Manfred Bauer - Jesus in Neuem Licht

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Dieses Buch ist das Ergebnis eines lebenslangen Versuchs, herauszufinden, wie Jesus tatsächlich war.
In einer wirklichkeitsnahen Erzählung über das öffentliche Wirken Jesu zeichnet Manfred Bauer ein nuanciertes, lebendiges Porträt dieses Gottes- und Menschensohnes. Der Autor lädt seine Leser ein, dieses mit von ihm vorgelegten, wissenschaftlichen Argumenten zu vergleichen und Jesus in einem breiteren Kontext zu betrachten, indem er ihn mit spirituellen Meistern aus anderen Religionen in Beziehung setzt.
Was kann uns das Turiner Grabtuch über die Auferstehung sagen? Können wir darauf das wirkliche Antlitz Jesu erkennen?
Der Autor zeigt auf, dass alle Fakten für die Echtheit dieses Tuches sprechen. Mit kriminalistischer Akribie beweist er, dass die Radiocarbondatierung aus dem Jahre 1988, die es als mittelalterliche Fälschung «entlarvte», manipuliert war und dass die entscheidenden Weisungen hierzu aus dem Vatikan kamen.
Das Ziel dieses Buches ist es, Menschen zu helfen, Jesus im Kontext der damaligen Zeit und seine Wirkung auf die Menschheitsgeschichte über 2000 Jahre besser zu verstehen.
Es zu lesen könnte sich als eine lebensverändernde Erfahrung erweisen.

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In Jerusalem führten die Priester ihre Abstammung auf Aaron zurück, während die Priester des Nordreichs Söhne des Mose waren. Dies führte dazu, dass die südlichen Schriften die Rolle des Mose klein hielten, während die des Nordens den Aaron gegenüber Mose ins Unrecht setzten.

In der Bibelwissenschaft werden die Schriften des Südreiches Juda mit J bezeichnet, da sie von Gott als JHWH sprechen, die des Nordreiches Israel mit E, da diese für Gott die Bezeichnung Elohim verwenden.

Als nun im Jahre 722 v. Chr. die Assyrer – ein Volk in Mesopotamien, dem heutigen Irak – das Nordreich zerstörten, wurden dessen Bewohner deportiert oder flüchteten nach Juda. Sie brachten dabei ihre Schriften mit. Aus beiden Schriften J und E wurde nun eine Tora zusammengezimmert. Oft wurden zwei Geschichten zu einer Einzigen verbunden, wobei jede nahezu vollständig erhalten blieb. So zum Beispiel die Schöpfungsgeschichte oder die des Noah. Nachdem nun J und E vermischt waren, kamen später neue Erzählungen hinzu, die mit P bezeichnet werden, da sie in erster Linie die Sichtweise der Priesterkaste, und zwar der Aaronitischen vertrat. In diesen Schriften geht es hauptsächlich um das Prinzip, dass die geweihten Priester die einzigen Mittler zwischen den Menschen und Gott sind. Als solche wurden nur die aus der Nachkommenschaft Aarons als rechtmäßig angesehen. Nur diese waren befugt, das Opfer JHWH darzubringen. Geopfert werden durfte nur an einem zentralen Ort, dem Tempel in Jerusalem. Die Priester aus der Nachkommenschaft des Mose waren zu untergeordneten Helfern degradiert worden, die sogenannten Leviten.

Heute würde man das eine „Monopolstellung“ nennen. Und zwar eine der ganz besonders lukrativen Art.

Hierzu ein Beispiel aus 4. Mose 25, (Das Volk Israel betreibt Götzendienst. Pinehas eifert für Gott). 9

Es handelt sich um eine Erzählung, zusammengefügt aus J und E (vereinigte Schriften des Nord und Südreiches) einerseits und P (Priesterkaste) andererseits. Bis einschließlich Satz 5 entstammt der Text JE. Danach wird er von P weitergeführt. JE ist in Kursiv, P in Normalschrift wiedergegeben.

1 Und Israel wohnte in Sittim und das Volk fing an Unzucht zu treiben mit den Töchtern der Moabiter, 2 welche das Volk zu den Opfern ihrer Götter luden. Und das Volk aß und betete ihre Götter an. 3 Und Israel hängte sich an Baal-Peor. Da ergrimmte der Zorn des HERRN über Israel. 4 Und der HERR sprach zu Mose: Nimm alle Obersten des Volks und hänge sie dem HERRN auf angesichts der Sonne, daß der grimmige Zorn des HERRN von Israel abgewandt werde! 5 Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Jedermann töte seine Leute, die sich an Baal-Peor gehängt haben!

