Jörg Trummer - Camille´s Tagebuch

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Camille´s Tagebuch erzählt die fiktive generationenübergreifende Geschichte von Mitgliedern zweier sehr unterschiedlicher Familien, welche zunächst in Europa und zuletzt in den Vereinigten Staaten von Amerika unter dem Vorwand, die Menschheit vor dem Untergang zu retten, in aufregende Ereignisse verwickelt werden. Die Handlung umspannt dabei einen Zeitraum von fast achthundert Jahren und beginnt im Mittelalter, um letztlich in einer apokalyptischen Zukunft zu enden. In den Abenteuern der Protagonisten tauchen indessen immer wieder drei mysteriöse Gestalten auf, welche maßgeblich die Richtung der Erzählung beeinflussen.
Der Autor spart hierbei nicht mit Kritik bezüglich der gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse in der westlichen Hemisphäre.

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Inzwischen hatten auch andere Männer aus unterschiedlichen Berufsgruppen von Williams Debattierrunde gehört und so nahm die Zahl der Interessenten stetig zu. Außerhalb der Baustelle ging jedoch das große Sterben weiter. William und die inzwischen schwangere Anette allerdings blieben von der Pest verschont, so wie die drei Fremden es dem jungen Zunftmeister prophezeit hatten. Zwei Jahre später brachte Anette ihr erstes Kind auf die Welt. Es war ein Sohn und er bekam den Namen seines Großvaters Johan. In den folgenden drei Jahren kamen vier Geschwister hinzu, wobei Anette die Geburt ihrer Tochter Marie nicht überlebte. Die Geschwister von Johan und Marie waren Isabelle, Olivier sowie Ferdinand. Da die kleine Waldhütte nicht für sechs Personen ausgelegt war, beschloss William mit seinen Kindern in die Stadt zu ziehen. Er verdiente genug, sodass er eine Amme für die Kinder anstellen konnte, während er weiter für den Bau der Kathedrale verantwortlich war. Seine Schar an Anhängern seiner Lehren indessen wuchs, während die Ausbreitung der Pest nahezu gestoppt war. Im Jahr 1356 wurde William wegen seiner Verdienste als Baumeister an den französischen Hof beordert und unterstand einzig und alleine dem König. Während seine Kinder in einer feudalen Welt aufwuchsen, hielt William an seiner demütigen und friedvollen Weltanschauung fest. Er war nun der Meister aller Baumeister in Frankreich und bereiste die verschiedensten Orte. Fünf Jahre später waren seine drei Söhne Pagen am Hof des Königs und seine Töchter erhielten eine exklusive Erziehung. Im Sommer des Jahres 1368 fand in der Bauhütte wie schon viele Male geschehen eine Versammlung statt, bei welcher William den Zuhörern seine Thesen erklärte. Dummerweise befand sich ein Judas unter den Anwesenden, der die Ideen von William für ketzerisch hielt und ihn beim König anschwärzte. Dieser wollte die Anschuldigungen zunächst nicht glauben, bestellte William zu sich ein, worauf der Baumeister die Wahrheit erzählte, seine Freunde aber nicht verriet. William selbst wurde zum Tode verurteilt und fristete seine letzten Tage im Kerker. In dem feuchten und muffigen Gewölbe, das nur ein kleines vergittertes Fenster besaß rief er Gott an, doch seine Gebete blieben ungehört. Nach wenigen Wochen wurde er schwer krank, und es war ihm egal, ob er an einer Krankheit oder auf dem Scheiterhaufen sterben sollte. Eines Nachts meinte er eine Erscheinung wahrzunehmen. Drei Gestalten, deren Köpfe von Kapuzen verdeckt waren, standen vor ihm. Als er ihre Stimmen hörte, wusste er sofort, dass es nur die drei Weisen sein konnten, die ihm damals am Wegesrand begegnet waren. Eine der drei Gestalten begann sofort zu reden. „Du wirst bald sterben, daran können wir nichts mehr ändern. Doch Du hast Dir Deinen Glauben bewahrt und bist immer ehrlich zu Dir selber wie auch zu anderen gewesen. Dabei hast Du unser Credo verbreitet, so garantieren wir Dir, dass Deine Seele nach Deinem Tod aufsteigen wird, während viele Ungläubige weiterhin durch Seuchen dahin gerafft werden.“ So plötzlich wie die drei Gestalten erschienen waren, so schnell hatten sie sich im Dunkeln wieder aufgelöst. William glaubte zunächst geträumt zu haben, doch er fand anschließend auf dem Steinboden den Teil einer leuchtenden Feder. Wenige Tage später brannte William lichterloh auf dem Scheiterhaufen. Wie durch ein Wunder spürte er bis zum Eintritt des Todes keine Schmerzen. Er nahm einzig wahr, wie der Glaube ihn durchströmte und sein bisheriges Leben an ihm vorbeizog.

