Enza Renkal - Das Ziada Projekt

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»Es stand mir nicht zu, etwas infrage zu stellen. Ich war nur eine kleine ausführende Kraft in einem großen Zahnrad, von dem ich kaum etwas wusste. Mein Chef nannte uns deswegen mit seinem italienischen Humor Vite. Er bezeichnete uns als Schraube, denn mehr waren wir nicht wert. Ersetzbar. Wir waren alle nur Objekte. Objekte, die andere Zielobjekte einsammelten und dafür königlich entlohnt wurden.«
Das ist das Leben der 25-jährigen Lilly Anders, die seit mehreren Jahren für eine Untergrundorganisation arbeitet. Aber als eines Tages ein Ziel ihre ursprüngliche Identität kennt, beginnt sie dieses Leben zu hinterfragen. Denn welche Identität hat man mit manipulierten Erinnerungen?

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»Ja?«

»Was ist los?« Diesmal blieb er stehen und ich gezwungenermaßen auch. »Wieso meinst du, Frank und Eric wären nicht da gewesen?«

»Bei mir waren sie es nicht. Mein Ziel hat heute Morgen jemand anderes geholt.«

Er riss die Augen auf. »Wie bitte? Wer kam stattdessen? In unserem Bezirk sind seit wir vor neun Jahren rekrutiert wurden, immer die beiden Männer für uns zuständig gewesen!«

Ich wurde leiser. »Ich weiß nicht, ob ich das sagen sollte. Ich … hatte selbst eine so konfuse Zielerfassung, dass ich erst selbst ein paar Antworten brauche, bevor ich da weiter drüber reden kann.«

Leander rollte mit den Augen und wir setzten uns wieder in Bewegung. »Du bist mal wieder in deiner Ich-Phase, Lilly. Fang bitte mal wieder ein wenig mit dem Wir-Denken an. Du bist nicht so allein, wie du immer vorgibst.«

Ich zog meinen Arm demonstrativ weg, starrte ihm in seine dunkelbraunen Augen und blieb erneut stehen. In dem Tempo würden wir es erst morgen in den Nabel schaffen.

»Wir sind alle die einsamsten Menschen auf diesem Planeten. Wir sind nur die kleinen Marionetten von großen Leuten, die wir noch nie gesehen haben. Wir sind austauschbar. Wir sind nichts. Kleine Schrauben, die bestimmt irgendwann entsorgt werden, wenn sie nicht mehr funktionieren. Sind das genug Wir-Gedanken?«

Ich wusste, dass ich Leander gerade unfairerweise als seelischen Mülleimer benutzte, doch es war gerade das Ventil, dass ich brauchte.

»Was ist bei deiner Zielerfassung passiert?«, fragte Leander hartnäckig weiter.

Ich wandte den Blick ab und starrte stattdessen auf den Boden. »Das Ziel kannte meinen Namen. Er kannte meinen alten Namen.«

Ohne aufzusehen spürte ich, wie Leander sich versteifte. »Du meinst den Namen, den du als Kind getragen hast?«

Ich nickte und heftete meine Augen weiter auf die Pflastersteine unter mir. Nach einer kurzen Pause hörte ich wieder seine Stimme. »Und hast du ihn erkannt?«

Mein Kopfschütteln musste Antwort genug sein.

»Vielleicht war es einfach eine Verwechslung?«

Wieder schüttelte ich meinen Kopf, aber diesmal musste ich mich näher erklären. Nicht einmal Leander kannte meinen ehemaligen Namen.

»Glaube mir, das ist nicht im Bereich des Möglichen. Mein alter Name war ungewöhnlich und selten. Diesen Zufall kann es nicht geben.«

»Okay. Aber dann hat er vermutlich keine große Rolle in deinem früheren Leben gespielt. Amnesie hin oder her, man würde sich doch an bestimmte, wichtige Personen bestimmt erinnern, wenn man sie wieder sieht? Wenn du dich nicht an ihn erinnern kannst, war es in der Vergangenheit bestimmt nur eine kurze Begegnung. Nichts von Bedeutung damals und deswegen auch heute nicht von Bedeutung.«

Ich hob meinen Kopf und suchte seine Augen. »Aber es muss eine Bedeutung haben, sonst wäre dieses Ziel heute nicht von einer 1./ abgeholt worden!«

Leander lachte lauthals auf. »Einer 1./? Niemals!«

Mit dieser Reaktion war ich mehr als zufrieden. Sie bestätigte all meine Gedanken. Es bestätigte, wie weit die Begegnung mit Edward Parker jenseits der Norm lag.

»Es ist aber so. Deswegen bin ich auf dem Weg zum Nabel. Ich will wissen, wieso ich heute Vormittag das erste Mal in meinem Leben einer 1./ begegnet bin.«

Okay, das war es dann mit der Überlegung, alles für mich zu behalten. Mein Freund blickte mich fassungslos an und brauchte ein paar Augenblicke, die richtigen Worte zu finden.

