Roman Fessler - Der nächtliche Wald

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Schottland im Sommer 1435. Alison ist jung, bezaubernd schön und die begehrteste Jungfrau des schottischen Hochadels.
Aber ihr Herz gehört Ian Mac Coinnich, einem wortkargen, unnahbaren Krieger aus den Highlands, der genau zu der Zeit auf Tantallon Castle erscheint, als eine mysteriöse Mordserie die
Menschen in East Lothian in Angst und Schrecken versetzt.
Schon mehrere Menschen sind auf unbeschreiblich grausame Weise ermordet worden.
Es heißt, die Mörder hätten das Fleisch der Getöteten gegessen. Alisons Vater, der Earl of Angus, ruft seine Männer zusammen. Er will dem Treiben der Mörderbande so rasch wie möglich ein Ende bereiten.
Auch der Highlander will sich an der Suche nach den Kannibalen beteiligen. Doch die Gefolgsleute des Earl mißtrauen Mac Coinnich. Er scheint mehr zu wissen, als er zugeben möchte.
Trotzdem fühlt sich Alison geradezu magisch von diesem Mann angezogen, obwohl auch sie schon bald bemerkt, dass Ian ein finsteres Geheimnis hütet. Als sie die Wahrheit entdeckt, schlagen die Menschenfresser erneut zu…

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Kapitel 4

Über die genauen Gründe für seinen Hass gegen die Schwarzmagier schwieg er sich aus. Mac Coinnich bat höflich den Earl und seine Frau um Vergebung für sein unstatthaftes Schweigen und erklärte, er habe einen Schwur geleistet, der ihn verpflichte, diese Bestien zu finden und zu töten. Sie hätten seinem Clan unermesslichen Schaden zugefügt und die Ehre seiner Familie beleidigt. Er, der älteste Sohn des Clanoberhaupts, habe die Pflicht, die Schuldigen zu stellen und sie zu töten oder selbst zu sterben.

Er verzog keine Miene, während er das sagte und sank vor dem Herrscherpaar auf die Knie, als er zu Ende gesprochen hatte. In aller Form bat er untertänigst um die Erlaubnis, auf den Ländereien des Earl Waffen tragen und diese auch benutzen zu dürfen, falls es ihm gelingen sollte, die Menschenfresser zu finden. Mac Coinnich zeigte Verständnis für den Wunsch des Earl, die Menschenfresser selbst verurteilen zu wollen und sie öffentlich hinrichten zu lassen und versprach, die Schuldigen, wenn möglich, lebend seinen Männern auszuliefern. Alle bis auf einen. Ein Mann gehöre ihm. Mehr verlangte er nicht.

Earl William sah, dass der Highlander nicht mehr sagen konnte, und respektierte sein Gelöbnis. Er bat Mac Coinnich, sich zu erheben und erklärte sein Einverständnis zu allem, was Ian soeben gesagt hatte. William wollte ihn gerade entlassen, da mischte sich Lady Margaret in das Gespräch ein mit der Frage, wo er sein Quartier aufgeschlagen habe. Mac Coinnich gab an, eben erst angekommen zu sein. Er werde sich ein Obdach in North Berwick suchen. Margaret wollte davon nichts wissen. Sie bot ihm eine Unterkunft im Schloss an und verkündete mit lauter Stimme, sodass alle Diener und Mägde im Saal es hören konnten, dass Ian Mac Coinnich ihr persönlicher Gast und somit mit größter Ehrerbietung zu behandeln sei. Der Earl bekräftigte die Worte seiner Frau und lud den Highlander ein, am bevorstehenden Bankett teilzunehmen. Wieder verneigte sich der hünenhafte Krieger aus dem Norden mit einer Eleganz, die man einem Mann wie ihm gar nicht zugetraut hätte, und folgte dann dem Kammerherrn des Earl, der Anweisung erhalten hatte, ihn zu seinem Quartier zu führen.

Alison schloss leise die Tür zum Audienzsaal, hinter der sie sich während der Unterredung zwischen Mac Coinnich und ihren Eltern versteckt hatte, und rannte auf wenig tugendhafte Weise die Flure entlang, von einem Zimmer zum nächsten, vorbei an verblüfft aufblickenden Küchenjungen und Scheuermägden, die heftig erschraken, als sie sahen, wie die Tochter ihres Herrn mit fliegenden Haaren durch das Schloss jagte, gerade so, als sei ihr der Leibhaftige persönlich auf den Fersen. Alison achtete nicht auf die Männer und Frauen, denen sie begegnete. Erst als sie vor der Tür ihrer Kammer Marian stehen sah, hörte sie auf zu laufen und kam schwer atmend näher.

Marian starrte ihrem Schützling zuerst nur entsetzt entgegen, dann ließ sie den Eimer fallen, den sie in der Hand gehabt hatte, und nahm Alison wortlos in den Arm. Sie wartete, bis sich der Atem des Mädchens beruhigte, und fragte dann mit leiser Stimme nach dem Grund für ihre Aufregung.

