Kiara Borini - Tarte Tatin und Rébellion

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Tatin, mit bürgerlichem Namen Annette Bergen, backt leidenschaftlich gern französische Apfelkuchen, die Tarte Tatin, weswegen sie diesen Spitznamen erhielt.
Sie arbeitet in der IT einer großen Versicherung und ist nach eigener Einschätzung im Team und bei den Mitarbeiten der Versicherung beliebt.
Trotzdem kommt sie für die Nachfolge ihres Team-Leiters vielleicht auch gerade deswegen nicht in Betracht. Eventuell aber auch allein deswegen, weil sie eine Frau ist?
Eric hingegen, ihr hypochondrischer Kollege, ist nicht nur der Kronprinz des Chefs, sondern verdient auch deutlich mehr, wie Tatin durch einen Zufall erfährt.
Ein weiterer Zufall will es, dass sie nähere Bekanntschaft mit Dr. Horst Hübscher macht, dem Abteilungsleiter für Versicherungsmathematik und Statistik. Eric hat mit seinem Verhalten auch den Zorn Dr. Hübschers auf sich gezogen. Beide entdecken gemeinsame Ziele: Nämlich, Eric als künftigen Chef zu verhindern, selbst wenn es bedeutet, dass Tatin sich dafür aktiv ins Rennen begeben muss!
Horst Hübscher konfrontiert Tatin mit einer dreistufigen, an der Statistik orientierten, Strategie, um sie fit für die Position zu machen. Doch dann entwickelt der Lauf der Dinge eine gewisse Eigendynamik…

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Eric war nicht da, sondern hatte beschlossen, zum Facharzt zu gehen. Der Heiserkeit vom Vortag kam ein Schnupfen hinzu und die heraufziehende Kopfgrippe habe sich in der Nacht als bedrohlicher erwiesen und bedürfe einer medizinischen Abklärung. So seine SMS, die Tatin noch im Fahrstuhl erreichte.

Auf ihrem Schreibtisch fand sie von ihren Kollegen eine Haftnotiz.

Schade um den schönen Kuchen. Wir hatten uns alle so darauf gefreut! Dann lag da noch ein unscheinbarer Bund mit Narzissen, die wohl noch jemand, während sie die Scherben eingesammelt hatte, schnell vom Supermarkt gegenüber besorgt hatte. Sie stellte die Narzissen in die Vase; schließlich konnten die Blumen nichts für ihre schlechte Laune. Ludgar kam aus seinem Büro. Er war der Team-Leiter des Bereichs Helpdesk und steuerte haarscharf auf seinen bevorstehenden Ruhestand zu. Dennoch war er bemüht, den Eindruck zu erwecken, als läge die Mid-Life-Crisis noch vor ihm. Aus dem für die Jahreszeit viel zu kurzärmeligen Hemd ragten die irrsinnig behaarten Unterarme heraus, die einem Grizzly zur Ehre gereicht hätten. Er stemmte sie in seine Hüften, blickte sich im Raum um und meinte dann: “Eric ist heute nicht hier?” “Nein, er ist zum Facharzt gegangen”, antwortete Tatin. “Ja, so eine Rückenproblematik kann sehr langwierig sein. Da muss man wirklich aufpassen, dass man das nicht verschleppt. Da hilft nur zurücktreten und sich schonen.” “Eigentlich ist er wohl erkältet”, korrigierte Tatin. “Da siehst du, wohin das führt, wenn man zu engagiert ist und vermeintlich verantwortungsbewusst die Dinge nicht auskuriert. Ich habe ihm immer gesagt, tritt kürzer. Du bist auch in einem Alter wo sich das irgendwann rächt.” Tatin schluckte ihre Antwort hinunter. “Ich weiß, dass das nicht deine Zuständigkeit ist, aber das duldet jetzt keinen Aufschub. Ich brauche bis heute Abend eine Machbarkeitsstudie über unser Collaboration-Server-Projekt.” Damit nahm er einen Stoß Akten von Erics Schreibtisch und legte ihn auf Tatins Schreibtisch. “Ich bin heute bis 17:00 Uhr im Büro. Es ist wohl machbar, ein paar Seiten bis dahin zusammenzufassen.” “Aber ich war zum Thema Collaboration-Server in keinem der Meetings. Und Eric hat schließlich extra Seminare zu dem Thema besucht...”, versuchte Tatin sich aus der Schlinge zu winden. “Papperlapapp! Eric wird das schon minutiös vorbereitet haben. Er wusste ja, dass heute Abgabetermin ist. Die Antwort ist also irgendwo da drin.” Damit deutete er auf den mehrere hundert Seiten umfassenden Papierstoß und verließ das Büro. Der Collaboration-Server, kurz CS, war ein etwas unausgegorenes Produkt eines großen Software-Herstellers, der damit im Intranet großer Unternehmen ein wenig soziale Netze imitieren wollte. Gleichzeitig versuchte er damit, seine in die Jahre gekommene Office-Software ein wenig aufzuhübschen, indem er ihr den Anstrich gab, gleichzeitig im Team an Dokumenten arbeiten zu können. Das war aber mehr Marketing-Gedöns als Praxisnutzen, wie Tatin fand. Tatin ging dieser Ansatz nicht weit genug. Und sie hatte vorsichtig Bedenken geäußert, wie ein solch komplexes System grundsätzlich zukunftssichere Archive ermöglichen könne. Für eine Versicherung gälte schließlich eine Aufbewahrungsfrist der Dokumente und Vorgänge von mindestens zwanzig Jahren. Da man keinen Quellcode erhielt, um selbst eigene Anpassungen vornehmen zu können, wäre man auf Jahre an den Anbieter des Systems gefesselt. Tatin saß also vor dem Stapel Projektunterlagen und ärgerte sich, dass sie sich für ihren Geburtstag nicht freigenommen hatte. Noch mehr ärgerte sie sich aber, als sie in dem Stapel eine von Eric vergessene Gehaltsabrechnung fand, die ihr aufzeigte, dass er, obwohl er doch einige Monate nach ihr seine - eigentlich gleich bewertete - Stelle angetreten hatte, doch deutlich mehr als sie verdiente. Kurz vor fünf erschien Ludgar und wollte ihre Einschätzung abholen. Sie war noch dabei, die zehn Seiten Korrektur zu lesen, auf denen sie die gesichteten Unterlagen zusammengefasst hatte. “Das ist der Unterschied zu Eric. Wenn ich ihm eine Aufgabe gebe, dann ist er auch vor der Zeit schon fertig”, maulte Ludgar, während sie die Seiten ausdruckte und heftete. Zuhause angekommen, erschrak sie beim Blick auf das Infrarotthermometer: Nur neunzehn Grad! Aber Maximilian hatte nur auf das Klo gemusst und kam im nächsten Moment zwischen ihren Beinen hindurch getrottet.

