Ana Marna - Wächterin

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Die Forensikerin Dr. Valea Noack verbindet eine lange Freundschaft mit Roman Rothenstein. Es ist ein Schock für sie, als sie erfährt, dass dieser kluge und faszinierende Mann ein Vampir ist, der seine eigenen Pläne mit ihr hat. Ihr neues Wissen um die Geheimen Völker und ihre eigenen Gaben entpuppen sich als äußerst wertvoll bei der Jagd nach brutalen Mördern. Doch ihr Wirken findet nicht bei jedem Zustimmung und schon bald wird sie selbst zur Gejagten.
Die Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Doch dann werden in den USA einige ihrer Kinder entführt und es kommt zu brutalen Todesfällen. Das Geheimnis der «Hidden Folks» droht aufzufliegen und es beginnt die verzweifelte Suche nach den Verrätern und deren Verbündeten.

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Valea schwieg für längere Zeit. Dann schüttelte sie den Kopf. „Leider nein. Die Haarfunde an den Leichen deuten auch auf einen Caniden hin, doch die Struktur der einzelnen Haare ist ungewöhnlich. Eine Mischung aus Wolf und etwas was ich nicht kenne. Vermutlich ist das Fell sehr dicht und lang, extrem witterungsbeständig und ungewöhnlich weich. Allein diese Kombination ist schon seltsam. – Es tut mir leid, Agent Bond, dass ich Ihnen nicht mehr liefern kann. Ich hoffe sehr, dass Sie diesen Bastard schnell finden.“

Er nickte. „Das hoffen wir alle. Aber ich bin Ihnen trotzdem dankbar, dass Sie hergekommen sind und zumindest unsere Experten bestätigt haben. – Darf ich auf Sie zurückkommen, wenn wir wieder etwas Neues finden?“

„Jederzeit. Zögern Sie bitte nicht. Das hier ist – wichtig.“

Und genauso meinte sie es auch. Diesen Fall würde sie im Gedächtnis behalten, bis er gelöst war.

September 2011

Frankfurt am Main, Deutschland

Der Saal war nicht besonders groß, doch es hatten sich auch nur etwa hundert Teilnehmer angemeldet.

Valea stand vorne am Podium und ließ den Blick unbewusst über die Zuhörer schweifen. Seit zwei Stunden stand sie hier vorne und redete, diskutierte und stritt mit den Anwesenden. Es war hochinteressant, aber überaus anstrengend. Interessant, da es zu einem Thema so viele Meinungen geben konnte, und anstrengend, weil einige ihrer werten Kollegen nicht davor zurückschreckten, sie auch auf persönlicher Ebene zu attackieren, wenn sie ihren Argumenten nichts entgegensetzen konnten. Nie hatte sie die Ruhe verloren und alle Attacken ins Leere laufen lassen. Doch nun spürte sie, wie sich eine gewisse mentale Erschöpfung in ihr ausbreitete. Es wurde Zeit, die Diskussion zu beenden.

Ein Blick zum Veranstalter zeigte ihr, dass auch er schon ungeduldig wurde. Immerhin war direkt im Anschluss ein großes Buffet vorgesehen. Sie sah wieder mit einem freundlichen Lächeln zu ihren Kollegen.

„Nun, in Anbetracht der fortgeschrittenen Stunde und da ich glaube, auch den einen oder anderen knurrenden Magen gehört zu haben, schlage ich vor, dass wir unsere Diskussion vorerst unterbrechen und uns am Buffet stärken.“

Das fand Beifall und kurze Zeit später stand Valea im großen Foyer und staunte über die Massen an Speisen, die sich auf den Tischen türmten. Kurz blitzte die Erinnerung an ihre Arbeit im Kongo in ihr auf. Kein Zweifel, hier, mitten in Deutschland, genauer gesagt in Frankfurt, gab es keine Hungersnöte, sondern schamlosen Überfluss.

Sie griff nach einem Glas Orangensaft und nippte daran, während sie die Leute beobachtete, die zum Buffet strömten.

Einige Gesichter kannte sie inzwischen, doch viele waren ihr fremd. Vermutlich würden sie es auch bleiben. Gerichtsmediziner gab es so einige und die meisten verließen ihren Arbeitsplatz selten. Ab und zu ergaben sich Vorträge über spezielle Themen, so wie heute, und selbst dazu kamen noch lange nicht alle.

„Hat es Ihnen den Appetit verschlagen?“, erklang eine ihr bekannte Stimme hinter ihr. Valea fuhr erschrocken zusammen und drehte sich um.

„Roman Rothenstein.“ Sie sah überrascht zu ihm hoch. „Was machen Sie denn hier?“

Er ergriff ihre Hand und hauchte einen Kuss darauf.

