Marc Lindner - Im Schatten der Dämmerung
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Ein Zauberer nimmt sich ihrer an und flieht mit ihr, um den Rat eines verborgenen Volkes aufzusuchen. Dabei gerät vieles im alten Reich Calvaldurs ins Wanken, während den Zwergen ein Krieg droht, den so keiner kommen sah.
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So leicht, wie er es sich in den letzten Stunden vorgestellt hatte, würde er diesen Mann nicht hinters Licht führen können. Woher wusste dieser das alles? Keiner hatte seinen Namen erwähnt, dessen war er sich sicher. Nur an wortlose Schreie der Wut konnte er sich erinnern. Angst beschlich Almar, nicht wegen der Messer, sondern wegen des Wissens dieses Mannes.
„Du wunderst dich sicher, warum du hier bist“, fuhr der Mann mit einer Gleichgültigkeit fort, die allein schon furchterregend war. „Nun, nenn es Zufall. Einer meiner Schüler wollte meine Gunst gewinnen. Dachte du wärest nützlich – doch da hat er sich geirrt.“
Die dürre Gestalt in ihrem dunkelblauen langen Umhang schritt gemächlich um die steinerne Platte, auf der der Zwerg wie auf einer Totenbarre lag. Mit vorgetäuschtem Interesse fuhr er mit seiner leichenblassen Hand über den muskulösen Körper des Gefesselten. Dieser jedoch gab keine Regung von sich. Er würdigte seinen Peiniger mit keinem Blick. Ein solches Gesicht musste man nicht gesehen haben, soviel stand fest. Jemand, der eine solch unnatürliche Stimme, die seine nannte, konnte nicht von Schönheit gesegnet sein.
„Wie du dir nun sicher einredest, mir nichts zu verraten.“ Der Wortführende zwang sich zu einem mitleidigen Lachen. „Aber alles unnötig. Selbst dein Tod. Nicht einmal einen ehrenhaften Tod wirst du erleiden. Denn ich weiß bereits mehr als selbst du. Aber ...“, er hielt kurz inne, wobei er seine kalten Finger auf der Schulter des Zwerges ruhen ließ. „... ich will kein Unmensch sein.“ Ein markerschütterndes dünnes Lachen ertönte aus seiner Kehle. „Wenn du mich um einen schnellen Tod bittest, so werde ich ihn dir gewähren.“ Er beugte seinen Kopf über jenen des Zwerges um sein Gesicht zu so etwas Ähnlichem wie einem Lächeln zu verzerren. „Nur ein Wort und du kannst deinem Volk in die Welt der Toten vorausschreiten.“ Er fuhr über die Stirn des Zwerges. „Du wirst nicht lange auf sie warten müssen – dafür werde ich sorgen.“
Kein Zucken verriet, dass der Zwerg überhaupt am Leben war.
Der blasse Mann ließ einige Male seine Hand auf der Brust des Zwerges hüpfen, bevor er sich mit enttäuschtem Kopfschütteln abwandte.
„Schade, ich hätte mich dir gerne gnädig gezeigt“, meinte er mit einem kalten Lachen.
Der Mann ging mit leichten Schritten zur Treppe hin, bevor er abermals innehielt.
„Tibur würde es dir etwas ausmachen mir eine Statur von ihm in Lebensgröße anzufertigen? Ich werde beim Stadthalter auch ein gutes Wort für dich einlegen.“ Er wartete auf keine Antwort und betrat die Treppe. Der Handwerker nickte stumm, verängstigt nun doch vom Magiermeister des Zirkels der Acht wahrgenommen worden zu sein. Es war das dritte Mal, dass er ihm persönlich begegnet und mit keinem dieser Tag verband er angenehme Erinnerungen.
„Bringt beide in das Verlies und besorgt ihm einen ausreichend großen Stein“, meinte er zu den beiden Wachen, die ihn herunter begleitet hatten.
Als diese auf den Zwerg zugingen, hallte eine sich entfernende Stimme die Treppe hinunter.
„Nur weil die Zwerge bald alle Geschichte sind, heißt es ja nicht, dass sich keiner erinnern soll, dass es sie einst gab.“ Während die Schritte leiser wurden, drang ein letztes finsteres Lachen bis zu den übrig Gebliebenen herunter.
Der Schatten
Die Sonne spendete ihre letzten Trost bringenden Strahlen, bevor sich ein dunkler Mantel über Land und Leute legen würde. Ein einsamer Reiter ritt zügig am schützenden Wald entlang. Gedankenvertieft pfiff er ein melancholisches Lied in die rasch kühler werdende Abendluft. Kaum einer kannte es noch, es stammte aus einer längst vergangenen Zeit und erzählte von den altvorderen Königen, die alle Völker und Rassen Calvaldurs unter einem Banner vereinten. Obwohl er sehr alt war, stammte es doch aus einer Zeit lange bevor er geboren war. Seine Sorgen waren in letzter Zeit schlimmer geworden und nicht einmal die Menschen waren mehr in einem Bündnis. Fast überall waren geordnete Strukturen verfallen und es bildeten sich immerzu Gruppen, die glaubten ihre Macht ausleben zu müssen. Bis auf wenige Ausnahmen überließen die Könige es den unter ihnen herrschenden Strukturen sich selbst zu festigen, solange die Steuern ausreichend flossen.
