Waldemar Paulsen - Bürde der Lust

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St.Pauli 1975. Das einträgliche Geschäft mit Lust und Laster hat Hochkonjunktur. Kommissar Max Herbst wird die Aufklärung eines Tötungsdeliktes in einem Nobelbordell in Hamburg-Blankenese übertragen. Die Edelprostituierte Sabrina wird auf dem Parkplatz hinter dem Etablissement tot aufgefunden. Herbst findet ein brisantes Tagebuch mit den Namen ihrer Freier. Sie sind allesamt Vertreter der feinen Gesellschaft. Die Ermittlungen führen zu «Hubsi», dem «hinkenden Mann von der Behörde.» Er war Sabrinas Stammfreier. Es gelingt Herbst, den ominösen «Mann von der Behörde» zu ermitteln und den Mord aufzuklären. Kommissar Herbst suspendiert seinen Praktikanten Anton Meyer, der sich als «Maulwurf» verdingte. Meyer wird von den Zuhältern als mutmaßlicher Verräter entlarvt und auf bestialische Weise entsorgt. PS gegen PS ist Toni Meyers Verhängnis.

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Und schon wieder war Herbst mit den Gedanken woanders.

Ihm fiel ein, dass er sich bei seiner Freundin Billy Berger noch melden musste und griff zum Hörer. Nach dem dritten Freizeichen hörte er:

„Hier Berger.“

„Hallo Billy-Maus, hier Max. Ich habe heute einen dicken Fall bekommen und muss den erst einmal auf die Reihe kriegen. Deshalb komme ich heute Abend nicht zu dir, tut mir leid. Melde mich morgen, wenn du zu Hause bist.“

„Ich liebe dich, Max“, hörte er die enttäuschte Stimme von Billy Berger.

„Ja, ich dich auch Billy, Ciao!“

Max fühlte sich unbehaglich .

Liebe, Liebe... Die Liebe ist ein ständiges Fragen und eine ansteckende Krankheit. Die Bedingung war doch, dass sich bekanntlich zwei Menschen in dasselbe Bett legen müssen. Und was daraus wird, weiß man nie.

Max Herbst hatte die 30jährige Billy vor etwa einem Jahr beim Joggen um die Außenalster kennengelernt.

Seine große Liebe, seine Ina, mit der er vier Jahre verheiratet war, kam vor zwei Jahren im hochschwangeren Zustand bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Der ungeborene Sohn Jonas wurde ebenfalls bei dem Supergau getötet.

Der Verkehrsrowdy, ohne Fahrerlaubnis, war zugekifft bei Rotlicht mit einem gestohlenen Porsche mit 150 km/h auf der Kennedy-Brücke über die Kreuzung gebrettert und hatte Inas Citroen 2 CV so heftig erwischt, dass ihre Ente in der Außenalster landete und Ina ertrank.

Immer wieder hatte Herbst sie zuvor gebeten, sich ein anderes Auto zuzulegen, aber sie hing an der alten Kiste.

Seit diesem Vorfall mochte Max Herbst nicht mehr am Steuer sitzen. Wann immer es möglich war, setzte er sich auf den Beifahrersitz und benutzte ein Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel. Ein paar Minuten lang konnte er dieses grausige Inferno vergessen; doch dann kam der Kummer immer und immer wieder zum Vorschein und der Schmerz machte ihn ganz wirr. Und noch etwas anderes bedrängte ihn. Es war einfach die verzweifelte Sehnsucht nach Ina.

Wenn Ina früher zum Seminar gereist und manchmal eine Woche lang abwesend war, so vermisste er sie zwar eine Zeitlang, doch es war immer der tröstliche Gedanke vorhanden, dass sie bald wieder in seinen Armen liegen würde.

Aber dieses Mal war es anderes. Es war endgültig und er konnte das Rad nicht mehr zurück drehen, so sehr er sich auch das Hirn zermarterte. Wo Gott ist, ist auch der Teufel zu finden. Das schien die harte Realität des Lebens zu sein. Und das Leben ging weiter…

Billy war eine äußerst aparte und liebe Person.

Er mochte sie, vor allem ihre hennaroten Haare, die sie meist zu einem Zopf gebunden hatte. Ebenfalls liebte er ihre dunkelbraunen Augen, die ihm so tief wie der Marianengraben vorkamen.

Sie war schlank und hoch gewachsen und darüber hinaus mit allen Attributen versehen, auf die Max stand.

Manchmal war Max eifersüchtig, wenn die Kerle auf ihre großen Brüste starrten. Billy war geschieden. Ihre neunjährige Tochter lebte bei ihrem Erzeuger. Billy-Maus war als Dolmetscherin im Amerikanischen Generalkonsulat tätig. Sie wohnte in einer Single-Wohnung im Univiertel, Max ganz in der Nähe am Klosterstern, neben der U-Bahnstation. Aber Billy war eben doch nicht Ina.

Ein Blick auf die Armbanduhr zeigte Herbst, dass es bereits 17:00 Uhr war. Die Büros leerten sich, die Kollegen gingen in den Feierabend. Nur Siggi Christens war noch anwesend, er hatte Bereitschaftsdienst.

„Hallo, da bin ich wieder!“, platzte Toni zurück ins Büro.

