganze eigentlich bewirken sollte, erhielt sie von ihrem Gefährten natürlich keine Antwort, also hörte sie auf Fragen zu stellen.

Am Anfang waren es gemütliche Spaziergänge durch die Berge, doch je weiter sie sich von ihnen entfernten, desto schneller wurde sein Gang. Mittlerweile waren sie bei einer Art Joggen angekommen, das ihr nicht mehr ermöglichte, die Landschaft anzusehen. Obwohl diese ihrer Welt auf den ersten Blick gleich sah, war sie trotzdem anders. Sie war klarer umrissen, irgendwie schöner, mit einem ewig anhaltenden leichten Glitzern und Funkeln. Das Gras schien grüner, der Himmel blauer, die schneebedeckten Gipfel der Berge weißer. Doch nun war alles, was sie sah, ihre Füße, wie sie sich stets vom Boden entfernten und sich ihm wieder näherten. Schritt für Schritt, Sekunde um Sekunde, Tag für Tag.

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