Hans Scholten - Derick Baegert und seine Maler-Dynastie

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Als im 15. Jahrhundert die Zeiten umbrechen entsteht, in der Schlussphase der Gotik im burgundischen Flandern, eine Malkunst von großer Schönheit und Kunstfertigkeit.
Sie wurde im Laufe der Zeit von der Wissenschaft aufgearbeitet und erforscht.
Die Geschichte des Nordens der Niederlande und des Niederrheins blieb dabei weitgehend im Dunkeln. Zu viele Kunstwerke gingen in der Zeit der Bilderstürmer verloren. Erst Historiker des 20. Jahrhunderts widmeten sich diesen Regionen und ihren Malern.
Dabei stieß man auf den Maler Derick Baegert aus Wesel, der als Gründer einer ganzen Maler-Dynastie gilt. Noch heute ranken sich viele Rätsel um die Baegert-Dynastie.
Dieses Buch schildert den aktuellen Stand der Wissenschaft und unternimmt gleichzeitig, in einem fiktiven Teil, den Versuch, bisher ungelöste Rätsel einer Lösung näher zu bringen. Dabei lädt es Sie ein, auf eine Reise in die mittelalterliche Hansestadt Wesel, den Spuren der Baegert-Dynastie zu folgen, die so berühmte Maler wie Jan Joest, Joos van Cleve und Barthel Bruyn d. Ä. hervorgebracht hat.

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Hier wurde um 1470/80 Matthias Grünewald geboren; er starb 1528 in Halle an der Saale. Er war einer der bedeu­tendsten Maler seiner Zeit. Wie kaum ein anderer beherrsch­te er die Probleme der Gestaltung der Raumtiefe und die porträthafte Herausarbeitung der Physiognomie. Sein be­rühmtestes Werk ist der Isenheimer Altar, gemalt für die Klosterkirche der Antoniter in Isenheim im Elsass. Heute be­findet sich dieses Werk im Museum Unterlinden in Colmar.

Nürnberg

Albrecht Dürer. Er ist hier erwähnt, weil er der bekann­teste Maler jener Zeit war. Aber er war ein Renaissance­Maler, kein gotischer Maler. Er führte die Malerei in eine neue Zeit.

Köln

In Köln war Anfang des 15. Jahrhunderts Stephan Loch­ner der bedeutendste Maler. Er wurde wahrscheinlich um 1400 in Meersburg am Bodensee geboren und starb 1451 in Köln. Sein Stil kennzeichnet sich durch eine märchenhafte Feierlichkeit, leuchtende Farben und Darstellung des seeli­schen Ausdrucks. Führender Maler wurde in Köln Anfang des 16. Jahrhunderts Barthel Bruyn der Ältere, geboren in Wesel 1493, in Köln gestorben 1555.

Wesel

Kreisstadt in Nordrhein-Westfalen, an der Mündung der Lippe in den Rhein gelegen. Dom St. Willibrord, gegründet 8. Jahrhundert, im 2. Weltkrieg weitestgehend zerstört, im Stil des 15. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Ebenfalls wie­der aufgebaut wurde die gotisch-flämische Rathausfassade von 1455 auf dem Großen Markt. Zitadellentor und Berliner Tor der ehemaligen preußischen Befestigungsanlagen (17./18. Jahrhundert).

Die Stadt ist Geburtsort von vieren der wichtigsten Maler der späten Gotik: Derick Baegert, Jan Baegert, Jan Joest und Barthel Bruyn d. Ä.

Derick Baegert wurde 1439 in Wesel geboren und ist nach 1509 gestorben. Er gilt heute, nach seiner Entdeckung Anfang des 20. Jahrhunderts und umfangreicher Forschung, als einer der bedeutendsten Maler der späten Gotik. Lange Zeit tauchte sein Name in der kunstgeschichtlichen Diskussi­on kaum auf. Insoweit teilte er das Schicksal mit Robert Campin, dem „Meister von Flémalle“. Nicht einmal das be­rühmte Gemälde „Die Eidesleistung“, das er 1493 für das in Wesel neu errichtete Rathaus malte, wurde ihm zuge­schrieben. Seine heute noch erhaltenen etwa 40 Hochaltar­gemälde und sonstigen Bildtafeln wurden wohl in der Bil­derstürmerzeit verkauft. Sie fanden eine Heimat in anderen Kirchen oder in Privatbesitz, ohne dass der Name ihres Schöpfers weitergegeben wurde. Nach eingehender Diskus­sion in der Fachwelt benannte 1932 Franz Witte, der Direk­tor des Kölner Schnütgen-Museums, in einem Aufsatz „Re­volutionäres zur Rheinisch-Westfälischen Kunstgeschichte“ Derick Baegert als den Schöpfer dieser Bilder. Witte fand bis heute keinen Widerspruch. Seitdem ergab sich die Möglich­keit, die Bilder in Zusammenhang zu sehen und zu verglei­chen und sich ein Urteil über den Maler zu bilden. Es ergab sich das Bild eines überragenden Künstlers, dessen hervor­stechende Eigenschaft die geradezu spielerische Leichtigkeit war, mit der er Gesichtsausdrücke der Menschen unter­schiedlichster Art und unterschiedlichen Charakters, in den unterschiedlichsten Stimmungslagen, nahezu naturalistisch zeichnete und malte, und zwar in beliebig großer Zahl. Die­se Meisterschaft zeigte sich besonders eindrucksvoll auf den Retabeln mit dem Thema „Volkreicher Kalvarienberg“, die erhalten sind. Eines steht in der Dortmunder Dominikaner­kirche, dort wo es 1476 aufgestellt wurde, das zweite hat Derick Baegert für die Mathenakirche in Wesel hergestellt. Es wurde später zersägt und verkauft. Die einzelnen Stücke fand man jedoch wieder. Sie befinden sich heute vor allem in Museen in Madrid und Münster.

