Thomas Helm - Blutige Rochade

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Die DDR existiert nicht mehr, die Macht des MfS ist gebrochen. Doch bereits während der Zeit der «Wende» beginnt der Kampf um die geheimen Codes der «Blauen Flamme». Diese befinden sich in der einzigen, noch existierenden Akte. Deren Besitz verheißt wirtschaftliche und politische Macht oder Hunderte Millionen Profit.
Doch wo ist sie?
Viele, der vom Projekt Betroffenen wagen den Neuanfang. Im Osten und Westen Deutschlands und in Frankreich. Sie lernen um, gründet Firmen und begeben sich auch in kriminelle Abgründe.
Frühere Prinzipien gelten nicht mehr, schamlos wechselt man die Seiten.
Im Laufe der Jahre treten neue Mitspieler auf den Plan. Durch Morde, Erpressungen und andere Gewalttaten versuchen sie ihre Interessen durchzusetzen. Diese sind von persönlicher Art aber auch politisch motiviert. Neue Gruppen operieren im Verborgenen. Das LKA wird aktiv, auch international wird ermittelt.
Doch die Täter agieren ungehemmt weiter.

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Auch unbeeindruckt davon einigte man sich letztendlich auf die Friedrichstraße. Wo man gerade umfassend und repräsentativ sanierte und neue Bauten hochzog.

»Wir sollten uns jetzt einmieten! «, orakelte Baumann in einer gemeinsamen Runde. »Später stehen wir in der Reihe an und haben den Gonzo!«

Zernick und Weigel stimmten ihm zu. Denn alle drei Gesellschafter hegten eine unausgesprochene innere Aversion gegen eine Adresse im »Westen«. Wie etwa am Ku’ Damm oder in anderen »besseren« Gegenden.

Zernick fand sich geistig zurück in den Gemüseladen und trat hinaus vor die Tür. Eine Weile stand er auf dem Fußweg vor den blinden Schaufenstern und schaute dem zunehmenden Feierabendverkehr zu.

Jetzt also könnte es bald so weit sein, dachte er. Der Einzug in die Büroräume in der Friedrichstraße rückte fast in greifbare Nähe.

Nur die finanzielle Seite zeigte sich als eine offen klaffende Wunde. Aber auch Anderes stimmte ihn noch skeptisch.

Würde Baumanns Versprechen wirklich tragfähig sein? Denn letztlich ging es um einen Kredit von einer halben Million Mark! Bekamen sie ihn zu möglichst erträglichen Zinsen? Wer ist eigentlich diese ominöse, österreichische Bezugsperson?

Wie hoch lag die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges?

Viele offene Fragen. Aber wenn die Kreditaufnahme gelänge, wären sie mit einem Mal aus dem Schneider!

Bis zum späten Nachmittag beschäftigten sich Zernick und Weiler noch mit ihren Terminarbeiten. Hin und wieder schaute einer von ihnen auf den alten Wecker im Regal.

Wo zum Teufel blieb Baumann?

Kurz nach siebzehn Uhr klingelte es an der Tür, Zernick öffnete.

Draußen stand Baumann. Sein Gesicht zeigte ein breites Grinsen. Die Tür fiel hinter ihm ins Schloss und seine Partner starrten ihn erwartungsvoll an. Betont langsam zog er einige Papiere aus seiner Aktentasche. Vorsichtig legte er sie auf den Tisch. »Ich brauche eure Unterschriften, meine Herren. Denn morgen fahre ich nach Wien die Kohle holen!«

Daraufhin verschwand Weiler rasch in der Küche. Mit Wassergläsern und einer guten Flasche Cognac kehrte er zurück. Alldieweil er die Gläser füllte, klopften sich Baumann und Zernick gegenseitig auf die Schultern.

Sie setzten sich an den Tisch. Doch bevor sie anstießen, unterschrieben sie die Papiere. In einer lang entbehrten Hochstimmung begannen sie sogleich mannigfaltige Pläne zu schmieden.