»Jemand aus dem Inneren Kreis holt ein Ziel ab, dass dich offenbar kennt? Und du willst da jetzt selbst recherchieren? Wenn dem so ist, würde ich die Füße stillhalten. Mit denen willst du dich doch nicht anlegen. Du weißt ganz genau, dass ich selbst noch nie Kontakt zum Inneren Kreis hatte. Keiner von uns Sammlern ist jemals diesen Leuten begegnet. Woher weißt du überhaupt, dass es jemand von ihnen war?«

Ich zuckte mit den Achseln. »Ich überlasse doch niemandem mein Ziel, den ich nicht kenne. Als es nicht Frank und Eric waren, habe ich nach der Kennung gefragt.«

Wieder lachte Leander auf. »Dein Selbstbewusstsein hätte ich manchmal auch gerne.«

Ich wollte gerade etwas erwidern, als ich eine Vibration an meinem Handgelenk spürte. Es war eine anonyme Nachricht.

In 10 Minuten in Raum 0.384.

Ich hob meinen Kopf und sah wie Leander auch auf seine Uhr blickte.

»Sport müssen wir verschieben. Ich soll in zwanzig Minuten in Raum 0.381 sein«, meinte er verwirrt.

»Ich muss in zehn Minuten auch im Nabel sein. Drei Räume weiter.«

»Scheiße Lilly, was geht hier vor sich?«, murmelte er leise. »Ein Ziel, dass dich kennt. Jemand aus dem Inneren Kreis als Transporter und jetzt werden wir beide in den Nabel zitiert mit zehn Minuten Abstand, als wollten sie nicht, dass wir voneinander mitbekommen, dass wir dort sind? Sie können doch schlecht wissen, dass wir uns hier zufälligerweise getroffen haben. Oder?«

Leander musterte nun nervös die Umgebung. Ich packte den Gurt meiner Tasche fester.

»Du vergisst jetzt alles, was ich dir erzählt habe. Hörst du? Kein Wort darüber. Du warst gerade Joggen, als du die Nachricht bekommen hast. Wir haben uns letzte Woche Donnerstag das letzte Mal gesehen.«

Ich wandte mich bereits von ihm ab, um nicht zu spät im Nabel zu erscheinen. Ich wollte mich davor wenigstens noch umziehen und mich nicht in den Sportklamotten präsentieren.

»Lilly«, hörte ich seine Stimme, die mittlerweile ein Flüstern war. »Viel Glück.«

Ich erwiderte den Wunsch und ging zielstrebig zum Nabel.

4.

Es war wie ein Déjà-vu. Als ich mich nach dem Unfall vor neun Jahren körperlich einigermaßen erholt hatte und mich im Nabel wieder zurückmelden sollte, war ich genauso unruhig und nervös gewesen wie jetzt. Nur mit dem Unterschied, dass ich jetzt wusste, wie ich damit umzugehen hatte. Ich massierte meine Schläfen und beschwor vor meinem inneren Auge das Bild eines großen Sees herauf. Der See war meine einzige lebhafte Erinnerung an mein vergangenes Ich, meine Vergangenheit, meine Zeit vor dem Nabel. Der See war umgeben von einem dichten Wald. Ich spürte die Kieselsteine unter meinen nackten Füßen. Das Geräusch der kleinen Wellen, die am Ufer ausliefen, war so gleichmäßig, dass ich bald meinen eigenen Atem danach richtete und mich entspannte. Ich hatte nur dieses eine klare Bild. Andere Erinnerungen waren nur Fetzen, die mit jedem Jahr mehr verblassten. Ein Geburtstagskuchen mit neun oder zehn Kerzen und die schemenhaften Umrisse von einem Jungen und einem Mann in einem dunklen Kiefernwald.

Die Mühe, herauszufinden, was das für ein See war, hatte ich mir nie gemacht. Weder wusste ich, wann ich dort war, noch hatte ich eine Ahnung, wo sich dieser See befand. Ich hielt nur an dem Glauben fest, dass es eine reale Erinnerung war und das reichte mir.

Die Lampe links neben der Türe zu Raum 0.384 wechselte von rot auf grün. Ich durfte und sollte nun eintreten. Die Sporttasche im Flur liegen lassend, drückte ich langsam die Klinke hinunter und betrat den dahinterliegenden, fensterlosen Raum. In der Mitte stand ein Tisch mit zwei Stühlen, von denen einer bereits von einem Mann mittleren Alters besetzt war. Die Wände waren weiß gestrichen, nur an der Wand hinter dem Mann hing ein großer Spiegel. Mit Sicherheit ein Einwegspiegel.

»Schließen Sie bitte die Türe und setzen Sie sich mir gegenüber«, forderte mich der Mann auf und ich tat ihm den Gefallen.

Ich war geneigt, meine Arme vor der Brust zu verschränken, aber das hätte Unsicherheit ausgestrahlt, also platzierte ich sie auf den Armlehnen und versuchte, mich entspannt hinzusetzen.

»Mein Name ist Dr. Martin. Ich werde Ihnen ein paar Fragen stellen, die Sie mir vollständig und ehrlich beantworten werden. Verstanden?«

Wer war dieser Dr. Martin? Ich hatte ihn noch nie gesehen. Ich spielte kurz mit dem Gedanken, ihn nach seiner Kennung zu fragen, doch hier im Nabel war ich bei weitem nicht so selbstsicher wie draußen auf den Straßen, die mir genauso vertraut waren, wie jede einzelne Ecke und Kante in meiner eigenen Wohnung. Ich nickte und er fuhr fort.

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