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THE DAY AFTER

“Wir können auf den Etagendruckern nicht mehr drucken! Das geht so nicht! Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Korrespondenz fristgerecht das Haus verlässt! Bringen sie das umgehend in Ordnung!”, schallte es aus dem Telefon, kaum dass sie am nächsten Morgen ihr Büro betreten hatte.

Tatin schloss ihre Tasche ein, hängte sich die Sicherheitskarte um den Hals und machte sich auf in den Druckerraum des siebten Stocks, wo der funktionslose Drucker stand.

Der Drucker wirkte unauffällig. Auf dem Display stand bereit , es gab keinen Papierstau und die entsprechenden Vorratsfächer für A4- und A3-Papier waren hinreichend gefüllt. Dann entdeckte sie einen neuen Kaffeevollautomaten auf einem kleinen Beistelltisch und verfolgte das Stromkabel zu der Mehrfachsteckdose hinter dem Drucker. Und richtig, um die Kaffeemaschine anschließen zu können, hatte jemand das Kabel von dem Netzwerk-Switch, der den Drucker mit dem Hausnetz verband, herausgezogen und den Platz stattdessen für die Zubereitung von Heißgetränken verwendet. Sie korrigierte den Fehler und ging wieder zu ihrem Büro zurück. “Darf man erfahren, wo du jetzt erst herkommst? Wie soll ich eine saubere Übergabe hinbekommen, wenn du erst so spät kommst?”, rief ihr Eric entgegen, als sie zurück im Büro erschien. Ludgar stand daneben und fand offensichtlich Gefallen an Erics Auftritt. “Ich habe meinen Job gemacht. Im siebten Stock ging der Etagendrucker nicht mehr.” “Ich muss dringend ins CS-Meeting und kann hier keinem eine saubere Übergabe liefern”, meckerte Eric, der offensichtlich Spontangenesene. “Und ich bin gar nicht im CS-Team. Was bei mir aufschlägt, sind reine Helpdesk-Aufgaben. Und eine dieser Aufgaben habe ich gerade erledigt”, entgegnete Tatin. “Papperlapapp”, raunzte Ludgar. “Jeder hier muss jeden vertreten können.” Was ich ja gestern wohl auch getan habe , dachte Tatin. “Wir sind für den Rest des Tages unabkömmlich in diversen Meetings. Wenn etwas Wichtiges ist, bitte eine entsprechende Notiz an unsere Handys. Aber bitte nur das Wichtige. Sei eine gute Sekretärin, Tatin!”, meinte Ludgar, der das lustiger fand als Tatin, und dann verschwanden beide. “Was fällt ihnen ein, unsere Kaffeemaschine auszuschalten?”, brüllte sie der Anrufer kurz darauf aus dem Telefonhörer an. “Haben sie eigentlich eine Vorstellung davon, was so ein Kaffeevollautomat kostet? Das ist Privateigentum, da haben sie gefälligst die Finger von zu lassen.” Tatin war noch aufgebracht wegen des Auftritts von Ludgar und Eric und so antwortete sie schroffer, als es ihre Art war. “Ist ihnen bewusst, was ein netzwerktauglicher Din-A3-Vierfarblaser mit Duplex-Scan-Einheit in dieser Leistungsklasse kostet? Das ist Firmeneigentum. Eigenmächtige Eingriffe in die Netzwerkstruktur sind laut Dienstvereinbarung ein Grund für eine sofortige Kündigung. Wenn Sie einen zusätzlichen Stromanschluss benötigen, klären Sie das mit den Hausmeistern. Und wenn sie nicht im Brandfall haftbar gemacht werden wollen, sorgen sie vor erneuter Inbetriebnahme des elektrischen Geräts dafür, dass ein Hauselektriker das Gerät nach DGUV Vorschrift 3 abnimmt.” Sie legte den Hörer auf und fühlte sich zu ihrer eigenen Überraschung besser.

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Ludgar und Eric waren auch am nächsten Tag mit dem Collaboration-Projekt beschäftigt. Also blieb das Tagesgeschäft an Tatin hängen. Sie stellte interne Ankündigungen ins Intranet, fahndete nach gelöschten Dokumenten, reparierte falsch rechnende Tabellenkalkulationen, hübschte Präsentationen auf und verhalf dem Vorstand zu Visum-tauglichen Passbildern für die geplante USA-Reise.

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