L.R. Bäuml - Die zwei Welten

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Ein Mädchen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wird in einen Todesfall verwickelt; doch niemand hätte ahnen können, dass dies an den Rand des Verständnisses über diese Welt und darüber hinaus führen würde.
Eine Reise beginnt, die von dunklen Wolken begleitet wird, denn Krieg steht bevor. Ein Krieg, der beide Welten bedrohen könnte und den es deshalb mit vereinten Kräften zu verhindern gilt.

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Angekommen im Revier, zögerten die Polizisten nicht lange, sie ins Verhör zu nehmen. Stunden um Stunden stellten sie immer wieder die gleichen Fragen:

Ob sie das nun tote Mädchen kannte; ob sie irgendwelche Auseinandersetzungen oder Probleme mit ihr hatte; warum sie sich zu dem Zeitpunkt auf der Mädchentoilette befand; was sie gesehen hatte, was für die Ermittlungen relevant gewesen wäre.

Doch sie saß nur da und sagte nichts. Einer der Polizisten verlor nach einer Weile die Geduld.

„Mensch!“, schrie er „Ein Mädchen ist gestorben, auf deiner Schule, das du höchstwahrscheinlich kanntest, und es lässt dich komplett kalt? Willst du wissen, was ich glaube? Dass du sie ermordet hast! Wir haben von mehreren deiner Mitschülerinnen, unabhängig von einander, die Aussagen erhalten, dass du gesehen wurdest, wie du kurz nach dem Mädchen das Mädchenklo betreten hattest und kurz nachdem du es verlassen hast, wurde es von der nächsten Person, die es betrat, tot aufgefunden! Dein Schweigen bedeutet doch nur, dass du schuldig bist!“

Sie zeigte keine Reaktion und starrte weiterhin mit leerem Blick auf die Wand hinter dem Polizisten. Das machte diesen noch wütender und der andere Polizist musste einschreiten:

„Beruhige dich. Sie anzuschreien bringt uns leider auch nicht weiter. Ich glaube das Beste ist, sie heute Nacht hier zu behalten und sobald wir die Berichte der Gerichtsmedizin haben, können wir weitersehen.“

- Was die Polizisten jedoch nicht wussten war, dass sie der Tod des Mädchens keineswegs kalt ließ. Sie hatte nur früh in ihrem Leben gelernt zu schweigen und ihre Gefühle für sich zu behalten.

Kapitel 2

Ivonne von der Gerichtsmedizin hat angerufen, sie wollen noch ein paar weitere Tests machen. Der Bericht soll uns aber morgen vorliegen.“, sagte Michael. „Tja, das heißt wohl ein weiterer Tag und eine weitere Nacht in U-Haft für unser Schätzchen.“, meinte Thomas.

„Warum bist du eigentlich so negativ auf sie zu sprechen? Alle, die ich in der Schule befragt habe, hatten nur Gutes von ihr zu berichten. Außer, dass sie halt gerne ihre Gefühle für sich behält. Das ist aber in Anbetracht ihrer Vergangenheit, wohl kaum zu bemängeln“, wollte Michael wissen.

„Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die ganze Sache stinkt.“, meinte Thomas und fuhr fort:

„Weißt du, was die Lehrer zu sagen hatten? Sie ist in jedem Fach gut. In jedem! Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, dem alles liegt: Mathe, Fremdsprachen, Kunst, Musik, Sport und was es da nicht alles gibt. Zudem scheint sie nett zu Leuten zu sein, wenn sie muss, damit sie in Ruhe gelassen wird, und wenn sie Personen meiden kann, dann nutzt sie jede Chance, um das zu tun. Gerade in einem Internat hat man doch die Möglichkeit, viel mit anderen zu unternehmen, doch sie zieht es lieber vor alleine auf ihrem Zimmer zu sitzen…“

„…um zu lernen und deshalb die guten Noten?“, neckte ihn Michael.

„So oder so, lass es dir von einem erfahreneren und etwas älteren Polizisten sagen: Da stimmt etwas nicht bei der Geschichte“, konterte Thomas und fügte hinzu:

„Ach und übrigens ist mir natürlich nicht entgangen, dass du sie attraktiv findest. Lass das nicht deine Ermittlungen beeinflussen, sie steht nach wie vor unter Verdacht einen Mord begangen zu haben!“

„Sobald sie entlassen wird, darf ich sie aber als Entschädigung auf einen Drink einladen?“, scherzte Michael.