Derick Baegert gründete gleich eine ganze Dynastie von Malern, die heute zu den bedeutendsten jener Zeit zählen. Sein Sohn Jan Baegert fertigte für mehrere Kirchen in West­falen Hochaltargemälde im Stile seines Vaters. Sein Neffe Jan Joest schuf die 20 Bildtafeln im Hochaltar der Nicolai­kirche in Kalkar. Sie werden heute zu den großartigsten ge­zählt, die jene Zeit hervorgebracht hat.

Der Volkreiche Kalvarienberg, die Kunst des Malens von Retabelge­mälden und die Baegert-Sippe

Im späten Mittelalter begann man, hinter dem Altar das Leiden Christi abzubilden; die Gläubigen sollten eine Ver­bildlichung davon zu sehen bekommen. In Italien, wo diese Entwicklung ihren Anfang genommen hatte, wurden zu­nächst die Wände hinter dem Altar mit der Leidensgeschich­te Christi bemalt. Nördlich der Alpen, wo die Gotik Einzug gehalten hatte, die für die Wände der Kirchen Fenster vor­sah und damit kaum Platz für Bilder ließ, stellte man auf die Rückseite des Altartisches ein Gemälde, das die Geschehnis­se auf Golgatha abbildete. Zunächst auf einem einzigen Ta­felbild, später auf einem Altarbild, das mit Flügeln versehen war. Auch die Flügel wurden innen wie außen mit Bildern des Leidensgeschehens bemalt. Man nannte es Retabel, Rücktisch, Rückseite des Altartisches.

Die Baegert-Sippe war fleißige Herstellerin solcher Re­tabel. Ihr Thema war der später sogenannte „Volkreiche Kalvarienberg“, eine Hinrichtungsszene Christi am Kreuz, dieser deutlich erhöht in der Mitte, rechts und links die Schächer. Darunter stehen Offizielle, die sich für wichtig ge­nug hielten, dabei sein zu müssen; an ihren kostbaren Ge­wändern erkennbar. Um sie herum Soldaten, teils zu Pferde, die das Geschehen vor dem einfachen Volk schützen, das neugierig zuschaut. Zwischen ihnen Maria, die zusammen­brechende Gottesmutter, Maria Magdalena und Johannes der Evangelist, aber auch Veronika, die das Schweißtuch hochhält, von klagenden Frauen umgeben. Ganz am unteren Rand prügeln sich die Henkersknechte um das Gewand Christi, liegen Trinker am Boden, die Flasche im Mund.

Diese Art Altarbilder dienen uns heute der Zuordnung von Bildern der damaligen Zeit: zu Orten der Entstehung und zu den jeweiligen Künstlern.

Weiter zur Klärung wichtiger Fragen, zum Beispiel, wie es dazu kommen konnte, dass 1452 im westfälischen Schöp­pingen ein Altargemälde mit dem Thema „Volkreicher Kal­varienberg“ aufgestellt werden konnte, dessen Schöpfer aus dem burgundischen Kulturkreis stammen musste, aber keiner weiß, an welchem Ort er gewirkt haben könnte. Des Weiteren, wie im nicht gerade wegen seiner Künstler berühmten Wesel, ein Maler 1464 seine Werkstatt eröffnen konnte, der „Volkreiche Kalvarienberge“ von höchster Qua­lität malte, aber keiner sich erklären konnte, wo er es ge­lernt hatte.

Wohl das erste Bild mit dem Thema „Volkreicher Kalva­rienberg“ stammt von den Brüdern Hubert und Jan van Eyck. Es wurde zwischen 1430 und 1440 gemalt. Als Fund­ort wird in der Literatur „Turiner Stundenbuch“ angegeben. Alle späteren Werke zu diesem Thema folgen seinem Bei­spiel.

Der Schöppinger Altar wird mehr als zehn Jahre später aufgestellt. Er ist von nicht geringerer Qualität, kann aber nicht von den Brüdern van Eyck stammen; 1441 ist Jan van Eyck als letzter der Brüder van Eyck gestorben.

Wir geraten wie zwangsläufig auf die Spur von Maler­werkstätten in Utrecht. Die Stadt war bedeutender Bischofs­sitz und besaß eine der mächtigsten gotischen Kathedralen. Sie war das Kulturzentrum Hollands schlechthin. Schon die Historikerinnen Dr. Elisabeth Baxheinrich-Hartmann und Dr. Petra Marx 9 vermuteten solche Werkstätten in Utrecht, die ein Meisterwerk wie den Schöppinger Altar hätten her­vorbringen und einen Derick Baegert aus- oder weiterbilden können.

Die Frage, wie das Vorbild „Volkreicher Kalvarienberg“ nach Utrecht gekommen ist, lässt sich dadurch beantworten, dass ein malerisches Leistungszentrum fast immer in engem Kontakt mit anderen Zentren stand. Man hatte eine ziemlich einheitliche Informationsebene.

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