Marc Lindner - Im Schatten der Dämmerung

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Im Schatten der Dämmerung: краткое содержание, описание и аннотация

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Asylmas Schicksal nimmt sie mit auf eine Reise, bei der sie allzu bald feststellt, dass hier nicht nur Zufall am Werk ist.
Ein Zauberer nimmt sich ihrer an und flieht mit ihr, um den Rat eines verborgenen Volkes aufzusuchen. Dabei gerät vieles im alten Reich Calvaldurs ins Wanken, während den Zwergen ein Krieg droht, den so keiner kommen sah.

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Der König jedoch bemerkte dies nicht, denn seine Miene hellte sich auf, als die stöhnende Tür den Blick auf seinen treuesten Diener freigab.

Noch an der Tür stehend, deutete der Eintretende eine leichte und doch huldvolle Verbeugung an, bevor er, ohne ein Zeichen abzuwarten, auf den Thronsässigen zuging. Obwohl dieser offensichtlich auf ihn wartete, ließ sich der Heranschreitende nicht zur Eile bewegen, noch zögerte dieser. Jeder seiner Schritte wirkte gemessen und unbeirrbar.

„Thanatos, treuester aller Diener, mächtigster aller Freunde, welch Unheil bringt dich so früh in meine einsamen Hallen“, begrüßte Triton den Ankömmling und ließ es sich nicht nehmen, aufzustehen und die letzten Schritte selbst zu bewältigen.

„Herr, meine Hoheit, die Finsternis wird bald über uns ziehen und unsere Feinde verschlingen“, verkündete der Diener mit seiner gefühllosen Stimme und küsste den Ring auf der Hand seines Königs, die dieser ihm darreichte. „Die Jahre der Vorbe­rei­tung haben sich gelohnt. Alles ist fügt sich zusammen.“

Triton nickte und wirkte auf einmal niedergeschlagen.

„Ach, dass diese dunklen Tage die meinen sein müssen.“ Der König wandte sich mit gesenktem Haupt zur Seite. Langsam schritt er auf eines der nahen Feuer zu und begann mit dem Schürhacken darin herum zu stochern. „Von Woche zu Woche werden die Berichte aus den Außenbezirken schlimmer.“ Funken stoben aus dem Kamin, als ein Scheit zur Seite kippte.

Der Diener sah dem Monarchen mit leicht gekräuselten Lippen zu. „Herr, ich verstehe nicht, es war euer Plan“, drang er mit seinen schmucklosen Worten durch die Gedanken seines Herrn bis zu dessen Bewusstsein durch.

„Und an diesem halte ich fest! Es gibt nur diesen einen Weg, um die Fehde zu Ende zu bringen. Aber es wird viele Opfer geben.“

„Ihr seid der König, mein Herr, ihr werdet die Menschen zu glorreichen Zeiten führen. Wenn sie bis alle unter einem Banner vereint sind.“

„Du hast recht.“ Der König seufzte leise. „Du bist so mächtig alter Freund. Manchmal hoffte ich, ein anderer wäre an meiner statt König.“ Er senkte den Blick vor seine Füße. „Du wärest der Richtige.“

„Danke Herr“, verneigte sich der Diener mit einem leicht belustigten Anzeichen eines Lächelns. „Ich zweifle auch nicht an meiner Macht, Herr, aber um König zu sein, bedarf es anderer Größe, mein König. Ich würde die Bürde nicht annähernd so gut tragen wie ihr. Es ist nicht die Krone, die den König schmückt. Es ist der König, der ihr Glanz verleiht. Ich fürchte mein bleiches Antlitz würde mehr Angst als Ehrfurcht verbreiten. Ihr seid der wahre König, mein Herr.“

„Und wieder hast du recht. Verzeih mir! Diese politischen Debatten ermüden mich und machen mich weich.“ Im Gegensatz zu seinem Diener war die Stimme des Königs wohlklingend und sein Ton so rund und voll, dass man ihm ergeben zuhören musste. Selbst, als die Worte seine Sorgen mit sich trugen. Die Sorgen, die er vor keinem anderen jemals würde aussprechen. Er hatte ein Königreich voller Diener aber einzig Thanatos vertraute er blind. Dabei war er nicht einmal einer seiner Untertanen, sondern Mitglied des Blauen Turms und somit zur Neutralität verpflichtet.

„Der neutrale Ring kann den Druck nicht mehr halten. Ich erhalte Berichte, dass die Stadtherren nicht mehr Soldaten aufnehmen können und doch schlüpfen immer mehr Flüchtlinge durch unsere Netze. Ich fürchte das Bündnis der Türme kann auch nicht mehr tun.“

„Der Bogen ist gespannt, mein Gebieter. Ihr habt recht, im nächsten Winter würde die Situation nicht mehr zu kontrollieren sein. Alles ist auf Messerschneide, aber zur rechten Zeit. Wir können die nächste Phase einleiten.“

„Dann stehen die Zwerge bald mit uns im Krieg?“, wollte der König wissen und klang so entschlossen, wie es sich für einen König gehörte.

