Dieter Aurass - Verborgen

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Drei Einbrecher begehen jeder allein einen Einbruch, Alle drei brechen in eine Villa ein, jeder auf einem anderen Weg, alle drei aus unterschiedlichen Gründen, aber … ohne vorher etwas voneinander zu wissen, zur selben Zeit und in dieselbe Villa!
Ein Dieb, eine ehemalige Hausangestellte und ein Psychotherapeut sehen sich nicht nur plötzlich miteinander konfrontiert, sondern auch mit dem Problem, etwas zu finden, was sie verborgen in der Villa vermuten. Jeder sucht etwas Anderes und kann es nur finden, wenn sie sich zusammenraufen und gemeinsam versuchen, das Geheimnis der Villa zu lüften.
Aus anfänglicher Gegnerschaft entwickelt sich eine zunächst widerwillige Zusammenarbeit, in deren Verlauf sie sich gegenseitig ihre Geheimnisse anvertrauen.
Gemeinsam kommen sie schließlich einem Geheimnis v on ungeahnten Ausmaßen auf die Spur … und geraten dadurch in Lebensgefahr.

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»Oh, Verzeihung. Das war sehr gedankenlos, aber ich bin nur Papiertaschentücher gewohnt.«

Sie sah, dass er lächelte, aber sie konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es etwas gequält wirkte.

»Wollen Sie uns nicht berichten, was der Auslöser für Ihren Besuch in dieser Villa war«, lenkte er die Aufmerksamkeit von der peinlichen Situation ab.

»Ich habe … zuerst habe ich gedacht, es handelt sich um ein Missverständnis, aber … ich weiß nicht, warum ich so blöd war«, begann sie stockend. »Es ist ja nicht so, als hätte ich es nicht kommen sehen.«

Als sie aufblickte, entdeckte sie, dass der Kriminelle sie verständnislos mit offenem Mund anstarrte, während Benjamin feinsinnig lächelte.

»Äh … hab ich was Dummes gesagt, oder warum schaut ihr so blöd?«, fragte sie, während sie hastig zwischen den beiden hin und her sah.

Kalle nickte lediglich, während Benjamin das Wort ergriff: »Nein Katrin, aber sie haben den Fehler begangen, den die Meisten begehen, wenn sie Unwissenden einen Sachverhalt schildern wollen, der ihnen selbst nur zu gut bekannt ist.«

»Und der wäre?«, fiel sie ihm ins Wort.

Völlig unbeeindruckt fuhr er fort, als hätte sie die Frage nicht gestellt: »Versuchen Sie einfach, sich an alles zu erinnern, wie es sich chronologisch ereignet hat.«

Katrin nickte geistesabwesend, während die Erinnerungen sie übermannten.

Dann begann sie, zunächst stockend, dann immer flüssiger, den in ihrem Kopf ablaufenden Film zu schildern.

Kapitel 8 - Katrins Erinnerung

Es hatte sich wie der geilste Job der Welt angehört.

»Hausdame und Gesellschafterin gesucht«, lautet der Text der Stellenanzeige, der mir aus der Tageszeitung entgegengesprungen kam. Das Tolle daran war, dass in diesem speziellen Fall keine ältere Dame gesucht wurde, die einer anderen älteren Dame die Besorgungen erledigt, den Hintern abwischt oder ihr die Zeit vertreibt. Das Jobprofil passte haargenau auf mich, sowohl vom Alter als auch von den gewünschten Fähigkeiten.

Einen Tag später machte ich mich zu einem Vorstellungsgespräch auf den Weg. Ich hatte die richtige Mischung aus seriösen und trotzdem schicken Klamotten ausgesucht und motivierte mich immer wieder selbst dahingehend, dass ich es schaffen würde.

Das Ehepaar Helmholtz machte einen netten Eindruck. Heinz Helmholtz war achtundfünfzig Jahre alt, etwas dicklich und nur einssechzig groß, was er durch das Tragen von Stiefeletten mit zehn Zentimeter hohen Absätzen zu kaschieren versuchte. Seine grauen Haare begannen licht zu werden, und auf den Wangen zeichneten sich die roten Äderchen einer Couperose im Frühstadium ab. Irgendwie wirkte er sympathisch, in dem Versuch, durch jugendliche Klamotten, die hohen Absätze und eine sehr joviale Art jünger zu wirken, als er wirklich war.