»Wie kommt eigentlich deine Lydia mit deinem neuen Berufsbild als Privatunternehmer klar?«, fragte Baumann plötzlich, an Zernick gewandt. »Seit über sechs Monaten bleibt uns ja kaum Zeit fürs Privatleben?«

Zernick nahm einen Schluck vom Cognac und griente. »Sie hat schon früher im Ural von meiner Tätigkeit gut gelebt. Ohne selbst arbeiten zu müssen. Und ich war damals auch mehr unterwegs als zuhause. Jetzt füllen sie die Kinder und der Haushalt ihre Tage ganz gut aus. Ja! Sie glaubt mir auch, dass bald wieder genügend Geld verdient wird. Also, wie gesagt. Meine Frau kommt damit klar, was wir hier machen.« Er nahm einen Schluck aus seinem Glas. »Aber ihr als ewige Junggesellen habt von mir aus gesehen ein anderes Problem. Weil ich mich nämlich frage, wann ihr euch endlich mal was Festes anschafft. Schließlich liegen die Wanderjahre längst hinter uns. Wir sind inzwischen sesshaft geworden! Und jünger werdet ihr beiden auch nicht!«

Weiler stimmte ihm zu. »Hast ja Recht! Doch jedes Mal, wenn ich so eine süße, junge Schnecke kennen lerne, fühle ich mich als Mann bestätigt. Nur zu gerne halte ich so was Knuspriges in meinen Händen. Ich mag eben kleine, feste Titten und ’n knackigen Arsch! Aber leider fangen die jungschen Weiber recht bald an, zu zicken. Und über kurz oder lang krähen sie alle nach noch mehr Kohle. Für Shopping und fürs Ausgehen mit Freundinnen. Weil ich ja kein Großverdiener bin, rennen sie auf ihren schlanken Stelzen bald wieder weg. Und beim nächsten Versuch mit einer anderen passiert die gleiche Scheiße!«

Baumann schaltete sich ein. »Da muss’ ich dir zustimmen, Ralf! Mir geht ’s ebenso, wie du weißt. Und es ist ja nicht das erste Mal, dass wir drüber reden. Denn dieses ständige »auf der Pirsch« sein, das funktioniert bei uns bald nicht mehr. Da können wir uns optisch noch so gekonnt aufhübschen. Oder jeden Tag Liegestütze drücken, bis wir schielen!« Er hielt kurz inne und brannte sich eine Zigarette an. »Wenn es morgen in Wien mit der Finanzierung klappt, wovon ich überzeugt bin, geben wir geschäftlich mal richtig Gas. In der Folge wird es mit dem »Geld verdienen« bestimmt ernst. Spätestens dann, so glaube ich zumindest, kommen wir ohnehin nicht drum herum. Ich meine, um uns zu disziplinieren. Um nicht weiterhin von den jungen Büchsen gemolken zu werden!« Er winkte ab. »Wir sollten uns wohl den angepassten Jahrgängen zuwenden. Könnte sich ja was Brauchbares finden lassen. Muss ja nicht unbedingt ’ne reiche Wilmersdorfer Witwe sein!«

Zernick lachte laut auf. »Ich wusste gar nicht, dass du ebenso tickst wie der Horst. Na gut, Dieter! Wir versuchen mal auf euch aufzupassen. Und vielleicht findet Lydia für jeden eine passende Frau! Wobei dann ganz bestimmt nicht irgendeine von den ganz jungen Weibern in Frage kommt!«

Baumann hob abwehrend die Hände. »Bekomm’ es bitte nicht in den falschen Hals, mein lieber Ralf! Aber für mich, bitte, bitte, keine Russin! Die hab’ ich durch.«

Zernicks Augen wurden für einen winzigen Moment schmal. Er schürzte die Lippen. Doch einen Augenblick später zeigte er wieder ein schiefes Grinsen.

Alle Drei lachten und am frühen Abend hatten sie die Flasche geleert.

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