„Ich habe zufällig gelesen, dass sie heute einen Vortrag halten und war einfach nur neugierig“, lächelte er. „Sie haben sich tapfer geschlagen, Frau Doktor. Die meisten der Anwesenden haben wohl einiges dazu gelernt. Und ich persönlich hätte nicht gedacht, dass die Untersuchung von Tierspuren an Leichen so vielschichtig und differenziert sein kann.“

„Jetzt nehmen Sie mich auf den Arm, Herr Rothenstein.“ Valea entzog ihm ihre Hand. „Und um auf Ihre Frage zurückzukommen. Ich habe durchaus Hunger, doch ich mag es nicht, mich in so einer Menge anzustellen.“

„Soll ich Ihnen den Weg frei kämpfen?“

In seinen Augen blitzte es humorvoll auf. Valea musste lachen.

„Sehr galant, aber nein. Ich habe es nicht eilig. – Und was machen Sie wirklich hier?“

Er hob die Augenbrauen.

„Sie glauben mir nicht? Wie schade. Dabei ist es tatsächlich die Wahrheit. Zugegeben, ich bin auch aus anderen Gründen dieser Tage in Frankfurt, doch diesen Abend habe ich mir tatsächlich für Sie frei gehalten. Wohin darf ich Sie also entführen? Ins Restaurant drei Etagen tiefer? Oder sollen wir uns außerhalb des Hauses einen gemütlicheren Platz suchen?“

Es war der gleiche Tonfall, wie bei ihrer ersten Begegnung: Er ging davon aus, dass sie auf seinen Vorschlag einging und wählen würde.

Valea schüttelte lächelnd den Kopf.

„Weder noch, Herr Rothenstein. Es ehrt mich zwar, dass sie Wert auf meine Begleitung legen, doch ich habe hier noch gesellschaftliche Verpflichtungen. Als Rednerin komme ich nicht umhin, in den nächsten Stunden als Gesprächspartnerin zur Verfügung zu stehen.“

Wieder blitzte es in seinen Augen auf, diesmal ärgerlich, doch er nickte langsam.

„Offenbar sind Sie eine Frau, die viel Geduld verlangt. Nun gut. Dann warte ich, bis Sie ihren Verpflichtungen nachgekommen sind.“

Er deutete eine Verbeugung an und zog sich zurück.

Valea verlor ihn beinahe sofort aus den Augen, doch sie war nicht lange allein. So wie sie es vermutet hatte, fand sie sich in den nächsten drei Stunden in anregende Gespräche verstrickt.

Es war schon nach Mitternacht, als sie erschöpft im Aufzug stand und nach unten fuhr. Erst da fiel ihr ein, dass es ja noch Rothenstein gab. Ob er tatsächlich auf sie wartete? Sie konnte es sich kaum vorstellen. Hoffentlich hatte sie ihn mit ihrer Abfuhr nicht allzu sehr vor den Kopf gestoßen. Das würde ihr leidtun.

Als sie ausstieg, stand sie ihm gegenüber und er musterte sie prüfend.

„Sie sind müde“, stellte er fest.

Valea seufzte.

„Sieht man das so deutlich? Ja, ich bin tatsächlich erschöpft.“

Er bot ihr seinen Arm an.

„Dann verzichten wir wohl besser auf ein Restaurant“, lächelte er. Zögernd legte sie die Hand auf seinen Arm und ließ sich nach draußen führen. Die Nachtluft war angenehm kühl und Valea war froh, dass dieses Hotel etwas außerhalb von Frankfurt lag. Die Luft war hier eindeutig besser.

Roman Rothenstein winkte ein Taxi heran. Er gab dem Fahrer Valeas Adresse an und setzte sich zu ihr nach hinten.

Eine halbe Stunde später erreichten sie Valeas Wohnung. Während der Fahrt war kein Wort zwischen ihnen gefallen, doch Valea hatte dies nicht als unangenehm empfunden. Im Gegenteil. Er ließ ihr Raum, sich zu entspannen und ihre Gedanken zu sortieren.

Rothenstein fragte gar nicht erst, ob er mit nach oben gehen sollte, sondern führte sie, kaum dass sie ausgestiegen waren, ohne zu zögern in den ersten Stock bis vor ihre Wohnung.

Valea protestierte nicht. Zwar war sie müde, aber auch neugierig, was für Gesprächsthemen an diesem Tag mit Roman Rothenstein aufkommen würden.

Der Zustand ihrer Wohnung war, wie meistens, nicht so, wie sie es bei Besuch gerne gehabt hätte. Im Wohnzimmer und in ihrem Arbeitsraum lagen unzählige Akten verteilt. Überall hingen Fotos, die einem unbeteiligten Laien wohl eher auf den Magen schlagen würden. Sie zeigten verfaulte Leichenreste, zerfetzte Gliedmaßen und blutige Verletzungen auf allen möglichen Körperteilen. Hätte sie geahnt, dass Roman Rothenstein wieder bei ihr auftauchen würde, hätte sie zumindest die Fotos weggeräumt. Andererseits schien der Zustand ihrer Wohnung ihn nicht zu stören. Er stand mitten im Wohnzimmer und betrachtete mit einem amüsierten Gesichtsausdruck das Chaos.

Valea war inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass sie es wohl später bereuen würde, wenn sie sich ein Gespräch mit ihm entgehen ließ. Zumal sie am nächsten Tag ausschlafen konnte.

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