John Marten Tailor - SINODIS

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SINODIS: краткое содержание, описание и аннотация

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"Es gibt in jeder Generation einen Präfekten. Das bin ich, so wie du die Auserwählte bist."
DIe junge Hamburgerin Amily Simon, enttäuscht von den Männern, stolpert in ihrem Single-Urlaub auf Kuba geradewegs in ein Abenteuer, das ihre Vorstellungskraft übersteugt. Ganz nebenbei lernt sie den Mann ihrer Träume kennen und stellt fest, dass die große Liebe wohl doch existiert. Nur ist alles so, wie es scheint, oder nicht vielmehr ein kompliziertes Spiel um die größten Schätze der Menschheit, die berühmtesten Herrscher vergangener Epochen und Geheimbunde, die bis in die Gegenwart überdauert haben?
Die taffe Amily steht ihre Frau und immer an ihrer Seite der smarte Jack …

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Ich zog mir einen Slip über, mehr nicht, denn es war mittlerweile brütend heiß geworden. Verträumt ging ich zur Balkontür, die Kaffeetasse in der Hand, schob die Gardine zur Seite, lugte vorsichtig durch die Scheibe. Von meinen Nachbarn war niemand zu sehen, was mir sehr entgegenkam. Ich öffnete die Balkontür vollständig, eine leichte Brise wehte in das stickige Wohnzimmer. Endlich ein Hauch Luft. Doch nicht nur das. Da war auch noch etwas anderes. Ich zog die Gardine zu und wandte meinen Blick in Richtung Geräuschquelle. Der Schreck fuhr mir erneut in die Glieder.

»Du?« Jack stand in meiner Wohnung, als wäre es das Natürlichste der Welt. Als Nächstes wurde mir ganz schummrig.

Ich fand mich auf dem Sofa wieder. Meine Sicht nahm an Schärfe zu. Wie kamen die Blumen auf den Tisch? Da stand ein wunderschöner Strauß, der einem das Herz aufgehen ließ. Ein mir bekanntes Gesicht beugte sich über das meine. Überrumpelt von diesem Anblick brachte ich kein Wort über die Lippen.

»Hallo Amily!« Die Stimme passte zu dem Bild, aber wie hatte er ohne Schlüssel meine Wohnung betreten können?

»Ich glaub, ich spinne! Wo kommst du denn her?« Die geballte Wut kam von ganz tief in mir hoch und ich schrie den Mann an, den ich so sehr mochte: »Du Schwein, was hast du getan? Ich war ganz alleine! Kuba war die Hölle für mich, nachdem du weg warst.« Ich sank in Jacks Arme und schluchzte.

»Ich habe doch versprochen, ich finde dich«, murmelte er kleinlaut und streichelte über mein Haar. Sicher hatte er sich das Wiedersehen etwas anders vorgestellt, aber ich konnte nicht aus meiner Haut. »Wer konnte denn ahnen, dass du gleich umkippst, wenn du mich siehst.«

»Das …, das lag nur daran, weil ich zu wenig getrunken habe«, log ich. »Da macht mein Kreislauf nicht mit.«

Er brachte mich ins Schlafzimmer, entkleidete sich und schmiegte sich dicht an mich. Ich spürte die Hitze seines Körpers, wimmerte verletzt und verliebt zugleich:

»Hast du überhaupt eine Ahnung, was du mir damit angetan hast, du Schuft? Weißt du das?« Wahrscheinlich wusste er es nicht. Wie konnte er ahnen, wie schrecklich die restlichen Urlaubstage nach unserer Begegnung für mich gewesen waren? Wie ich wie ein Zombie durch die Gegend gewandelt bin, mein Gesicht hinter einer riesigen Sonnenbrille aus dem Souvenirshop verborgen? Wie ich von Appetitlosigkeit geplagt vor dem ausladenden Buffet gestanden und zu einem Stückchen trockenem Baguette gelangt hatte? Wie konnte er auch? Ich schlug blindlings auf ihn ein, bekam einen Weinkrampf, aber er sagte noch immer keinen Ton, als hätte ihm jemand die Zunge rausgeschnitten.

»Ich liebe dich und du verschwindest ohne ein Wort! Jetzt sag doch mal was! Du machst mich wahnsinnig.« Abermals sank ich schluchzend in seine Arme. Er hörte mir schweigend zu, küsste ganz zärtlich meine Schulter. Ich fauchte: »Lass das! Gib mir lieber endlich eine Antwort.« Stattdessen wiegte er mich beruhigend, gab mir ein Gefühl von Geborgenheit und letztendlich schlief ich ein.

Jacks Schnarchen holte mich irgendwann aus dem Schlaf. Ich schaltete die Nachttischlampe ein und entdeckte eine frische Wunde an seinem Oberkörper, die mir bisher nicht aufgefallen war, weil ich mich viel zu sehr in meinen Schmerz hineingesteigert hatte. Wer hatte ihm so zugesetzt? Er flehte im Schlaf: »Tut ihr nichts!«, um dann zu verstummen. Ich streichelte vorsichtig über seinen geschundenen Körper, drehte ihn behutsam auf den Rücken, um zu sehen, wie viele Narben er noch davongetragen hatte. Verdammt, ich zählte fünf Wunden und faustgroße Blutergüsse. Ich schmiegte mich eng an, um ihm das Gefühl von Sicherheit zu geben. Die restliche Nacht schliefen wir tief und fest durch.