Große Kriege hatte es lange nicht mehr gegeben, aber es wimmelte überall von Soldaten und Söldnern, da jeder Stadtherr seine Truppen brauchte um halbwegs für Ordnung zu sorgen. Doch längst boten sie nicht nur Schutz. Sie waren Fluch und Segen zugleich.
Unermüdlich trug der kastanienbraune Hengst den vom Alter gezeichneten Wanderer. Ohne ein reales Ziel seiner Reise zu kennen, setzte er Tag um Tag seinen Weg fort. Überall wo er auftauchte erzählte man sich wundersame Geschichten über einen Schatten. Eine konturlose Erscheinung, die wie aus dem Nebel auftauchte und die Schergen der zahllosen gierigen Stadthalter niederstreckte. Viel Hoffnung war dem einfachen Volk nicht mehr geblieben. Einen ernsten Widerstand, der der Gewalt und der Ausbeutung Einhalt gebot, gab es nicht mehr. Andächtig wurde erzählt, wenn der Schatten den üblichen Plünderungen und der Willkür gegen das eigene Volk entgegentrat, um dann gleichsam wieder im Schleier des Waldes zu verschwinden. Diese seltsame Gestalt war die Hoffnung, die die letzten Widersacher am Leben hielt.
Jahre waren so verstrichen, Tyrannen wechselten sich ab, um dann selbst in Vergessenheit zu geraten. Magier, die einst zum Schutz aller gedient hatten, zeigten sich selten und die meisten lebten zurückgezogen. Sie waren des fortwährenden Wechsels von Krieg und Frieden überdrüssig geworden. Bis auf Splittergruppen hatten sie sich zu dem Bündnis der Acht Türme zusammengeschlossen und widmeten sich der Lehre und der Heilkunst und solange keiner zu mächtig und finster wurde, überließen sie die Reiche der Menschen sich selbst. Es gab nur noch wenige Narren, die zu hoffen wagten. In den Dörfern zeigte sich stets das gleiche Bild. In den Gesichtern der Kinder spiegelte sich die Aussicht auf eine trostlose, mit jedem Tag unsicherer werdende Zukunft. Die Strukturen zerfielen vielerorts und das organisierte Verbrechen nahm sich, was es wünschte. Übrig bleib das Nötigste, um zu überleben. Die Bauern mussten geheime Verstecke anlegen, wollten sie die Winter überleben. Viele mussten in den Wäldern wildern oder verfielen selbst dem Drang zu stehlen. Etliche hatten sich aufgemacht, um in den wenigen scheinbar noch intakten Städten Arbeit zu finden. Doch selbst hart zu arbeiten, reichte meist nicht, um davon auch leben zu können. Meist bot das Militär ihnen den einzigen Ausweg. Ein großer Teil der Männer verließ in den Wintermonaten die Dörfer um sich als Söldner ausbilden zu lassen. Geld gegen Gefolgschaft, das war das Geheimrezept für viele der Stadthalter. Im Sommer bot es den Dörfern zudem scheinbaren Schutz vor kleinen Überfällen. Aber von Frieden war fast nirgends mehr zu sprechen.
Bald schon ließ der Reiter den Wald hinter sich und hielt auf eine Rauchsäule zu. Als er sich näherte, musste er feststellen, dass er erneut zu spät war. In den vergangenen Wochen war es schlimmer geworden und er wusste nicht, was dies zu bedeuten hatte. Aber das hier war nicht das Werk von ein paar herumstreunenden Soldaten, die sich mit Raubzügen bereichern wollten. Seit einigen Tagen folgte er einer Gruppe von etwa fünfzehn Mann.
Legarus blieb stehen und horchte. Er kam an einem Ausläufer des Waldes vorbei. Der nun scharfe Wind trug Stimmen des Grauen zu ihm heran. Es erhob sich bereits eine Rauchwolke in weiter Ferne. Er war soweit entfernt, dass er die einzelnen Hütten nicht einmal erkannte. Einige Menschen liefen schreiend davon, doch wurden sie schnell eingeholt. Seine Miene verfinstere sich und er trieb sein Pferd zur Eile an. Doch er war zu weit entfernt. Als die letzten Kehlen verstummten, saß er noch im Sattel und alles was der Wind verbreitete war Kälte. Angelangt lähmte ihn das Grauen. Er hatte schon viel gesehen, doch dies überstieg alle Vorstellungskraft. Wer auch immer die waren, sie hatten alles Leben ausgelöscht. Die Flammen nahmen sich den Hütten an und begannen die Spuren zu vertilgen. Die spärlich ausgestatteten Häuser brachen nacheinander in sich zusammen und beißender Gestank legte sich wie ein undurchdringlicher Schleier über das Dorf. Der Geruch von blutdurchtränkter Erde und verbrennenden Leichen hing an jeder Brise, die sich durch die ausgestorbene Siedlung zwang, und drückte schwer gegen die Brust. Allein der Anblick dieser Schandtat reichte, um ihm zuzusetzen, doch mit dem Tod, der bei jedem Atemzug tiefer in die Lungen drang, verkrampfte sich sein Magen. Eigentlich wollte er nur noch weg, an einen Ort, wo er wegsehen konnte und er nicht mit jeder schwindenden Sekunde leiden musste.
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