Bachus Bogner - DER UNSINN DES LEBENS

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Das Buch behandelt die elementarsten Fragen der Menschheitsgeschichte. Es enthält, neben der wahren Schöpfungsgeschichte (wissenschaftlich erwiesene Version!), extrem brisante, bisher noch nie veröffentlichte Informationen über Gott, den Teufel und Fritz Steiner. Warum musste Letzterer in der Figurenheilanstalt behandelt werden? Lebt Elvis noch in Obermaunzing? Führen die Wege des Herrn durch den Darmkanal? Wie entstand der Frauenhass? Warum hob Marcel das linke Bein? (Warum kann der Allmächtige Worte nicht lesen, wenn sie in Klammern geschrieben werden?) Was ist der (wissenschaftlich erwiesene) Sinn des Lebens? All das und vieles mehr erfährt der Leser in diesem hochseriösen, glänzend recherchierten Meisterwerk.

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ich glaub unser Heribert, kriegt langsam Schiss.

Die Treppe hinauf mit ihren haarigen Beinen,

stürzt sie zur Tür rein und schnappt nach dem Kleinen.“

„Hilfe!“, schrie Heribert.

„Haha!“, lachte Herbert.

„Ihr Saudeppen!“, brüllte Hans-Hubert, der dem Geschrei folgend ins Kinderzimmer gestürmt gekommene Vater.

„Aua!“, heulte der, die erste, von Hans-Hubert verteilte, Kopfnuss empfangende Hubert.

„Das habt ihr davon!“, meldete sich Mutter Hermine aus dem Schlafzimmer.

„Aua!“, weinte der, zuvor noch lachende, die zweite, von Hans-Hubert ausgegebene, Kopfnuss genießende Herbert. Und dann war Ruhe. Heribert legte sich zu seinen Eltern, die dem, noch immer verschreckten, Jungen, zur Beruhigung, Steinigungs- und Kreuzigungsgeschichten aus der Bibel vorlasen. Hubert und Herbert erholten sich indessen, bei der Betrachtung spezieller, den durch die Backpfeifen verursachten Schmerz, lindernder, das Blut vom Kopf in andere Körperregionen wandern lassender, Heftchen, die man tags davor im Tabak- und Schreibwarenladen Budenbrüller, zusammen mit einer Schachtel Zigaretten, gemeinschaftlich gestohlen hatte. Die sich in diesem Magazin befindlichen, hübschen, jungen, nackten Damen, schienen direkt aus dem Himmel zu kommen und würden in Kürze mit ihren großen, vollen, wohlgeformten Brüsten, in die Betten der Brunnhuber Brüder kriechen, um diese mit ihren göttlichen Mündern... . Doch dazu kam es nicht mehr. Ein lauter Knall riss die Buben aus ihren Phantasien. Und es ward Licht. Ein heller Blitz riss die Eltern aus ihren Kreuzigungsgeschichten. Und plötzlich stand ihr Bruder Heribert im Zimmer. Sein Blick war wirr. Die Haare weg. Die Stirn verkohlt.

„Was ist passiert?“, fragte Hubert.

„Wo sind unsere Eltern?“, wollte Herbert wissen.

„Im Schlafzimmer. Und auf dem Dach.“, antwortete Heribert wahrheitsgemäß. Der Allmächtige hatte wieder einmal Scheiße gebaut. Wieder einmal ratlos griff er zum Telefon und rief mich an.

„Bachus.“

„Gott.“

„Welcher?“

„Der Dreifaltige.“

„Und mit wem spreche ich?“

„Hä?“

„Spreche ich mit dem Vater, dem Sohn oder dem Hl. Geist?“

„Gott Vater.“

„Kannst du das beweisen?“

„Hä?“

„Naja. Du könntest ja auch der Teufel sein und nur so tun als wärst du Gott. Immerhin hast du recht teuflisch gehandelt.“

„Das war ein Versehen. Du schreibst das doch nicht etwa auf?“

„Selbstverständlich tue ich das!“

„Das kannst du doch nicht machen! Was sollen denn die Leute von mir denken?“

„Tja. Unterschiedliches. Viele glauben sowieso nicht an dich oder halten dich ohnehin für einen Psychopathen.“

„Wie bitte?“

„Aber ja. Manche denken sogar du wärst eine Kuh.“

„Eine Kuh?!“

„Ja.“

„Ein Rindvieh?!“

„Ja.“

„Die Menschen halten mich für ein Rindvieh?!“

„Manche schon. Du verhältst dich ja oft auch so. Wie kann man den nur einen Blitz losschicken, ohne dabei vorher seine Brille aufzusetzen?“

„Mein Gott. Ich war halt ein bisschen angetrunken. Du kennst das ja.“

„Schon. Aber ich werde dann nicht so zornig wie du. Wieso musst du immer jemanden bestrafen?“

„Ich kann doch einem katholischen Pfarrer nicht so eine Schweinerei durchgehen lassen.“

„Ach komm. Du hast doch katholischen Pfarrern schon ganz anderes durchgehen lassen. Denk an die Internate! An die Ministranten! Oder…“

