. . . - Drachenkind

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Als der sechzehnjährige Eric herausfindet, dass er kein Mensch ist, beginnen seine Welt und sein Sinn für Realität langsam auseinanderzubrechen. Unglaubliche Geheimnisse und Täuschungen, seine tiefsten Ängste und die dunkelsten Mächte setzen eine schleichende, gefährliche Wesensänderung in Gang und lassen in Eric bald nur noch eine Frage zu: Was bin ich wirklich und wem kann ich noch vertrauen? Für ihn und Jack, seinen engsten Verbündeten und Freund, beginnt eine lange und harte Suche nach der Wahrheit, welche die schützenden Grenzen ihrer Welt völlig auflöst und ihre unbedingte Freundschaft und ihr Vertrauen zueinander bitter auf die Probe stellt.

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Eric suchte mit geübtem Blick nach Jack. Er würde ihn gleich fragen und versuchen, es ein für alle Mal klar und deutlich aus ihm herauszubekommen, warum er gerade so einen komischen Namen gewählt hatte. Jack, Haku, Mia, die Köchin und zwei junge Mädchen waren die einzigen Asiaten im Haus. Fast alle anderen kamen aus Europa, die meisten aus Deutschland, ein Paar aus Britannien. Sie waren ein bunt gemischtes Völkchen, manche hatten sehr lange Reisen hinter sich. Wenn Jack ihm nicht sagte, wieso gerade der Name, dann würde Mia es ihm vielleicht sagen. Eric vermutete dahinter eine der Angewohnheiten, die viele Asiaten aus kulturellen oder Spirituellen Gründen an sich zu haben schienen: Sie gaben Namen, die nicht einfach gut klingen sollten, sondern fast immer auf gewisse Eigenschaften des Trägers verwiesen. Mia konnte ihm reichlich über sie erzählen. Sie wusste viel, hatte die Welt bereist und war sogar einmal in Amerika gewesen, um einen Schamanen zu besuchen, der ihr hatte zeigen sollen, wie man sein Totem oder sowas finden könne, wie die Geschichte dahinter aussah und was es bedeutete. Eric hatte nie verstanden, warum sie so viel Zeit, Geld und Mühen für eine derartige Reise verschwendete, deren Sinn letztendlich darin bestand, sich geistig in ein Tier oder Objekt zu verwandeln und so sich selbst kennenzulernen, oder sich damit zu verbinden. Oder andersherum. Mia hatte Eric damals oft erklärt, dass seine Ansicht ziemlich naiv und schlichtweg verkehrt sei, aber er hatte sich über die Vorstellung amüsiert, Mia könne sich in Gedanken in einen Terrier verwandeln und dann den Postboten verjagen. Dennoch: Manchmal fragte sich Eric, wieviel Wahrheit in den Mythen und Ideen steckte und im Geheimen faszinierte es ihn manchmal, wenn Mia oder Jack stundenlang keinen Ton von sich gaben und Meditierten, ihrer Umwelt entflohen oder sie umso genauer analysierten. Er spürte, dass er leicht dasselbe tun könnte, oft geschah es von ganz allein, doch er tat es einfach nicht bewusst oder auf Anfrage. Oft ließ Eric Dinge einfach bleiben, obwohl er sie unbedingt tun wollte. Aus welchem Grund auch immer.

Jack hatte sich neben Haku gesetzt und die beiden sprachen leise mit einander. Es sah komisch aus, wenn Jack, der gefühlt gerade so bequem über Tischkante und Becherrand sehen konnte, sich mit dem mittlerweile deutlich größeren Haku unterhielt. Der musste sich immer in recht unangenehme Haltungen versetzen, wenn Jack mit ihm nicht laut reden wollte. Eric nahm sich einen Teller, schaufelte ihn mit Toast voll und ging zu den beiden. Als sie ihn kommen sahen, hielt Jack inne und grinste verlegen, als hätte er sich gerade über ein Geheimnis mit Haku austauschen wollen. Offensichtlich hatte er gehofft, Eric würde später kommen.

»Setzen«, sagte Jack und rutschte ein Stück zur Seite, »wir haben gerade über Namen geredet. Du willst wissen, warum ich dich so genannt?«

Eric ließ seinen Teller sinken und eine Toastscheibe fiel zu Boden. Jacks ungeschönte Ehrlichkeit diesbezüglich verwunderte ihn. Er hatte mit einer billigen Ausrede gerechnet aber Jack schien nicht daran interessiert, sich noch länger vor einem Geständnis zu drücken. Haku sah Eric freundlich an, nahm seinen Teller, verabschiedete sich von ihnen und setzte sich an einen anderen Platz. Die drei waren engste Freunde, doch nach all den Jahren behandelte Haku Eric noch immer mit einer Art Respekt, welche Eric fast unangenehm war. Eric nahm Hakus Platz ein und begann, sich sein Brot mit einer viel zu dicken Butterschicht zu bekleistern. Er würde abwarten, bis Jack etwas sagte und nicht so tun, als ob es ihn interessierte. Er würde den Eindruck erwecken, dass ihm der Name, der ja nur eine Ansammlung von Buchstaben war, völlig egal wäre.

