Frederick Marryat Marryat - Peter Simpel

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Der 1834 erschienene Roman Peter Simpel zählt zu seinen erfolgreichsten. Der Protagonist und Ich-Erzähler Peter Simpel wächst als jüngster Sohn eines Priesters auf. Sein Vater musste diesen Beruf gegen seine Neigung als jüngster Spross einer Adelsfamilie ergreifen. Peters Großvater ist Lord Privilege, Mitglied des Oberhauses und fest in die Strukturen der englischen Gesellschaft verwachsen. Das bedeutet, dass er sich um die Familie fernab von realen Chancen seinen Titel zu erben, nur gerade so im notwendigen Rahmen kümmert.

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»›Es geht mir vor, daß ich gewaltig viel Aussicht haben werde, wenn ich da oben bin‹, erwiderte ich, ›doch nach Ihrem Belieben.‹

»Ich stieg also hinauf, wie ich seitdem manchmal gethan habe, und Du noch oft thun wirst, Peter, um Dich an der frischen Luft und zugleich an Deinen eigenen angenehmen Gedanken zu erfreuen. Endlich wurde ich mit den Sitten und Gewohnheiten der Seeleute mehr vertraut. In den vierzehn Monaten, welche ich auf der Höhe von Kap Siesieh zubrachte, wurde ich als ein recht ordentlicher junger Seekadett angesehen, und meine Kameraden, nämlich alle, welche ich prügeln konnte, wovon nicht viele ausgenommen waren, hatten einen großen Respekt vor mir. Zu Minorka setzte ich zum erstenmale meinen Fuß ans Land, und dann setzte ich meinen Fuß in dasselbe, wie wir zu sagen pflegen, denn ich wäre beinahe als ein Ketzer totgeschlagen worden, und rettete mich nur dadurch, daß ich mich als einen wahren Katholiken zeigte. Dies beweist, daß die Religion ein großer Trost im Unglück ist, wie Pater M'Grath zu sagen pflegte. Mehrere von uns gingen ans Land, und nachdem wir einen gebratenen welschen Hahn, welcher mit Rosinen-Pudding gefüllt war, verspeist (sonst war alles in Öl gekocht und wir konnten es nicht essen), und so viel Wein getrunken hatten, daß man eine Jolle damit hätte flott machen können, bestellten wir Esel, um eine kleine Übung im Reiten vorzunehmen. Einige gingen davon mit dem Schwanz voran, andere warfen das Hinterteil in die Luft und dann gingen die Reiter statt der Klepper davon; andere wollten gar nicht gehen, aber der meinige ging, und wo Teufels glaubst Du, daß er hinging? Geraden Weges in die Kirche, wo die Leute in Masse versammelt waren. Das arme Tier starb fast vor Durst und witterte Wasser. Sobald er darin war, steckte er seine Nase, trotz all meines Zerrens und Reißens in den Weihwasserkessel und trank ihn ganz aus. Obschon ich dachte, daß, wenn man so viele Christen ohne Religion sehe, man auch nicht viel von einem Esel erwarten könne, so erschrak ich doch sehr über diese gottlose Handlung und fürchtete die Folgen, und zwar nicht ohne Grund; denn das Volk in der Kirche war ganz entsetzt. Kein Wunder, denn das Tier trank so viel Weihwasser, daß man die ganze Stadt Port-Mason nebst den Vorstädten und allem Zugehör damit hätte reinigen können. Sie erhoben sich von ihren Knieen und ergriffen mich, wobei sie alle Heiligen im Kalender anriefen. Obschon ich wußte, was sie meinten, so konnte ich doch kein Wort in ihrer Sprache sprechen, um für mein Leben zu bitten, und wäre fast in Stücken zerrissen worden, bevor der Priester kam. Da ich die Gefahr wohl einsah, in welcher ich schwebte, so fuhr ich mit meinen Fingern über die feuchte Nase des Esels, bekreuzte mich selbst und ließ mich vor dem Priester auf die Kniee nieder, wobei ich wie alle gute Katholiken mea culpa schrie, obschon es, wie ich vorher bemerkte, nicht meine Schuld war, denn ich versuchte alles Mögliche, und zog das Tier weg, bis meine Kraft nachließ. Die Priester erkannten aus der Art, wie ich mich bekreuzte, daß ich ein guter Katholik war, und errieten, daß dies alles ein Versehen des Esels sei. Sie befahlen dem Volke, ruhig zu sein, und sandten mich zu einem Dolmetsch, welchem ich die ganze Geschichte erklärte. Sie erteilten mir für das, was der Esel gethan hatte, Absolution, und nachher stand ich, da es sehr selten vorkam, einen englischen Offizier zu finden, der ein guter Christ war, während meines Aufenthalts zu Minorka in großer Gunst, lebte in Fülle, zahlte für nichts und fühlte mich so glücklich wie ein Heimchen. So bewies sich der Grauschimmel als ein sehr guter Freund; um ihn zu belohnen, mietete ich ihn jeden Tag und galoppierte mit ihm auf der ganzen Insel herum. Aber einmal passierte es mir, daß ich meinen Urlaub nicht beachtete, denn ich war so glücklich am Lande, daß ich ganz vergaß, nur vierundzwanzig Stunden Erlaubnis zu haben, wäre nicht eine Abteilung Marinesoldaten mit einem Sergeanten an der Spitze gekommen, welcher mich am Kragen faßte und von meinem Esel herabzog. Ich wurde an Bord gebracht und wegen Mißverhaltens mit Arrest belegt. Nun, Peter, ich weiß nichts Angenehmeres als im Arrest zu sein, nichts zu thun den ganzen Tag, als essen und trinken und sich's wohl sein lassen; nur darf man nicht auf dem Hinterverdeck erscheinen, dem einzigen Platze, welchen ein Seekadett zu vermeiden wünscht. Geschah es, um mich strenger zu bestrafen, oder vergaß man mich ganz, ich kann es nicht sagen, aber es stand fast zwei Monate an, ehe man mich in die Kajütte berief. Der Kapitän sagte mit einem furchtbaren Stirnrunzeln, er hoffe, daß meine Strafe mir zur Warnung dienen werde, und nun könne ich meinen Dienst wieder antreten.

