Waldemar Paulsen - Bürde der Lust

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St.Pauli 1975. Das einträgliche Geschäft mit Lust und Laster hat Hochkonjunktur. Kommissar Max Herbst wird die Aufklärung eines Tötungsdeliktes in einem Nobelbordell in Hamburg-Blankenese übertragen. Die Edelprostituierte Sabrina wird auf dem Parkplatz hinter dem Etablissement tot aufgefunden. Herbst findet ein brisantes Tagebuch mit den Namen ihrer Freier. Sie sind allesamt Vertreter der feinen Gesellschaft. Die Ermittlungen führen zu «Hubsi», dem «hinkenden Mann von der Behörde.» Er war Sabrinas Stammfreier. Es gelingt Herbst, den ominösen «Mann von der Behörde» zu ermitteln und den Mord aufzuklären. Kommissar Herbst suspendiert seinen Praktikanten Anton Meyer, der sich als «Maulwurf» verdingte. Meyer wird von den Zuhältern als mutmaßlicher Verräter entlarvt und auf bestialische Weise entsorgt. PS gegen PS ist Toni Meyers Verhängnis.

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Max Herbst sah auf die glatte Wasseroberfläche. Schemenhaft erkannte er im Schein einer Straßenlaterne sein Spiegelbild. Die Gesichtskontur war nur schwach erkennbar.

Er hob einen kleinen Stein auf und warf ihn ins Wasser. In dem Moment verflüchtigte sich das Bild. Nun steckte er seine Hand ins Wasser, fast so, als könne er seine Ina aus der Tiefe ziehen.

Nach einer Weile wurden seine Finger klamm und als er ein kribbelndes Gefühl verspürte, zog er die Hand aus der Außenalster.

Max lehnte sich an ein in der Nähe befindliches Geländer und sah in dem Strauchwerk unter einer mächtigen Trauerweide ein weißes Schwanenpärchen, das sich immer noch oder schon wieder das Federkleid putzte. Sie hatten hier tatsächlich ein ideales, lauschiges Plätzchen gefunden.

An dem gegenüberliegenden Ufer der Außenalster waren die hellen Scheinwerfer der fahrenden Autos zu erkennen. Deutlich konnte er das Fünf-Sterne-Hotel Atlantic erkennen. Es hatte eine eindrucksvolle Leuchtreklame mit dem hell erleuchteten, mächtigen Globus auf dem Dach.

Ein turtelndes Liebespärchen ging eng umschlungen im schwachen Licht der Straßenlaterne an ihm vorbei. Max sah ihnen gedankenverloren nach und konnte seine Tränen nicht länger zurückhalten.

Woher kommt das Böse? Niemand weiß es… Es gibt eben nicht für alles im Leben eine Antwort. Ich möchte doch nur etwas Ruhe und Geborgenheit finden, mehr nicht.

Weshalb ist mir das nicht vergönnt? Fluch und Segen scheinen miteinander verbandelt zu sein, geht wohl nicht anders .

Max Herbst wurde von einem Weinkrampf geschüttelt, führte den Zeige- und Mittelfinger der linken Hand an seine Lippen und formte einen Kuss, den er mit Abspreizen der Finger ins Wasser schnippte.

„Tschüs, ihr beiden, ich komme bald wieder“, waren seine letzten, flüsternden Worte an diesem Unglücksort.

Plötzlich spürte er eine ohnmächtige Wut auf den Raser, der Ina und Jonas auf dem Gewissen hatte. Zum hundertsten Mal spielte er mit dem Gedanken, den Mörder seiner Liebsten einer gerechten Strafe zuzuführen und ihn einfach abzuknipsen.

Dieser üble, gemeine Strolch hatte lediglich sechs Monate Freiheitsstrafe - ausgesetzt für drei Jahre zur Bewährung – bei dem Amtsgericht in Hamburg gefangen.

Ein Skandal…Dieser Mörder lief immer noch frei herum. Ein unerträglicher Zustand für Max, dessen gesamte Lebensplanung von einer Sekunde auf die andere zerstört worden war und ihm seine Liebsten genommen hatte.

Max wollte diesen Unmenschen seiner gerechten Strafe zuführen, nachdem die Justiz nicht dafür gesorgt hatte, dass Mihailovic den Knast nur im Leichensack verlassen würde.

Max musste einfach etwas tun. Nur was…? Ihm schoss ein Gedanke durch den Kopf. Vielleicht würde es nicht einfach, aber einen Versuch sollte es schon wert sein…

Es war schlechthin ein äußerst gewagtes Spiel, auf das er sich einlassen würde.

Eine nicht registrierte Pistole besorgen und ihn einfach umlegen? Oder sollte er seine Dienstpistole mit einer erfundenen Geschichte als gestohlen melden und den Typen dann wegballern? Er könnte eine Legende erfinden, wie die Pistole abhanden gekommen war. Notfalls würde er mit einem Disziplinarverfahren davon kommen, weil er die Pistole nicht sicher verwahrt hatte.

Aber das Problem wäre erledigt und er hätte seine Rachegelüste befriedigt. Max beschloss, die Sache anzugehen, sobald er das Tötungsdelikt zum Nachteil Sabrina ad acta legen konnte. Er war einfach fällig, dieser Bozko Mihailovic.