»Wieso hast du mir so einen Namen gegeben? Stimmt das, was Jan gesagt hat, oder wollte er sich nur wichtigmachen? Und wieso konntest du es mir nicht schon früher sagen, ich habe dich oft genug danach gefragt! Warum muss ich es ausgerechnet von dieser niederen Lebensform erfahren …«

Eric zögerte. Das mit der Gleichgültigkeit war ihm gründlich misslungen und Jack machte ein belustigtes Gesicht über die ärgerliche Miene seines Freundes. Er schob sich einen erstaunlich großen Bissen von seinem Nutellabrötchen in den Mund und schmatzte, während er aufmerksam Erics Gesicht studierte:

»Ich denken, wenn du nicht an Glaube interessiert, dann ich kann weiter essen ohne reden.«

Offensichtlich genoss er es, endlich einmal Eric auf die Folter spannen zu können, musste er sich doch sonst eher hinter dem verstecken. Also wartete er geduldig, bis Eric den Kampf aufgab und sich nach ein paar nervenden Sekunden zu seinem kleinen Gesellen hinunter beugte.

»Falls es stimmt, dass es ›kleiner Drache‹ bedeutet, dann habt ihr Chinamänner offensichtlich was bei der Namensgebung missverstanden. Das passt nicht zu mir.«

Jack lachte, schluckte und sah ihm dann fest in die Augen.

»Um das beurteilen, du musst kennen dein Ich. Aber Jan richtig, es können so bedeuten. Und ich meinen so.«

Eric stellte die Teetasse härter als geplant ab und versuchte, sich mit dieser Neuheit abzufinden. Aber in ihm kochte der Zweifel und es ärgerte ihn, dass Jack ihm vorwarf, ihn besser zu kennen als er sich selbst. Was er bisher immer nur vermutet hatte, stimmte also.

»Und warum glaubst du, dass der Name passt? Gibt es dafür eine Erklärung, die auch von Nicht-Buddhas oder Nicht-Schamanen verstanden werden kann?«

Eric wunderte sich über sich selbst. Warum sagte er so was? Sonst schaffte er es immer, in fast jedem Moment der Hektik oder der Enge die Ruhe zu bewahren, soweit, dass manche schon glauben könnten, er hätte gar keine Emotionen. Aber jetzt, wo es doch nur um ein paar Buchstaben ging, vergaß er sich selbst. Er war einfach müde. Vielleicht hatte Jack ja recht, er kannte sich selbst nicht ganz so gut. Was wäre, wenn? Jack grinste nur noch breiter und strich sich über die Haare. Er begriff, dass er Eric geschickt in eine Falle gelockt hatte und plante schon gute Worte, um auf dessen Ausbruch hinzuweisen.

»Da sehen. Du dich nicht so gut kennen. Sonst immer ruhe, aber jetzt? Sehen dich an! Stürmisch. Wie ein Tiger, dem ich in Arsch trete. Der dann auch bestimmt sauer.«

Eric musste lachen. Da war es schon wieder, Jack hatte ihn zum Lachen gebracht, ohne viel zu tun. Und er hatte wieder eines seiner absolut bevorzugten Schimpfwörter verwendet. Es gefiel ihm so gut, weil er fand, dass das Wort Hinterteil zu viele Silben hatte und dass Jan aber doch einen Namen brauchte. Eric biss in seinen Toast, dann fragte er leise:

»Also, wenn du mich so gut kennst, warum dann der Name? Hat das was mit deinem Glauben zu tun?«

»Und Mia«, sagte Jack, schon wieder mit vollem Mund, während er sich schwungvoll eine neue Ladung Tee in seinen Becher kippte. Dann hörte er plötzlich zu kauen auf und sah mit einem Mal furchtbar schuldbewusst aus. Eric wunderte sich. Was hatte Mia damit zu tun? Sie hatte ihn nie so genannt.

»Warum sie und warum der Name?«

»Also, ich gab dir Name, weil du damals Haku geholfen, und du so stark war. Und es war heiß, sehr sogar, eine Wachsfigur auf Tisch geschmelzt. Kurz blaues Licht in dir, war eben unglaublich. Und dein Schrei, deine Augen: Nicht lustig. Aber du haben am Ende helfen wollen, du wolltest Jan helfen, als er kaputt am Boden lag. Arschloch, er nicht verdient …«

Eric sah sich um, aber alle waren mit Essen, Kartenspielen oder reden beschäftigt. Er schob seinen Teller beiseite, der Appetit wich seiner Neugier. Er setzte sich zurecht und glotzte Jack an wie einen fliegenden Hund. Hatte der sie noch alle? Also doch, eine Ausrede, Jack wollte es ihm nicht sagen. Gut, dachte Eric, dann würde er eben Haku fragen. Oder Mia. Was hatte sie denn nun damit zu tun?

»Okay, Bruder. Du willst spielen. Cool, dann musst du dir was Besseres einfallen lassen. Ich glaube nicht, dass ich mich plötzlich ein einen blauen Scheinwerfer verwandelt habe und dass jemand so starke Blähungen gehabt haben soll, dass es heiß wurde. Aber du wirst mir sicher gleich eine umwerfende Erklärung liefern, habe ich recht?«

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