Jörg Trummer - Camille´s Tagebuch

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Camille´s Tagebuch erzählt die fiktive generationenübergreifende Geschichte von Mitgliedern zweier sehr unterschiedlicher Familien, welche zunächst in Europa und zuletzt in den Vereinigten Staaten von Amerika unter dem Vorwand, die Menschheit vor dem Untergang zu retten, in aufregende Ereignisse verwickelt werden. Die Handlung umspannt dabei einen Zeitraum von fast achthundert Jahren und beginnt im Mittelalter, um letztlich in einer apokalyptischen Zukunft zu enden. In den Abenteuern der Protagonisten tauchen indessen immer wieder drei mysteriöse Gestalten auf, welche maßgeblich die Richtung der Erzählung beeinflussen.
Der Autor spart hierbei nicht mit Kritik bezüglich der gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse in der westlichen Hemisphäre.

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Er war inzwischen über fünfzig Jahre alt, als eine Naturkatastrophe die östliche Welt erschütterte. Der Vulkan Tambora in Indonesien war 1816 ausgebrochen, forderte in Asien direkt oder indirekt über siebzig tausend Tote und brachte die Finsternis 1816 auch nach Europa. Der Aschestaub verdunkelte die Sonne und es folgten Hungersnöte in der ganzen Welt. Es war auch das Jahr, in dem die Cholera Europa erreichte und aufgrund dieser Epidemie wiederholt viele Menschen sterben mussten. Marcel Giffrey entschied sich bei der Bekämpfung der Krankheit seinen Beitrag zu leisten und gab den Fachleuten Recht, welche als Grund für die Ausbreitung der Seuche die Verunreinigung des Grundwassers sahen. So strebte er von diesem Zeitpunkt an, die hygienischen Verhältnisse in den Großstädten Frankreichs zu verbessern und an innovativen Arznei-produkten zu forschen. Seine Söhne halfen ihm bei der Erforschung von Heilmitteln, doch Marcel selbst hätte noch hundert Jahre länger leben müssen, bis es einen Durchbruch auf bessere Heilungschancen gab. Kurz vor seinem Tod im Jahr 1835 hatte er ein Erlebnis der besonderen Art, das ihn an die Prophezeiungen seines Großvaters denken ließ. In einem Traum auf dem Sterbebett erschienen ihm die drei Fremden, von deren Existenz er ja längst gehört, aber nie an sie geglaubt hatte, und sie reichten ihr Vermächtnis an ihn weiter.

„Da Du bald von dieser Welt scheiden wirst, hast Du noch die Aufgabe, an Deine Söhne unsere Botschaft weiterzugeben. Da Du es vermieden hast, einer Loge oder einer Vereinigung mit ähnlichen Zielen beizutreten, hast Du im Gegensatz zu vielen Deiner Vorfahren zu keiner Zeit zur Verbreitung der Wahrheit beigetragen. Und diese Wahrheit besagt, dass es weiterhin viele Kriege geben wird, in denen Millionen, egal welchem Glauben sie anhängen, sterben werden. Auch Seuchen wird es geben, manche menschengemacht, andere basierend auf Strafen, welche der Geist des Planeten Euch auferlegt. Beginne an diese Erkenntnis zu glauben.“ Als Marcel Giffrey am folgenden Morgen aufwachte, glaubte er zunächst zu phantasieren, bis er auf dem Stuhl neben seinem Bett einen Fetzen Papier entdeckte. Auf diesem stand geschrieben: „Vergiss nicht, was der Menschheit bevorsteht, solltest Du die Wahrheit ignorieren.“ Dann begann er sich an seinen Traum zurück zu erinnern und berief seine Söhne zu sich. Charles, Jacques und Maurice hatten ungefähr das gleiche Alter und waren alle drei mindestens dreißig Jahre alt, wobei Maurice mit exakt dreißig Lenzen der Jüngste war. „Ich muss Euch in der letzten Phase meines Lebens noch etwas Wichtiges mit auf den Weg geben. Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich hatte gestern Nacht eine Begegnung mit drei Boten, die mir wohl Gott selbst gesandt hat. Sie malten mir eine schreckliche Vision der Zukunft aus und baten mich Euch zu instruieren, welchen Beitrag Ihr bei der Verhinderung des grausigen Schicksals der Menschheit leisten könnt.“ Seine Söhne hielten ihn für verrückt, bis zu dem Augenblick, als er als Beweis ihnen den Zettel mit der Botschaft von seinen Traumgestalten zeigte. „Das ist nicht Deine Handschrift Vater, soweit können wir Dir beipflichten. Aber wir denken, und da bin ich mit meinen Brüdern einer Meinung, dass Du einen Albtraum hattest und im Delirium diese Worte irgendwie selbst verfasst hast“, sagte der mittlere seiner Söhne, Jacques zu ihm. „Auch wenn Ihr mir nicht glauben wollt, ich spreche die Wahrheit, und Euer Auftrag ist es diese zukünftig zu verbreiten.“ Wenigstens Maurice, der selber den Arztberuf anstrebte, schien den Worten seines Vaters etwas abzugewinnen und versprach ihm, die Botschaft zu verbreiten. „Vielleicht wird man mich einen Ketzer nennen oder einen Blasphemisten, aber ich glaube Dir, Du hattest als mein Vater immer eine Vorbildfunktion für mich, und ich werde Deinem Ideal so lange wie möglich nacheifern.“ Marcel wusste, dass ihm nur noch wenige Wochen blieben, bevor er das Zeitliche segnete.