Seine Kinder mussten den grausamen Tod ihres Vaters nicht mit ansehen. Alle fünf wurden von Agnes Eltern, die in der Normandie wohnten, aufgenommen. So verschlug es sie wieder aufs Land, worunter besonders die Jungen litten, da sie ihre Ausbildung bei Hofe abbrechen mussten und ihren ehrenvollen Stand einbüßten. Johan, der Älteste, versuchte in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, indem er als Lehrling bei einem Steinmetz anfing. Ferdinand und Olivier beschäftigten sich beim Landhaus ihrer Großeltern mit der Aufzucht von Pferden und Schafen. Da dieses Gewerbe nicht viel einbrachte, beschloss Ferdinand seine Dienste der königlichen Armee anzubieten. So kämpfte er an der Seite der Franzosen gegen die Invasoren aus England. 1374 trat er der französischen Marine bei und wurde ein Jahr später bei der Schlacht von La Rochelle getötet. Indessen wurden Marie und Isabelle mit Händlern aus der Provinz verheiratet. Johan hatte von allen Geschwistern den größten Ehrgeiz und eines Tages sprach ihn ein Geselle auf einer Baustelle an, um zu erfahren, welche Ziele er verfolge. Als er sagte, wer sein Vater war, zeigte sich der Geselle sehr ehrfürchtig. „Ich habe von den Lehren Deines Vaters gehört, von den Zusammenhängen zwischen ehrlicher Arbeit, Glauben und tiefster Demut. Es ist eine Schande, dass er wegen seiner fortschrittlichen Ideen verbrannt wurde. Es wäre schön, wenn wir uns ab und an über seine Ideen austauschen könnten.“ So ging die Verantwortung für das geistige Erbe seines Vaters plötzlich an Johan über. Doch es war eine Verantwortung, der er sich zunächst nicht gewachsen sah. So hatte er von seinem Vater einst erfahren, dass dieser eine merkwürdige Begegnung mit drei Fremden gehabt habe, aber genaue Umstände dieses Zusammentreffens kannte er nicht. Außerdem war er nicht religiös, sondern mehr der weltlichen Lebensweise zugetan. Er baute Kirchen, besuchte sie allerdings nur höchst selten. Daher diskutierte er mit seinen Kameraden lieber über die Architektur als über Gott und dessen Botschaften. Doch eines Tages, Johan war inzwischen Geselle, begab es sich, dass er in einer Spelunke einen alten Mann traf, der dem Alkohol sehr zugeneigt war. Als der Greis Johan sah, ging er direkt auf den jungen Steinmetz zu und sagte: „Du musst der Sohn von William sein. Du bist ihm wie aus dem Gesicht geschnitten, nur viel jünger.“ Johan wurde neugierig und als er erfuhr dass der Name des Alten Theobald war, erwiderte er: „Ich habe durch meinen Vater von Dir gehört, auch dass ihr sehr enge Freunde wart.“ Theobald berichtete daraufhin seinem Gegenüber, dass er die Lehren von Johans Vater verinnerlicht hätte, doch ein Leben nach dieser Doktrin aufgrund des Widerstands durch die Adelshäuser nicht möglich sei. „Du würdest der Ketzerei beschuldigt, genau wie dein Vater. Ich werde Dir etwas über William erzählen, was Du wahrscheinlich noch nicht gehört hast. Es ist wichtig, dass wenn Du Dich an gewisse Regeln nicht hältst, dies Deinen Untergang und vielleicht den der ganzen Menschheit bedeuten würde; nicht heute, wahrscheinlich auch nicht morgen, aber spätestens in sechshundertfünfzig Jahren. „Gab es die Begegnung mit diesen Fremden wirklich, oder war das nur ein Hirngespinst meines Vaters?“, wollte Johan von Theobald wissen. „Ich habe ihm geglaubt und einige mehr auch. Dein Vater ging davon aus, dass die Vernichtung der Menschheit nicht aufzuhalten sei. Vorher werde es allerdings noch mehrere Seuchen geben, welche die Menschen zu überstehen hätten.“ „Das klingt nach den sieben Plagen, mit welchen Gott einst die Ägypter bestrafte. Doch ich kann daran nicht glauben“, erwiderte Johan. „Ich müsste diesen drei Gestalten selbst begegnen, damit ich dieser Geschichte Vertrauen schenken könnte.“ „Vielleicht machst Du irgendwann die gleiche Erfahrung wie Dein Vater und es erscheinen Dir diese mysteriösen Fremden, ob in der Realität oder im Traum.“

Die Jahre gingen dahin, doch Johan blieb eine Begegnung mit den mystischen Gestalten erspart. Er kümmerte sich auch nicht weiter um dieses Thema. Was meinem Vater zugestoßen war, das muss ja nicht unbedingt mein Schicksal beeinflussen, sagte er sich. Er stieg ebenso wie William zum Meister auf und heiratete Adele, die Tochter eines Kollegen. Sie gebar ihm zwei Söhne, die zwanzig Jahre später in ihres Vaters Fußstapfen treten sollten. Theobald war inzwischen gestorben, und die Diskussionsrunden waren vorläufig beendet. Niemand auf der Baustelle interessierte sich weiter für die Vergangenheit oder das ideologische Erbe von Johans Vater. So verstrichen weitere Jahre und Jahrzehnte, ohne dass Schicksalhaftes im Leben der Giffreys geschah. Es dauerte bis zum Jahr 1710, als ein Nachkomme von Johan, namens Matthieu als Handwerksgeselle bei der Errichtung eines kleinen Schlosses in Südfrankreich mithalf.

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