Elin Bedelis - Pyria

Здесь есть возможность читать онлайн «Elin Bedelis - Pyria» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Pyria: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Pyria»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

»Nur war Machairi kein normaler Umstand. Machairi war wie Regen, der in den Himmel fiel oder Feuer unter Wasser: denkbar, aber eigentlich ausgeschlossen.«
Nur knapp haben sie die Flucht aus der brennenden Stadt überlebt und schon nimmt Machairi seine Gefährten mit auf die nächste schicksalhafte Reise. Die tückische Idylle der entlegenen Insel Skîl trennt die ungleiche Gruppe und bald kommen Erinnerungen ans Licht, die keiner von ihnen je preisgeben wollte. Pyria stehen dunkle Zeiten bevor und das wahre Ziel des Messerdämons ist noch wahnsinniger, noch gefährlicher und noch schwerwiegender als jedes zuvor. Machairis Motive sind nicht was sie zu sein schienen und bald ist nicht einmal mehr Leén sicher, ob der Schatten ein Mensch oder ein Monster ist. Am Rande ihrer Kräfte ist seinen Gefährten bald nur noch eines klar: Ihr aller Schicksal liegt allein in einem weißen Handschuh.
~
Der zweite Teil der Pyria Trilogie
mit einigen Antworten, mehr Fragen,
mehr Charakterentwicklung
mehr Protagonisten
mehr Blick in die Vergangenheit
mehr Dunkelheit
mehr Göttern
mehr Schauplätzen: von tropischen Wäldern über düstere Ödnis zu verschneiten Bergen
mehr Pyria!

Pyria — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Pyria», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Leén hatte nicht gehört, wie er die Treppe hinaufgekommen war, und die veränderte Stimmung hatte sie bei all der ohnehin herrschenden Anspannung nicht bewusst wahrgenommen. Immerhin legten die beiden Cecilian nun ihren lächerlichen Streit bei und machten einen Schritt voneinander fort. Sie harmonierten wahrlich nicht miteinander. Mico mit seiner Überheblichkeit und seinem Griesgram und die streitsüchtige, stolze Faust waren definitiv eine unkluge Mischung. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie sich gegenseitig die Köpfe einschlugen. Allerdings hatte sie das gleiche auch immer über Vica und Mico gedacht und bisher hatten sie die Reise überstanden, ohne sich gegenseitig nennenswerten Schaden zuzufügen. Der Einfluss des Schattens war mal wieder bemerkenswert, selbst auf die Faust, die sich schon aus Prinzip von nichts und niemandem etwas sagen ließ. Sie alle kamen nicht um das Gefühl, das Leén schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen gespürt hatte: Das unangenehme Verlangen, ihn auf keinen Fall zu verärgern und lieber den eigenen Stolz hintenanzustellen. Obwohl es eine sehr eindeutige Beobachtung war und es nahezu erniedrigend werden konnte, wenn man wie Gwyn lieber auf Knien um Vergebung bitten wollte, als sich einer weiteren Auseinandersetzung zu stellen, war es der Harethi bisher nicht gelungen, genau zu sagen, woher dieser Effekt rührte.

Der Schatten trat an die Reling und sah auf das nahe Schiff. Der Wind trug Stimmen, aufgeregtes Rufen, über das Wasser an ihr Ohr. Noch waren sie nicht in Reichweite, um sie unter Beschuss zu nehmen, und vermutlich würden sie erst die Herausgabe der Prinzessin verlangen, bevor sie das kleine Schiff den Fluten überantworteten. Trotzdem erwartete Leén – und sie war sich sicher, dass die meisten anderen von einer ähnlichen Angst ergriffen waren – jeden Moment eine Kanonenkugel neben sich einschlagen zu spüren. Der Steuermann, der sichtlich sein bestes gab, sich nicht ständig umzudrehen, hatte die Finger viel stärker um das Steuer geklammert als nötig gewesen wäre. Seine Knöchel traten weiß hervor und er zitterte. Auch der Rest der Crew war in verdächtige Stille verfallen, nur der Kapitän war nirgends zu sehen. Vielleicht gab es eine Absprache mit Machairi, vielleicht wusste er aber auch noch nicht einmal von dem Ärger, der ihnen bevorstand. Gerade als sie Mico danach fragen wollte, weil sie sich nicht traute, Machairi in seinem … Schauen zu unterbrechen, trat ein Mann an Deck, den sie als den Kapitän erkannte.

