Waldemar Paulsen - Bürde der Lust

Здесь есть возможность читать онлайн «Waldemar Paulsen - Bürde der Lust» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Bürde der Lust: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Bürde der Lust»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

St.Pauli 1975. Das einträgliche Geschäft mit Lust und Laster hat Hochkonjunktur. Kommissar Max Herbst wird die Aufklärung eines Tötungsdeliktes in einem Nobelbordell in Hamburg-Blankenese übertragen. Die Edelprostituierte Sabrina wird auf dem Parkplatz hinter dem Etablissement tot aufgefunden. Herbst findet ein brisantes Tagebuch mit den Namen ihrer Freier. Sie sind allesamt Vertreter der feinen Gesellschaft. Die Ermittlungen führen zu «Hubsi», dem «hinkenden Mann von der Behörde.» Er war Sabrinas Stammfreier. Es gelingt Herbst, den ominösen «Mann von der Behörde» zu ermitteln und den Mord aufzuklären. Kommissar Herbst suspendiert seinen Praktikanten Anton Meyer, der sich als «Maulwurf» verdingte. Meyer wird von den Zuhältern als mutmaßlicher Verräter entlarvt und auf bestialische Weise entsorgt. PS gegen PS ist Toni Meyers Verhängnis.

Bürde der Lust — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Bürde der Lust», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Tschüs, Herr Herbst, ich gehe jetzt.“

„Nein, nein. Nicht so hastig, wir sind noch nicht fertig! Und…, wer ist denn der Stammfreier von Sabrina gewesen? Der ominöse Mann von der Behörde?“

„Den kenne ich nicht weiter. Kam meistens mittwochs in der Nacht.“

„Kein Name oder Auto oder sonst was?“

„Nein, nur, dass er relativ klein ist. Nur so groß wie die Sabrina. Ah, was mir einfällt, er hinkte leicht. Nicht doll, aber es fiel schon auf. Hab ihn ja meistens auch nur nackt gesehen und dann mit Maske.“

„Hm, sonst noch was?“

„Nee, mehr fällt mir nicht ein.“

„Wie ist es mit Puff-Kalle? Ich höre draußen ständig, dass er immer noch ein Faible für minderjährige Mädchen hat?“

„Nee, nee, stimmt nicht, ist wohl sehr weit hergeholt“, sagte Biene Schmidt, während sie mehrmals mit der rechten Schulter zuckte und ein nervöses Kichern zeigte.

„Sie wissen ja, wenn ein Gerücht erst einmal da ist, kann man sich schwer dagegen wehren. Bei uns jedenfalls gibt es keine Minderjährigen, hat Kalle ausdrücklich verboten.“

Max spürte, dass Biene Schmidt log, denn sie war keine überzeugende Lügnerin. Sie machte einen nervösen Eindruck, ihre Hände zuckten unruhig.

„Frau Schmidt, einseitiges Schulterzucken deutet darauf hin, dass Sie nicht die Wahrheit sagen. Sie lügen mich an oder wenn man es eleganter sagen will, Sie sagen die Unwahrheit. Also, ich höre…“

Puff-Kalles Bardame wendete den Blick von Max Herbst und sah minutenlang mit leeren Augen auf den Fußboden.

„Frau Schmidt. Sie können Ihr Lügenkonstrukt nicht dauerhaft aufrecht erhalten. Schätzen Sie doch einmal die Folgen ab. Je schlimmer die Konsequenzen sind, sobald die Lüge auffliegt, desto höher ist der Druck. Und das bedeutet Stress pur. Das müssen Sie sich doch nicht antun, Biene.“

„Nein, nein. Ich sage immer die Wahrheit, Herr Herbst. Das kann ich beschwören“, sagte Biene Schmidt in leisem Ton mit ängstlichem Blick zu Max, der sah, dass eine leichte Röte an ihrem Hals nach oben zog.

„Gut, Frau Schmidt, hört sich nicht sehr überzeugend an, aber…“, seufzte Max. „ Dann unterschreiben Sie bitte hier das Protokoll. Jetzt ist Frau März dran, dann Frau Maurer und danach ihr toller Hecht, der Leck-Hans.“

Biene Schmidt leistete ihre Unterschrift unter dem Protokoll und sagte beiläufig: „Da werden Sie wohl kein Glück haben. Die sind nicht hier und wie ich hörte, werden die wohl auch nicht kommen.“

„Weshalb nicht?“

„Ich sag nichts mehr, wollte es nur erwähnt haben.“

„Na gut, danke, dass Sie gekommen sind und informieren Sie mich bitte, wenn es Neuigkeiten gibt. Hier meine Karte.

Passen Sie gut auf sich auf und vergessen Sie am Ende nicht zu lächeln, Biene Schmidt“, war der Kommentar von Max, als er der Bardame seine Visitenkarte überreichte.

„Trotzdem, Kommissar Herbst. Sie geben mir die scheinbare Hoffnung, dass es vielleicht doch noch den einen oder anderen Mann gibt, der nicht so verkommen ist wie diejenigen, die ich so kenne. Vielleicht können wir uns ja einmal bei einer anderen, eher passenden Gelegenheit, treffen? Ich wäre nicht abgeneigt...Ciao, Herr Herbst. Jetzt gehe ich“, hauchte Biene Schmidt, deren volle Brüste unter dem T-Shirt wogten.

Die Bardame Biene ließ die Visitenkarte in ihrer Handtasche verschwinden, grüßte und stieß beim Verlassen des Büros fast mit dem zurückkommenden Toni Meyer zusammen.

