. . . - Drachenkind

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Als der sechzehnjährige Eric herausfindet, dass er kein Mensch ist, beginnen seine Welt und sein Sinn für Realität langsam auseinanderzubrechen. Unglaubliche Geheimnisse und Täuschungen, seine tiefsten Ängste und die dunkelsten Mächte setzen eine schleichende, gefährliche Wesensänderung in Gang und lassen in Eric bald nur noch eine Frage zu: Was bin ich wirklich und wem kann ich noch vertrauen? Für ihn und Jack, seinen engsten Verbündeten und Freund, beginnt eine lange und harte Suche nach der Wahrheit, welche die schützenden Grenzen ihrer Welt völlig auflöst und ihre unbedingte Freundschaft und ihr Vertrauen zueinander bitter auf die Probe stellt.

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Eric war schwarz. So sagten es andere, allerdings hielt er die für farbenblind. Er war nicht schwarz, sondern einfach braun. Im Winter etwas heller als im Sommer. Im Nebenzimmer wohnte Tamara, eine Afrikanerin, sie war fast schwarz. Aber er nicht. Er hatte kohleschwarze Haare, die in gefilzten Strähnen dreißig Zentimeter herunterhingen. Zu dieser Maßnahme hatte Mia persönlich gegriffen, als sie herausfand, dass Eric sich weigerte, sich die Haare schneiden zu lassen. Es sah nicht ungepflegt aus, nur anders. Gut sogar, wenn er sie ab und zu mal wusch und bearbeitete. Vielleicht etwas zu wild, doch Eric war es egal. Was war schon zu wild? Jack hingegen hatte typisch asiatische, total glatte Haare, die er kämmen und frisieren konnte, wie es ihm passte. Am liebsten kurz und mit gefühlt einem Kilo Gel versehen. Das sah nicht schlecht aus, allerdings wirkte es dermaßen übertrieben und glitschig, dass man sich erst daran gewöhnen musste. Er übte wohl noch. Früher hatte er sich nie groß um seine Haare geschert. Jacks Augen waren schmal und wachsam, meist freundlich, manchmal erstaunlich kühl. Eric liebte Jack wie einen Bruder und Jack seinerseits sah in Eric ebenfalls viel mehr als nur einen Freund oder Mitbewohner. Ein erneuter Kissenschlag traf Eric, vor dessen Augen noch immer kleine, brennende Aschepartikel flimmerten, diesmal erstaunlich kräftig. Jack lachte und freute sich offensichtlich über die verschlafene Miene seines besten Freundes, den er soeben aus dessen Träumereien gerissen hatte. Er hatte keine Ahnung, was genau Eric träumte.

Während an diesem Samstag mal niemand die Betten machte, machte sich Eric mit Handtuch und Shampoo auf den Weg zu den Duschkabinen. Bald hörte er wieder jenes Kichern, welches ihn fast jeden Morgen auf dem Flur dorthin begleitete. Es waren die schlimmsten drei Weiber der Welt, wie er zu sagen pflegte. Ingrid, Maya und Ina. Allein diese Namen, so langweilig und so traditionell. Er hatte manchmal was gegen Namen, empfand sie auf seltsame Art wie Schlüssel zu irgendetwas, wie Hinweise oder Passwörter. Als wären die Menschen mit ihren Namen so eng verbunden, wie mit nichts anderem, doch oft schienen diese einfach nicht zu passen. Diese Mädchen, alle drei fünfzehn Jahre alt, guckten jedem hinterher, der ein wenig muskulös aussah und riefen dem dann nach, dass sie ein Kind von ihm wollten. Eric verstand sie nicht und es war ihm auch nicht klar, was daran so unfassbar amüsant sein sollte. Menschen waren so seltsam. Gleichzeitig grübelte er über seine anfängliche und ihre noch immer anhaltende Verlegenheit. Was er wohl täte, falls eine von ihnen ihn ernsthaft ansprechen würde? Er grinste. Immerhin, sie sahen einen Grund, ihm nachzuschauen.

Als Eric schließlich am großen Duschraum ankam, fiel ihm gleich jene hämische Visage auf, mit welcher er in letzter Zeit allzu oft belästigt wurde. Jan, jemand, der sich für was ganz Großartiges hielt. Mia hatte einmal gesagt, niemand würde als Idiot geboren. Viele im Heim waren sich einig: Jan könnte die eine Ausnahme sein. Er war kaum einen Kopf größer als Eric und dennoch schielte er jedes Mal von oben auf ihn herab, soweit das möglich war, um seine imaginäre Vollkommenheit und Überlegenheit möglichst deutlich zu unterstreichen. Er war schwer und stark, sein Spiel allerdings durchschaubar. Jan hatte mehr Respekt vor Eric als vor allen anderen im Heim und doch versuchte er, genau das zu überspielen. Eric erinnerte sich ungern an den Grund, verspürte dann jedes Mal eine gefährliche Spannung in sich, als wollte er Jan umlegen. Jan war der Grund für Erics unfreiwilligen Ruf als Tier oder Biest und ließ kaum eine Chance aus, diese Begriffe möglichst abwertend zu verwenden.