Der leicht untersetzte Mann war sichtlich mehr ein Händler als ein Seebär. Sie fuhren unter Harethiflagge in den felsigen Gewässern nahe der Küste, die jeder mit einem größeren Schiff und ein wenig Verstand weitläufig umfuhr. Riffe und Felsformationen waren überall an der Küste verteilt und die Legenden erzählten sogar von Seemonstern, die sich von Zeit zu Zeit ins flachere Wasser der küstennahen Regionen verirrten. In solchen Umständen kannte der mittelalte Mann sich aus. Auf dem offenen Meer war er nicht häufig unterwegs und wenn man es genau nahm, war das Schiff nicht dafür gemacht. Ganz davon abgesehen wurde er sonst nicht von einem königlichen Schiff verfolgt und hatte keine so bedeutenden Gäste an Bord, Gäste, die ihn – sollte der Prinz sie einholen und ihrer Verbrechen überführen – mit Sicherheit mehr als nur sein Schiff kosten würden. Trotzdem hatte er sie mitgenommen. Noch ein Rätsel, das Leén nicht lösen konnte.

Gespenstisch still war es an Bord, während der Kapitän auf das Achterdeck trat und nun ebenfalls einen Blick auf das Verfolgerschiff warf. Wenn man genau hinsah, konnte man die Angst erkennen, die den Mann ergriff. Nach außen blieb er jedoch erstaunlich ruhig. »Es gibt ein Lösung für diese Problem, ja?«, fragte er schließlich in nicht gerade akzentfreiem Cizethi.

»Mach das Schiff bereit, schnell und leise fortzusegeln«, antwortete Machairi ruhig und durch die weißbehandschuhte Hand drehte sich ein silbernes Messer. Der Kapitän malmte mit dem Kiefer, nickte aber, als sei ihm der Gedanke, einem anderen das Kommando zu überlassen, äußerst unangenehm.

»Wir erwarten Zeichen«, presste er hervor und entfernte sich, um mit seiner Mannschaft zu reden. Scheinbar vertraute er immerhin darauf, dass der Schatten wusste, was er tat.

Machairi drehte sich zu der kleinen Gruppe an Deck und kurz glaubte Leén zu sehen, dass die schwarzen Augen nach etwas suchten. »Mico«, sagte er schließlich und Leén fragte sich, ob er vielleicht unwillkürlich nach Gwyn Ausschau gehalten hatte. »Bring die Prinzessin unter Deck.«

Auch Mico schien zu merken, dass er die Aufgabe bekam, die normalerweise Gwyn zufiel. Seufzend nickte er jedoch, deutete eine kleine Verneigung in Korys Richtung an und deutete auf die Treppe zum Hauptdeck. Die Prinzessin hingegen sah nicht gewillt aus, so einfach nachzugeben. »Danke, aber ich glaube, ich fühle mich an Deck wohler«, verkündete sie verbindlich und lächelte leicht, während sie fest Machairi ansah. War das etwa Abenteuerlust, die da in ihren Augen blitzte? Reichlich unvernünftig, wenn man bedachte, dass das fremde Schiff nach ihr suchte. Der Schatten machte sich nicht die Mühe, sich zu wiederholen. Er erwiderte ihren herausfordernden Blick mit seiner Kälte, bis das jüngere Mädchen aufgab. »Andererseits ist es wohl besser, wenn ich nicht zu sehen bin. Nicht, dass er wüsste, wie ich aussehe, aber man kann ja nie vorsichtig genug sein«, fügte sie schließlich hinzu, nahm mit einem gezwungenen Lächeln die Aufforderung an und ließ sich hinab in den Schiffsbauch führen.