„Ja, ist ja nett“, brummelte Max Herbst, „berichten Sie!“

„Wie wir wissen, war Puff-Kalle bis vor zwei Jahren noch als Wirtschafter im Eros-Center, Haus D, Salon „Rote Katze“, tätig.

Dort ackerte bis vor drei Jahren seine damalige Partie Elfi Krause. Sie hatten eine gemeinsame Wohnung in Altona, wo Elfi dann plötzlich an einem Abend vom Balkon stürzte. Leider war der Balkon in der achten Etage und Elfi berührte mit dem Kopf zuerst die Gehwegplatten. Genickbruch und ex.

Kalle hatte ein Strafverfahren am Hals, weil die Hamburgische-Allgemeine- Lebensversicherung ihn anzeigte.

Elfi hatte eine Lebensversicherung in Höhe von 300.000 Mark abgeschlossen. Begünstigter war Puff-Kalle. Zwei Tage nach der Karenzzeit geschah der sogenannte Unglücksfall, bei dem Elfi verstarb. Die Versicherung vermutete Betrug. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren ein, weil kein dringender Tatverdacht vorlag. Der einzige Zeuge des Vorfalles war Kalle Bis, dem jedoch kein Fremdverschulden nachgewiesen werden konnte.

Fazit, die Versicherung musste löhnen und Kalle scheint sich von dem Geld die Immobilie in Blankenese geleistet zu haben.“

„Ja, mir ist bekannt, dass einige Luden auf diese Art ihre Portokasse füllen“, sagte Max Herbst. „War das alles, Toni?“

„Nein, dann hat er mal zwei Jahre ohne Bewährung eingefangen, weil er eine Minderjährige auf den Strich schickte.“

„Hm, ja, der Strolch scheint wohl eine Vorliebe für junge Mädchen zu haben; und sonst noch was, Toni?“

„Eigentlich unbedeutend, schon zu lange her.

Er hat 1958 im jugendlichen Alter von achtzehn Jahren in Kiel einen Geldtransporter überfallen und dabei wurde der Beifahrer querschnittsgelähmt geschossen. Die Beute war 250.000 Mark. Acht Jahre Knast gab es dafür. Er hat alles abgesessen und wurde 1966 entlassen. Mehr ist nicht.“

Anton Meyer spürte Max Herbst vorwurfsvollen Blick, noch bevor dieser geantwortet hatte.

„Toni, die Beurteilung, ob etwas unbedeutend ist oder nicht, überlassen Sie doch bitte mir! Dazu sind Sie noch zu unerfahren. Wer waren die Mittäter?“

„So wie ich gelesen habe, gab es keine.“

Das war äußerst seltsam . Solch eine brutale Tat mit diesem Modus Operandi und dann als Einzeltäter? Man lernte doch immer wieder dazu, wunderte sich Max.

„Toni, wir machen jetzt Feierabend. Morgen haben wir diverse Zeugenvernehmungen in der Mordsache vorzunehmen. Deshalb ist Dienstbeginn erst um zwölf Uhr. Seien Sie pünktlich und denken Sie an ein anderes Outfit.“ „Hm, ja, tschüss Max…, äh Herr Herbst.“

Kapitel 6

Da saßen sie nun, die Generation der Hungrigen, die Minus-Männer der Gesellschaft, die Geräuschlosen Kaufleute, die hanseatischen Vermieter von weiblichen Geschlechtsteilen.

Der Dibber-Stamm war vollzählig zu seiner Sondersitzung im Büro von Puff-Kalle angetreten. Ein Blick auf Kalles Rolex mit Brillantkranz zeigte an, dass es 18:00 Uhr war.

Ochsen-Gerdi, Nasen-Ede, Schweine-Willy, Nerven-Müller, Grübel-Otto und Teenie-Franz lümmelten sich auf zwei mächtigen Sofas.

„Ist Leck-Hans draußen auf Posten?“, fragte Nerven-Müller.

„Ja, keine Sorge, Heinz, ist er“, antwortete Kalle.

„Also, Jungs! Sondersitzung heute, weil meine Partie Sabrina tot ist.

Die Schmiere war schon hier. Sie haben den Mörder noch nicht. Habt Ihr eine Ahnung, wer es sein könnte? Wir müssen ihn schnellstens liefern, damit hier wieder Ruhe einkehrt. Solange der Typ nicht gefasst ist, machen die uns unsere Geschäfte kaputt. Die Freier bleiben aus und eure Bräute kommen nur noch mit indischem Sand, also null, nach Hause“, sagte Kalle.

„Vielleicht warst du es ja? Ha, ha, ha“, lachte Ochsen-Gerdi schallend und hatte Mühe, seinen unaufhörlich bebenden dicken Bauch unter Kontrolle zu bringen.

„Stehst doch eh auf Junghühner im Alter bis sechzehn. Die bringen dir bei den perversen Freiern doch die dickste Kohle.

Wie mir zu Ohren kam, sollst du schon nervös geworden sein, weil du Angst hattest, Sabrina würde dir mit dem Behördenfreier durchbrennen. Hat sich ja nun erledigt“, grunzte Gerdi, während er auf seinen verschwitzten Kopf griff und unkontrolliert auf der Schädeldecke herumfingerte, um anschließend sofort wieder mit seinem Kamm den spärlichen Haarwuchs zu ordnen. Dicke Schweißtropfen rannen ihm von der Stirn in den Hemdkragen.

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