die Wahl der Lebensträumeund deren Verwirklichung
eine entscheidende Rolle für gefühltes Glückspielen. Unsere Lebenseinstellung verändert sich! Folglich sollte ein Plan, welche Lebensträume man am besten auswählt, zwingend vorliegen. All dies setzt eine Negierung des Zufalls oder Schicksals voraus! Jeder Mensch ist für seine Taten selbst verantwortlich! Er wird ja auch tatsächlich zur Verantwortung gezogen, jedenfalls in einem Rechtsstaat, falls man ihm etwas gesetzlich verbotenes nachweisen kann. Auch wenn daran millionenfach geglaubt wird, kein Leben ist in seinem Verlauf vorbestimmt. Wir sollten uns durch missverständliche Botschaften nicht davon abhalten lassen, unser Leben zu planen. Sich treiben zu lassen und auf Schenkungen oder Erbschaften zu hoffen, ist definitiv deshalb falsch, weil es die Chancen auf ein selbstbestimmten Leben ausbremst. Außerdem gehen statistisch gesehen, 60 Prozent sowieso leer aus! Die Eigeninitiative wird gekillt! Eine Eigenschaft, die man vielleicht noch einmal dringend braucht, in einem Kapitalismus, der an die Grenzen des Wachstums stößt. Denn die weltweite Verschuldung der privaten Haushalte, der Unternehmen, des Finanzsektors und der Staaten beträgt zusammen um die 200 Billionen US-Dollar. Und hier sind keine Milliarden gemeint, wie in den USA, wenn von Billions die Rede ist, sondern eine einzige Billion ist, jeder Kleinsparer weiß das, mal eben 1.000 Milliarden. Schulden, die nie komplett zurückgezahlt werden können. Überhaupt sollte allen Europäern klar sein, dass eine gemeinsame Währung ohne politische Union nicht funktionieren kann. Dazu sind die einzelnen Länder in ihrer Wirtschaftskraft viel zu unterschiedlich. Entweder man bekennt sich zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, die diesen Namen verdient, oder die EU wird durch den nationalen Egoismus in absehbarer Zeit auseinanderbrechen. Was den Menschen in Europa, da kann kein Zweifel bestehen, nicht gut bekommen würde. Es ist wichtig, sich nicht nur über das zu informieren, was die eigene Meinung bestätigt, wenn man etwas lernen will. Allerdings scheint die Toleranzschwelle gegenüber Andersdenkenden immer niedriger zu werden. Komplimente können missglücken, noch ehe sie vollends zu Ende formuliert sind! Man muss heutzutage vorsichtig sein, was man wie sagt und erst recht, was man schreibt. Ein Ausspruch wie „Kann mir bitte mal jemand das Wasser reichen!“ gilt möglicherweise schnell als Gipfel der Arroganz und löst vielleicht sogar automatisch einen Shitstorm der Übersetzungsprogramme aus. Wer weiß, es passieren die merkwürdigsten Dinge auf der Welt? Die Beschäftigung mit den neuesten Trends in der Sprache ist mir geradezu eine Herzensangelegenheit und deshalb würde mir nicht im Traum einfallen, das Wort „Neger“ in den Mund zu nehmen. Und auch nicht Indianer oder Rothaut, zwei Begriffe, die mir in meiner Kindheit durch Karl May sehr geläufig waren, sondern es hat jetzt „Native Americans“ zu heißen! Dem Vorschlag, das eher männlich klingende Wort „Computer“ durch „Computa“ zu ersetzen, habe ich allerdings wegen der Folgen für alle Begriffe mit der gleichen Endung bisher nicht entsprochen. Auch der ungezügelte Gebrauch des klitzekleinen Wörtchens „man“ wird oft schon als mittlere Provokation verstanden. Ich weiß auch nicht, was mich trotz geballten Gender-Wissens dazu verleitet hat, dieses grammatikalisch zwar korrekte, aber in manchen Kreisen politisch völlig inkorrekte Indefinitpronomen gleich drei Mal in diesem Absatz zu verwenden. Vermutlich ist mein fast schon biblisches Alter schuld, vulgo Lebenserfahrung, sicherlich auch mein nach wie vor weiterhin männliches Geschlecht und die nun wirklich ernsthaft bahnbrechende Erkenntnis, dass der erste Wille wichtiger ist als der letzte. Und – das mag überraschen - der zweite, dritte und sämtliche weiteren Willen zu Lebzeiten ebenfalls. Von den Villen meiner Freunde im Tessin und in Florida ganz abgesehen! Voll guten Willens lässt sich also verkünden:
Die Zukunft gehört denjenigen, die noch Träume haben.Die Wahl der Lebensträume ist tatsächlich von allergrößtem Belang fürs Leben. Nicht für irgendeins, sondern für Ihr Leben – daran kann es nicht den geringsten Zweifel geben. Und das Beste ist, Sie haben nichts versäumt, sondern nach wie vor die fast uneingeschränkte, freie Wahl! Eine Wahl, die für Sie persönlich von weitaus größerem Nutzen ist als jede andere!