„Hör auf Bachus!“

„Ich denke nicht daran!“

„Ich warne dich! Noch ein Wort und dich trifft der nächste Blitz!“

„Schauen wir mal.“, sagte ich lässig und legte auf. Gott schäumte vor Wut. Es blitzte gewaltig, doch mein Blitzableiter funktionierte und ich schrieb weiter. Von Blitzen ließ ich mich schon lange nicht mehr beeindrucken. Schließlich hatte ich den Blitzkrieg überlebt. Und das als Eichhörnchen. Es war meine dritte Wiedergeburt. Nachdem ich als gefleckter Dungkäfer, in den Rang eines südostasiatischen Hängebauchschweins aufgestiegen…

„Halt! So kannst du nicht weitermachen Bachus! Der Leser wird dir nicht mehr folgen können. Außerdem warst du kein gefleckter Dungkäfer, sondern ein gemeiner Waldmaikäfer.“

„Und du eine Blattlaus!“

„Aber eine Blattlaus in Paris! Während du auf niederbayerischen Misthaufen herumgekrabbelt bist, habe ich in der Avenue des Champs-Élysées diniert!“

„Bis du selbst diniert wurdest. Von einem lächerlichen Marienkäfer.“

„Was immer noch ehrenhafter ist, als in einer Jauchegrube zu ersaufen.“

„Das bin ich nicht. Das war dein Ex Eros.“

„Ach ja. Eros. Das waren noch Zeiten. Apropos Eros. Was ist eigentlich mit deinem Ersatz-Eros vom Anfang der Geschichte?“

„Du meinst Marcel?“

„Ja.“

„Den Beinheber?“

„Ja.“

Er hob tatsächlich das Bein. Fritz musste lachen. Hubert würde zufrieden sein. Chantal eher nicht. Die Scheidung würde für sie weit weniger lukrativ werden als gedacht. Aber immerhin könnte sie dann offen mit Marcel zusammenleben. Er würde sicher auch ohne dem ganzen Geld bei ihr bleiben. Schließlich liebte er sie nicht wegen ihres Reichtums, sondern auf Grund ihrer Intelligenz, ihres Stils, ihres Humors, ihres Esprits und ihrer, von Hubert finanzierten, Silikonbrüste. Dachte sie. Doch sie irrte. Marcel liebte ausschließlich Marcel. Er war regelrecht verknallt in seinen, mit allerlei Bildern und Schriftzügen tätowierten, durch die Brustwarzen gepiercten, im Intimbereich rasierten und am Hintern epilierten Luxuskörper. Am liebsten mochte er allerdings sein Gesicht. Die an den Seiten kurzgeschorenen, oben halblangen, nach hinten gegelten Haare, den Hipsterbart, der zwar für den neutralen Betrachter, auf Grund des unregelmäßigen, schwachen Wuchses, lächerlich aussah, in Marcels himmelblauen Augen jedoch, seinem Äußeren etwas Männliches verlieh. Und männlich wollte er sich speziell in der jetzigen Situation fühlen. Gründlich und mit einem souveränen Lächeln im Gesicht, überprüfte er noch ein letztes Mal sein Ebenbild im überdimensionalen, im Giorgio Armani Schlafzimmerschrank integrierten, Giorgio Armani Schlafzimmerspiegel, hob das Bein, stellte es auf dem, mit Giorgio Armani Bettwäsche bezogenen, Bett ab und griff sich dabei an den eigenen, epilierten Hintern, bevor er seinen glattrasierten Penis, in die glattrasierte Vagina, der Frau des schwerreichen Großgrundbesitzers Hubert Brunnhuber, von hinten einführte. Die Tatsache, dass die Pornodarsteller, von denen er sich das Beinheben abschaute, ihr Bein nur zwecks detaillierter Großaufnahmen heben, nicht ahnend und die Tatsache, dass er tatsächlich dabei gefilmt wurde, nicht wissend, begann er nun, die, in einer etwas hysterisch anmutenden Performance, ihren mit langen, blondierten Haaren bedeckten Kopf, abwechselnd nach links und rechts schüttelnde, laut und hoch stöhnende, Brunnhuber Gattin Chantal Brunnhuber Schnurrenbacher, mit rhythmischen Stößen, noch immer sich selbst dabei, selbstverliebt an den Hintern greifend, zu beglücken. Fritz musste lachen. Er drückte die STOPP-Taste, wischte einen, zuvor in stoischer Ruhe aus seinem linken Nasenloch herausgearbeiteten, Popel unter seinen Schreibtisch und humpelte, einen Humpen Bier vor sich hertragend, zur Toilette. Es war ein guter Tag im Leben des an schlechten Tagen reichen Lebens, des mittlerweile 53jährigen, zweimal geschiedenen, dreimal angeschossenen, nicht tätowierten, nicht gegelten, im Genitalbereich nicht rasierten und am Hintern nicht epilierten Privatdetektives.

„Halt!“

„Was ist es denn diesmal?“

„Viel zu lange, viel zu verschnörkelte Sätze.“

„Was ist falsch daran?“

„Das wirkt überambitioniert und eitel.“

„Ich bin eitel.“

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