Rebecca Hünicke - Einmal Mondstern und zurück

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DER TOD wandert durch die Welt, um seine Aufgaben zu erfüllen. Er hat sich bisher nie Gedanken darüber gemacht, dass er gerne eine Wahl habe, bei dem was er tue. Die Begegnung mit Louna lässt ihn inzwischen anders darüber denken.
Nach dem Tod ihrer Eltern steht Louna unter Schock. Von einem Moment auf den anderen redet sie nicht mehr. Sie kann nicht begreifen, dass sie nicht mehr da sind. Sie erschafft sich eine eigene, neue Welt, in der DER TOD ihr ein lieber Freund wird.

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Von unten dringen Geräusche von Schritten nach oben. Frau Krauses Schritte sind lauter, weil sie Klackerschuhe anhat. Der Türaufhalter hat einen schnellen und festen Schritt.

Meine Schwester steht mit Piepsi auf und geht zu ihrem Kleiderschrank zurück. Maria folgt ihr. Gemeinsam legen sie ihre Sachen aufs Bett. Es werden mehrere Stapel. Solveighs Reisetasche reicht nicht für alles. Sie geht zur Abstellkammer und holt noch einen großen Koffer. Es ist Papas großer schwarzer Koffer. Er ist so groß, dass sie selbst darin eingepackt werden könnte. Papa hat das mal zum Spaß gemacht. Der Koffer ist zu groß für sie und unhandlich zu tragen. Maria geht ihr entgegen und befreit sie von dieser Last. Erleichtert lässt sich Solveigh helfen.

Maria legt das Ungetüm auf den Boden und öffnet es. Stapel für Stapel verstaut sie in ihm und trotzdem ist er kaum ausgefüllt. Eine große Leere umgibt Solveighs Sachen. Diese Leere fasziniert mich. Mein Blick kann sich nicht von ihr lösen. Ich überlege, ob ich mich ganz klein mache, vielleicht passe ich noch hinein.

Der Abgrund verändert seine Form. Sein Loch wird kleiner. Hämisch grinst er mich an. Er will mich nicht zu sich lassen und wird immer kleiner.

Solveigh spricht mit mir. Sie ist mit Packen fertig und will mit mir in mein Zimmer gehen. Sie ergreift meine Hand und zieht mich hinter sich her. Mein Abgrund ist geschlossen.

Die türkisenen Buchstaben meines Namens kann ich nicht sehen, denn meine Zimmertür steht auf. Ich bleibe im Türrahmen stehen, weil meine Beine schwer werden und meine Füße nicht gegen diese Last ankommen.

Solveigh und Maria warten darauf, dass ich weitergehe und fordern mich mehrmals dazu auf. Meine Schwester albert mit ihrer Ente herum und meint, sie bräuchte Platz zum Fliegen. Sie versucht mich mit Piepsi ins Zimmer zu schubsen. Maria unterbricht sie in ihrem Spiel. Dann legt sie ihre Hände auf meine Schultern und redet mir leise zu.

Ich sehe aus dem Fenster und hinter mir packen Solveigh und Maria meine Sachen ein. Sie flüstern jetzt. Warum, weiß ich nicht.

Auf der Straße fährt ein Mann auf seinem Fahrrad an mir vorbei. Er trägt einen weißen Helm mit blauen Streifen, die mittig über die Oberfläche entlang laufen, von vorne nach hinten oder anders herum. Er trägt kurze Sachen und eine Sonnenbrille. Ich erkenne sein Gesicht nicht, aber seinen Helm habe ich schon einmal gesehen. Zwei Autos überholen ihn, ein kleines rotes und ein großes silbernes. Bevor sie ihn überholen, verlangsamen sie ihre Geschwindigkeit und fahren langsamer an ihm vorbei.

Die Äste unserer Kastanie bewegen sich sacht im Wind, so, als ob sie mir zuwinken wollten. Ein schwarzer Vogel mit orangem Schnabel lässt sich auf einem der Zweige nieder und sieht mich durchs Fenster an. Es ist eine Amsel. Bewegungslos sitzt sie da und blickt mich an. Und ich sie auch. Es ist wie das Spiel, wer am längsten dem anderen in die Augen sehen kann. Wer zuerst wegschaut oder lacht, der hat verloren.