IV. Das erste Tagebuch

Aus dem Schuldgefühl heraus, dass er sich im Gegensatz zu seinen Vorfahren nicht weiter um das Schicksal der Menschheit verdient gemacht hatte, flehte er in der Nacht höhere Mächte an, dass man ihm verzeihe und die Zukunft diktiere, welche er dann niederschreiben werde, um diese Botschaft letztlich seinem Sohn vererben zu können. Und so dauerte es nicht lange, bis Marcel die drei Traumgestalten nachts erschienen und ihn mit verstörenden Zukunftsaussichten fütterten. Morgens, kurz nach dem Aufstehen schrieb er die Albträume auf und schaffte es so in wenigen Wochen ein ganzes Tagebuch zu füllen. Dann rief er Maurice zu sich und präsentierte ihm den apokalyptischen Roman. „Versprich mir, dass Du diese Schrift nur an Deine Kinder weitergibst. Niemand anderer darf von dem Buch erfahren.“ Daraufhin überreichte Marcel das Tagebuch seinem Sohn. Kurz nachdem sein Sohn ihn verlassen hatte, starb Marcel, ohne dass er zu viel leiden musste. Schon am nächsten Tag fand sie Beerdigung statt, da es ein sehr heißer Sommer war, und die Leiche wegen der Hitze sonst schnell verwest wäre. Charles und Jacques verließen anschließend Paris und suchten ihr Glück in der Fremde. Der gehbehinderte Charles kandidierte für ein öffentliches Amt, während Jacques auf Abwege geriet und eine Karriere als Schmuggler machte. Maurice dagegen begann genau wie sein Vater ein Medizinstudium und zog dafür nach Montpellier. Bevor sich die Wege der Brüder trennten, schworen sich die unterschiedlichen Charaktere, sich stets beizustehen wenn der andere Hilfe benötigte und immer füreinander da zu sein. Maurice hielt an den Traditionen seines Vaters fest, und trat genau wie er einer Freimaurer-Loge bei.

Der Ritus der Initiation hatte sich kaum geändert, doch die Weltanschauungen der einzelnen Mitglieder waren weit fortgeschrittener als zu Zeiten der Renaissance. Neben mystischen und spirituellen Einflüssen spielten auch Humanismus und andere moderne Ideale eine Rolle. Zwar waren nur besonders ehrenwerte Männer für die Loge zugelassen, doch wirkte ihr Handeln über die Vereinigung hinaus. Berühmte Freimaurer wie Mozart und Goethe waren Vorbilder und hatten das 18. Jahrhundert durch ihre Kreativität und durch ihr Streben nach künstlerischer Freiheit mitgeprägt. So fühlte sich Maurice Giffrey in einer Reihe mit weltbekannten europäischen Berühmtheiten. Er war besonders wegen seiner demütigen und vertrauensvollen Art sehr beliebt. Obwohl er in der Loge nur den Rang eines Gesellen bekleidete, konnte er mit jedem aus der Gemeinschaft auf Augenhöhe debattieren. Eine strenge Hierarchie gab es nicht. Der Großmeister verschaffte ihm letztendlich eine Anstellung in einer renommierten Arztpraxis, wo Maurice als Chirurg tätig wurde. 1845 heiratete er eine schöne vermögende Witwe, welche ihm drei Kinder gebar, und die ihm bis an sein Lebensende treu sein sollte. Am Hochzeitstag erschienen auch seine Brüder und es gab vieles an Erfahrungen auszutauschen. Jacques hatte inzwischen sein kriminelles Gewerbe für eine kaufmännische Tätigkeit aufgegeben und Charles war Berater des damaligen Bürgerkönigs Luis-Phillipe von Orleans. Doch drei Jahre später, als die Regierung aufgrund der zweiten französischen Revolution gestürzt wurde, kam Charles zu Tode. Maurice war ein Anhänger der Bürgerbewegung und fürchtete als Freimaurer unter der Regentschaft von Napoleon III., als dieser 1852 als Kaiser inthronisiert wurde, wie viele seiner Freunde um sein Leben. So zog es ihn von Montpellier wieder in den Süden nach Marseille, der heimlichen Hauptstadt der Revolution. Er fand schnell wieder Kontakt zu einer Loge und eine Anstellung in der städtischen Klinik. Fünf Jahre lebte er von seiner Familie getrennt, bis diese nachzog. Seine Tochter Camille wuchs zu einer wahrhaften Schönheit heran, während seine beiden Söhne zum Militärdienst einberufen wurden. Maurice, wie seine Ahnen bekennender Pazifist, war mit dieser Situation mehr als unzufrieden, so hatte er seinen Kindern doch immer wahre Werte zu vermitteln versucht.

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