Eva Eichert - Subjektive Blicke

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In den fünf Geschichten geht es um subjektive Wahrnehmung, die den völlig unterschiedlichen Charakteren eine Welt zeigt, die nicht immer das ist, was sie zu sein scheint.
Doch alles ändert sich, als sie durch extreme Situationen eine ganz andere Seite an sich und ihren Mitmenschen erkennen.

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Das Gesicht im Spiegel war blass und an seiner Jacke auf der rechten Schulter war Blut von dem alten Mann. Anscheinend war er in die Pfütze gestürzt, als die Handtasche ihn getroffen hatte. Er zog sie aus, knüllte sie zusammen und warf sie verächtlich vor die Waschmaschine. Wieder betrachtete er sich im Spiegel. Fassungslos starrte er in die Augen des Gaffers.

„Was zur Hölle hast Du da gemacht?“

Angewidert zerrte er sich die Kleider vom Leib und ging erst einmal unter die Dusche. Fieberhaft überlegte er, was er jetzt tun sollte. Das Foto! Er musste das Foto löschen! Eilends trocknete er sich ab, wickelte sich das Handtuch um die Hüfte und holte das Handy. Das letzte Foto, das er geschossen hatte. Er rief es auf und starrte auf das kleine Bild auf dem Display. Thomas war sich nicht sicher, ob er ausnahmsweise einmal ein wirklich gutes Foto geschossen hatte oder ob es seine Erinnerung war, die wieder dieses Gefühl der Faszination in ihm aufleben ließ. Sein Daumen schwebte einige Sekunden über dem Menüknopf, bevor er das Handy einfach ausschaltete.

Als Thomas abends das Sandmännchen betrat, waren die anderen bereits vollständig versammelt. Er winkte der Bedienung freundlich zu, die seinen Gruß damit erwiderte, indem sie fragend ein Bierglas hochhob und er mit einem Nicken bestätigte.

„Sie hätte nochmal zutreten sollen, als der Typ am Boden lag“, erwiderte Hans, einer der Stammtischfreunde auf das, was Edmund anscheinend gerade erzählt hatte.

„‘n Abend“, grüßte Thomas und setzte sich. „Was gibt’s Neues?“

Die Bedienung stellte ihm sein Bier auf den Tisch und er trank sofort einen gierigen Schluck.

„Servus, Thomas“, entgegnete Edmund und winkte ihm dann gleich ab. „Wenn ich’s Dir erzähle, regst Du Dich nur den ganzen Abend wieder tierisch auf.“

„Wieso? Was war denn los?“

„Edmund hat gerade erzählt, was seine Arbeitskollegin heute in der Mittagspause erlebt hat. Einfach unglaublich, was für Arschlöcher rumlaufen,“ bemerkte Hans.

„Ach?“ Thomas sah Edmund fragend an.

„Irgend so ein Rentner hatte einen Herzinfarkt und ist in der Fußgängerzone umgekippt. Er schlägt sich beim Sturz den Kopf auf und dann kommt auch noch einer von diesen Gaffern vorbei und schießt mit seinem Handy Fotos“, Edmund hob sofort beruhigend die Hand. „Und bevor es jetzt wieder losgeht: Meine Kollegin hat ihm die Handtasche um die Ohren geschlagen. Dieser hat wenigstens was abgekriegt. Also bitte nicht wieder stundenlanges Gemotze.“

Thomas hob erneut sein Bierglas, nahm einen tiefen Schluck und zuckte mit den Schultern.

„Wieso sollte ich mich aufregen? Das ist doch menschlich, oder?“

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