Ich verliere, weil Solveigh mich berührt und ich erschrecke. Ich habe meinen Blick dabei gesenkt. „Wir sind fertig mit Packen. Wir gehen wieder runter.“

Meine Schwester ist unsere Anführerin. Sie geht wieder vor. Je näher wir nach unten kommen, desto lauter dringen die Stimmen von Frau Krause und Herrn Meyer zu uns. Maria hat zwei Koffer mitgenommen, die sie an der Haustür abstellt, bevor wir in die Küche zu den anderen gehen. Die Frau lächelt uns an und fragt, ob wir alles hätten. Der Türaufhalter guckt nur gelangweilt und kaut auf seinem Kaugummi herum.

Maria meint, wir könnten in Ruhe durchs ganze Haus gehen, um zu schauen, ob wir noch etwas anderes mitnehmen möchten. Solveigh will noch ihr Fahrrad mitnehmen und zeigt es Maria. Es steht noch im Garten am Zaun, obwohl sie es gestern Abend in die Garage bringen sollte.

Ich bleibe bei den anderen beiden in der Küche stehen und zähle die weißen Fliesen auf dem Boden und die grauen an der Wand zwischen den Küchenschränken. Auf dem Boden zähle ich fünfmal sieben und schätze, wie viele es insgesamt sind. An der Wand zähle ich erst fünfundzwanzig Mal acht und dann noch siebzig Mal fünf. Auch das reicht nicht aus und ich muss eine neue Schätzung machen.

Maria bittet Herrn Meyer, Solveighs Fahrrad in seinen Kofferraum zu packen. Er nickt ihr zu, verlässt kauend die Küche durch die Terrassentür und kümmert sich um das Gefährt. Bei jedem Schritt auf den Küchenfliesen machen seine schwarzen Lackschuhe Quietschgeräusche. Es sind nur wenige Schritte, sodass das Quietschen schnell verstummt.

Unser Esstisch ist vom Frühstück noch nicht abgeräumt. Wir hatten es eilig und Mama wollte unsere Müslischalen später abräumen. Auch das Müsliglas und die Milch stehen noch auf dem Tisch. Solveigh entdeckt die Milch und stellt sie in den Kühlschrank, damit sie nicht verdirbt. Maria spült unsere Müslischalen in der Spüle ab und stellt sie in die Spülmaschine. Anschließend wischt sie den Tisch ab und meine Schwester trocknet ihn ab. Es ist ein falsches Bild. Mama sollte sich um den Tisch kümmern. Solveigh will unsere Lebensmittel aus dem Kühlschrank mitnehmen, weil wir sie noch essen können. Maria holt einen Einkaufskorb aus ihrem Auto, unsere Koffer nimmt sie auf dem Weg dorthin mit.

Als sie wiederkommt, hat sie einen großen Plastikkorb mit dunklen Griffen in einer Hand. Herr Meyer folgt ihr. Meine Schwester öffnet noch einmal den Kühlschrank und gibt Maria die Lebensmittel an, die sie in ihren Korb packt. Das Telefon klingelt und die anderen blicken in die Richtung, aus der das Klingeln kommt. Es klingelt zweimal, dreimal… achtmal. Niemand geht ans Telefon, der Anrufbeantworter geht an. Mama, Papa, Solveigh und ich sagen, dass wir nicht Zuhause seien, aber der Anrufer könne uns nach dem Piep eine Nachricht hinterlassen. Es piept. Niemand will uns etwas sagen. Der Anrufer legt auf.

Solveigh weint. Sie ruft nach Mama und Papa und versucht, sich mit den Händen ihre Tränen wegzuwischen. Sie schafft es nicht. Es sind zu viele und sie kullern sehr schnell über ihr Gesicht. Frau Krause nimmt von Maria den grünen Korb entgegen, damit sie Solveigh trösten kann. Sie kniet sich vor sie hin und meine Schwester legt ihre Arme um Marias Hals und nimmt den Trost entgegen. Ich spüre, wie mich die anderen Erwachsenen ansehen. Es ist mir egal. Ich ignoriere sie.

Wir vier haben dem Anrufer mitgeteilt, es sei niemand zu Hause- es ist gelogen. Solveigh und ich sind zu Hause. Irgendwann ist es wieder ruhig in der Küche. Meine Schwester weint nicht mehr. Maria nimmt meine Hand und wir gehen wieder nach draußen zu den Autos. Der Türaufhalter ist der Erste in unserer Kolonne und macht seinen Job. Während alle anderen in die Autos steigen, schließt er die Haustür ab. Dieses Mal fährt Maria vor und er hinter ihr her.

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