Seine Ehefrau, Tanja Helmholtz, war fünf Jahre jünger als er und rein äußerlich das komplette Gegenteil. Durch zahlreiche Schönheitsoperationen war es ihr gelungen, das Verblühen ihrer früheren Schönheit zumindest zum Teil aufzuhalten. Sie hatte zwar noch immer die gleiche Figur wie vor dreißig Jahren, aber natürlich war sehr offensichtlich der Zug der Schwerkraft an ihren Brüsten durch Implantate aufgehalten worden, die Falten im Gesicht durch künstliche Straffung gemildert und die Lippenfältchen durch Einspritzungen von Collagen beseitigt worden. Aber als junge Frau musste sie auf jeden Fall das Aussehen eines Modells gehabt haben - sowohl im Gesicht als auch figürlich. Lediglich ihre mangelnde Körpergröße hatte eine Karriere in diesem Beruf verhindert. Tanja Helmholtz war nur wenige Zentimeter größer als ihr Mann. Das war wahrscheinlich ein weiterer Grund für die hohen Absätze ihres Mannes. Aber auch die Heirat mit dem zu dieser Zeit bereits erfolgreichen Manager hatte nicht den erhofften Karrieresprung im Modellbusiness herbeigeführt - so behauptete es zumindest die Klatschpresse. Was hatte da nähergelegen, als die ein Jahr nach der Heirat geborene Tochter in die nicht vorhandenen Fußstapfen der Mutter treten zu lassen, zumal sie bereits mit sechzehn mehr als einen Kopf größer gewesen war als ihre Eltern. Selbstverständlich war ihr Vater auch gleichzeitig ihr Manager geworden.

Ich war froh, dass ich mich in den Zeitschriften und im Internet so gut über meine hoffentlich neuen Arbeitgeber informiert hatte.

Beide zeigten sich begeistert von meinen Qualifikationen und allgemeinen Ansichten. Sie versicherten mir wieder und wieder, dass ich genau die Frau sei, die sie gesucht hätten.

Ich musste mich zusammenreißen, um nicht laut aufzulachen, als die beiden mir meine zukünftigen Aufgaben schilderten: Führen des Haushaltsbuchs, Beaufsichtigung des Personals, Überwachung der Vorräte, spezielle Besorgungen und Erledigungen im Zusammenhang mit Partys oder Empfängen und andere, nicht wirklich belastende Sonderaufgaben. Es hörte sich fast zu schön an, um wahr zu sein, und ich unterschrieb mit Freuden und ohne lange nachzudenken den Arbeitsvertrag.

Alles ließ sich zu Beginn so easy an, wie ich es mir vorgestellt hatte und erstmals seit langer Zeit war ich richtig glücklich.

Sechs Wochen nach meinem Arbeitsantritt fand eine Party in der Villa statt, die ich im Auftrag der Familie Helmholz organisierte. Nichts wirklich Großes, nur etwa einhundert Personen, anlässlich eines Besuchs der Tochter Tatjana aus den USA. Bis zu diesem Tag hatte ich das gefeierte Supermodell noch nicht kennengelernt, sondern lediglich die Bilder im Haus gesehen und die Berichte in der Klatschpresse gelesen. Als ich nun bei dieser Gelegenheit Tatjana zum ersten Mal persönlich kennenlernte, hätte die Enttäuschung nicht größer sein können.

Das von der Presse hochgelobte Supermodell präsentierte sich als abweisend, unnahbar, arrogant, hochmütig, absolut egozentrisch … und anscheinend strunzdumm.

»Kleines, bringen Sie mir einen Manhattan auf Eis«, waren die ersten Worte, die sie an mich richtete. In der kommenden Stunde beleidigte Tatjana mich zwei Mal, behandelte mich fünf Mal herablassend und stellte mich zu meinem Entsetzen einigen mir unbekannten Gästen als … › die billige Schlampe meines Vaters‹ vor.

Um zweiundzwanzig Uhr entdeckte Heinz Helmholtz mich weinend in einer Abstellkammer. Ich hatte es nicht mehr ausgehalten, mich in der Kammer versteckt und meinem Selbstmitleid ergeben. Er nahm mich in den Arm, tröstet mich, führte mich in sein privates Billardzimmer und überredete mich zu einem Glas Sekt. Aus dem einen Glas wurden ruck zuck drei Flaschen, von denen vermutlich mehr als zwei auf mein Konto gingen. Frustration ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber, vor allem, wenn es um die Menge an Alkohol geht, die man besser nicht getrunken hätte.

Ich wachte mit einem solchen Brummschädel auf, dass ich glaubte, es könne meinen Kopf sprengen.

Die Sonne schien direkt durch das Fenster auf mein Gesicht und mit fest zusammengepressten Augenlidern tastete ich auf dem Nachttisch nach meiner Schlafmaske. Im nächsten Moment fuhr ich mit einem Satz auf, als ich feststellte, dass da kein Nachttisch war. Ein schneller Rundblick bestätigte meine Befürchtung: Ich befand mich nicht in meinem, sondern in einem fremden Schlafzimmer. Als ich die Decke zurückschlug, schockierte mich meine Nacktheit, obwohl ich sie bereits vorher gefühlt hatte. Die getrocknete weiße Substanz, die zwischen meinen Beinen und in meinen Schamhaaren klebte, war für mich der letzte Beweis dafür, was mir mit großer Wahrscheinlichkeit widerfahren war.

Als ich mit einem eng um mich geschlungenen Laken aus dem Zimmer flüchtete, stellte ich fest, dass es sich um den Schlafraum meines Arbeitgebers handelte.

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