6Und siehe, ein Mann aus den Kindern Israel kam und brachte eine Midianitin zu seinen Brüdern vor den Augen Moses und der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, während sie weinten vor der Tür der Stiftshütte. 7

Als Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, solches sah, stand er auf inmitten der Gemeinde und nahm einen Speer in seine Hand 8und ging dem israelitischen Mann nach, hinein in das Gemach, und durchstach sie beide, den israelitischen Mann und das Weib, durch den Bauch. Da hörte die Plage auf von den Kindern Israel. 9Und derer, die an dieser Plage starben, waren vierundzwanzigtausend. 10Und der HERR redete zu Mose und sprach: 11Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat dadurch, daß er mit meinem Eifer unter ihnen eiferte, meinen Grimm von den Kindern Israel abgewandt, so daß ich in meinem Eifer die Kinder Israel nicht aufgerieben habe. 12Darum sprich zu ihm: Siehe, ich gebe ihm meinen Bund des Friedens, 13und es soll ihm und seinem Samen nach ihm, der Bund eines ewigen Priestertums zufallen dafür, daß er für seinen Gott geeifert und für die Kinder Israel Sühne erwirkt hat. 14Der erschlagene israelitische Mann aber, der samt der Midianitin erschlagen ward, hieß Simri; ein Sohn Salus, ein Fürst des Vaterhauses der Simeoniter. 15Das erschlagene midianitische Weib aber hieß Kosbi; eine Tochter Zurs, der das Stammesoberhaupt eines Vaterhauses unter den Midianitern war. 16Und der HERR redete zu Mose und sprach: 17Befehdet die Midianiter und schlagt sie; 18denn sie sind es, die euch befehdet haben mit ihrer Arglist, die sie wider euch erdacht haben in Sachen Peors und ihrer Schwester Kosbi, der midianitischen Fürstentochter, die am Tage der Plage erschlagen wurde, welche um Peors willen entstand.

Wenn wir den Text näher unter die Lupe nehmen, sehen wir sehr deutlich, welche Absicht dahinter stand. Beide Textanteile sind unvollständig. Zunächst befiehlt Moses im JE-Text, diejenigen zu töten, die sich Baal-Peor, einem Gott der Moabiter , zugewandt haben. Dann bricht der Text ab, ohne dass über die Ausführung seines Befehls näheres gesagt wird.

Hier setzt nun der P-Text ein, in dem geschildert wird, wie ein Israelit vor den Augen des Mose und des Volkes eine Midianiterin mit sich führt. Die beiden gehen anscheinend in ein Haus um dort ein „Schäferstündchen“ zu genießen. Pinehas, ein Enkel des Aaron geht ihnen nach und tötet beide mit einem einzigen Speerstich.

Pinehas und seinen Nachkommen, den Aaroniten, wird als Belohnung für diese Tat von JHWH der Bund des ewigen Priestertums verliehen.

Der priesterliche Teil der Erzählung besagt also, dass die Befugnis JHWH zu opfern, für alle Zukunft ausschließlich den Aaroniten zukommt. Moses schaute ja nur tatenlos zu.

Es ist unklar, was mit der „Plage“ gemeint ist, an der die Kinder Israels starben. Vermutlich eine Seuche, die dem Volk Israel von JHWH als Strafe für den Götzendienst geschickt worden war.

Nicht unerwähnt bleiben darf noch eine besondere Raffinesse im Text. Aus den Moabitern im JE-Text werden bei P plötzlich Midianiter.

Moses Frau war Midianiterin. Somit wurde er diskreditiert. Und seine Nachkommen waren keine reinblütigen Israeliten mehr.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich war dieser „Moses“ eine Sagensgestalt. Wenn es ihn überhaupt gab, waren zum Zeitpunkt der Abfassung der Geschichten über ihn, kaum noch Tatsachen von ihm bekannt. So natürlich auch nicht, welche Frau(en) er hatte.

Am ehesten kann man sich vorstellen, dass die Midianiter ursprünglich ein befreundetes Volk waren und dass dies dadurch unterstrichen wurde, indem man Moses eine von dort stammende Frau zuschrieb.

Zum Zeitpunkt der vorstehend angeführten Geschichte war wohl der Priesterschaft eine enge Verbindung zwischen beiden Völkern ein Dorn im Auge. Ihr ging es mehr um die Reinerhaltung des Blutes.

So schlug man mit dieser Geschichte zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen wurden die Midianiter zu Feinden erklärt. Zum anderen wurden Moses und seine Nachkommen auf eine Art heruntergesetzt, dass sie schon von daher nicht mehr für würdig befunden werden konnten, JHWH zu opfern.

In dieser Weise konnte man sich in jenen Zeiten, mit relativ wenig Aufwand, eine lukrative Monopolstellung schaffen! Machtpolitik mittels Geschichtsklitterung!

Dies ist beileibe nicht die einzige P-Geschichte dieser Art. Als Gegenpol schrieb nun – vermutlich Jeremia, ein Priester mosaischer Abstammung – das Deuteronomium (in der Exegese D - Text genannt).

Des Weiteren steht R in der Bibelwissenschaft für den Redaktor, der all diese teils widersprüchlichen Texte zu dem, was wir als Altes Testament kennen, zusammengefügt hat. Dies geschah vermutlich durch den aaronitischen Priester Esra in den Jahren des Babylonischen Exils (587 bis 539 v. Chr.).

Jede biblische Geschichte spiegelt etwas wieder, was deren Autor wichtig war. Und da die aaronitischen und mosaischen Priester infolge ihres Ringens um Einfluss und Macht einander in Konkurrenz gegenüberstanden, kommt dies auch in den mosaischen Schriften zum Ausdruck. So lässt zum Beispiel der mosaische Prophet Jeremia seinem Ärger auf die Aaroniten freien Lauf:: „Wie dürft ihr denn sagen: ,Wir sind weise, und das Gesetz JHWH' s ist bei uns!‘ Wahrlich ja, zur Lüge gemacht hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten! Zuschanden geworden sind die Weisen (…) und vom Propheten bis zum Priester gehen sie alle mit Lügen um … .“ 10

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