»›Erlauben Euer Ehren‹, versetzte ich, ›ich glaube noch nicht genug bestraft zu sein.‹

»›Es freut mich, Sie so reumütig zu finden; doch es ist verziehen; nehmen Sie sich nur in acht, daß ich nicht mehr genötigt werde, Sie einsperren zu lassen.‹

»Da ich ihn nicht überzeugen konnte, so mußte ich meinen Dienst wieder antreten, allein ich faßte den Entschluß, sobald ich könnte, wieder einen andern Streich auszuführen. – –«

»Ein Segel an der Steuerbordseite«, rief der Mastwächter.

»Sehr wohl«, versetzte der Schiffsmeister. »Herr O'Brien, wo ist Herr O'Brien?«

»Meinen Sie mich, Sir?« sagte O'Brien, indem er auf den Meister zuging, denn er hatte so lange in der Falltaurolle gesessen, daß er darin verwickelt war und nicht sogleich herauskommen konnte.

»Ja, Sir, gehen Sie vor und sehen Sie, was es für ein Schiff ist.«

»Gut, Sir«, sagte O'Brien.

»Und, Herr Simpel«, fuhr der Schiffsmeister fort, »gehen Sie hinab und holen Sie mir ein Nachtglas herauf.«

»Ja, Sir«, versetzte ich.

Ich hatte keinen Begriff von einem Nachtglas, und weil ich bemerkte, daß um diese Zeit sein Diener ihm ein Glas heraufbrachte, so schätzte ich mich sehr glücklich, zu wissen, was er darunter verstand.

»Geben Sie acht, daß Sie es nicht zerbrechen, Herr Simpel.«

O, dann ist alles recht, dachte ich; er meint den Humpen. Ich ging also hinab, rief den Aufwärter der Konstabelkammer und verlangte ein Glas Grog für Herrn Doball. Der Aufwärter taumelte in seinem Hemd heraus, mischte den Grog, gab ihn mir und ich stieg sehr vorsichtig das Hinterdeck hinauf.

Während meiner Abwesenheit hatte der Schiffsmeister den Kapitän gerufen und gemäß seiner Befehle O'Brien den ersten Leutnant. Als ich die Leiter heraufkam, standen sie beide auf dem Verdeck. Beim Heraufsteigen hörte ich den Schiffsmeister sagen: »Ich habe den jungen Simpel nach einem Nachtglase hinabgeschickt, allein er bleibt so lange aus, daß ich vermute, es ist ein Mißverständniß vorgefallen. Er ist ein halber Gimpel.«

»Das muß ich leugnen«, versetzte der erste Leutnant, Herr Falkon, gerade, als ich meinen Fuß auf das Hinterdeck setzte, »er ist kein Gimpel.«

»Mag sein«, antwortete der Schiffsmeister. »Ah, da ist er ja. Wo bleiben Sie denn so lange, Herr Simpel? Wo ist mein Nachtglas? '

»Hier, Sir«, erwiderte ich und gab ihm den Becher Grog hin; »ich sagte dem Aufwärter, er solle ihn stark machen.«

Der Kapitän und der erste Leutnant brachen in ein Gelächter aus, denn Mr. Doball war als ein großer Liebhaber von Grog bekannt. Jener ging nach dem Hinterteil des Schiffes, um das Lachen zu verbergen, dieser blieb da. Mr. Doball war in großer Wut.

»Sagte ich nicht, der Junge sei ein halber Gimpel«, schrie er dem ersten Leutnant zu.

»Auf alle Fälle kann ich nicht zugeben, daß er sich bei dieser Gelegenheit als solchen bewiesen hat«, versetzte Herr Falkon, »denn er hat den Nagel auf den Kopf getroffen.«

Hierauf trat der erste Leutnant zu dem Kapitän, und beide gingen lachend auf und ab.

»Setzen Sie es auf die Gangspille, Sir«, sagte Herr Doball in ärgerlichem Tone zu mir. »Ich werde Sie gelegentlich bestrafen.«

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