Tilman Janus - Harte Handwerker

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Zusammen mit seinem Kollegen Stephan hat Arno im Lotto gewonnen. Der attraktive Arno interessiert sich mehr für Sex als fürs Geld, doch Stephan plant bereits einen gemeinsamen Hausbau auf dem Land. Arno muss die Handwerker beaufsichtigen, und die nehmen ihn den ganzen Sommer über hart ran. Da wird gebohrt, genagelt und gehämmert, bis jedes dicke Rohr seinen Platz findet. Als der unverschämt gut aussehende Architekt Leonard auftaucht, verliebt sich Arno zum ersten Mal, aber Leonard ist leider nicht schwul … Ausführliche Leseprobe auch auf www.tilmanjanus.de

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»Ich kann mir ja dein tolles Dorf mal ansehen«, brabbelte ich.

»Wenn ich nicht immer die Lottoscheine gewissenhaft abgegeben hätte, würdest du jetzt keinen Cent haben«, meinte er mit einem Augenzwinkern. Da hatte er recht.

»Und wenn du sie nicht abgegeben hättest, wärest du nie hierhergekommen und hättest mich nicht gefickt«, ergänzte ich.

»Genau!« Seine Augen funkelten. »Arno! Wir beide in unserm Haus! Wichsen, Blasen, Ficken – das ganze Programm! Tag und Nacht! Im Garten, am See, überall!«

2. Heiße Schüsse am See

Ja, der See! Der sollte noch eine wichtige Rolle spielen …

Aber es dauerte einige Zeit, bis wir beide Muße hatten, um nach Ottlin zu fahren. Stephan musste sich öfter um seine uralte, verwitwete Mutter kümmern, die ihren einzigen Sohn mit keinem anderen Menschen teilen wollte, mit einem Mann schon gar nicht. Da hatte ich mehr Glück. Mein Vater war erst fünfzig und sehr aufgeschlossen, er akzeptierte mein Schwulsein vollkommen. Vater war früher Artist gewesen. Als junger Mann hatte er als »Flieger« mit einer Trapeztruppe gearbeitet. Zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen gehörte der Anblick meines schlanken, durchtrainierten Vaters, der in einem hautengen, glitzernden Trikot hoch oben durch die Luft wirbelte und von einem anderen Mann aufgefangen wurde. Erst viel später erfuhr ich, dass der »Fänger« auch sein Lover war. Meine Mutter hatte es schon immer gewusst. Sie kehrte ihm und dem ewigen Zirkus-Wanderleben den Rücken, bevor ich in die Schule kommen sollte. Sie zog mit mir nach Berlin und später in ihre Heimat England. Nachdem ich achtzehn geworden war, kehrte ich aus London nach Berlin zurück. Dort betrieb mein Vater inzwischen eine kleine Künstleragentur. Ich mochte ihn sehr und stand ihm gefühlsmäßig viel näher als meiner Mutter. Ihm wollte ich natürlich etwas vom Lottogewinn abgeben.

Als Stephan und ich es endlich schafften, die geplante Fahrt nach Ottlin in die Tat umzusetzen, war der Frühling bereits voll »ausgebrochen«. An einem sonnigen Sonntag chauffierte Stephan mich mit seinem komfortablen Wagen in den südwestlich von Berlin liegenden Landkreis Teltow-Fläming.

Während der Fahrt hielt mein Kollege, der Historiker, mir einen Vortrag über die Geschichte des Dorfes Ottlin. Der Name war von Otto I., Markgraf von Brandenburg, hergeleitet.

»Das war der Sohn von Albrecht dem Bären, dem Gründer der Mark Brandenburg, zwölftes Jahrhundert«, erklärte Stephan begeistert.

»Und was hat der da gemacht? Im Ottosee gebadet?«

»Mach dich ruhig über alles lustig. Du wirst schon noch merken, wie schön es hier ist.«

Tatsächlich gefiel mir die Gegend gut. Das leicht wellige Land mit Wiesen und frischgrünen Roggen- und Rapsfeldern wurde durch lange Heckenstreifen und kleine Baumgruppen belebt. Dazwischen zogen sich dichte Wälder hin.

