Dennis Frank - Der Sadist

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Der sechszehn jährige Felix Stark geht auf die Realschule von Duisburg. Eines Tages verschwindet er von seinem Weg nach Hause.
Jonathan Ferber besucht dieselbe Schule und verschwindet während der Schulzeit spurlos.
Bettina Neumann ist sechzehn und lebt im Frankfurter Bahnhofsviertel. Doch plötzlich verschwindet sie in der Nacht.
Der tschechische Berufskraftfahrer Vojtech Novak ist gerade auf einem Rastplatz, doch dann ist er spurlos verschwunden.
Der Augenzeuge Hans Günther verschwindet vom selben Rasthof spurlos.
Sie sind alle in der Gewalt von dem Sadisten Wilhelm Lehmann und jeder, der sich ihm in den Weg stellt, ist der Nächste.

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Nach wenigen Minuten hatte sie ihre heruntergekommene Wohnung erreicht. Ihre Eltern waren immer noch nicht da. Wahrscheinlich hatten sie ein paar Jägermeister zu viel und übernachteten wieder bei irgendwelchen Saufkumpanen. Sie schloss die Tür auf und bemerkte, dass ihre Eltern malwieder vergessen hatten sie abzuschließen. In dieser Gegend konnte das ziemlich gefährlich sein. Bettina zog die Tür hinter sich zu und schloss ab. Ihre Wohnung war im dritten Stock und es gab keinen Aufzug. Also stieg sie die grauen Betontreppen hinauf. Das kaltweise Licht verwandelte das Treppenhaus in eine Psychiatrie. Endlich hatte sie unsere Tür erreicht, die immerhin abgeschlossen war. Also holte sie meinen Schlüssel heraus und öffnete sie. Die Tür gab ein ächzendes Geräusch von sich und ging wiederwillig auf. In der Wohnung war es stockdunkel. Bettina drückte auf den Lichtschalter und die Lampen an der Decke gingen flackernd an. Sie zog ihre Schuhe und ihre Weste aus und ging direkt in ihr Zimmer, wo die Tür seltsamerweise sperrangelweit offen stand. Komisch. Normalerweise schloss sie ihre Tür immer ab. Vielleicht hatte ihr Arbeitsloser Vater sie ja wieder ausversehen aufgeschlossen und wieder in ihren Sachen herumgeschnüffelt. Bettina war so müde, dass sie sich nicht einmal mehr die Zähne putzte oder ihr Makeup herunterwusch, sondern direkt in Bett ging. In ihrem Zimmer war es trotz der Kälte draußen sehr warm und stickig. Sie knipste die Lichter wieder aus und ging ins Bett, wo sie noch ein bisschen an ihrem Nokia 2.1 herumspielte. Als Bettina sich so in ihrem Zimmer umsah, fühlte sie sich ein wenig unwohl. Der Film über den sie vor einer Stunde noch mit ihren Freundinnen gelacht hatte, wirkte jetzt als sie allein war ein seltsames Gefühl in ihr aus. Bettina schaltete ihr Handy aus und entnahm somit dem Raum seine letzte Lichtquelle. Man konnte nichts mehr sehen außer schwarz. Komplett zudecken wäre glatter Selbstmord gewesen. Unter der Zudecke konnte man es keine fünf Minuten aushalten. Schon als Kind hatte sie sich, wenn sie Angst, hatte einfach zugedeckt und fühlte mich so sicherer. Doch wenn ich aufgedeckt war, dann war der Schutz weg und man fühlte sich angreifbar. Genauso fühlte sich Bettina jetzt. Wenn sie sich aufdeckte, legte sie in gewissermaßen auch ihr Schutzschild auf die Seite. Jetzt könnte jeden Moment der Psychopath Jack Torrance die Tür mit seiner Axt einschlagen, wie im Film, und sie zerstückeln. Doch Bettina beruhigte sich nach ein paar Minuten wieder und machte die Augen zu. Doch dann hörte sie Schritte von draußen. Endlich, ihre Eltern kamen nach Hause. Ihre Zimmertür ging auf und man konnte die Konturen schmalen Mannes erkennen. Das war nicht ihr Vater, der hatte einen Bierbauch und ihre Mutter zu viele Implantate. Der Unbekannte hatte anscheinend das Licht in der Küche eingeschaltet, sodass man ihn leicht erkannte. Plötzlich ging er langsam auf Bettina zu. Sie wollte schreien, doch es kam kein Ton aus ihr heraus. Je näher er kam, desto besser konnte man ihn erkennen. Er hatte tiefe Wangenknochen und Augenränder und… streckte seine Hände nach mir aus! Der Mann drückte eine Hand auf ihren Mund und die andere unter ihre Nase. Sie bekam keine Luft mehr! Und konnte auch nicht mehr schreien! Ihr Herz pochte immer heftiger und sie begann wild mit den Armen herumzufuchteln und ihn von sich zu drücken. Doch er war zu stark. Kleine Sterne tanzten vor ihren Augen und sein Gesicht verschwamm immer mehr. Bis sich schließlich ein roter Vorhang vor ihren Augen schloss und die Vorstellung beendete.

