Melanie Kaiser - Das Mädchen im Haus

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Seit Jahrzehnten hat keine Menschenseele in dem verlassenen Jadhaus ,tief versteckt im Wald gewohnt. Die junge Marie flüchtet sich dorthin. Nach kurzer Zeit werden ihre Träume Wirklichkeit. Dunkle, längst vergessene Geheimnisse aus der Vergangenheit des Hauses werfen ihre Schatten auf Maries Leben.
Kann sie den Kampf gegen sie aufnehmen ?
Eine spannende Geschichte, die man mit einem Atemzug lesen muss.
Die Autorin kommt aus dem schönen Lipperland.

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»Nein, danke. Mir ist schon schlecht.«

Oh Mist, hatte sie das jetzt laut ausgesprochen?

»Oh, ne ganz Freche. Du solltest etwas freundlicher zu mir sein, schließlich habe ich dich mitgenommen.«

Dabei sah er ihr in die Augen, dann auf ihre Beine. Arschloch! , zuckte es durch Maries Hirn. Sie ging nicht weiter auf seine Worte ein, blickte schweigend aus dem Fenster. Die Stadt war nicht mehr zu sehen, nur Wälder um sie herum. Es begann zu regnen, die Tropfen prasselten gegen die Scheiben. Marie spürte, wie sie sich dabei entspannte. Der Fahrer sagte nichts mehr, er musste sich bei dem Wetter auf die Straße konzentrieren. Das war auch gut so.

Marie versank in Gedanken an ihre geliebte Mutter. Tränen füllten ihre Augen. Ihre Mutter hatte sich, seit Marie denken konnte, mit kleineren Kellnerjobs über Wasser gehalten. Sie hatten nicht viel gehabt, aber waren immer glücklich gewesen. Als Marie dann vierzehn geworden war, hatte ihre Mutter Oliver kennengelernt. Er war nett und liebevoll zu beiden gewesen und bereits nach kurzer Zeit hatte ihre Mutter ihn geheiratet.

Zuerst war alles gut gewesen, doch leider hatte ihr Glück nicht lange angehalten. Der Typ hatte sich vom liebenden Ehemann zum wahren Albtraum verwandelt. Ihrer Mutter war verboten worden, wegzugehen; selbst, wenn sie nur zum Einkaufen gewesen war, hatte er ihr eine Affäre unterstellt, sie mit seiner krankhaften Liebe erdrückt. Er hatte getrunken und sich immer mehr in Eifersucht und Verlustangst hineingesteigert. Am Anfang hatte sie es nicht ernstgenommen, sogar noch süß gefunden. Als es dann aber immer heftiger geworden war und Oliver förmlich ausgetickt war, hatten die beiden nur noch gestritten.

Einige Monate nach ihren siebzehnten Geburtstag war ihre Mutter in einem Hospiz an Krebs gestorben und Marie mit Oliver zurückgeblieben, denn weitere Verwandtschaft hatte sie nicht und auch nur wenige Freunde, durch die Krankheit ihrer Mutter war dafür kaum Zeit geblieben.

Schon nach kurzer Zeit hatte er sich seltsam Marie gegenüber verhalten. Nach der Schule war sie zu Hause geblieben, hatte gekocht und den Haushalt geführt, so, wie es ihre Mutter immer getan hatte, bis Oliver von der Arbeit kam. Er hatte ihr leidgetan, schließlich hatte er ihre Mutter geliebt, wenn auch auf eine krankhafte Art und Weise.

Letzte Nacht war es dann passiert, als Marie in ihrem Bett lag und schlief. Als Oliver sich zu ihr unter die Decke gelegt hatte, war sie erwacht und vom Schock wie betäubt, unfähig, sich zu rühren. Ist er jetzt völlig durchgedreht? , war ihr nur noch durch den Kopf geschossen, als er sich an sie geschmiegt hatte.

Als er zu weinen begonnen hatte, waren auch bei Marie die Tränen geflossen, aber dann musste sie feststellen, dass er mit der Hand unter ihr Nachthemd geglitten und sie gestreichelt hatte, was ihr absolut falsch vorgekommen war.

»Bitte nicht«, hatte sie geflüstert und seine Hand weggeschoben.

Doch er hatte sie einfach festgehalten, sie auf den Rücken gedreht und sich auf sie gesetzt.

»Du gehörst mir«, hatte er gezischt, sie mit glühendem Blick angesehen, doch dann von ihr abgelassen und das Zimmer verlassen.

Weinend war Marie zurückgeblieben und ihr wurde immer klarer, dass sie verloren war, würde sie bei ihm bleiben. So hatte sie am nächsten Morgen, als er auf der Arbeit war, die nötigsten Sachen gepackt und ihre Ersparnisse abgehoben.