Max Herbst ging den gesamten Weg zu Fuß nach Hause. Es herrschte immer noch eine milde, angenehme Temperatur. Fröhliche und ausgelassene Passanten kamen ihm entgegen, während Max dicke Tränen vergoss.

Zu Hause griff Kriminalkommissar Herbst um Mitternacht nach einer Flasche Chivas Regal und leerte diese bis auf eine winzige Neige. Dann fiel er betrunken, von Alkohol und Wut benebelt, noch in Straßenkleidung ins Bett und kam erst um 11:00 Uhr am Mittwochvormittag wieder zu sich. Sein Kopf dröhnte wie ein Presslufthammer.

Max hatte unruhig geschlafen, er musste sich zwingen, wachsam zu bleiben. Der Tag würde wieder einmal anstrengend werden.

Kapitel 9

Mittwoch, 16.Juli 1975

Sein erster Gedanke nach dem Aufwachen galt dem Behördenfreier, als Max sich stöhnend aus dem Bett bewegte und in die Küche schlurfte, um die Kaffeemaschine einzuschalten.

Wer konnte das sein? Und wer hatte von dem Tod der Prostituierten Vor- oder Nachteile zu erwarten? Fragen über Fragen. Vielleicht kommt die Antwort in der folgenden Nacht ja von allein, wenn wir die Razzia durchführen und die Zeugen zur Vernehmung ins Büro bringen , dachte Max. Er war nur froh, dass der Staatsanwalt mitspielte.

Erst einmal duschte er, um einen klaren Kopf zu bekommen. Nach einem Frühstück war ihm nicht zumute und so machte er sich auf den Weg zur Dienststelle, wo er gegen zwölf eintraf. Während des Aktenstudiums klingelte sein Telefon.

„Herbst, Kripo St. Pauli, guten Tag!“

„Hallo Max, äh…, Herr Herbst“, hörte Max, während die Person am anderen Ende der Leitung ein schwaches Hüsteln von sich gab.

„Hier ist Toni... Mir geht es nicht gut. Ich habe Fieber. Komm nicht aus dem Bett. Mein Kreislauf macht nicht mit. Setzen Sie mich bitte auf krank. Ich melde mich, wenn es mir besser geht.“

„Okay, Toni, soll ich einen Arzt schicken?“

„Nee, nicht nötig, meine Freundin versorgt mich“, krächzte Anton Meyer.

„Dann gute Besserung und tschüs!“, Max legte auf . Das ist ja blöd , dachte Max. Nun musste er für die kommende Nacht auch noch umdisponieren.

Herbst telefonierte mit der Fahrbereitschaft im Polizeipräsidium und bestellte einen Pkw mit Fahrer, der ihn um 22:20 Uhr an der Dienststelle abholen sollte. Nach dem Telefonat sprach er mit dem Dienststellenleiter.

„Dieter, der Praktikant hat sich eben krank gemeldet. Jetzt fehlt mir natürlich für heute Nacht ein Mann. Bestimme bitte jemanden!“

„Ja… dann nimm Oberkommissar Ahlers, der hat eh Bereitschaftsdienst heute.“

„Gut, informiere ihn bitte. Teil ihm aber mit, dass er seinen Dienstgrad nicht ausspielen soll. Die Ermittlungen führe ich und somit leite ich auch den Einsatz!“, erwiderte Herbst bestimmt.

„Ja, ja, werde ich ihm sagen. Wird wohl eh froh sein, wenn du das Ganze machst und sich nicht darum reißen.“

Während Max Herbst sich seinen zweiunddreißig anderen Akten widmete, klingelte sein Telefon erneut; er riss den Hörer mit einem Ruck an sich.

„Hier Wachraum, Bröse“, sagt der Erste Wachhabende der Nachtschicht.

„Max, ein Fahrer der Fahrbereitschaft ist hier und will dich abholen.“

„Okay, danke Alfred, wir kommen!“ Schon so spät? Hab ich gar nicht bemerkt . Tatsächlich, auf den Punkt 22:20 Uhr , dachte Max, während er in das Büro von Oberkommissar Fiete Ahlers ging.

„So, Fiete, es geht los“, sagt er zu seinem Kollegen, der sein Kreuzworträtsel beiseitelegte, sein Sakko anzog und Max mit saurem Gesicht nach unten in den Wachraum folgte, wo sie den Fahrer begrüßten.

Die drei Personen fuhren unverzüglich zum Busbahnhof nach Hamburg-Blankenese. Punkt dreiundzwanzig Uhr trafen sie am vereinbarten Treffpunkt ein.

Die drei grünen Hanomag- Mannschaftswagen mit Plane und Spiegel und dem Blaulicht auf der Fahrerkabine warteten bereits. Die LKW waren in Reihe hintereinander geparkt, davor ein Jeep der Bereitschaftspolizei mit einer grünen Fahne rechtsseitig am Stander. Es war das Zugführer-Fahrzeug.

Max Herbst stieg aus und ging zu dem Zugführer, während der Fahrer des Kripo- Pkws und Oberkommissar Ahlers im Fahrzeug verblieben.

„Hallo Kollege Schmitz, da sind wir“, begrüßte Herbst den Zugführer. Es war Polizeikommissar Wieland Schmitz. „Passt gut, dass Sie heute Abend Dienst schieben. Wir haben ja schon einige Aktionen gemeinsam bewältigt.“

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