3

Felix Stark

12.40 Uhr, die Lautsprecher kündigten den Schulschluss an. Felix, der in die zehnte Klasse der Realschule von Duisburg ging, stürmte, wie seine Klassenkameraden auch, aus dem Klassenzimmer. Er zog sich seine Bomberjacke an und verließ mit seinen Freunden das Schulgebäude. Jemand hatte sein Fahrrad zugeparkt, doch das würde er nicht auf sich sitzen lassen. Er zog sein kleines Taschenmesser aus der Hose und stach damit auf die Reifen des falsch geparkten Fahrrades ein. Daraufhin schnitt er das billige Schloss durch und warf das Rad brutal gegen die Wand. Dann wandte er sich wieder seinem Mountain Bike zu, schloss es auf und steckte sich seine kabellosen Kopfhörer in die Ohren. Als plötzlich der Junge, dem das jetzt kaputte Fahrrad gehörte, um die Ecke kam. Es war Jonathan Ferber, aus der Parallelklasse. Jonathan sah zuerst sein Fahrrad an und dann Felix.

„Warst du das?“, fragte er Felix sauer.

„Wenn du es ganz genau wissen willst?“, gab Felix provokant zurück. „Ja.“

„Dann wirst du jetzt deine gerechte Strafe dafür bekommen, du kleiner Bastard!“, schrie er und ging drohend auf ihn zu.

Felix sprang von seinem Fahrrad auf, steckte seine Kopfhörer wieder ein und zog sein Taschenmesser aus der Hosentasche. Daraufhin wich Jonathan ein paar Schritte zurück. Aber nicht aus Angst, sondern um etwas aus seiner Tasche zu holen- ein Springmesser.

„Gut, wie du willst.“, sagte Jonathan und ging wieder auf Felix zu. Dieser wich aber nicht zurück sondern blieb stehen und wartete, bis er da war.

Um schlimmeres zu verhindern, kam im rechtzeitigen Moment Herr Schulze- unser Mathelehrer.

„Sofort aufhören!“, brüllte er und die beiden steckten im selben Moment ihre Messer wieder ein.

„Was ist denn in euch gefahren?“, brüllte Herr Schulze immer noch. „Wollt ihr euch gegenseitig umbringen? Jonathan, dafür wirst du einen Verweis bekommen, deinen dritten. Und du Felix, du wirst so lange Nachsitzen bis die Hölle zufriert!“

„Jetzt regen Sie sich mal nicht so auf.“, sagte Felix. „Wir wollten uns doch nur gegenseitig zeigen wie unsere Messer aussehen.“

„Verarsch mich nicht!“, brüllte Herr Schulze erneut. „Für diese Lüge werdet ihr beide von der Schule fliegen!“

„Felix hat recht.“, sagte Jonathan darauf. „Wir wollten uns nicht gegenseitig abstechen, sondern nur unsere Messer vergleichen.“

„Ist das wahr Felix?“, fragte Herr Schulze mich.

„Ja, das ist wahr.“, log er sehr glaubwürdig.

„Na gut. Aber ihr habt gegen die Schulordnung verstoßen, also werdet ihr beide eine ganze Weile nachsitzen.“, er sagte diesen Satz mit völliger Zufriedenheit.

„Gut.“, stimmten Felix und Jonathan gleichzeitig zu.

„Dann verschwindet jetzt.“

Felix setzte sich wieder auf sein Mountain Bike und fuhr langsam an Jonathan vorbei. Seine Augen funkelten ihn an.

„Morgen wirst du sterben.“, fauchte er Felix zu.

„Nicht wenn du zuerst stirbst.“, fauchte Felix zurück.

Daraufhin steckte Felix wieder seine Kopfhörer in die Ohren und fuhr, mit beiden Händen in den Jackentaschen davon.

Nach fünf Minuten Fahrt kam er auf einen Fahrradweg der aus der Stadt rausführte. Doch mitten darauf stand ein großer schwarzer Sprinter. Felix hielt an, stieg vom Fahrrad ab und ging an das Fahrerfenster des Transporters.

„Sie wissen aber schon dass das ein Fahrradweg ist, oder?“

„Naja, ich habe mich verfahren und darauf gewartet dass ein Fahrradfahrer anhält und mir weiter hilft.“

Der Kerl sah krank aus. Man seine Knöchel an den Händen und er hatte starke Augenringe. Felix sah auf das Kennzeichen. Darauf stand ein S für Stuttgart, der Mann musste Recht haben. „Wo müssen Sie hin?“, fragte Felix ihn leicht genervt. „Nach Hamborn.“, sagte er darauf. „Oh dann müssen sie der A3 Richtung Düsseldorf folgen und dann die Ausfahrt Oberhausen-Olten nehmen. Dann rechts abbiegen auf die Königsstraße und die führt dann nach Hamborn.“ „Oh diese vielen Angaben kann ich mir niemals merken, aber ich habe ein Navi. Kannst du das Ziel bitte für mich eingeben, ich kann mit diesen Teilen nichts anfangen.“ „Na gut.“, erwiderte Felix genervt und stieg über die Beifahrertür ins Auto. Zur Sicherheit ließ er sie aber dennoch offen, nicht das er noch abschloss und ihn mitnahm. Felix beugte sich zu der Mittelkonsole hinüber und gab das Ziel ein. Im selben Moment holte der Mann ein Taschentuch heraus und hielt es ihm direkt vor den Mund. Es war Propofol, ein starkes Beruhigungsmittel. Felix schlug auf den Mann ein, so fest er nur konnte und versuchte an sein Taschenmesser ranzukommen. Doch es fiel ihm aus der Hand. „Nicht einatmen.“, befahl er sich selbst immer wieder. Schließlich holte er fest mit der Faust aus und schlug ihm direkt auf den Brustkorb. Der Mann stöhnte auf und ließ Felix los, der daraufhin so schnell er konnte zu seinem Fahrrad rannte und davonfuhr. Er blickte noch einmal über die Schulter und versuchte sich das Kennzeichen zu merken. S-WL 1972 . Doch er würde ihn noch kriegen. Irgendwann würde er ihn kriegen.

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