„Ah, Toni, so geht es schon eher“, lobte Max Herbst seinen Auszubildenden. Anton Meyer trug eine passende, blaue Jeanshose, die ihm vorzüglich stand. Zwar platzten obenherum fast die Nähte des zu knappen Sakkos, aber das würde schon auch noch werden.

„Ist Ihre Rolex eigentlich echt?

„Nee, Herr Herbst, nur ein Blender. Hat einen Hunni gekostet, stammt aus Thailand.“

„Was fahren Sie für ein Auto, Toni?“

„Einen Porsche 356. Gut erhalten, hat in letzter Zeit aber ziemlich viele Macken. Er steht häufig in der Werkstatt. Ich nenne ihn den Roten Blitz.“

Entzückend , dachte Herbst, keine manierliche Hose über den Arsch, aber Porsche fahren.

„So, Toni, die Bardame habe ich eben vernommen. Die anderen, vorgeladenen Personen sind allesamt nicht gekommen. Es scheint eine Art Solidaritätsverweigerung zu sein.“

„Tja, dann haben wir wohl Pech gehabt“, kommentierte der Praktikant lapidar.

„Nein, Toni. Die holen wir uns noch. Ein Zeuge muss in einem bedeutenden Fall wie diesem aussagen. Weigert er sich, so kann er staatsanwaltschaftlich vorgeladen werden. Weigert er sich erneut, kann er mit Zwangsmitteln zur Vernehmung gebracht werden.“

„Ach so“, wunderte sich Toni, während er Max mit zusammengekniffenen Augen ansah.

„Toni, rufen Sie jetzt bitte bei der Einsatzabteilung der Bereitschaftspolizei in Alsterdorf an und ordern Sie für morgen Nacht einen Zug, also 30 Mann, Schutzpolizisten in Uniform. Sie sollen mit ihrem Tross zum Busbahnhof nach Blankenese fahren und sich um 23 Uhr bereit halten. Wir werden sie dort in Empfang nehmen. Der Club Marita erhält Besuch von uns.

Wir werden eine Razzia durchführen, damit Puff-Kalle seine Lektion lernt. Nennen Sie nicht den Einsatzort, denn Verrat lauert überall. Also, absolutes Schweigen in dieser Sache. Wenn die nicht freiwillig wollen, dann holen wir sie uns.

Ich werde zwischenzeitlich das Einverständnis der Staatsanwaltschaft einholen. Teilen Sie mir anschließend mit, ob wir mit der Verstärkung aus Alsterdorf rechnen können.“

„Mach ich, ich geh nach nebenan zum Telefonieren, dann stör ich nicht so.“

Eilfertig befolgte Toni Max Herbsts Anordnung.

„Okay, machen Sie das.“

Gibt’s doch nicht, fährt einen dicken Porsche und zieht mir einen Hunderter aus der Tasche, dachte Herbst. Jetzt musste er nur noch das Rätsel um diesen ominösen, humpelnden Behördenfreier lösen.

„Alles klar, hat geklappt“, rief Toni viel zu laut, als er nach vier Minuten wieder ins Büro stürmte.

„Ja, ja, hab ich gehört. Brüllen Sie doch nicht so. Diskretion ist angesagt“, flüsterte Herbst in Richtung Toni, der ihn verständnislos ansah.

„Toni, Sie können morgen wieder ausschlafen. Es wird eine lange Nacht werden und deshalb beginnen wir erst um vierzehn Uhr. Sehen Sie zu, dass Sie mehrere Groschen Kleingeld dabei haben. Eventuell benötigen Sie die zum Telefonieren in einer Telefonzelle. Man weiß ja nie. Für heute ist Feierabend angesagt. Ich sehe noch schnell einige Akten durch und gehe dann auch.“

„Klasse, passt mir gut“, und schon stürmte der Praktikant aus dem Zimmer.

Ich habe meinen Kopf heute eh nicht frei, gestand sich Herbst ein. Der zweite Todestag von Ina und Jonas machte ihm schwer zu schaffen. Scheiß Akten, ich gehe jetzt auch.

Er wählte die interne Rufnummer von Ines im Geschäftszimmer und informierte sie darüber, dass er den Dienst für heute beenden würde.

Max Herbst fuhr mit der U-Bahn nach Hause. Seine innere Unruhe wurde immer schlimmer. Er konnte keinen klaren Gedanken fassen.

Ina, Ina…Radio an, Radio aus. Fernseher an, Fernseher wieder aus. Er setzte sich auf den Balkon, sah in die Abendsonne und beobachtete mit starrem Blick die vorbeigehenden Passanten. Und diese Stille in der Wohnung… Einfach grässlich.

Sie kam ihm vor wie eine eiskalte Grabkammer, in der sich kein Leben mehr befand. Seine innere Unruhe steigerte sich von Minute zu Minute.

Gegen zweiundzwanzig Uhr hielt er die Totenstille nicht mehr aus und fuhr mit der U-Bahn zum Dammtorbahnhof. Er hörte die herannahende S-Bahn vom Hauptbahnhof kommen.

Max kraxelte langsam unter die Kennedybrücke und hockte sich an das Ufer der Außenalster. Es war exakt der Ort, an dem man vor genau zwei Jahren Inas Auto mit ihrer Leiche aus dem Wasser gezogen hatte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Bürde der Lust»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Bürde der Lust» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Bürde der Lust»

Обсуждение, отзывы о книге «Bürde der Lust» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x