Auch das Dorf Ottlin wirkte recht ansehnlich. In der Mitte erhob sich eine alte Feldsteinkirche, umgeben von hübsch restaurierten Häuschen in Fachwerkbauweise. Außerhalb des kleinen Ortskerns hatten sich großstadtmüde Menschen moderne Häuser gebaut, alle im passenden Stil. Es gab weder hohe Mietshäuser noch hässliche Protzbauten.

»Das da, das ist mein Elternhaus!«, rief Stephan plötzlich und trat auf die Bremse. »Jetzt gehört es natürlich jemand anders.« Es handelte sich um ein sehr kleines, windschiefes Gebäude.

»Warum seid ihr weggezogen?«, erkundigte ich mich.

»Als mein Vater starb, wollte meine Mutter nicht allein hierbleiben. Ich hab da ja längst in Berlin gewohnt.«

»Aha!«, bemerkte ich ironisch.

»Na ja, damals wusste ich das hier eben nicht zu schätzen«, gab er zu.

Er parkte am Ende der Dorfstraße. Wir stiegen aus.

»Hier gibt es noch Bauland.« Er zeigte auf eine Brachfläche zwischen den neuen Häusern.

Das erinnerte mich doch sehr an eine öde Vorstadt in den USA. Kein weiter Blick in die Landschaft, nur die Aussicht auf die Rasen mähenden Nachbarn.

»Direkt im Dorfzentrum fände ich es schöner«, meinte ich. »Zum Beispiel neben einem Fachwerkhaus.«

»Mensch, Arno, da gibt es doch keine Baugrundstücke. Aber man ist zu Fuß von hier in drei Minuten im Zentrum. Und der Minimarkt ist gleich um die Ecke.«

Ich verzog das Gesicht. »Da komm ich mir uralt vor, wenn ich hier wohnen soll.«

Er stöhnte genervt. »Nun warte doch ab! Ich zeig dir erst mal den See.«

Wir ließen das Auto stehen und marschierten einen sandigen Weg hinunter. Kein Mensch war weit und breit zu sehen. Nach ein paar Minuten lag der Ottosee vor uns, und der entpuppte sich in der Tat als Idylle. Das Wasser schien außergewöhnlich klar zu sein, es spiegelte den blauen Himmel wider. Dort, wo wir standen, gab es einen kleinen Sandstrand, der jetzt, am Sonntagvormittag, völlig unbelebt war. Was machten die Dörfler eigentlich um diese Zeit, bei diesem schönen Wetter? Alle in der Kirche? Oder in der Dorfkneipe? Oder alle beim Ficken?

Links und rechts vom Strand zogen sich Schilfbestände an den Ufern hin. Enten und Blesshühner suchten im See nach Fressbarem. In den Erlen und Weiden, die halb im Wasser wuchsen, sangen Amseln und Finken. Eine sanfte Brise kräuselte die Seeoberfläche.

»Wirklich sehr schön«, sagte ich. »Kann man hier auch schwimmen?«

»Na klar. Hier bin ich schon als Junge immer zum Baden hergekommen.«

»Und? Hast du deine Schulfreunde da schon gefickt?«

»Mensch, Arno, in so einem Dorf doch nicht! – Aber heute sind die Leute hier wirklich sehr tolerant«, setzte er rasch hinzu. »Hier gibt's auch keine Rechtsradikalen.«

Offenbar hatte er Angst, dass ich die Dörfler für zu altmodisch hielt. Dabei war es mir piepegal, ob andere es gut fanden oder nicht, dass ich schwul war. Wem es nicht passte, der konnte ja wegsehen.

»Gibt es kein Grundstück direkt am See?«, fragte ich.

»Doch«, antwortete er nach kurzem Grübeln. »Da gibt es das alte Bauernhaus von 1860, den >Teufelshof<. Aber der ist total runtergekommen. Der war schon verfallen, als ich noch hier wohnte. Und sonst ist alles Landschaftsschutzgebiet, da werden keine Baugenehmigungen erteilt.«

»Warum >Teufelshof

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