Inge Knechtel - Friede, Freude, Hundekuchen
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Und da hörte ich Inge plötzlich sagen: „Wollen wir nicht einfach den kleinen süßen Terriermischling nehmen? Der ist doch auch putzig.“ Uwe war nach kurzem Zögern damit einverstanden, und - haste nicht gesehen - stand ich bereits auf der Theke und wurde gehätschelt und getätschelt, gepudert und gekämmt. Die neidischen Blicke meiner Kollegen habe ich in diesem Moment außerordentlich genossen, mein Schwänzchen wackelte – das hatte ich gar nicht mehr unter Kontrolle. Das passierte mir allerdings öfter. Davon wird später noch die Rede sein. Endlich hatte ich mal das große Los gezogen! Und dann, man glaubt es kaum, wie in einem schlechten Film, hörte ich doch glatt den Uwe fragen: „Oder sollen wir morgen noch mal kommen, mit mehr Bargeld?“ Aber da hättet ihr mal Inge erleben sollen! Die nahm mich sofort auf den Arm, drückte mich an sich und herrschte Uwe an, er solle sofort bezahlen. Aber sofort. In diesem Moment wurde zweifellos der Grundstein meiner immerwährenden Liebe zu Inge gelegt. Auf sie würde ich bauen können, während dieser Uwe erstmal noch was gutzumachen hatte. Ich habe Inge gleich gründlich und liebevoll abgeschleckt, während ich Uwe erstmal ignoriert habe. Allerdings ließ sich das nicht lange durchhalten, denn es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass Uwe ein 1A-Herrchen war.
Und plötzlich hieß ich Jerry!
Uwe und Inge beschlossen auf der Heimfahrt, mich „Jerry“ zu nennen. Uwe dachte bei der Namensgebung an das Buch „Jerry, der Insulaner“, dessen Hauptfigur ihm wohl einst sehr imponiert haben muss. Weshalb, erklärte er mir allerdings nie so ganz genau. Muss einfach ein dufter Typ gewesen sein, dieser Jerry in dem Buch! Das war mir dann aber auch egal, denn einzigartig wie ich war, hatte ich Vorbilder sowieso nie nötig! Wenn ich nur daran denke, dass es Artgenossen gab, die etwa „Elvis“ oder „Beethoven“ hießen! Mit einem solchen Namen war man ja sein Leben lang bestraft! Wie sollte man dem bloß jemals gerecht werden? Etwa durch anhaltende Jaulgesänge? Und ein anderer Kollege hieß doch tatsächlich „Einstein“! Kaum zu glauben, wo dieser Einstein doch ein ganz übler Schulversager gewesen sein soll. Nein, da war ich mit dem eher unauffälligen „Jerry“ ganz gut bedient. Damit ließ es sich gut leben.
Neben meinem Namen verfügte ich natürlich auch über ein Aussehen, dessen genetische Grundlagen innerfamiliär allerdings ziemlich umstritten waren. Inge behauptete, ich hätte was von einem Border - Collie, was mir durchaus schmeichelte und wogegen ich mich nie verwehrt hätte. Das sind schließlich die, die ganze Schafherden zur Raison bringen und auch sonst ganz schön fix und lernfähig sind – da gab es also nichts, wofür ich mich zu schämen gehabt hätte. Den Drahthaar-Fox-Mix in mir, von dem Uwe gelegentlich sprach, nahm ich schon eher übel. Drahthaar - wie das schon klang! So sperrig, fast schon nach Bettenrost oder zumindest nach spröder Dauerwelle. Dabei war mein leicht struppiges braun-weißes Fell so wunderbar pflegeleicht, dass man nur seine helle Freude daran haben konnte. Uwe ließ sich diesbezüglich leider nicht reinreden, für ihn war ich ein Drahthaar-Fox-Terrier-Mischling. Ich ließ ihn in dem Glauben, zumal ich ihm nicht das Gegenteil beweisen konnte. In der Tierhandlung hatte man nämlich leider auch nicht gewusst, welcher Sippe ich entsprungen war. Und mir selbst war auch entfallen, woher ich ursprünglich eigentlich gekommen war. Doch so wie ich war, fühlte ich mich wohl: mittelgroß, drahtig, flink, mit Schlappohren, dunklen, großen Augen und einer zuverlässigen Nase war ich immer auf der Höhe des Geschehens. Mir konnte so schnell keiner was!
