Jörg Trummer - Camille´s Tagebuch

Здесь есть возможность читать онлайн «Jörg Trummer - Camille´s Tagebuch» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Camille´s Tagebuch: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Camille´s Tagebuch»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Camille´s Tagebuch erzählt die fiktive generationenübergreifende Geschichte von Mitgliedern zweier sehr unterschiedlicher Familien, welche zunächst in Europa und zuletzt in den Vereinigten Staaten von Amerika unter dem Vorwand, die Menschheit vor dem Untergang zu retten, in aufregende Ereignisse verwickelt werden. Die Handlung umspannt dabei einen Zeitraum von fast achthundert Jahren und beginnt im Mittelalter, um letztlich in einer apokalyptischen Zukunft zu enden. In den Abenteuern der Protagonisten tauchen indessen immer wieder drei mysteriöse Gestalten auf, welche maßgeblich die Richtung der Erzählung beeinflussen.
Der Autor spart hierbei nicht mit Kritik bezüglich der gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse in der westlichen Hemisphäre.

Camille´s Tagebuch — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Camille´s Tagebuch», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать
Er freute sich auf ein warmes Zimmer und eine kleine Mahlzeit. Als sie ihre Unterkunft erreicht hatten, verabschiedete sich die Frau. „Wenn Ihr noch etwas essen wollt, dann gebt mir jetzt Bescheid. Ich heiße übrigens Agnes, meine Schwester ist Köchin und kann Euch noch eine Kleinigkeit zubereiten.“ Am nächsten Morgen klopfte Agnes an ihre Tür und bot ihnen Speck und Brot an. „Der Zunftmeister wartet vor dem Haus und möchte Euch sprechen.“ Johan erhob sich von seiner Bettstatt, schob die Strohschütte beiseite und stand halbnackt vor der hübschen Frau. Er maß über einen Meter Achtzig und war fast eineinhalb Köpfe größer als sein gegenüber. „Die Rüstung und die Waffen legt Ihr wohl besser ab, angesichts dessen, was gestern passiert ist. Sonst droht Euch vermutlich weiteres Ungemach.“ Höflich verabschiedete sich Agnes, woraufhin Alphonse und Johan vor das Haus traten. Dort erwartete sie schon der Meister zusammen mit zwei Maurergesellen. Die Luft roch frisch und am wolkenlosen Himmel kreiste ein Schwarm Krähen „Einen schönen Morgen wünsche ich Euch. Der Earl of Moray hat mich gebeten Euch unter meine Fittiche zu nehmen. Dazu müsste ich aber zuerst wissen, welche Fähigkeiten Ihr mitbringt. Die Arbeit ist hart und gefährlich, wird allerdings auch gut bezahlt. Da Ihr von gutem Körperbau seid und kräftige Hände habt, scheint Ihr mir für die nötigen Arbeiten gut geeignet.“ Alphonse trat vor und protestierte vorsichtig. „Ich bin ebenfalls ein Meister, habe schon als junger Mensch Gesellen ausgebildet und bei der Planung von Kirchen und Kathedralen mitgewirkt. Weshalb sollte ich nun solche profane Frondienste ableisten.“ Der Zunftmeister schien wenig beeindruckt und erwiderte: „Meister haben wir zur Genüge, aber Leute die richtig anpacken können fehlen uns, da viele der Arbeiter im Krieg gegen England getötet wurden. Also, wollt Ihr mir dienen, so schlagt ein. Ist das nicht der Fall, solltet Ihr aus Edinburgh schleunigst verschwinden. Nach der gestrigen Wirtshausschlägerei sind eine Menge Bürger über Euch aufgebracht. Zudem ist, da Ihr Templer seid, eine Belohnung auf Eure Köpfe ausgesetzt. Ich rate Euch also mein Angebot anzunehmen.“ Alphonse nahm Johan zur Seite und flüsterte ihm ins Ohr: „Ich bin dafür, das Angebot anzunehmen. In London wären wir unerwünscht und nach Frankreich können wir auch nicht zurückkehren. Wenn wir dem Meister beweisen wie tüchtig wir sind, werden wir vielleicht bald schon zu höheren Aufgaben berufen.“ Johan schaute noch etwas skeptisch, gab dann aber nach und reichte Meister Ralph die Hand. „Wann sollen wir beginnen?“ „Am besten heute noch. König Edward von England wird die Schmach von der Niederlage bei Bannockburn nicht so schnell verdaut haben und auf Rache sinnen. So ist die Gefahr groß, dass die Engländer vorhaben, die Burg ein weiteres Mal zu schleifen. Bei meinem Stellvertreter erhaltet Ihr Eure Werkzeuge. “