Als ich erwachte, war es an der Zeit, Klartext zu reden.

»Jack, aufwachen! Wir haben etwas zu klären!«, keifte ich ihn an. Er schaute mich aus verschlafenen Augen an.

»Moment, Amily, bitte.« Er hielt mich eng an seinen Körper gepresst und flüsterte mir ins Ohr: »Ich liebe dich wie verrückt, das musst du mir glauben. Ich habe nur versucht, die Gefahr abzuwenden, aber das erkläre ich dir später. Ich kann dir nur eins sagen: Seitdem ich dich getroffen habe, ist alles anders für mich.«

»Auf die Erklärung bin ich gespannt«, giftete ich, doch er küsste mich sanft.

»Entspann dich.«

»Na, du bist gut!« Mein Schoß stand in Flammen. Küsse, die liebevoller nicht sein konnten, ließen meinen Zorn verrauchen. Gerade als ich anfing, mich ihm hinzugeben, begannen seine Arme unkontrolliert zu zittern und er sank in die Bewusstlosigkeit.

»Oh nein! Jack, was ist? Sag doch was, verdammt!« Nichts. Ich zog mir in Windeseile einen Morgenmantel an und alarmierte meinen netten fürsorglichen Nachbarn Marten von gegenüber, der als Arzt in einem Krankenhaus in der Stadt arbeitete. Er sah nach Jack und meinte lapidar:

»Der hat ganz schön was einstecken müssen, aber das wird wieder. Herz und Puls sind in Ordnung. Es sieht schlimmer aus, als es ist. Keine Sorge, Amily.«

»Ich danke dir, Marten«, sagte ich und brachte ihn zum Ausgang. »Dafür, dass du nach Jack gesehen hast – und für das andere auch.« Gerade als ich die Tür schließen wollte, streckte mir eine behandschuhte Hand eine Pistole entgegen. Ich war wie erstarrt. Jack stand mittlerweile im Flur und schrie:

»Mach die verdammte Tür zu!« Ein Schuss löste sich, als ich mich aus meiner Starre erwacht gegen das Türblatt stemmte, und mit letzter Kraft die Tür ins Schloss rammte, so dass die Pistole klappernd direkt vor meinen Füßen landete. Komisch, der Schuss war gar nicht so laut, wie man das als Laie erwartete. Im nächsten Moment lag ich im Flur, sah eine ganze Menge Blut und wusste nicht, wie mir geschah.

»Amily!«

Ich starrte auf das Blut, das meinen Oberarm entlang rann. »Da ist überall Blut!«

»Halb so wild, nur ein Streifschuss«, versuchte Jack mich zu trösten, dabei war er so kreidebleich, als hätte er einen Geist gesehen. Ich atmete immer schneller.

»Oh, toll. Ich … verstehe nur nicht, … warum man auf uns schießt. Wir müssen die Polizei rufen.«

»Nein! Vertrau mir, die brauchen wir nicht.«

Jack schleifte mich ins Schlafzimmer, ich hinterließ einen Blutstreifen auf dem Laminat. Er legte mich auf die Matratze, dann musste er selbst kurz verschnaufen.

»Es tut so weh.« Mein Oberarm brannte wie Feuer. Der Schmerz war mit nichts vergleichbar, das ich kannte, er strahlte bis in die Schulter aus. Schließlich wurde unsereins nicht jeden Tag angeschossen.

»So, dann wollen wir mal sehen.« Er hatte den Verbandskasten im Flur gefunden und presste Mullbinden auf die blutenden Wunden auf Höhe meines Schlüsselbeines und fixierte alles mit Pflastern. »Fertig. Du bist sehr tapfer, Amily.« Ich lächelte schwach.

»Nein, bin ich nicht. Bist du auch verletzt?«, fragte ich besorgt. Kopfschüttelnd antwortete er:

»Nein. Du bist wichtig, nur du.« Er gab mir einen Kuss.

»Jack?«

»Ja, Amily?«

»Für dich würde ich sterben.« Er sah mich lange an, bevor er entgegnete:

»Ich weiß. Ich auch für dich. Liebe dich, okay?« Dann wurde mir schwarz vor Augen.

Zwei Tage später erwachte ich. Sofort durchbohrte der Schmerz meinen geschwächten Körper und erinnerte mich daran, was passiert war. Es musste später Vormittag sein, so wie das Licht durch das Schlafzimmerfenster fiel. Von Jack keine Spur. Nicht noch mal! Vor Wut darüber, dass er noch mal abgehauen sein könnte, hievte ich meinen malträtierten Leib aus dem Bett und schleppte mich mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Küche. Wehe … »Jack?« Er saß auf einem Stuhl, das Kinn auf der Brust. Er musste über mich gewacht haben, bis ihm die Augen zugefallen waren.

»Komm ins Bett, Jack. Du musst dich ausruhen. Wie lange sitzt du denn da schon?« Er schlug die Augen auf, murmelte etwas wie: »Ich muss eingeschlafen sein«, stand auf und folgte mir wie in Trance ins Schlafzimmer. Jetzt war es an mir, über ihn zu wachen, also legte ich mich zu ihm. Er drehte sich um, nahm mich in den Arm, wobei er seine morgendliche Erregung kaum zu verbergen vermochte.

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