Markus Szaszka - Boheme

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Vier Jugendfreunde beschließen, die Kunstszene ihrer Heimatstadt zu erobern – jeder in seinem Metier. Inmitten der malerischen Straßen Krakaus schleichen sich Missgunst und Betrug in den Freundeskreis ein, dessen Aufrechterhaltung zunehmend schwerfällt…

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Umgeben vom wohlbekannten modrigen Kellergeruch, langhaarigen Männern und Frauen und dem, was alle hier unten verband, dem laut aus den Boxen dröhnenden Heavy Metal, ließ sich Maksymilian am Tresen nieder, an dem ein Gast bereits mehr hing als saß und Unverständliches in sein lockiges blondes Haar brabbelte – wie es zum Erscheinungsbild einer solchen Bar nun mal dazugehörte – und weitere Musikliebhaber über ihr wichtigstes Thema fachsimpelten.

Um seine aufkeimende Nervosität zu besänftigen und anzukommen, bestellte Maksymilian einen doppelten Haselnusswodka, den er ohne langes Überlegen hinunterstürzte und der seinen Oberkörper auf Anhieb angenehm wärmte. Erst jetzt sah er sich genauer um. Alles war beim Alten geblieben. Wie jeden Mittwoch stand die gute Maja hinter dem Schanktisch, liebevoll und geduldig im Gemüt, ganz im Gegensatz zu ihrem Äußeren, das, so zumindest die Intention, abschrecken sollte. Sie trug ein kurzes schwarzes Spitzenkleid, um die Taille einen Nietengürtel, hatte mehrere Piercings im Gesicht sowie Tattoos an ihren Armen, ihrem Rücken und auch an anderen Stellen, wie Maksymilian sich zu erinnern vermochte.

»Schön, dass du dich wieder mal blicken lässt, Maksio. Wie geht's dir?«

»Fantastisch«, antwortete er, was so viel bedeutete wie Ich will nicht darüber reden . Diesen Code kannte jeder aus seinem Bekanntenkreis. Gut nur, dass so viele Gäste nach einem kühlen Bier oder einem der unterschiedlichen, mit Aromen aller Art versetzten Wodkas lechzten, denn so musste sich Maksymilian an diesem Abend nicht mehr allzu lange mit Maja unterhalten. So würde sie sich nicht von ihm abgewiesen fühlen, was ihm wichtig war, denn er mochte es, dieses zerbrechliche und brave Wesen.

Maksymilian war oft genug im Omega gewesen, um sich so manch eine Freiheit erlauben zu dürfen, mit der die meisten anderen Besucher, vorwiegend pubertierende Jungs, nur lügenhafterweise vor ihren Freunden angeben konnten. Er pfiff Maja zu, nickte fragend in Richtung Nusswodka, bekam das erhoffte freundliche Nicken zurück, griff hinter den Tresen und nach der Flasche, goss sich weitere 4 Zentiliter ein, kippte sie und spürte das Wässerchen erneut seinen Magen und Brustbereich wärmen.

Vom Aufenthalt in der Kälte brannten ihm die Augen ein bisschen, also legte er seine Stirn auf den Tresen, schloss seine Lider und ließ das unentwirrbare Gemisch aus Musik, Gesprächen und Geschirrklimpern auf sich einwirken. Das Chaos um ihn herum war groß genug, um die herumwirbelnden Gedanken in ihm zu zähmen. Kurz nickte er ein, vielleicht für wenige Sekunden, höchstens eine oder zwei Minuten, doch als er aufwachte, war das wohlige Gefühl in seinem Bauch verschwunden. Seine Schuhe fühlten sich nasskalt an, sein Pullover kratzig und sein Magen drückte ihm schwer gegen das Zwerchfell. Mulmig war ihm zumute und die ungebetenen Gedanken meldeten sich wieder.

Von Valeska hatte er geträumt, wenn es denn überhaupt ein Traum gewesen war. Vielleicht hatte er sich wieder nur an etwas erinnert, auf dem Tresen liegend, inmitten feierfreudiger Hardrocker. Das wusste Maksymilian, der sich etwas fiebrig zu fühlen begann, nicht genau zu unterscheiden. Schön war sie in seiner Erinnerung, doch ängstlich und verwirrt im Inneren – das war sie aber nur für jemanden, der sie kannte. Begegnete man ihr auf der Straße, fiel die schüchterne und hochgeschlossen bekleidete Frau nicht besonders auf. Doch sah man ihr einmal in die Augen, in diese grenzenlosen Universen, die einen zu verschlingen drohten, wurde sich ein jeder gleich bewusst, dass dieser Frau die Stirn zu bieten, kein Leichtes war. Er hatte sie geliebt, ja, vielleicht liebte er sie noch immer, doch eines wusste Maksymilian genau: Sie war schuld an dem ganzen Schlamassel, in dem er sich befand. Mehr noch als das wusste er, dass dies eine Lüge war, doch eine, mit der er sich angefreundet hatte. Leidiges Hirn, lass mich in Ruhe!

»Hey, gib mir mal den Wodka!«, sagte Maja mit einer Hand ausgestreckt, in der anderen ein Bierglas unter den Zapfhahn haltend.

Maksymilian sah auf die Flasche vor ihm, die kaum mehr als zu einem Viertel voll war, hörte in sich hinein, verzog leidend sein Gesicht, zog den Wodka zu sich, fummelte einen Geldschein aus der rechten Hosentasche und knallte ihn auf den Tresen.

Maja schmunzelte, verstand und rief irgendwo in die Menge: »Nusswodka ist aus!«

Für den Rest des Abends war Maksymilian also beschäftigt. Er dämpfte seine Gefühle, blockierte Gedanken und versuchte Erinnerungen zu löschen. Jedes Mal, wenn kein Gast an der Bar stand und nach einem Getränk, einem bestimmten Lied oder Nüssen fragte, kam Maja auf Maksymilians Seite des Tresens, sah ihm tief in seine glasigen, müden Augen oder setzte sich auf einen Barhocker neben ihn, legte ihm ihre Hand auf das Knie, tätschelte seinen Rücken oder gab ihm einen Kuss auf die Wange. Das tat sie absichtlich ungeschickt, sodass ihre Lippen auch seinen Mundwinkel berührten.

»Es ist gut, dass du morgen wegziehst«, sagte sie, seine Hände in ihren haltend und an seine Schulter gelehnt, während sein Blick starr nach vorne gerichtet blieb.

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