Sechs Jahre später, wir schreiben das Jahr 1320 verweilten Alphons und Johan immer noch in Edinburgh. Johan hatte inzwischen Agnes geheiratet und Alphonse das Burgfräulein Rebecca. Agnes hatte Johan inzwischen zwei Töchter und zwei Söhne geschenkt. Die Söhne nannten sich Thomas und William. Thomas war drei Jahre alt und hatte feuerrotes Haar, während der zweijährige William das strohblonde Haar seiner Mutter geerbt hatte. Die Töchter hießen Marie und Louise und waren ein, beziehungsweise zwei Jahre alt. Alfons Meistergrad war inzwischen anerkannt, und er hatte sich um den Wiederaufbau des Edinburgh Castle genauso wie um die Restaurierung der Abtei Melrose Abbey verdient gemacht. Johan dagegen verdingte sich weiter als Tagelöhner und 1317 trat er ein letztes Mal in den Militärdienst ein und half Thomas Randolph bei der Rückeroberung der Isle of Man. Allerdings wurde er dabei schwer verwundet und konnte seiner Arbeit als Maurer anschließend nicht mehr nachkommen. Agnes war ab jetzt alleine für den Lebensunterhalt und die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich. Als Alphonse, der sich inzwischen Alfons nannte, vom Schicksal seines ehemaligen Kampfgefährten hörte, bat er Agnes ihre Kinder seiner und Magaretes Obhut zu überlassen. Das hatte unter anderem den Grund, dass Alfons unfruchtbar war, und Rebecca deswegen keine Kinder zeugen konnte. Agnes zögerte nur kurz, um dann in die Adoption ihrer Kinder einzuwilligen. Von nun an lebten Louise, Marie, Thomas und William in einem feudalen Haus in der Nähe der Burg, während Agnes sich um ihren inzwischen schwerkranken Mann kümmern konnte. 1324 starb Johan völlig verarmt nach langer Krankheit. Bei seiner Beerdigung waren neben Alfons und Rebecca auch ihre adoptierten Kinder zugegen, nur Agnes fehlte. Wie sich später noch herausstellen sollte, war sie inzwischen mit einem stadtbekannten Säufer nach London durchgebrannt.

II. William Giffrey

Thomas und William wuchsen in einem gut behüteten Umfeld auf. Während Thomas den Mut und die Unbekümmertheit seines Vaters geerbt hatte, war William eher von sensiblem und zurückhaltendem Charakter. Doch trotz ihrer Unterschiede verstanden sie sich gut, und sollte William von anderen Kindern angefeindet werden, so sprang Thomas dazwischen und stand seinem schmächtigen Bruder bei. Mit dem siebten Lebensjahr wurde Thomas als Page an den königlichen Hof berufen, während William sich hauptsächlich mit Büchern beschäftigte. Alfons verstand seinen Adoptivsohn nicht und versuchte ihn immer wieder zu beeinflussen. „Du willst ein Gelehrter werden, dann lerne zunächst Deinen Mann zu stehen. Orientiere Dich an Thomas, er hat im Gegensatz zu Dir den richtigen Weg eingeschlagen.“ Thomas wurde mit vierzehn Jahren zum Knappen ausgebildet. William dagegen ließ sich nicht umstimmen. Ihn interessierten Themen wie die Astronomie, die Medizin und die Architektur. Zumindest bei diesem Handwerk kam er den Interessen seines Vaters nahe, und so sagte Alfons zu seinem Adoptivsohn: „Wenn Du nicht die Kampfkunst erlernen möchtest, dann werde Kathedralen Bauer. Das hat noch Zukunft. William, der glaubte alles werden zu können, gab schließlich dem Wunsch seines Vaters nach und beschäftigte sich ab jetzt mit der Geometrie und dem Zeichnen. Er begann seinem Adoptivvater sogar bei dessen Arbeit zur Hand zu gehen. Unterdessen hatte die Regentschaft in Schottland wiederholt gewechselt. Der Earl of Moray war im Jahr 1332 gestorben und Eward Balliol strebte die Königswürde in Schottland an. Viele Schotten unterstützten allerdings den rechtmäßigen minderjährigen Thronerben David II., den Sohn vom inzwischen verstorbenen Robert Bruce. Für Alfons und seine Familie änderte sich dadurch allerdings nichts. Die Jahre vergingen und die Brüder wuchsen zu jungen Männern heran.

Thomas erhielt wegen seiner treuen Dienste und seiner Tapferkeit, obgleich er nicht von Adel war, schon mit zweiundzwanzig Jahren den Ritterschlag, und der ein Jahr jüngere William wurde in den Stand eines Zunftmeisters erhoben. Obwohl beide so verschieden waren, ähnelten sie sich in den Punkten Ausdauer und Pflichterfüllung. Während Thomas auf Turnieren seine Kampfkünste bewies, interessierte sich der kreative William inzwischen auch für die Medizin. Das ging so weit, dass er aufgrund seines Wissens von Ärzten herangezogen wurde, um seine Meinung bezüglich der Diagnosen und der Behandlung von Patienten beizusteuern. Ein Jahr später im Jahr 1340, inzwischen war der hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich ausgebrochen, folgte Thomas weiter loyal seinem jungen König David II. 1346 kam es zur Schlacht von Neville´s Cross, wo die Schotten eine schwere Niederlage hinnehmen mussten. Thomas geriet genauso wie sein König in Gefangenschaft, konnte ein Jahr später aus London fliehen und kehrte nach Edinburgh zurück. Zwei Jahre später brach auf dem britischen Festland die Pest aus. Besonders in Großstädten wie London, wurde fast die Hälfte der Bevölkerung von der Seuche dahingerafft. Und die tödliche Krankheit machte auch vor Schottland nicht halt. Ärzte hatten Angst sich zu infizieren, doch William sah in der Seuche eine Herausforderung. Er wollte sein medizinisches Wissen einsetzen, um die Pest aufzuhalten. Er sah Aderlass, Einläufe und Brechmittel als die falschen Behandlungsmethoden an und suchte verzweifelt nach alternativen Heilmitteln. Doch musste er schnell feststellen, dass Naturheilmittel keine Lösung gegen die Ausbreitung der Epidemie darstellten. So kam er auf die Idee, nicht die Symptome, sondern die Auslöser zu bekämpfen. Die meisten seiner Kollegen gingen davon aus, dass die Pest durch faulige Dämpfe oder ungünstige Sternenkonstellationen hervorgerufen wurde.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Camille´s Tagebuch»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Camille´s Tagebuch» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Camille´s Tagebuch»

Обсуждение, отзывы о книге «Camille´s Tagebuch» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x