»Was nun?«, fragte Grothia interessiert und zupfte ihren eigenen weißen Handschuh zurecht. Sie war für alles bereit. Das Gleiche konnte man von Leén leider nicht sagen. Sie hatte das seltsame Gefühl, dass irgendetwas an dieser Situation nicht stimmte. Nicht nur, dass sie plötzlich allein mit zwei Schatten auf dem Achterdeck stand, es schien auch eine ganz neue Form von Gefahr in der Luft zu liegen. Sie wusste, dass Machairi einen Plan hatte, aber ob dieser Plan ihr gefallen würde, war eine ganz andere Frage. Die Tatsache, dass er sie nicht weggeschickt hatte, legte doch die Vermutung nahe, dass er sie hier haben wollte, und das konnte nichts Gutes bedeuten. Sie hatte keine Lust, erneut als Werkzeug verwendet zu werden.

Die nächsten Minuten verstrichen in nervenaufreibender Ruhe. Entspannt stand Machairi am Heck des Schiffes nahe der Reling und schien darauf zu warten, dass das Schiff des Sultans sie erreichte. Es war kaum größer als ihr eigenes, hatte aber wesentlich mehr Tuch gesetzt und war besser bewaffnet. Soweit Leén das sehen konnte, hatten sie selbst nur eine einzige kleine Kanone und das andere Schiff … nun, sie dachte lieber nicht darüber nach, wie viel Feuerkraft sich hinter dem Rumpf verbarg. Außerdem fiel ihr Blick nun erneut auf den Horizont, weil sie sich erinnerte, ein weiteres Schiff gesehen zu haben. Tatsächlich zeichneten sich nun weiße Segel sehr deutlich in der Ferne ab. Ganz offensichtlich waren jene Verfolger wesentlich langsamer, aber auch viel größer. Es hatte die klassischen viereckigen Segel, wie sie in Cecilia zumeist verwendet wurden und hielt ihnen stetig nach. Vor ihnen konnte man mit Sicherheit davonsegeln, wenn man auf einem so viel wendigeren und leichteren Schiff war, denn schließlich war das cecilianische Schiff wohl eher für die Hochzeit als für eine Verfolgungsjagd nach Hareth gekommen. Das änderte aber nichts daran, dass Hareths Verfolgerschiff sie nun erreichte.

Leén hielt sich bewusst im Hintergrund. Sie wich ganz an die Backbordseite zurück und beobachtete, wie das rotbesegelte Boot langsamer wurde und zu ihnen aufschloss. Vorne am Bug des Schiffes stand ein junger Mann. Seine dunklen Locken kräuselten sich in seiner Stirn und er stand aufrecht, in würdevoller Pose. Obwohl seine Gesichtszüge dennoch von einer gewissen Freundlichkeit zeugten, sah er dem Handelsschiff mit ruhigem Ernst entgegen und es bestand kein Zweifel, dass dieser Mann ein zukünftiger Sultan war. Eigentlich sah er genau so aus, wie Leén ihn sich vorgestellt hatte. Er schien sich zu Recht überlegen zu fühlen und dank der Wachen links und rechts von ihm und dem Rot und Gold seiner Kleider wirkte er trotz mangelnder Bedrohlichkeit einschüchternd. Prinz Zedian war ein würdiger Kontrahent zu Machairi, der den Blick seines Verfolgers vermutlich eiskalt erwiderte. Genau konnte Leén das von ihrer Position nicht sagen, weil der Schatten mit dem Rücken zu ihr stand.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Pyria»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Pyria» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Elin Hilderbrand - Winter Storms
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - Winter Stroll
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - Silver Girl
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - The Beach Club
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - The Blue Bistro
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - The Castaways
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - Summerland
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - The Matchmaker
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - The Rumor
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - The Surfing Lesson
Elin Hilderbrand
Elin Hilderbrand - Barefoot - A Novel
Elin Hilderbrand
Отзывы о книге «Pyria»

Обсуждение, отзывы о книге «Pyria» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.