»Zwei Wochen«, hatte sie sich gesagt. »Dann bin ich volljährig.«

Bis dahin musste sie sich vor ihm verstecken, so lange war er ihr Vormund. So hatte ihre Mutter es in ihrem Testament verfügt und das Jugendamt hatte keine Einwände gehabt. Danach war sie frei von ihm.

Der Regen prasselte immer noch auf die Scheiben. Müdigkeit überkam sie, im Traum sah sie ihre Mutter vor sich. Sie rief ihr etwas zu, doch Marie konnte es nicht hören.

»Was Mama, ich höre dich nicht.«

Ihre Mutter sah verzweifelt aus, rief immer wieder etwas. Doch es war mehr wie ein lautloses Flehen. Plötzlich befand sie sich im Bett, Oliver lag neben ihr, streichelte sie. Immer wieder schlug sie auf ihn ein.

Als Marie erwachte, war sie benommen. Wo war sie? Dann fiel ihr alles wieder ein. Ihre Mutter, Oliver, die Flucht. Irgendwas stimmte hier nicht!

Die Hand des Fahrers lag auf ihrem Oberschenkel und war fast in ihrer Jeansshorts verschwunden.

»Lassen Sie das!«

Marie schlug die Hand weg.

»Ich möchte dir keine Angst einjagen, nur du hast so tief geschlafen«, grinste er sie an. »Du siehst so heiß aus in den Shorts, da konnte ich nicht anders.«

Die Hand wanderte wieder auf ihr Knie. Schwer und rau fühlte sie sich an.

»Fassen Sie mich nicht mit ihren Drecksfingern an! Ich will sofort aussteigen!«, schrie Marie ihn an, schlug wieder auf seine Hand. Sie blickte ihn in die Augen. Etwas Eindringliches lag in ihnen, aber auch ein Hauch von Resignation.

»Okay, beruhig dich«, sagte er mit fester Stimme.

Jetzt bemerkte Marie, dass es dunkel war, auf der Gegenfahrbahn schossen die Autos mit grellem Licht an ihnen vorbei. Er sah sie immer noch an. Marie fühlte, wie er in den Gegenverkehr kam. Lichter rasten auf sie zu.

»Aufpassen!«, schrie sie ihn an.

Er griff nach dem Lenkrad, riss es herum, zurück auf die richtige Spur.

»Hoppla«, sagte er nur, als er den LKW wieder unter Kontrolle bekam, begleitet vom Hupen der Autos, die ihm ausweichen mussten. »Bleib locker, ist doch nichts passiert«, grinste er sie nur an.

Maries Herz hämmerte, der Adrenalinschub raste durch ihren Körper.

»Sie perverser Scheißkerl, Sie hätten uns fast umgebracht. Beim nächsten Rastplatz möchte ich, dass Sie mich rauslassen!«

Marie spürte, wie Tränen über ihre Wangen liefen.

»Okay Süße, wenn du es willst. Hey, ist doch nichts passiert, bisschen Action, mehr nicht.«

Dabei grinste er und machte das Radio lauter. Das war knapp gewesen, erkannte Marie.

Dieser Vollidiot, beim nächsten Rastplatz steige ich aus, such mir eine andere Fahrgelegenheit. Am besten eine Frau oder ein Paar. Auf keinen Fall will ich sowas nochmal erleben , dachte sie.

Marie wusste, er würde es nicht noch einmal versuchen. Zumindest redete sie sich das selbst ein, um ihr Gewissen zu beruhigen. Das hatte ihr in ihrem bisherigen Leben oft geholfen. Er hätte ja auch, als sie geschlafen hatte, anhalten können, um sie zu vergewaltigen. Hatte er aber zum Glück nicht, doch das Risiko war ihr zu hoch.

Sie fuhren weiter, nach kurzer Zeit tauchte ein Schild auf. Die Rettung! Eine Tankstelle! Der Fahrer blinkte rechts, fuhr an die Tankstelle und hielt neben einer Zapfsäule.

»So Süße, Endstation. Wenn du willst, nehme ich dich aber gerne noch weiter mit.«

Er stellte den Motor ab.

»Ich weiß nicht«, hörte Marie sich sagen. Sie war müde, kaputt. Der Blick nach draußen verriet ihr, der Regen hatte mittlerweile aufgehört. Außerdem war es spät. Wer wusste, wer sie mitnehmen würde?

»Na, dann überlege es dir nochmal. Ich muss tanken und aufs Klo.«

Er lächelte sie an, stieg aus und machte sich an der Tanksäule zu schaffen. Marie blieb zurück und beobachtete ihn.

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