Was wir alle gemeinsam haben, ist das Leben.Was uns trennt, sind nicht unsere Träume, sondern deren Realisation. Mehr Magie und Spannung ins eigene Leben zu bringen, ist äußerst faszinierend. Das innere Feuer zu entfachen, macht tatsächlich unbändige Freude. Wie ist das zu schaffen? In den Medien mehr als im richtigen Leben gibt es jede Menge Traumfrauen & Traummänner, Traumberufe, Traumreisen, Traumstrände, Traumschiffe & Traumautos sowie Traumhäuser. Unser Leben ist voller Träume, aber nur knapp fünf Prozent der Menschen in Europa sind wunschlos glücklich. Rund 95 Prozent haben Lebensträume, die bei den Top 20 - Wünschen noch ziemlich gleich sind. Danach gibt es zunehmend deutlichere Unterschiede, die vermutlich daher rühren, ob man die Gegenwart für das Ende der persönlichen Entwicklung oder für den Anfang der Zukunft hält. Oder eben nicht. Zwischen Europäern und US-Amerikanern ist die Einstellung zum Leben in dieser Hinsicht nach wie vor signifikant unterschiedlich. Allerdings auch, was in mancher Hinsicht den Grad der Naivität angeht. Ein Zitat des deutschen Dichters der Klassik, Johann Wolfgang von Goethe, eines der klügsten und vielseitigsten Denker seiner Zeit, trifft das Lebenstraum-Thema genau: „Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung um ohne Wunsch zu sein“! Dies ist ein wunderbarer, mit großer Leichtigkeit formulierter Satz und bedeutet: Spiele und Wünsche gehören irgendwie zusammen und sind altersunabhängig! Unsere Rolle erhalten wir von der Kultur, in die wir hineingeboren werden, aber was wir damit anfangen, entscheiden wir als Erwachsene selbst. Nicht nur authentisch zu wirken, sondern es im Innersten zu sein, ist eine der größten Herausforderungen.
Die Komposition unserer Lebensträume zu einem stimmigen Selbstbild ist hierbei ein immens wichtiger Faktor.Dieses neue Ideenbuch ist ein
Game Changerund bei entsprechender Anwendung hervorragend geeignet,
das Spiel des Lebensins Positive zu drehen. Gerade auch den Dialog im eigenen Kopf, um schneller raus aus dem Jammermodus zu kommen, besser noch, gar nicht erst rein! Pessimismus ist einfach zu anstrengend, um ihn dauerhaft zuzulassen. Denn in einer sozial so hoch entwickelten Gesellschaft wie der unsrigen ist es nicht immer ganz einfach, den erträumten Platz zu finden. Es gibt so unglaublich viel, wofür es sich zu leben lohnt, deshalb ist die erste Konsequenz: Es müssen
durchdachte Entscheidungengetroffen werden! Besser früher als später! Denn Verzettelung macht unglücklich, möglicherweise sogar dumm. Was sag ich? Die Konzentration auf das Unwesentliche ist geradezu die gültige Definition für Ignoranz und kultivierte Einfältigkeit. Außerdem fehlt gegenwärtig eine risikobereite Zeitdiagnostik der Intellektuellen. Sonst – eine zunächst etwas steil anmutende These – würden nicht Millionen Menschen auf die Anerkennung anderer warten. Vergeblich, weil ihnen keiner vermittelte, dass man sich zunächst selbst erkennen und anerkennen muss. Denn in dem Wort steckt der Begriff „kennen“. Nur wer sich gut kennt, was von der Qualität der inneren Kommunikation abhängt, kann überhaupt Anerkennung von außen deutlich genug wahrnehmen und richtig einordnen. Wer sich täuscht, kann sich nur selbst wieder enttäuschen. Wir werden nicht von anderen getäuscht oder enttäuscht. Es lohnt sich, darüber nachzudenken! Menschen mit erfüllbaren Lebensträumen haben auf jeden Fall eines:
Читать дальше