Es war an dem Tag gewesen, als Jack zusammen mit einem anderen Jungen im Heim angekommen war. Jan, damals selbst elf Jahre alt, hatte dem Neuen und damals Siebenjährigen grundlos ins Essen gespuckt. Er hatte gewartet, ob der Kleine vielleicht losheulen oder einen sicher verlorenen Kampf beginnen würde. Doch Haku, der Japaner, wie ihn später alle nannten, hatte sich unbeeindruckt eine neue Schüssel Reis genommen und sich anderswo hingesetzt. Und genau das, nicht beachtet zu werden, hatte Jan schon damals nicht ausstehen können. Er hatte sich auf Haku gestürzt und ihm ins Gesicht geschlagen, den Kleinen am Boden gehalten und ihn nach allen Regeln der Kunst verdreschen wollen, während seine großartige Gang - wie sie sich stolz nannten - darauf achtete, dass niemand dem weinenden Jungen helfen würde. Selbst einige der Älteren hatten einen Moment gebraucht, ehe sie sich so langsam dazu entschließen konnten, einzugreifen. Eric jedoch war aufgestanden, wie aus dem Nichts und stumm wie ein Schatten hatte er Jans Freunde mit ungeheurer Kraft beiseite geworfen und Jan am Hals gepackt, ihn von Haku hochgerissen und scheinbar mühelos quer durch den Raum gezogen.

Als Jans Freunde Eric festhalten wollten, hatte sich Eric wie ein rasendes Tier brüllend von ihnen losgerissen und sich auf den geschockten Jan gestürzt, der sich gerade wieder aufrappeln wollte und gar nicht verstand, wie ihm geschah. Eric versetzte ihm damals einen Schlag und Jan war wie tot in einer Ecke liegen geblieben, aber Eric war ihm gefolgt und gerade, bevor er erneut zugeschlagen hätte, war er wie versteinert stehengeblieben und zu sich gekommen. Jedem der Umstehenden war sofort klar gewesen, dass Eric in dem Moment keine Ahnung gehabt hatte, was geschehen war. Nach einigen Sekunden war er neben Jan auf die Knie gefallen, verängstigt beobachtend, wie Jans Atmung völlig außer Kontrolle geriet. Als schließlich Mia herbeigestürmt kam und die Situation erkannte, hatte sie Eric kaum beachtet und Jan irgendwie aus dessen Bewusstlosigkeit geholt, ihn untersucht und ihm aufgeholfen. Jan war mit einer verstauchten Hand, Kratzern an der Kehle und einem steifen Nacken davongekommen, heulend und nach Luft schnappend in sein Zimmer verschwunden, begleitet von seinen Verbündeten, welche sich kaum getraut hatten, Eric aus den Augen zu lassen. Eric jedoch hatte sich nur wortlos die Tränen aus dem Gesicht gewischt, sich an seinem Platz niedergelassen und seine Mahlzeit fortgesetzt, als wäre nie etwas gewesen. Minutenlang sprach niemand ein Wort, alle starrten Eric an aber vermieden jeglichen Augenkontakt. Eric hatte keine Ahnung, was sie gesehen hatten, war damals selbst nicht einmal in der Lage gewesen, zu erkennen, was genau passiert war. Als Jack noch am selben Abend als neuer Mitbewohner zu Eric ins Zimmer geschickt wurde, hätte er sich fast vor Angst in die Hosen gemacht. Eric durfte sich ihm nicht nähern und Jack schlief die ganze Nacht nicht. Er gab Eric den Namen »Long«, soviel konnte Eric trotz all der fremden Worte begreifen. Nach zwei Monaten hatte sich zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft entwickelt und Jack setzte einfach »Xiao« davor. Schon einen Tag nach der Situation mit Jan hatten die ersten begonnen, Eric nur noch als wildes Tier oder Biest zu handeln. Der hatte sich dem bedrückt und beschämt ergeben, bevor ihm klarwurde, dass vor allem die Ältesten es respektvoll meinten. Lange hatte er niemanden fragen können, auch Jack nicht, was überhaupt passiert war.

So hatte Jan äußerst heftig gelernt, dass diesem Eric nicht zu trauen war und fortan versuchte er, seine Niederlage mit Bosheit zu überspielen. Er nutzte jede Gelegenheit, um Jack zu bedrohen, hatte ihn bisher jedoch nie angerührt. Während er und fast alle anderen Eric damals für viele Tage eher ausgewichen und mit Angst begegnet waren, hatte sich Jan bald erholt und begonnen, seinen Körper zu trainieren, um es Eric irgendwann einmal heimzahlen zu können. Von einem fiesen Jungen hatte er sich, durch Eric traumatisiert, in ein sadistisches, gewalttätiges Wesen verwandelt und sich seinen unangefochtenen Platz als Boss unter fast allen Jugendlichen der Umgebung erzwungen. Er duldete nur die Stärksten als Handlanger und war nie zimperlich, wenn es um Erniedrigung oder schlichtweg gelangweilte Gewalt ging. Eric war Jans letzte Hürde, wegen ihm und in seiner Gegenwart rührte Jan niemanden im Haus ernsthaft an, was jedem im Heim absolut klar war. Doch Eric beanspruchte weder Jans Position noch war er überhaupt an dem idiotischen Spiel interessiert. Er war einfach nur im Weg.

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