Mein Einstand
„Lieber mit Betty im Wald als mit Waldi im Bett!“ Dieses geflügelte Wort war einer der tragenden Pfeiler in der Hundeerziehung, so wie Uwe sie handhabte. Da war leider rein gar nichts zu machen – ins Bett durfte ich nie! Auch nicht in der allerersten Nacht, die ich im Haus von Inge und Uwe verbrachte, und in der ich jämmerlich gejault habe, das muss ich leider zugeben. War ja auch eine Zumutung. In einem Haus mit zwei Etagen war ich gelandet, und ich selbst sollte unten auf einem riesigen Flur bleiben, während meine Herrschaften eine Etage höher schliefen. Selbst dieser blöde Cocker Spaniel aus der Zoohandlung wäre mir in dieser langen Nacht in meinem Karton willkommen gewesen. Ja, es war merkwürdigerweise ein Karton, der mir da zugewiesen wurde, und noch merkwürdiger war, dass dieser mit Stroh ausgelegt war. Hatte man mich jetzt womöglich mit einer Gans verwechselt, oder was?! Bei diesem Gedanken jaulte ich ganz besonders laut auf, sodass Uwe herunter gelaufen kam und mich zu trösten versuchte. Er zeigte durchaus Verständnis für meine Situation, das war zu spüren. Aber letztendlich hatte er kein Erbarmen, obwohl Inge oben auch an die Treppe kam und dafür plädierte, den armen Hund doch besser rauf zu bringen. Wie gesagt, da war nichts zu machen. Also fügte ich mich in mein Schicksal, und in der nächsten Nacht lief es dann schon vollkommen reibungslos mit dem Alleinsein. Das mag auch daran gelegen haben, dass ich da bereits ein nagelneues Hundekörbchen bezogen hatte. Im Karton hatte ich nämlich, ohne es zu wissen, Mitbewohner gehabt, die wohl ganz schnell vom Stroh in mein Fell umgezogen waren: Flöhe! Ich kam aus dem Kratzen gar nicht mehr raus, und Uwe – der alte Witzbold - machte sich auch noch einen Spaß daraus und nannte mich „Flohteppich“. Na, auf den Spitznamen hätte ich verzichten können! Er erkannte dann aber auch ganz schnell den Ernst der Lage und besorgte mir in Nullkommanix eine komplett neue Hundeausstattung. Nicht nur das wunderbar geräumige und gepolsterte Körbchen gehörte dazu, sondern auch eine niedliche kleine Püppi. Mann, mit der konnte man vielleicht schön spielen - und das habe ich sofort nach dem scheußlichen Flohpulverbad auch gemacht. Die konnte man mit der Schnauze in die Luft schleudern, und die quietschte dabei, machte einen Salto und fiel mir geradewegs wieder auf die Schnauze. Super! Ich rollte die „Quietschepüppi“, wie man sie nun plötzlich nannte, über den Boden und sie weinte und ich tröstete sie, indem ich sie über den Boden rollte und gar nicht mehr aufhören konnte mit diesem wunderbaren Spiel. Und das Allerbeste daran war, dass Uwe davon so begeistert war, dass er sich ständig auf die Schenkel klopfte und gar nicht mehr aufhören konnte, sich zu amüsieren. Damit hatte ich zweifellos gepunktet bei Uwe, ein richtig guter Einstand war das! Und die peinliche Angelegenheit mit dem Bargeld in der Tierhandlung hatte ich dann auch ganz schnell vergessen. Nachtragend war ich sowieso nie, das war nicht meine Art.