„Schon bald Herr. Unser Informant hat gute Dienste geleistet. Es ist uns gelungen den Hauptmann der königlichen Wache gefangen zu nehmen. Er wird in diesem Moment nach Sanyna gebracht. Ich selbst breche gleich dorthin auf. Sobald er zurück­kehrt, wird der Krieg unausweichlich sein.“, verkündete Thanatos. „König Momos kommt mit seinen Kriegs­vorbe­rei­tung­en gut voran, und freut sich, dass ihr ihm eure Truppen als Unterstützung entsenden werdet, wenn es so weit ist.“

Triton musste leise lachen. Es klang eher bedrückt als belustigt. König Momos war in vieles eingeweiht, und war in die Vorstellung vernarrt, das Volk der Zwerge auszulöschen. Aber er kannte nicht den großen Plan.

„Dann wirst du ihn laufen lassen?“ Der König klang überrascht.

„Nein, er wird fliehen“, erklärte Thanatos in seinem nüchternen Tonfall.

„Was macht dich da so sicher?“, wunderte sich der König, obwohl er es doch hätte besser wissen müssen.

„Verrat, mein Herr. Ein wahrlich treuer Diener. Mächtiger gar als Angst.“ Der Vertraute des Königs brachte schließlich doch noch ein schwaches Lächeln zustande.

„Wahrlich finster diese Zeiten“, wandte sich der König dem Feuer zu, sodass der Magier seine Sorgenfalten nicht sehen konnte. „Die Feuer sind gelegt, damit der Schatten unseren Weg erhellt?“, sprach der König zu den Flammen. „Hoffnung und Liebe sind der Grundstein aller Kraft.“

„Es ist alles vorbereitet.“

„Er muss verletzlich werden. Wir müssen ihn wieder lehren zu hoffen. Ich fürchte er hat vergessen, wie das geht.“ Der König stocherte gedankenvertieft in den Flammen. Er muss sich der Rebellion anschließen, sonst war all die Vorbereitung umsonst.“

„Wir wissen von zwei Windreitern unter den Rebellen. Der Schatten hält sich derzeit im Norden auf und er scheint unseren Spuren zu folgen. Masborn wird ihn schließlich in die Berge treiben.“

„Dann wird es Zeit unsere Bündnisse zu erneuern. Ich höre schreckliche Berichte aus den anderen Königreichen. Jeder Funke könnte einen Flächenbrand entzünden. Wir müssen Zeichen setzen und ihnen Hoffnung schenken.“

„Der neutrale Ring ist darauf vorbereitet. Ihr selbst könnt bald die frohe Kunde verkünden. Bereitet alles für eine lange Reise vor.“ Thanatos reichte ihm eine winzige Pergamentrolle und verneigte sich. „Ich entsende euch zwei meiner Meister, damit sie bei den Vorbereitungen helfen. Sie werden euch treue Dienste leisten. Es ist in letzter Zeit still geworden, es ist jetzt wichtig, dass wir in Kontakt bleiben.“ Abermals verneigte sich der Magier, ohne dass der König es sah, und verließ mit gemessenem Schritt die Halle.

Selbst als die Tür geschlossen und der Herrscher dieser Hallen und eines großen Reiches alleine war, blieb dieser am Feuer stehen.

Nach einer Weile öffnete er das Pergament und überflog eine lange Liste. Es waren allesamt Städtenamen, die mit einem Datum versehen waren. Plötzlich lief es dem König eiskalt den Rücken herunter, als ihm bewusst wurde, dass der Tag gekommen war. Er ließ das Pergament sinken. Es würde in der Tat eine lange Reise werden. Unterwegs würde er viel Leid sehen, und nur der Glaube an den großen Plan, schenkte ihm die Kraft, die er dafür würde aufbringen müssen. Es wurde Zeit, dass sein Volk neue Hoffnung schöpfte und in bessere Zeiten geführt wurde. Doch aus irgendeinem Grund, wollte ihn dieser Gedanke nicht trösten. In letzter Zeit ergriff ihn ständig das Gefühl zu frieren, und nun gar war es, als würde eine kalte Vorahnung nach ihm greifen. Noch nie hatte er sich so alleine gefühlt, wie in eben diesem Moment, da er dem gierigen Spiel des Feuers zusah.

Der Zwerg

Da lag er nun schon seit einigen Stunden. Harter Stein drückte sich gegen seinen verkrampfenden Rücken. Die lodernde Wut hatte er schon vor Ewigkeiten vergessen – so kam es ihm zumindest vor. Mehr als die Riemen, die ihn an diese Steinplatte fesselten, war es sein tiefer Groll, den er gegen sich selbst hegte, der ihn schmerzte. Diese Qual ließ ihn verhärten, sodass er der Platte in nichts nachstand.

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