Thomas verdrehte nur die Augen und ignorierte den Kommentar, als er fragte:

„Hast du rausgefunden, warum und in welchem Waisenhaus sie war? Es wäre vielleicht sinnvoll, dort einmal vorbeizuschauen, vor allem da ein psychologisches Gutachten von Herrn Dr. Becker nicht möglich war, da sie ja nichts sagt.“

„Ihre Eltern starben bei einem Autounfall, da war sie drei Jahre alt. Ein Betrunkener raste mit achtzig Sachen, in einem Wohngebiet, in ihr Auto – Frontalaufstoß – keine Überlebenschance, für keinen der Beteiligten. Falls du den Bericht und die Bilder sehen willst, sie liegen auf meinem Schreibtisch, - nicht schön. Und nein, keine Verbindung zum toten Mädchen.“, fügte Michael noch hinzu, bevor Thomas, der bereits seinen Mund geöffnet hatte, etwas sagen konnte.

„In Bezug auf das Waisenhaus: Es wurde vor neun Jahren geschlossen – Budgetkürzungen. Kurz bevor es geschlossen wurde, meldete sich ein anonymer Spendengeber bei der Leiterin des Waisenhauses, mit genauen Anweisungen und Bedingungen, unter welchen unsere in U-Haft-Sitzende Geld für ihren Lebensunterhalt erhalten würde. Der Brief liegt auf meinem Tisch

– und bevor du fragst: Ja, ich habe bereits mit der damaligen Leiterin gesprochen, während du in der Cafeteria mit der Bedienung geschäkert hast. Sie wohnt nicht weit von hier. Das gesamte Gespräch kannst du dir anhören, ich habe es aufgezeichnet.

Was dich aber am meisten interessieren wird, ist die Beschreibung ihres Charakters: Die Leiterin meinte, sie sei ihr sehr schnell aufgefallen, da sie ihr sehr intelligent schien, sogar etwas zu intelligent. Es war ihr teilweise so, als würde sie Dinge wissen, die sie nie und nimmer in ihren jungen Jahren hätte wissen können. Sogar zukünftige Ereignisse, wenn man so etwas Glauben schenken möchte.

Es schien ihr, als hätte sie mitbekommen, dass es andere in ihrer Umgebung abschreckte, und schon hörte sie auf, diese Dinge mit zu teilen. Das war als sie ungefähr vier oder fünf Jahre alt war. Danach schien sie sich nur noch auf das zu konzentrieren, was von ihr erwartet und als ‚altersgemäß‘ angesehen wurde. Sie zog sich hierauf jedoch immer weiter zurück und fing an, immer mehr Zeit alleine zu verbringen. Jedoch nur zu einem Maße, dass es andere nicht als ungewöhnlich empfanden.“

Thomas unterbrach ihn: „Und das Jugendamt fand es okay, dass eine anonyme Person Geld dafür spendet, dass ein bestimmtes Waisenkind zu einer bestimmten Schule gehen kann und alleine in einer Hütte wohnt, die der Spendengeber kennt?“

„Das Jugendamt war sogar sehr damit einverstanden, wohl aus dem alleinigen Grund, dass es ihm sehr viel Geld sparte. Die Hütte wurde ihr erst später angeboten; zu ihrem sechzehnten Geburtstag. Davor lebte sie in den Ferien bei Gast- und Pflegefamilien, teilweise in verschiedenen Ländern, die von dem Spendengeber bezahlt und vom Jugendamt überprüft wurden. Das erklärt wohl, warum sie in Fremdsprachen gut ist. Ach ja, und bei der Hütte konnte das Jugendamt nicht mehr viel machen, da sie zustimmte, als sie alt genug war, die Entscheidung zu treffen.“, erklärte ihm Michael.

„Solange wir den anonymen Spendengeber nicht auftreiben können, werden uns die Fragen bezüglich seines guten Timings und Engagements wohl nicht beantwortet werden. Was uns im Moment bleibt ist das große Warten auf den Autopsie Bericht…“, meinte Thomas achselzuckend.

„Thomas, eine Idee hätte ich da noch. Wenn du einverstanden bist, dann würde ich ihr gerne heute Abend, nach Dienstschluss und in zivil, einen Besuch in ihrer Zelle abstatten. Das Treffen mit der Leiterin des Waisenhauses hat mir ein paar Ideen gegeben, wie ich an sie rankommen könnte.“, schlug Michael vor.

„Nun gut, schaden kann’s ja nicht. Aber lass die Finger von ihr, ich will hier keine Anklage wegen sexueller Belästigung haben.“, scherzte Thomas.

Als es langsam dunkel wurde, klopfte Michael zunächst an die Tür der kleinen U-Haft-Zelle und trat dann langsam ein. Sie saß auf ihrem spartanischen Bett und hob ihren Blick, als er hineinging. Es war das erste Mal, dass sie ihm direkt in die Augen sah und es löste ein komisches angenehmes Prickeln in ihm aus. Bis jetzt kannte er nur die leeren, etwas unterkühlten und starren Blicke von ihr, doch nun sah er, dass ihre Augen warm und freundlich waren.

„Darf ich reinkommen?“, fragte er.

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