Marian, er ist hier!, stieß sie kurzatmig hervor und vergrub ihr Gesicht in der Halsbeuge ihrer Zofe. Ich kann es noch immer nicht glauben! Ich habe es gewusst! Er ist gekommen! Oh, Marian, ich bin so aufgeregt! Er ist hier! Sie lachte wie ein kleines Kind. Marian fasste Alison an den Schultern, hielt sie auf Armeslänge entfernt fest und sah ihr mit gerunzelten Brauen ins Gesicht. Alisons Augen strahlten vor Freude. Ihr rundes, pausbäckiges Antlitz glühte vor Erregung und die langen, blonden Haare hingen ihr in wirren Strähnen über Wangen und Nase. Sanft strich Marian das Haar beiseite und forderte sie auf, ihr alles in Ruhe zu erzählen.

Sie setzten sich auf zwei gepolsterte Hocker vor dem Schminktisch. Kevin ist also angekommen, sagte Marian mit freundlichem Lächeln. Aber wozu diese Aufregung, mein Kind? Wieder lachte Alison vergnügt auf. Nein, nicht Kevin! Er! Der Mann, von dem ich dir schon so oft erzählt habe! Erinnerst Du dich nicht? Der Mann aus meinen Träumen! Marian starrte die Tochter des Earl mit offenem Mund an. Sie hatte geglaubt, Alisons Albträume hätten längst ein Ende gefunden. Zumindest hatte sie seit Wochen nicht mehr davon gesprochen. Und nun musste Marian erkennen, dass sie von dem Mädchen absichtlich hinters Licht geführt worden war.

Besorgt und enttäuscht schüttelte die Zofe den Kopf und bemerkte, dass es Lady Margaret nicht gefallen werde, zu hören, dass sie immer noch von diesem Mann in ihren Träumen heimgesucht werde, und noch viel weniger werde sich die Mutter darüber freuen, wenn sie höre, dass Alison behaupte, diesen Mann im Schloss gesehen zu haben. Mein Kind!, sagte sie streng. Du weißt, ich liebe dich von ganzem Herzen. Aber tu' das deiner Mutter nicht an! Sie macht sich solche Sorgen um dich, das kannst Du dir gar nicht vorstellen! Da packte Alison ihre Zofe kurzerhand am Arm, zerrte sie auf den Flur hinaus und zog sie hinter sich her bis in den Teil des Schlosses, in dem sich die Unterkünfte für die Gäste des Earl befanden.

Ich zeige ihn Dir! Alison zitterte und schnaufte vor Nervosität, während sie sich wie ein Einbrecher an das kalte, graue Gemäuer drückte und den Flur entlang die Türen beobachtete, die zu den Gästezimmern führten. Marian sah sich ängstlich um. Kind!, zischte sie missbilligend. Wenn man uns hier sieht! Lass uns gehen, ich bitte dich! Um Gottes Willen, was soll deine Mutter von mir denken, wenn sie hört... Marian brach mitten im Satz ab und stieß einen kurzen Schrei aus, dann presste sie sich die Hand vor den Mund. Alisons Hand, mit der sie gerade eben noch Marian festgehalten hatte, sank kraftlos an ihr herab. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie auf Ian Mac Coinnich.

Ihr seid die Tochter des Earl, nicht wahr?, fragte er freundlich und deutete eine Verbeugung an. Ich nehme an, Ihr seid meinetwegen hier. Wie kann ich Euch dienen, edles Fräulein? Er musterte Alison neugierig, aber keineswegs feindselig oder misstrauisch. In seinen Augen lag keinerlei Argwohn, sie blickten sanft, fast zärtlich in jene von Alison, die wie hypnotisiert auf ihn gerichtet waren. Edles Fräulein?

Alison fasste sich und versuchte das Zittern ihres Körpers zu verbergen. Mac Coinnich hatte es längst bemerkt, zeigte aber keinerlei Spott oder Geringschätzung, sondern wartete stumm und reglos auf ihre Antwort. Ich wollte mich nur vergewissern, dass es Euch an nichts mangelt. Alisons Herz pochte so laut, dass sie fürchtete, er könnte es hören. Ihr seid der persönliche Gast meiner Mutter..., fügte sie fast schon entschuldigend hinzu. Ich fühle mich geehrt durch eure Aufmerksamkeit. Bitte erlaubt mir, Euch meine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen! Er fasste sie ganz behutsam an den Fingerspitzen ihrer rechten Hand und beugte sich über sie. Sein weiches, langes Haar fiel auf ihr Handgelenk und streichelte es sanft. Alison hielt unhörbar die Luft an, als er seine Lippen auf ihren Handrücken presste. In den Highlands wurden Handküsse auf diese Weise gemacht und nicht nur angedeutet wie am Hofe ihres Vaters. Alison hatte schon davon gehört und wusste, dass es nichts anderes war als eine Geste des Respekts und der Hochachtung. Trotzdem hatte sie Mühe, Haltung zu bewahren. Ihre Beine schienen ihr den Dienst versagen zu wollen. Alison wurde schwindlig. Sie hatte das Gefühl, zu fallen. Instinktiv drückte sie die Hand von Mac Coinnich. Der hob rasch den Kopf. Fühlt ihr Euch unwohl, edles Fräulein? Soll ich Euch zu euren Gemächern begleiten? Marian trat einen Schritt vor, gerade so, als wollte sie sich zwischen die beiden drängen. Nicht nötig!, stieß sie hastig hervor. Mac Coinnich warf ihr einen fragenden Blick zu. Bemüht Euch nicht, Sir, fuhr sie errötend fort. Wir wissen Euer Angebot zu schätzen, aber... bemüht Euch nicht. Mac Coinnich ließ Alisons Hand los. Wie Ihr wünscht!

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