Die Linzer Torte
Es soll ja Leute geben, die behaupten, sie könnten keine Linzer Torte essen, weil die ihnen zu süß und zu pappig sei. Alles bleibe einem da zwischen den Zähnen hängen, ist zu hören. Vom Kaloriengehalt dieses Gebäcks ganz zu schweigen. Ich muss sagen, dass ich davon nichts bemerkte, als ich damals eine Linzer Torte futterte. Sie schmeckte einfach wunderbar und war gar nicht so schwer aufzutreiben. Als Inge eines Nachmittags, frei nach dem Motto: „Ist dein Haus nicht mehr zu sehen, musst du mal den Rasen mähen!“ beim Mähen und ich somit einigermaßen unbeobachtet war, machte ich mich zu einer kleinen Erkundungstour in die Nachbarschaft auf. Man will ja schließlich wissen, wo man wohnt und welche Leute einen so tagtäglich umgeben. Ein bisschen kannte ich mich schon aus, weil Inge ja öfters den Rasen mähte. Und interessanterweise sah sie immer dann viel schlechter, wenn sie - wegen des Lärms des Rasenmähers - nichts hörte. Sie war dann vollkommen fixiert auf diese lärmende Maschine, die sie vor sich her schob. Jedenfalls: An jenem Samstagnachmittag hatte ich ganz ohne Frage einen ausgezeichneten Riecher! War im richtigen Moment am richtigen Ort! In einem der Nachbarhäuser stand doch zu meiner großen Verblüffung tatsächlich die Kellertür sperrangelweit offen, und auf einem kleinen Tischchen in der Mitte des Keller-Raumes sah ich sie stehen: Eine frisch gebackene Linzer Torte! Schwer zu sagen, was mich mehr beeindruckte: Der bloße Anblick des großen, runden Gebäcks oder der süßliche Geruch, der mir ja schon in unserem Garten hauchzart durch die Nase gezogen war. Praktischerweise stand neben dem Tischchen ein Stuhl, so dass das Erklimmen des Tisches ein Kinderspiel für mich war. Eine etwas halbherzig angebrachte Folie über der Torte störte mich auch nicht im Mindesten, und mit ein paar herzhaften Bissen war ich vorgedrungen in den göttlichen Kuchen-Olymp! Man darf in solchen Situationen ja nicht zimperlich oder zögerlich sein. „Bloß nix anbrennen lassen!“, pflegte Uwe da zu sagen. Ein wenig war das gute Stück sogar noch warm! Und so süß! Diese himmlische Geschmacksrichtung wird einem Hund dämlicher weise ja ständig vorenthalten. Vielleicht war sie ja auch ein wenig klebrig, aber das störte mich nicht die Bohne. Es ging dann aber alles doch ganz schnell, als der Herr Nachbar urplötzlich im Keller stand. Da blieb mir nichts anderes übrig, als ohne große Formalitäten und vollkommen übereilt das Weite zu suchen, denn der Herr schaute nicht unbedingt freundlich aus der Wäsche. Nicht dass ich dafür kein Verständnis gehabt hätte, aber ich fragte mich dann ja doch, warum die Leute ihre Kellertüren nicht zusperren, wenn sie derartige Kostbarkeiten dort unten verwahren. Die Antwort auf diese Frage hörte ich erst dann heraus, als die Nachbarin und 1a-Kuchenbäckerin sich äußerst angeregt, aber mit durchaus heiterer Miene mit Inge im Garten unterhielt. Warum die sich ständig die Hand auf den Mund schlug und „Nein!“, „Nein!“ rief, habe ich nicht verstanden, denn eigentlich machte sie das nur, wenn sie über etwas vollkommen entsetzt war. Dazu gab es ja eigentlich keinen Anlass. Kuchen ist ja schließlich dazu da, vertilgt zu werden, früher oder später. Bei Linzer Torten, bekam ich mit, sei das eher später. Die müsse man gut auslüften und ein paar Tage lagern. Und nur deshalb sei sie in den Keller gestellt und die Tür geöffnet worden. Na, so was hätte einem doch gesagt werden müssen!
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